Angepinnt AVCHD versus HDV: Kaufberatung Version 3 - NEU!

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    • RE: AVCHD versus HDV: Kaufberatung Version 3 - NEU!

      Betrifft: Panasonic HDC-TM700 Camcorder.
      Tonaussetzer zwischen zwei Szenen.
      Panasonic schreibt:
      "Aufnahmen mit diesen Camcordern erfolgt über Dateien. Das bedeutet, dass Sie durch Starten und Stoppen der Aufnahme eine Datei erzeugen.
      Bei der Wiedergabe werden diese Dateien dann nacheinander abgespielt. Dabei kann es dann beim Szenenwechsel zu den Aussetzern kommen, da auf eine neue Datei zugegriffen werden muss.
      Dies kann beim HDC-TM700 nicht geändert werden".
      Toll, wenn ich also einen längeren Film mit ca.1000 Szenen drehe, habe ich wenn ich den Film abspiele 1000 Aussetzer. Das heisst also, ich müsste bei allen 1000 Szenen den Ausaetzr herausschneiden. Leider habe ich in keinem der vileen Tests, davon etwas gelesen, dann hätte ich die Kamera, sogut sie sonst sein mag nicht gekauft!
      Kann mir jemand einen Typ geben, was ich gegen diese Aussetzer tun kann, anderfalls wäre meine noch neue Kamera günstig zu haben!
    • Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Thematik der Aussetzer in den Griff zu bekommen.

      Zunächst die gute Nachricht: bei kurzen Clips hat man das Thema im Regelfall gar nicht! Hier kann man die Clips direkt vom SDHC-Chip oder dem Kameraspeicher mittels usb-Anschluss oder Kartenreader auf den PC kopieren, und dann ins Schnittprogramm importieren.

      Erst bei längeren Clips und somit längeren Aufnahmen, wo es etwa aufgrund des Datensystems zur Aufteilungen in mehrere physikalische Datein kommt, tritt das Problem auf. In diesem Fall sollte man entweder die mitgelieferte PMB Software verwenden, um die Datein am PC zu übertragen. Oder aber es ist auch so, dass manche Schnittprogramme diese Funktion übernehmen.

      Schneidet man im Anschluß das Material, so wird ohnedies ein ganzer Film neu gerechnet, und dann ist die Sache kein Thema.

      Legt man die 1000 Szenen hingegen in einem Mediaplayer und spielt diese einzelen ab, so kann es beim Anspringen nach jeder Szene zu kurzen Aussetzern kommen. Auch hier kann man zumindest die PMB software nutzen, um die Datein zu mergen, oder das hier im Forum vorgestellte AVCmerge.

      Fazit: idealerweise schneidet man sein Material, rendert dann den Film neu zu einem fertigen Produkt. Macht man das, und berücksichtig noch die Exporteigenheiten vom Chip oder Festplattenspeicher bei längeren Aufahmen (PMB verwenden), dann is es kein Problem diese Problematik zu umgehen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Du Wolfgang , aber trotzdem ist es nicht im Sinne des Erfinderns meiner Meinung nach. Es gibt viele die wollen vielleicht gar nicht schneiden und die Clips sich einfach nacheinander anschauen ohne lange rum zu rendern oder sonstiges. Dieses Problem einfach unterm Tisch fallen zu lassen finde ich nicht gut vom Hersteller , zumindest wäre es vielleicht möglich sich mit einem Update zu beschäftigen.
      LG Andreas
    • Original von AndreasBloechl
      ... trotzdem ist es nicht im Sinne des Erfinderns meiner Meinung nach. Es gibt viele die wollen vielleicht
      gar nicht schneiden und die Clips sich einfach nacheinander anschauen ohne lange rum zu rendern oder sonstiges. ...

      Das halte ich für reine Spekulation.
      "Viele" von "wievielen" insgesamt in D, in der EU, in der Welt...

      Maßgebend dürfte der "Regelfall" sein.
      Der ergibt sich allein schon aus Ehrgeiz und Eitelkeit. Man möchte ja glänzen und nicht sich blamieren.

      Hinzu kommt, mit welcher Überlegung man überhaupt Video aufzeichnet.
      Bei mir ist es so, dass ich zu jeder Szene einen "Vor"- und einen "Nach"lauf einkalkuliere, denn Speicherplatz ist ja heutzutage satt verfügbar. Also etwas länger am Drücker kleben und darauf bedacht sein, dass "in der Mitte" alles stimmt, also nicht gewackelt wird oder niemand gerade durchs Bild hastet.
      Bei geplanten Schwenks wird erst für eine gewisse Zeit das Motiv gehalten, dann behutsam geschwenkt und zum Schluss wieder das Motiv gehalten. Dann hat man beim Schneiden die Wahl, Anfang und Ende nur sehr kurz zu nehmen und vor allem den Schwenk auszukosten oder auch den Schwenk ganz wegzulassen und Anfang und Ende hart aneinander zu scheniden oder weich zu überblenden.
      Das alles mit nur einmal auslösen.

      Gleiches gilt für Zooms. Auch hier wird mit nur einmal auslösen eine brauchbare Wahlmöglichkeit geschaffen.

      Es mag Leute geben, die nur ihre Clips (1.000???) einfach abspielen wie eine "Dia-Schau" aus Bewegtbildern. Da würde ich für meinen Geschmack aber eine echte Dia-Schau bevorzugen.

      "Filmen" - heute eben digital mit hochleistungsfähigen Camcordern - sollte heute immer auch eine gestaltende Nachbearbeitung einschließen. Aus dem Kauf von Leinwand, Pinseln und Farben wird ja auch kein "Bild", mit dem man Betrachter begeistern kann.
      Wer das nicht will... - gut.
      Aber als "Mangel" anzusehen, wenn es sich als evtl. nötig und daher nützlich erweist, Clips zu kupieren, dürfte etwas übertrieben und kleinlich sein. Dabei als Begründung die "Vielen" heranzuziehen, die "vielleicht gar nicht schneiden" wollen, tut den Herstellern Unrecht, die den Mehrheiten gerecht zu werden trachten udn meistens ihren Kameras auch schon (zumindest rudimentäre) Schnittprogramme beilegen.
      Außerdem ist das von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell verschieden. Dass es grundsätzlich technisch möglich ist, Bild und Ton framegenau je Szene von Anfang bis Ende aufzuzeichnen, ist ja schon seit den Cassetten-DV-Zeiten erwiesen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consulting ()

    • Na wir wissen, dass nur ca. 5% der Filmer ihre Videos überhaupt schneiden. War mal eine Markstudio von Canopus.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Na wir wissen, dass nur ca. 5% der Filmer ihre Videos überhaupt schneiden.


      Auch Profis wie Alfred Hitchcock arbeiten so: One-Cut-Video/Film :teufel:

      Echte One-Cut-Videos:

      Unfinished Sympathy von Massive Attack
      Mad World von Gary Jules
      Fresh von Daft Punk
      Knives Out von Radiohead
      1234 von Feist
      Reich mir nicht deine Hand von Bushido
      Here It Goes Again von OK Go
      Don’t Give Up von Peter Gabriel & Kate Bush
      Down On The Street von Shakatak
      I Wish I Was A Punk Rocker von Sandi Thom
      Sitting, Waiting, Wishing von Jack Johnson (rückwärts)
      To The Hilt von Die Krupps
      Unsterblich von Die Toten Hosen

      Stilistische One-Cut-Videos:

      Rewind von Cylob
      Virtual Insanity von Jamiroquai
      Wannabe von den Spice Girls
      Yellow von Coldplay
      Numb von U2
      Sweetest Thing von U2
      Protection von Massive Attack
      I Wanna Be Sedated von den Ramones
      The Voice Within von Christina Aguilera
      Es kommt ein Schiff von Tele
      Henry Lee von PJ Harvey und Nick Cave
      Open Your Eyes von Snow Patrol (Ausschnitt aus dem Kurzfilm C’était un rendez-vous des französischen Regisseurs Claude Lelouch)
      Nur ein Wort von Wir sind Helden
      Zum König geboren von Marteria
      The Denial Twist von den White Stripes
      Come Into My World von Kylie Minogue
      Bleed It Out von Linkin Park
      When i think of you von Janet Jackson

      Filme:

      Mittlerweile wurden bereits auch komplette Spielfilme ohne Schnitt gedreht: Timecode (2000) von Mike Figgis und Russian Ark aus dem Jahr 2002. Bei diesem Film wurde die Kamera vom deutschen Kameramann Tilman Büttner geführt. Im Stil eines schnittlosen Handlungsablaufs, tatsächlich aber mit wenigen Schnitten gedreht ist auch Alfred Hitchcocks Film Cocktail für eine Leiche.