Angepinnt Weihnachtsfilm! Richtlinien zum Filmen

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    • Alles falsch: die Kamera soll wackeln und umfallen, die Familie schreckensstarr stehen bleiben, der Christbaum abbrennen...
      :D

      oder doch nicht? ?( ;)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Da ihr alle Vielschreiber seid, habe ich ne neue Schnelllesetechnik gelernt: Ich schaue für zwei Sekunden ohne was zu denken (kein Problem) auf eine Zeitungsseite. Dann blättere ich um und machs so weiter bis zur letzten Seite. Jetzt ist alles Wichtige in der Birne, was nicht drin ist, war auch nicht wichtig.

      Ich habe euern thread nach der Methode gelesen und zusammengefasst:

      Prandi will dem Weihnachtsmann höflich ein Geschenk übereichen und dabei keinen Fehler machen. Das Wichtigste ist laut jamue: Das vorhandene Stativ bewegen und NICHT die Kamera, die Personen erzählen nämlich wackelnd eine Geschichte. Chikks stimmt zu: „Hauptsächlich bewegen“. Dieses eherne Motto muss hier mal wieder gebührend gewürdigt werden.

      Wolfgang, mit dem Blick fürs Ganze, mahnt Greenhorns zur Vorsicht, denn Anfänger schauen sich die Welt durch die Kamera an und verzweifeln. Deshalb lassen sie auch den Finger am Zoomhebel, vor allem, wenn es bei Achsensprüngen so richtig kracht. Mahnend weist er darauf hin: Eine Gummifahrt kann auch in die Hose gehen, vor allem wenn sich dort nichts mehr bewegt. Und überhaupt ergänzt Wolfgang, es hängt alles von der Lust ab.

      Deshalb solle die Frau – sagt wiro - auch mal hinter die Kamera, damit der Mann dann gut drauf sei. Muss er auch, denn die Stereoanlage könnte den Filmer – in diesem Fall aber die Filmerin (ha, ha) - killen und sich auch sonst als Stolperfalle erweisen. Und, was beim Drehen wegfällt, muss laut wiro nicht unbedingt die Deckenleuchte sein, welche sich prandi dann auch besorgen will.

      So dramatisch ist das nach wiros Überzeugung alles nicht: Hauptsache die Nichten sprechen stur in den Camcorder. Im Zweifelsfall legt man eine Weihnachts-CD unter den Christbaum und schafft damit eine anheimelnde Atmosphäre.

      Conan bezweifelt den Spaßfaktor des Projekts, den Wenzi durch Kameraweitwurf aufpeppen will, wegen der dynamischen Szenen. Wolfgang bringt das Projekt wieder in den Zusammenhang von Sein und nicht Sein: „Darüber reden macht Sinn, aber so schnell baut sich die unbewußte Angst vorm Filmen nicht ab.“

      Alles klar, nichts fehlt, oder?

      Beste Grüße, Rod

      PS: Ähm, warum muss ich eigentlich den Christbaum abbrennen?
    • Original von Rod
      PS: Ähm, warum muss ich eigentlich den Christbaum abbrennen?


      Ich sehe, der wesentliche Punkt ist hängen geblieben...
      :D

      Was wäre ein Weihnachtsvideo ohne brennenden Baum?
      ;)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • @ Rod

      Klasse, diese Zusammenfassung des Wesentlichen.
      Mir kam dabei der Verdacht, daß (leider) allzu oft genau diese Methode angewendet wird beim Lesen der Beiträge. Aber wahrscheinlich habe ich mich da nur getäuscht . . .
      :] :] :]
      Gruss Wiro
    • Aber wahrscheinlich habe ich mich da nur getäuscht . . .

      Gaaaanz sicher Wiro :gruebel: :D ;)



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

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    • Ich habe das Thema mal verschoben - den ich halte die hier enthaltenen Richtlinien zum Filmen für wesentlich (inklusive dem psychoanalytischen Aspekt, den Rod eingebracht hat! :D ).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich kann Dir nur empfehlen: mach Dir keinen Streß
      Weihnachten für die Kamera alleine ist ein Unsinn. Das ganze fällt ohnehin eher unter Erinnerungen für die Familie - da darf man ruhig zwischendurch auch mal filmerisch nicht so perfekt agieren. Lieber eher unauffällig filmen. Gedichte in die Kamera sind zwar nett, aber nur, wenn sie ohne Druck gerne aufgesagt werden, nicht aus dem armen Kind "herausgemolken". Das ganze macht sicher mehr Spaß, wenn auch die anderen filmen dürfen. Und der großartige "Schnitt" für derartige Videos ist meist auf das Entfernen völlig mißlungener Einstellungen beschränkt, das geht relativ rasch. Alles andre dran ist Erinnerungsstütze, die will man doch nicht einschränken. Also bleib unter 60 Minuten, sonst hast Du selbst am Fest nur die Freude, gefilmt zu haben, warst damit aber nur Zuschauer, ein blöder Fehler - aus eigener Rückschau.

      Schöne Weihnachten trotz Kamera wünscht
    • Da hat Alex durchaus recht - es muß auch Spaß bei der Sache sein.

      Und die Länge des final geschnittenen Videos ist mit 60 Minuten noch immer sehr hoch - für die engste Familie geht das vielleicht gerade noch, aber bereits die Freunde und Schwiegereltern werden bei 60 Minuten bereits unglücklich sein. Solltest du für diesen Kreis das Video auch machen, dann wären 30 bis 40 Minuten vermutlich besser.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hallo!
      Ja - ich sehe es auch so wie Alex - und außerdem bei den vielen guten Tipps die ich erhalten habe - kann ich wahrscheinlich nicht beim erstenmal alle beherzigen - glaub - daß ich mit der Kamera allein schon schauen muß daß ich zurechtkomme - werd noch auf ausreichend Licht achten - und daß ich die Kamera ruhig halte und nicht zu viele Schwenks mache - mehr darf man noch nicht erwarten glaub ich jedenfalls.
      Aber alle die anderen Beiträge hab ich natürlich "registriert" und werd sie in weiterer Folge auch anwenden.
      In diesem Sinne bedanke ich mich nochmals bei allen -
      und wünsche ein schönes "ruhiges" Weihnachtsfest.

      mfg
      prandi


      Vielleicht berichte ich nach den Feiertagen mal - wie es mir(Anfänger) ergangen ist.
    • Original von prandi
      Vielleicht berichte ich nach den Feiertagen mal - wie es mir(Anfänger) ergangen ist.


      An Fortsetzungsgeschichten sind wir immer interessiert!
      :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Noch ein kleiner Tipp von mir:

      Ich schalte das kleine rote Lämpchen, das das Aufnehmen der Camera anzeigt, aus, da ich die Erfahrung gemacht habe, das dieses die Akteure doch sehr irritiert. Leuchtet das Lämpchen nicht, bewegen sich die Leute "normaler".

      Liebe Grüße und allen ein frohes Weihnachtsfest!

      Beate
    • Weihnachtsfilm

      Jetzt wo der hlg.Abend vorbei ist, kann ichs ja ruhig sagen. Ich mache schon seit Jahren keine "Weihnachtsfilme" mehr, wobei ich nichts dagegen habe. Mit Kindern kann das eine schöne Sache sein und eine Erinnerung ist es allemal, zumal wenn man sich notiert (oder in den Abspann schreibt)in welchem Jahr der Film entstanden ist. Meinen ersten, und einen der wenigen Weihnachtsfilme, habe ich 1954 mit einer Normal 8 Kamera gedreht, die ein Federwerk hatte und als einzige Verstellmöglichkeit die Blende hatte. Selbstverständlich von Hand. Der Film ist in schwarz-weiss gedreht, sieben Minuten lang und ich glaube es ist der beste Film den ich überhaupt je gemacht habe. Es gibt nur Großaufnahmen meiner damals 4- und 1-jährigen Töchter und natürlich von Kerzen und all dem Drumherum. Der Film ist heute noch technisch qualitativ so einwandfrei, dass man Lust bekommt wieder schwarz-weiss zu Filmen.
      Da der Weihnachtsfilm ja jetzt gedreht ist, kann man sich vielleicht beim Schnitt überlegen, ob die 7 Minuten, die das Päckchen auswickeln dauert, wirklich bleiben müssen.
      Schöne Feiertage noch und ein erfolgreiches Videojahr 2005 w2ünscht
      Wolfganglambda
    • Also ich mache heuer auch mal wieder eine "Weihnachtsfilmproduktion" - die ist aber noch nicht vorbei. Ich habe mal die eigene Bescherrung in der Kamera - und jetzt gehts gleich zu den Schwiegereltern, und morgen zu meinen Eltern. Da wird auch noch heftig gefilmt, und das dann zu einem umfassenderen Werk zusammengefaßt.

      Es soll eben ein umfassenderes Erinnerungsstück werden...
      :))
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hi,

      habe auch am heiligen Abend ein paar Erinnerungssequenzen gedreht mit Schwerpunkt auf unsere 2-jährige Tochter, für die es das erste halbwegs bewusste Weihnachten ist.
      Schwachstelle - wie bei meinen meisten Familienfilmen: Papa ist so gut wie nie auf dem Film zu sehen, und wenn dann ausnahmsweise aus diesem Grund mal meine Frau kurz die Cam in die Hand nimmt, hat Papa in diesem Moment Probleme, sich natürlich und ungestellt bewegen. Er kommt dann furchtbar linkisch rüber.
      Bin zwar nicht so eitel, aber zu einer richtigen Familienerinnerung an Weihnachten gehört es doch auch , dass die ganze Familie zu sehen ist.
      Habe da einmal die Cam aufs Stativ gestellt und einige Minuten mit Totale laufen lassen, dass wir alle 3 zu sehen sind. Na ja, besser als nichts.
      Wie löst Ihr das Problem ?

      mit Weihnachtsgruss
      Rainer D
    • Tja, ich habe schon beides gemacht: Mama ein wenig filmen lassen - und das mit mehreren Szenen, daß man es über den Film verteilen kann. Kann ja kurz sein, aber schafft doch ein wenig die Illusion, daß man da ist.

      Oder halt Stativ, wie du eh sagst. Oder es fällt einem ein Freund oder Nachbar in die Hände, die man mal ersucht, den Camcorder zu halten - und das möglichst ruhig (halt alles vorher einstellen).

      Man kanns ja eh nur versuchen - wegschneiden kann man das ja immer noch.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Original von jemue
      Was aber das wichtigste für Anfänger ist: wenn kein Stativ vorhanden - nicht die Cam bewegen ;( - ruhig halten . Die Personen wackeln von alleine.


      In Mexico lernte ich Serge, einen begeisterten Videoamateur aus Chile kennen. Er sagte, den wertvollsten Tipp für das Filmen, den er je bekommen habe, lautete:

      Filmen ist das gleiche wie Fotografieren.

      Tatsächlich sieht man viele Fotoamateure mit ihren Digitalcameras intuitiv richtig umgehen:
      1.) Motivauswahl
      2.) Ausschnitt mit Zoom bestimmen
      3.) Auslösen

      Der einzige Unterschied beim Filmen im Vergleich zum Fotografieren für Amateure sollte eigentlich sein, dass etwas länger auf den Auslöser zu drücken ist und die Akteure nicht statisch in die Kamera grinsen, sondern agieren sollten.

      Was aber sieht man so bei Amateuren?
      Sie filmen im Gehen, schwenken und zoomen, das der Sau grausen möchte. Sie vergessen, dass ihre Videocamera den ganz großen Bildstabilisator, sprich das menschliche Hirn einfach nicht besitzt, sonst würde man ja bei jeder Augapfelbewegung schwindlig werden.

      LG Helmut
    • Filmen ist das gleiche wie Fotografieren.


      Stimme ich nicht überein, weil man bei Videofilmen eine Story macht, d.h. es muss ein logischer Ablauf gewährleistet sein.

      Was soll ich mit einem Clip vom Eifelturm in meinem Video über die Masurischen Seen anfangen?
      ++++++ GUT DING BRAUCHT WEILE ! ++++++
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