Auflösung des Masters

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Auflösung des Masters

      Ich hoffe, dass ich das richtige Forum gewählt habe.
      Mein Rohmaterial hat eine Auflösung von 1920x1080.

      Wenn ich nun einen Ausschnitt vergrössern möchte, muss ich natürlich mit der Auflösung des fertigen Films (Master) heruntergehen, weil es ja ansonsten interpolieren würde.

      Meine Meinung ist eigentlich man kann es je nach Fall immer noch herunterrechnen aber das Master sollte eigentlich der nativen Auflösung entsprechen.

      Dies gilt z. B. auch, wenn ich etwas mit der Hand filme und das ruckeln entfernen möchte.

      Wie handelt ihr das?

      Viele Grüße
      Tim
    • Wenn man etwa für Blu Ray in 1920x1080 produziert, dann wird man durchaus das Hochskalieren zulassen - weil man ja nicht unbedingt beliebig die Ausgabegröße anpassen kann.

      Auch die diversen Entwackler-Programme wie etwa Mercalli skalieren hoh - je nach Einstellung. Ist aber sinnvoll, sonst hat man schwarze Ränder in diesem tool.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • RE: Auflösung des Masters

      Dazu musst Du nur den Teilclip auswählen, den Du vergrößern/entwackeln willst. Er wird dann in Deinem Projekt automatisch wieder auf 1920x1080 hochskaliert (und ist damit natürlich etwas geringer aufgelöst wie Dein Original) - vorausgesetzt Du arbeitest mit dieser Auflösung im Projekt.
      .
    • Hallo,

      dass die Software es interpolieren kann ist keine Frage.
      D. h. selbst ein Bild von 19x10 kann ich natürlich auf eine "Leinwand" von einer grösse von 1920x1080 ziehen. Aber dadurch bleibt die Qualität ja bei 19x10px.

      Ich frage mich halt inwieweit das noch vertragbar/ok ist, bzw. an welche Regeln ihr euch haltet.

      Oder ob ihr z. B. sagt, die Auflösung des Films (die Leinwand) darf nur so gross sein, wie das geringste Quellbild.

      Ich hoffe, dass meine Frage nun besser formuliert ist.

      Danke und Gruss
      Tim
    • An die Regel, dass ich mir das in der Vorschau entsprechend ansehe, und mir dann überlege ob ich das noch machen kann. Geht doch nicht anders.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Unterscheiden muss man zwischen der Zahl der Bildpunkte im Bild und der Bildschärfe die man in der Regel an der Zahl der sichtbaren Doppellinien im Schwarz/Weiß-Bild (Luminanzauflösung) festmacht. Skaliert man ein Bild hoch, verliert es mehr oder weniger an Luminanzauflösung, es muss aber nicht unbedingt dramatisch auf den Betrachter wirken.

      Worüber wird eigentlich diskutiert, obiges ist logisch und lange schon bekannt.
      Wer sich vor Bildschärfeverlust fürchtet, der muss die Hochskalierung halt lassen...
      Beste Grüsse;
      FZ-300/RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Xperia Z2 mit eGimbal - EDIUS 9.x - i7-6700
    • RE: Auflösung des Masters

      Original von melatonin
      Dies gilt z. B. auch, wenn ich etwas mit der Hand filme und das ruckeln entfernen möchte. Wie handelt ihr das?

      Bis jetzt bin ich beim Einsatz des Deshakers mit einer Vergrößerung von etwa 5% ausgekommen. Nur in Ausnahmefällen waren es 10%. Das ist, je nach Clip nachträglich natürlich sichtbar. Aber das ist immer noch besser als das Herumgewackle des Clips auf dem Monitor. Sieht man sich Profi-Produktionen z.B. von Tieraufnahmen an, so kann man häufig genau diese reduzierte Auflösung feststellen.

      Möchtest du nun einen Film ohne Kompromisse in der Auslösung machen und dabei in das Bild hinein skalieren, so bleibt dir einfach nichts anderes über, als mit einer höheren Auflösung zu filmen als das Endprodukt ist. Du kannst also mit einer HDV-Kamera filmen und als Endprodukt eine DVD mit 720 x 568 wählen. Dann hast du genügend "Fleisch" außen herum, um jedes Wackeln festzubetonieren und/oder um den Faktor 2 reinzuzoomen. Möchtest du einen Full-HD Film auf diese Weise erstellen, so hilft dir nur eine Aufnahme in 2k/4K. Nur dann hast du keinerlei Auflösungsverlust.
    • so hilft dir nur eine Aufnahme in 2k/4K. Nur dann hast du keinerlei Auflösungsverlust.

      Aber dafür einen fetten "Verlust" auf dem Bankkonto. :teufel:

      Aber mal ernsthaft: Aufnahmen, die z.B. entwackelt werden müssen, haben oft schon soviel Bewegungsunschärfe, dass ein zusätzlicher Verlust durch Hochzoomen normalerweise gar nicht so groß auffällt.

      Ich kann jedenfalls mit dem Auflösungsverlust i.d.R. ganz gut leben.;)

      Und wenn nicht, dann hätte man die Cam eben vorher stabilisieren müssen (Stativ statt aus der Hand). Man kann nicht alles haben.
      Greetings,
      ro_max

      Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
      ------------ Meine CGI-Tests auf Vimeo und YouTube. -------------