Weitwinkelaufsatz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Weitwinkelaufsatz

      Mal ne Frage an die Profis:

      Heuer steht eine Reise an den Grand Canyon auf dem Programm und da hab ich mich gefragt, ob ich mit einem Weitwinkelaufsatz auf meine (inzwischen liebgewonnene ;) ) GS120 die Weite der Landschaft besser einfangen kann (Mexicoaufnahmen vom letzten Jahr fangen die Weite der Landschaft leider nicht soo gut ein)...

      Jetzt kostet das Originalteil lt. Panasonic an die 160€...andere Anbieter liegen bei etwa 90€

      Habt ihr da in irgendeiner Weise Erfahrungen mit solchen Teilen sammeln können?
      Könnt ihr mit bei meiner Idee grundsätzlich überhaupt zustimmen? Bringen die was??

      Danke für Infos.
    • Wie es der Zufall will, schneide ich gerade an einem etwas älteren USA-Video 8-Film aus dem Jahre 1991 - auch der Grand Canyon ist mit drauf. Ich hatte damals keinen WW-Vorsatz, was sich letztendlich in endlosen (langsamen) Schwenks äußerte. Das Objektiv der GS-120 zeigt hier schon deutlich mehr. Ich verwende heute an dieser Cam einen WW-Vorsatz von Sony, der an sich recht gute Ergebnisse liefert. Natürlich bringt dieser auch Verzeichnungen rein, wenn sich etwas nicht in der Bildmitte befindet. Doch das ist hinzunehmen. Ich würde den evtl. zu kaufenden Vorsatz aber unbedingt vorher prüfen - auf Abschattungen und Verzeichnungen. Auch die Schärfe lässt dabei etwas nach, was man bei der GS-120 durchaus sieht. Also nicht generell einsetzen, sondern nur bei Bedarf.

      Insgesamt aber gilt: Der Grand Canyon ist NICHT in seiner ganzen Größe und Pracht auf Video zu bannen, auch nicht mit einem WW - das gelingt nur ansatzweise...

      Eventuell wäre das Format 16:9 von Vorteil, was die GS-120 aber nur mit schwarzen Balken liefert. Das kann man mit dem NLE später dann auch noch machen. Ich schneide meine Reisefilme fast nur noch auf 16:9.
    • Also grundsätzlich ist es eine gute Idee, einen passenden Weitwinkelvorsatz zu haben. Und wenn er von einem Fremdhersteller ist, dann sollte man ihn auch vorher ausprobieren - und etwa mal darauf achten, ob man im voll eingestellten Weitwinkelbereich in den Ecken die Optiken beginnt zu sehen. Also Camcorder beim Testen zum Händler mitnehmen.

      Ich selbst habe eher immer in die Optiken von Fremdherstellern investiert, die Originalteile müssen nicht unbedingt besser sein, nur weil sie teurer sind. Aber auch hier ist es halt immer eine Frage der Geldbörse, was man in Optiken investieren will und kann.

      Achte auch auf das Ausmaß der Verzeichnung - wenn sich eine gerade Linie (Türstock etwa) im Randbereich des Bildes befindet. Manche Optiken verzeichnen die gerade Linie da zu einer massiv gekrümten Kurve. Das dürfte sich zwar nie ganz ausschalten lassen, aber das sollte man sich vorher auch ansehen.

      Und ja: eventuell sind Zwischenringe erforderlich - umso weniger Ringe, umso besser natürlich.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Aha! Danke für die Ausführungen. Jetzt muß ich "nur" noch einen Händler ausspähen der zu Testaktionen eine positive Einstellung hat.

      Klar, der Grand Canyon ist mit sicherheit gewaltig. Aber ich bin mal zuversichtlich daß mit so einem Aufsatz zumindest a bisserl mehr rüberkommt... ;)
    • Hallo Maikel
      Wenns ums Geld geht schau mal bei eBay rein. Meins für den Camcorder Sony 210E habe ich für 5 ¤ bekommen. Es geht sehr gut. War ein Japaner. kaum Randverzeichnungen. die bei Naturaufnahmen ja sowieso nicht sehr auffallen.
      Retnüg
    • Ich würde in Erwägung ziehen gleich ein etwas höherwertiges WW zu nehmen, das du auch für die Digicam mit ihrer gegen Video doch ergeblich höheren Auflösung nutzen kannst. Habe mir von Olympus das WCON-07 (55m thread)) geleistet, das ich gleichermaßen an meiner TRV-900 (52mm) wie an meiner FZ20 nutzen kann. Trotz eines nötigen (sehr schmalen) Zwischenrings gibt es keine Vignettierung. Im Hinblick auf künftige digital angesteuerte Bildschirme würde ich die Vignettierung auch nicht nur am Sucher, sondern am PC vom eingelesenen Material beurteilen. Die Sucher bescheiden das Bild, da man dabei von normaler TV Ausgabe ausgeht und da fällt die Vignettierung weniger auf.
      LG
      Peter
    • Die Nutzung eines Konverters vom Hersteller der Cam hat in der Regel den Vorteil, dass die Optiken aufeinander angepasst sind.
      Das Garantiert meistens die gleichen Farben bei den Aufnahmen. Bei Fremdkonvontern betseht immer die Gefahr, dass die Farben verschoben sind und man langwierige Farbkorrekturen vornehmen muss, wenn man die Aufnahmen hinterienader schneidet.
      Wenn das nicht so wichtig ist, kann man natürlich auch einen Konverter eines Fremdherstellers nutzen. Allerdings gilt auch hier: wer Qualität will darf nicht unbedingt auf den Preis achten.
    • Hmmm.... die Idee mit dem 'Universal-WW' für Cam und Photo ist natürlich auch nicht schlecht! Wäre nämlich der nächste Schritt gewesen auch für die Digicam so ein Teil zu besorgen...
      Muß ich mir mal die entsprechenden Gewinde ansehen...
    • Original von Hans-Jürgen
      Bei billigen Konvertern wirkt das Bild oftmals auch recht flau, was auch sehr störend sein kann.

      Dem kann ich mich nun anschließen. Nicht zuletzt bietet z.B. Soligor seine WW-Converter für unterschiedliche Auflösungen - inzwischen "up to 10 Megapixel" an. So hohe Auflösungen braucht man für DV-Video nicht aber billige haben meist neben anderen Bildfehlern auch eine recht schwache Auflösung, die dann nicht mal für Video taugt.

      Aber möglicherweise meinst du Farbsäume und die treten bei billigen Converten sicher verstärkt auf.
      LG
      Peter
    • @ elCutty,

      Farbsäume können leider auch bei teuren Konvertern auftreten. Ich habe z.B. einen Century 2fach Telekonverter, der neu über 600 Euro kostet und eigentlich das Gelbe vom Ei sein soll. Dieser liefert aber in Verbindung mit der XM2 unter bestimmten Lichtbedingungen starke blaue Säume im großen Telebereich.
      Dieser Fehler wird von Century Optics bestätigt und tritt nur bei der XM2 auf, nicht aber bei der XM1.
      Die Kombination der Linsen mit den Chips der Cam soll diesen Fehler verursachen.
      Übrigens sind auch bei diesem Konverter die Farben leicht anders als ohne.
    • Original von elCutty
      Maikel,

      für die Canon A80 bietet Soligor z.B. unter der Best.Nr 57912 zu 19,90€ den nötigen Anschußtubus. Schau' doch dort einfach mal rein : soligor


      Hallo elCutty,
      Danke für den Hinweis. So ein Teil hab ich schon (für den Teleaufsatz für die Digicam).

      Eigentlich bräuchte ich dann so einen Adapter von 37mm (GS-120) auf 52mm (Canon-Größe). Obs sowas wohl gibt??
    • @Hans-Jürgen

      Mich quält zwar auch eine gewisse Pineligkeit was die Bildqualität angeht, aber eine Farbverschiebung mit und ohne z.B. WCON-07 konnte ich bisher nicht feststellen (weder mit der TRV-900 noch mit der ZF20) zumal ja der Weißabgleich durch das Objektiv vorgenommen wird. Das würde ja dann bei Aufnahmen mit und ohne WW auch auffallen.

      Kannst du dazu vielleicht mal zwei Beispielbilder hier posten ?
      LG
      Peter
    • Original von Maikel
      Eigentlich bräuchte ich dann so einen Adapter von 37mm (GS-120) auf 52mm (Canon-Größe). Obs sowas wohl gibt??

      Universal Anschlußring auf 52mm / 37mm Best.-Nr 57919 zu 7,90€
      Dann benötigst du ein 52mm WW Converter.

      Und NEIN, ich arbeite nicht mit oder für oder bei Soligor, habe nur gerade den Katalog in Händen ;)
      LG
      Peter
    • Original von elCutty
      Original von Maikel
      Eigentlich bräuchte ich dann so einen Adapter von 37mm (GS-120) auf 52mm (Canon-Größe). Obs sowas wohl gibt??

      Universal Anschlußring auf 52mm / 37mm Best.-Nr 57919 zu 7,90€
      Dann benötigst du ein 52mm WW Converter.

      Und NEIN, ich arbeite nicht mit oder für oder bei Soligor, habe nur gerade den Katalog in Händen ;)


      Du verblüffst mich!! 8o Nur: Auf der Homepage kann man mit der Artikelnummer nix anfangen und irgendwie wind ich das Teil nicht :(

      Da muß ich mir wohl mal den Katalog kommen lassen...


      Und jetzt: ist das überhaupt sinnig mit dem 52mm WW für die Canon auf dem 37mm Panasonic zu arbeiten??
      Bringt das überhaupt ein akzeptables Ergebnis?
      Steh hier auch theoretischen Äußerungen wohlwollend gegenüber :D
    • Da die physikalisch bedingten Linsenfehler zum Rand hin zunehmen solltest du mit einem 52iger an einem 37iger Objektiv eher bessere Ergebnisse bekommen, da nutzt du so zu sagen "das gelbe vom Ei" - nur ist es eben größer, schwerer und teuerer als ein 37iger.


      P.S.

      Hier findest du die *.pdf mit den Anschlußringen usw.
      LG
      Peter
    • Mit dem Hochladen von Bildern ist das bei mir so eine Sache, ich muss gestehen, ich weiß im Moment noch nicht, wo ich sie hinladen soll.
      Mit einem neuen Weißabgleich nach dem Ansetzen des Konverters ist das Problem natürlich zu lösen, aber manchmal vergesse ich das eben.
    • Hallo!

      Die Nutzung eines Konverters vom Hersteller der Cam hat in der Regel den Vorteil, dass die Optiken aufeinander angepasst sind.


      Komme gerade aus Gran Canaria zurück, und hatte die Möglichkeit in dieser Zeit mal die HC 1000 meiner Tochter ausgiebig zu testen. Und gerade obiger Meinung war ich bisher auch immer. Ich hatte beide 37er HG Vorsätze von Sony (0.7er Weitwinkel und 2.0 Tele jeweils ca. 230.- €) zur Verfügung. Der Weitwinkelvorsatz ist wirklich große Klasse und es sind keinerlei Vignettierungen auch im äußersten Weitwinkelbereich festzustellen. Aber komischerweise vignettiert der Televorsatz in Weitwinkeleinstellung schon ziemlich deutlich. Von der Bildqualität sind beide Vorsätze wirklich sehr gut, aber die Aufnahmen sind qualitativ nicht so gut als die mit dem Original Zeiß T* Objektiv, welches ich ja auch an meiner PC 120 habe und ich so auch an dieser Kamera die Vorsätze nutzen konnte. Man sollte diese Vorsätze also nur dann aufschrauben, wenn man sie auch wirklich braucht.

      Zu der HC 1000 kann ich nur sagen: Erste Sahne. Die Lowlightfähigkeit ist gegenüber meiner PC 120 (die hier auch nicht zu schlechtesten zählt) um Längen besser. Nächtliche Aufnahmen in Lokalen z. B. waren mit der 1000er ohne Tadel. Kaum Bildrauschen und eine noch sehr gute Farbwiedergabe. Auch mit dem Touchscreen kann man sich anfreunden, obwohl ich da anfangs sehr skeptisch war. Am meisten war ich aber von dem Sony Stativ VCT-870RM angetan. Durch den Lanc-Anschluß konnte man die Kamera über den Stativgriff wunderbar steuern (ein- und ausschalten, Zoom, Stand-by Betrieb usw.) daß es eine Freude war. Dazu durch den ölgedämpften Schwenk- Neigekopf butterweiche Schwenks wie sie mir bisher noch nie gelungen sind (wurde übrigens von einer Wiener Online-Firma für 145.- € statt 230.- € angeboten).

      Werde jetzt mal in den nächsten Tagen ca. 6 Std. Rohmaterial sichten und schon mal grob schneiden. Ist halt wegen den verschiedenen Test´s etwas viel geworden. Aber ich habe mal den Unterschied zwischen der HC 1000 und der PC 120 feststellen wollen. Eines steht jetzt schon fest: Wenn es eine neue gibt, dann nur die 1000er oder gleich die XM2. :D

      Weiterhin viel Spaß beim Hobby