Angepinnt Kommerziell Filmen mit AVCHD: Darf man das?

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    • Mit welchen Videokameras darf ich dann Geld verdienen? Bei Fotokameras gibt es ja keinerlei Einschränkungen (hoffentlich lesen das die Firmen nicht und schreiben irgendwelche Einschränkungen auf Chinesisch ins Handbuch (...nix welfen in Wasser und nix KnipsKnips helzeigen)).

      vg Ian

      PS Ich bitte für dieses Beispiel alle Chinesen um Verzeihung
      vg Ian
    • Berücksichtigen Sie, dass diese Kamera ausschließlich für den privaten Gebrauch vorgesehen ist. Der Gebrauch für kommerzielle Zwecke ist ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt. (Wenn Sie bei einer öffentlichen Veranstaltung (Konzert, Ausstellung etc.) Aufnahmen machen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich zuvor eine Genehmigung zu besorgen.) Warenzeichen • AVCHD und das AVCHD-Logo sind Warenzeichen von Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. und Sony Corporation. • Hergestellt unter Lizenz von Dolby Laboratories. Dolby und das Doppel-D-Symbol sind Warenzeichen von Dolby Laboratories. • i.LINK ist ein Warenzeichen der Sony Corporation. • x.v.ColourTM ist ein Warenzeichen der Sony Corporation. • HDMI ist ein Warenzeichen der HDMI Licensing, LLC. • Windows® ist in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern ein eingetragenes Warenzeichen oder ein Warenzeichen der Microsoft Corporation. • Macintosh ist ein eingetragenes Warenzeichen von Apple Inc. • Weitere in dieser Anleitung angeführte Produkt- und Firmennamen sind Warenzeichen und/oder eingetragene Warenzeichen der Warenzeicheninhaber.


      Alle JVC HD Anleitungen haben diesen TEXT
    • Die Samsung videoCams habens wieder aber auch in einer nicht wirklich eindeutigen Form...

      Dieser HD-Camcorder zeichnet Video im H.264-Format (MPEG4 Part 10/AVC) sowie mit High Resolution (HD-VIDEO) und Standard Resolution (SD-VIDEO) auf. • Beachten Sie, dass dieser HD-Camcorder nicht kompatibel mit anderen digitalen Videoformaten ist. • Machen Sie vor Aufnahme eines wichtigen Videos eine Testaufnahme. Geben Sie die Testaufnahme wieder, um zu prüfen, ob Bild und Ton ordnungsgemäß aufgenommen wurden. • Für den Verlust aufgenommener Inhalte ist keine Entschädigung möglich: - Für entstandene Schäden, wenn Aufnahmen wegen eines Fehlers des HD-Camcorders oder der Speicherkarte nicht wiedergegeben werden können, leistet Samsung keine Entschädigung. Samsung übernimmt keine Verantwortung für gespeicherte Video- und Audiodaten. - Gespeicherte Inhalte können aufgrund eines Fehlers bei der Bedienung des HD-Camcorders oder der Speicherkarte verloren gehen. Für Schäden aufgrund des Verlusts gespeicherter Inhalte übernimmt Samsung keine Haftung. • Erstellen Sie Sicherheitskopien wichtiger Aufnahmen. Kopieren Sie wichtige Aufnahmen zur Sicherheit als Datei auf einen PC. Zusätzlich wird empfohlen, die Daten vom PC auf andere Speichermedien zu kopieren. Beachten Sie die Anleitungen zur Software-Installation und USB-Verbindung. • Hinweis zum Urheberrecht: Dieser HD-Camcorder ist nur für die private Nutzung vorgesehen. Daten auf dem Speichermedium dieses HD-Camcorders, die mit anderen digitalen/analogen Medien oder Geräten aufgenommen wurden, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Zustimmung des Rechteinhabers nur zum persönlichen Gebrauch verwendet werden. Auch wenn Sie eine Veranstaltung, z. B. eine Show, eine Vorstellung oder eine Ausstellung für den persönlichen Gebrauch filmen, wird dringend empfohlen, um Erlaubnis zu fragen.
    • Eigentlich hatte ich ja selbst schon vor Monaten einen Thread zu diesem Thema hier eröffnet. Damals konnte mir keiner helfen. Die Antworten von Canon und Panasonic waren eindeutig ("nein, kommerzielle Nutzung verboten!"), die Antwort von Panasonic-Broadcast habt Ihr in dem Videoaktiv-Beitrag ja bereits gelesen.

      Auf den Seiten der mpegLA kann man lesen, dass tatsächlich für die kommerzielle Nutzung eine Lizenz beantragt werden muss, wenn es um AVCHD, bzw. um h.264 geht. Mit mpeg2 verhält es sich ein bisschen anders: Hier ist nur die Vervielfältigung betroffen (also z.B. auch DVD-Kleinserien), sowie die Herstellung von En- und Decodern.
      Zum Thema mpeg2: Die mpegLA hat hier schon diverse Prozesse gegen deutsche DVD-Hersteller gewonnen, welche keine Lizenz zur Vervielfältigung im mpeg2-Format hatten.

      Bei mpeg4 sagt tatsächlich jeder etwas anderes. Bei meiner ersten Anfrage teilte die mpegLA mir mit, dass eine MPEG4-Lizenz zur Nutzung von AVCHD Camcordern für mich "nützlich" sei. Eine schöne Formulierung - jedoch absolut nichtssagend. Auf zwei weitere Mails, in denen ich um genauere Aufklärung bat, bekam ich keine Antwort mehr.

      Es scheint tatsächlich so, als ob die Patentinhaber hier gezielt abwarten, bis ihr Codec marktfüllend verbreitet ist - um dann groß abzukassieren.

      Nach meinem Verständnis verhält es sich zusammenfassend so:

      MPEG2: Lizenz für Gerätehersteller und Lizenz für Vervielfältigung. Keine Lizenz für die gewerbliche Nutzung der Camcorder/Hardware.

      MPEG4: Lizenz für Gerätehersteller und Lizenz für Vervielfältigung UND LIZENZ FÜR GEWERBLICHE NUTZUNG.

      Verbindliche Aussagen der Hersteller und Patentinhaber/-verwalter sind definitiv nicht zu bekommen. Warum wohl :kotz:

      Viele Grüße - Til.
    • Noch ein kurzes Statement zur "gewerblichen" Nutzung:

      Die vielen Verbraucherschutz-Regeln bezüglich Handbuch, deutsche Sprache, etc. greifen bei einer gewerblichen Nutzung nicht. Wer ein Gewerbe betreibt, muss sich selbst darum kümmern, ob er sich in allen Bereichen im rechtlich grünen Bereich bewegt. Das mag zum Teil mit großem zeitlichen und auch finanziellen Aufwand verbunden sein - wird von einem Gewerbetreibenden zumindest hier in Deutschland jedoch verlangt.
      Im Handbuch meiner DVD-Brenner habe ich nirgends etwas davon gelesen, dass ich für die gewerbliche Vervielfältigung von mpeg2-Inhalten zu Lizenzzahlungen an die mpegLA oder alle einzelnen Patentrechtsinhaber verpflichtet bin - trotzdem ist es so. Somit scheint es nach meinem Rechtsverständnis also völlig unerheblich zu sein, ob der Hinweis im Handbuch auf englisch oder auf deutsch ist.

      Ob jedoch ein Händler zur z.B. Rücknahme eines AVCHD-Camcorders verpflichtet ist, wenn er wusste, dass ich das Gerät gewerblich nutzen möchte und er mich nicht vorher darüber informiert hat, dass ich das nicht ohne weiteres darf, vermag ich nicht zu beurteilen.

      Schöne neue Welt :servus:
    • Original von motiongroup
      Berücksichtigen Sie, dass diese Kamera ausschließlich für den privaten Gebrauch vorgesehen ist. Der Gebrauch für kommerzielle Zwecke ist ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt. (Wenn Sie bei einer öffentlichen Veranstaltung (Konzert, Ausstellung etc.) Aufnahmen machen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich zuvor eine Genehmigung zu besorgen.)...

      Alle JVC HD Anleitungen haben diesen TEXT

      Damit ist aber nur der gewerbliche Charakter der aufgenommenen Szenen gemeint. Nicht der Codec des Camcorders.

      Vielleicht ist es z. Zt. bei kommerzieller Nutzung tatsächlich besser, auf MPEG-2 Camcorder zu setzen: Z. B. also auf einen HM100

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Harald ()

    • ich werde zwar sehr selten in die verlegenheit kommen meine videokamera kommerziel zu nutzen, möchte mich aber trotzdem dazu äußern da ich kommerziele fotografie betreibe. und der "lizens-gebühren-wahn" mich generell nervt.

      wenn ich ein gerät kaufe wie jetzt mein sony xr500 und ein entsprechendes schnittprogramm dazu, gehe ich davon aus das ich das enthalten knowhow/technik auch uneingeschrenkt nutzen kann also eine lizens enthalten ist. das entsprechende gerät/software arbeitet ja nur mit diesen codecs also sollten entwicklungskosten auch im verkaufspreis eingepreist sein.

      wie auch "wolfgang" bemerkte..mich hat niemand explizit darauf hingewiesen..

      "ACHTUNG BEI BESTIMMUNGSGEMÄßEM GEBRAUCH ODER EINSCHALTEN DES GERÄTES FALLEN ZUSATZKOSTEN AN!"
      :wallbash:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von hollomen ()

    • Zum Totlachen

      Warenzeichenangaben
      • Das SD-Logo ist ein Warenzeichen. Das SDHC-Logo ist ein Warenzeichen.
      • Microsoft, Windows und Windows Vista sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA
      und/oder anderen Ländern.
      • Macintosh und Mac OS sind in den USA und anderen Ländern eingetragene Warenzeichen von Apple Inc.
      • HDMI, das HDMI-Logo und High-Definition Multimedia Interface sind Warenzeichen oder eingetragene
      Warenzeichen von HDMI Licensing LLC.
      • “AVCHD” und das Logo “AVCHD” sind Warenzeichen von Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. und
      Sony Corporation.
      • Hergestellt unter Lizenz der Dolby Laboratories. “Dolby” und das doppelte D-Symbol sind
      Warenzeichen von Dolby Laboratories.
      • Die übrigen Namen und Produkte, die oben nicht erwähnt werden, können Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen ihrer
      jeweiligen Firmen sein.
      This product is licensed under AT&T patents for the MPEG-4 standard and may be used for encoding MPEG-4 compliant video and/or
      decoding MPEG-4 compliant video that was encoded only (1) for a personal and non-commercial purpose or (2) by a video provider
      licensed under the AT&T patents to provide MPEG-4 compliant video. No license is granted or implied for any other use for MPEG-4
      standard.

      Steht das wirklich und wahrhaftig SO in dem Handbuch?
      Teils in Deutsch und teils in Englisch?
      Ist klar, welchen sittlichen Nährwert dann die englische Passage hat, wenn ich als Deutscher ohne Fremdsprachenkenntnisse mit dem Gerät mache, was ich will, auch Kommerzielles?

      Ansonsten ist das ganze Vorbehalt-Theater ohne sittlichen Nährwert und eine wirkungslose einseitige Erklärung, an die sich niemand halten muss, weil die gesetzliche Vertragsgrundlage fehlt, vor allem aber auch, weil sie untergejubelt wird. solange sie nicht explizit im Kaufvertrag steht und gegengezeichnet ist.

      Wie ich andernorts bereits andeutete: Diese Jüngelchen haben mit ihren Vorbehalten einen am Appel. Reine Hybris. Die haben vor nichts Respekt, weder vor dem Gesetz noch erst recht vor ihrer Kundschaft.
      Dann kommt noch eines hinzu: In welcher Eigenschaft ich einen Gegenstand erwerbe: Als Privatmann (der dann u.U. auch mal etwas mit dem Gegenstand Hergestelltes kommerziell verwertet) oder als Gewerbetreibender, der schon von seiner Eigenschaft her auf etwaige rechtliche Rahmenbedingungen gefaßt sein und sie beachten muß. Bleibt vorrangig aber, ob diese Klausel bei Vertragsabschluß Gegenstand von Vereinbarungen war. Ansonsten ist sie nichtig.

      Das hier ist alles nur ein Sturm im Wasserglas. Ich wollte, es würde jemand aus Anlaß etlicher von mir kommerziell verwerteter Arbeiten auftauchen und gegen mich klagen. Wie a.a.O. schon angekündigt: Das gäbe für mich ein Fest! Ich hätte riesigen Spaß daran.

      Gruß,
      Manfred
    • So, heute wärme ich diesen Thread wieder auf. In den letzten Tagen hat sich ein anderer Thread (nxcam, wieder was neues) zu sehr in diese Richtung verlagert, als dass das Thema noch explizit mit Sony's nxcam zu tun hätte.

      Für diejenigen, die den anderen Thread nicht kennen, fasse ich hier nochmal meine bisherigen Erkenntnisse zum Thema "avchd - kommerziell filmen" zusammen:

      1.) Die Einschränkung, dass man avchd-Produkte nur privat und nicht kommerziell nutzen darf, steht in jedem Handbuch eines Gerätes, welches den AVC/h264 Codec nutzt.

      2.) Canon, Sony Consumer, Sony Professional und Panasonic Consumer haben mir auf Anfrage bestätigt, dass das kommerzielle Filmen mit ihren AVCHD-Produkten verboten sei, bzw. eine kostenpflichtige Lizenz der mpegLA oder der AT&T (im Fall Canon) einzuholen sei.

      3.) Panasonic Professional hat auf Anfrage mitgeteilt, dass die kommerzielle Nutzung ihrer AVCCAM Camcorder ohne Lizenz möglich ist.

      4.) Die für Panasonic/Sony/JVC zuständige mpegLA (mpegla.com) hat mir auf eine erste Mail mitgeteilt, dass ich für die kommerzielle Nutzung eines AVCHD-Camcorders eine sogenannte "title-by-title-license" benötige. In den Lizenzbedingungen wird jedoch ausschließlich auf Distributionsformate eingegangen, jedoch niemals auf AVCHD als Aufnahmeformat im Camcorder.

      5.) Ich habe weitere drei Mal versucht, per eMail nähere Erklärungen zum Ablauf der Lizenzierung von der mpegLA zu erhalten. Ich bekomme jedoch absolut keine Reaktion mehr von der mpegLA.

      6.) Die Firma JVC hat meine Mail zum Thema bisher leider nicht beantwortet.

      7.) Das Mitglied Harald hat ebenfalls versucht, im englischsprachigen Forum dvxuser.com etwas zum Thema zu erfahren. Doch die Mitglieder dort (teils aus den USA) wissen genauso wenig wie wir.

      8.) Zum Glück hat Hans Ernst, der Chefredakteur von Videoaktiv Digital, uns seine Hilfe zugesagt. Ich hoffe dass die Bekanntheit dieses Magazins die Hersteller zu einer klaren Aussage bringt.

      Was mir auffällt ist, dass alle immer nur davon reden, dass einen die mpegLA doch nicht wegen der par Cents verklagen wird. Nein, ich denke auch nicht, dass sie das tut.

      Aber wer in der heutigen Zeit aufmerksam ist, bekommt die überbordenden Abmahnwellen mit, mit denen sich manche Anwaltskanzlei eine goldene Nase verdienen kann.

      Da ich selbst schon einmal eine teure Abmahnung bezahlen musste, ohne dass für den vermeintlichen Auftraggeber der Abmahnung ein wirtschaftliches Interesse bestanden hätte, bin ich bei diesem Thema sehr engagiert. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es einen solchen Fall.

      Wir können es nicht hinnehmen, dass Hersteller, welche von unserem Geld leben, in ihrer Werbung Produkte für die professionelle Nutzung anbieten, und diese professionelle Nutzung dann im Kleingedruckten des Handbuchs verboten oder eingeschränkt wird. Schließlich geht es um genau die Nutzung, für die der Hersteller wirbt!

      Nicht zu vergessen, dass die Patente, welche z.B. durch die mpegLA verwaltet werden, zum Teil genau diesen Herstellern gehören. Wir sollen also einmal für das Produkt bezahlen und dann noch einmal für die Benutzung. Wenn ich ein Auto bar bezahle, muss ich für dessen berufliche Nutzung nicht noch eine zusätzliche Leasingrate pro Kilometer an den Hersteller bezahlen.

      Schönen Sonntag noch und viele Grüße,
      Til.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von einsiedler ()

    • Also ich sehe es unverändert entspannt. Soll mir doch mal einer nachweisen, dass ich beim Kauf und Vertragsabschluß diesem Passus zugestimmt habe. Soll mir einer mal nachweisen, dass ich vor der Inbetriebnahme der Kamera dem zugestimmt habe. Soll mir einer nachweisen, dass er mich nachweislich davon in Kentniss gesetzt hat.

      Solange das nicht passiert ist, stelle ich mir die Frage, ob ich das als Anwender überhaupt wissen muss. Klar dass Camcorder Hersteller die Fragestellung so beanworten, wie es in deren Interessen liegt. Allerdings ist das eine Rechtsmeinung.... mehr nicht. Es fehlt jeglicher Nachweis, dass wir die Geräte unter diesen Rahmenbedingungen gekauft haben - und demnach dem zugestimmt haben. Warum stimme ich vor der Installation einer jeden Software einer EULA zu? Würde doch reichen, wenn das irgendwo stehen würde - oder etwa nicht?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • In Wirklichkeit geht es den Firmen nur darum in einigen Einsatzbereichen nicht auf ihren teuren Kameras sitzen zu bleiben. Ein SPielfilm wird kaum mit einer 1000€ Kamera gedreht werden, viele News lassen sich aber problemlos produzieren. Überhaupt, da die Sendequalität der Fernsehsender nicht das technisch Mögliche darstellt.
      vg Ian
    • So, ich hab mal wieder eine Antwort der mpegLA bekommen. Nach wie vor ist diese eindeutig: Wer eine AVCHD-Kamera kommerziell nutzen will, muss das Agreement unterschreiben, auch wenn es dabei z.B. nur um 10 Filme jährlich geht (entspricht 0,20 $).
      Ich habe darum gebeten, noch einmal die aktuelle Version des License-Agreements per email zu bekommen. Sobald ich diese habe, zitiere ich die Stellen, welche das Unterschreiben eines solchen Agreements zu einem unkalkulierbaren Risiko für kleine Unternehmen machen (wie z.B. Hochzeitsfilmer, freie Journalisten, kleine Industriefilmer,...).

      Guats Nächtle zusammen,
      Til.
    • Ich fürchte, dass die Firma mpegLA nie eine andere Auskunft geben wird. Sie ist ja dafür da um diese Gebühren einzuheben. Interessant wäre die Auskunft von einem europäischen Anwalt der sich mit Firmen/Vertragsrecht auskennt.
      vg Ian
    • Original von Ian
      Interessant wäre die Auskunft von einem europäischen Anwalt der sich mit Firmen/Vertragsrecht auskennt.

      Oder besser gleich von einem Eu-Kommissar. Irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die europäische Regierung ein amerikanisches Unternehmen an Produkten abkassieren lässt, die in der EU verkauft werden. Denn Zoll und Steuern, die für den Kaufpreis der Kamera fällig werden, haben nichts mit den später zu entrichtenden Lizenzabgaben zu tun (die im Einzelfall ja stark variieren könnten). :gruebel:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FoolishFarmer ()