HDV-Schnitt erste Schritte

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    • HDV-Schnitt erste Schritte

      Hallo, Leute!

      Ich bin ein absoluter Neuling im Bereich Video-Schnitt. Ich besitze zwar schon seit einiger Zeit die Canon HV 20 E (die ich übrigens hier im Forum wärmstens empfohlen gekriegt habe :yes:), hatte aber bis jetzt noch keinen passenden Rechner, um HDV-Videoschnitt zu betreiben.

      Jetzt habe ich mir ein Notebook von HP zugelegt mit volgenden Spezifikationen. Intel Core 2 Duo P8600 (2,4 GHz), 4 GB DDR2, ATI Mobility Radeon HD 4650 (1 GB RAM), Vista 64 Bit. Brauche eigentlich nur noch ein Firewire-Kabel und dann könnte es auch schon los gehen. Noch stellt sich allerdings die Frage nach der richtigen Software. Ich habe bei mir zu Hause noch eine ziemlich alte Version von Sony: Vegas 5.0. Ich glaube, dass die sich nicht unbedingt für einen HD-Schnitt eignet. Deswegen wollte ich hier nach eurer Meineungen fragen. Was würdet Ihr mir für eine Software empfehlen? Ich habe gehört, dass der Vista-eigene Movie-Maker auch schon nicht ganz so schlecht sei. Vielleicht wäre es nicht so unklug, erst mal den zu nehmen, um überhaut erst ein mal den Einstieg in den Video-Schnitt zu schaffen. :gruebel:

      Und noch eine Frage. Gibt es bei dem Firewire-Kabel etwas zu beachten? Und ist es die empfehlenswerte Verbindungsmethode?

      Schon mal riesen Dank für die Aufmerksamkeit!!!

      Gruß, :wink2:
      Konstantin
    • Du, wenn du schon eine Version von Vegas hast, dann kannst du ja von dort aus relativ kostengünstig zur aktuellen Version von Vegas 9 Pro upgraden. Vegas Pro 5 war halt noch nicht wirklich für den HDV-Schnitt geeignet.

      Firewire ist für HDV die Verbindungsmethode, du brauchst lediglich ein Kabel, es reichen hier üblicherweise die günstigsten.

      Wie gut dein Notebook für HDV geeignet ist, weiß ich nicht - probiere es mal lieber mit ein wenig Testmaterial aus dem Internet aus!
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Servus Konstantin!

      Beim Firewirekabel gibt es eine Kleinigkeit zu beachten. Auf der Kamera ist eine kleine Firewire-Buchse und am Notebook vermutlich auch. Die meisten Firewire-Kabel haben aber auf der einen Seite einen kleinen und auf der anderen einen großen Firewirestecker (Firewirebuchsen in Standgeräten sind meist mit der großen Version ausgerüstet). Also zuerst nachschauen und dann kaufen. Für die Firewire-Funktion beim Capturen macht es keinen Unterschied - es muss nur passen.

      Beim der Auswahl des Schnittprogrammes kommt es auch darauf an wieviel Geld Du ausgeben möchstest. Wenn Du mit Vegas schon Erfahrungen hast ist es sicher kein Fehler damit weiterzuarbeiten. Wenn nicht gibt es auch andere Programme wie z.B. am unteren Ende der Preisskala Adobe Premiere Elements bis in höheren Regionen Adobe Premiere Pro CS4. Nicht nur Adobe sondern auch viele andere Firmen bieten Schnittsoftware an. Die Adobe-Programme laufen besonders stabil.

      Dein Notebook ist für den Videoschnitt sicher geeignet, aber nicht optimal. NVIDIA Karten sind für den Videoschnitt besser als ATI Karten geeignet (jetzt werden mir viele widersprechen). Für den Videoschnitt solltest Du Dir auch einen, besser zwei, möglichst große Monitore zulegen. Notebookscreens sind auf Dauer zu klein.

      vg Christian
      vg Ian
    • Nur achte auch auf die Kosten, bei der Wahl des Schnittprogramms. Besonders, wenn schon eine ältere Version da ist, von der man Upgraden kann.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • NVIDIA Karten sind für den Videoschnitt besser als ATI Karten geeignet


      Ich bitte kurz um Argumente. Habe das auch schon öfters gelesen, wüsste jetzt aber (bis auf manche NLEs, die den Grafikkern benutzen) bisher keinen weiteren Grund, weshalb das so sein sollte. Mein Schnittrechner hatte noch nie etwas anderes als ATI-Karten, ist aber reine Tradition und kein besonderer Grund.
    • Servus Wenzi!

      Früher schnitt ich mit Ulead Media Studio Pro und in dieser Zeit war ich mit ATI Karten sehr zufrieden. Da ich mit den Farbkorrekturmöglichkeiten dieses Programmes nach einiger Zeit nicht mehr zufrieden war stieg ich auf Adobe Premiere 6.5 um und die Probleme begannen. z.B. funktionierte der Hamilton Weichzeichner (Kopie der Spur auf die darüberliegende, diese weichzeichnen und transparent machen) nicht. Beim Rendern wurde die obenliegende Spur ignoriert. Auch der kurz darauf folgende Umstieg auf 1.5 (die 6.5 habe ich billig zum günstigen Upgraden erworben) brachte keine Besserung. Nach Internetrecherge stieg ich auf eine NVIDIA Karte um und das Problem war verschwunden. Auch einige andere Funktionen wollten nicht so richtig - ist aber schon einige Zeit her deshalb kann ich sie nicht mehr aufzählen.

      vg Christian
      vg Ian
    • Gut, ein Pluspunkt für die nvidia Karten könnten die Plugins sein, die die GPU für die Vorschau nutzen. Aber noch fehlen da die Praxiserfahrungen damit.

      Im vorliegenden Fall ist halt eine Grafikkarte im Notebook verbaut - und damit der Wechsel eher schwierig. Bleibt Baboon bei Vegas, hat er von der ATI-Karte keine Probleme zu erwarten - Vegas ist da genügsam.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich mag gar keine + und - Punkte vergeben sondern achte auf die Hardwareempfehlungen der Softwareentwickler. Die ATI Karten liefen bis auf die Probleme mit Premiere einwandfrei.

      Leider verstehe ich nicht was die jeweilige Anwendung mit der Grafikkarte macht. Also die Pixelausgabe an die Monitore ist mir klar aber was hat das mit dem Rendern eines Videoclips zu tun? Rechnet die Grafikkarte da mit?

      Meine NVIDIA Empfehlung kommt daher, dass sie bei mir einwandfrei funktioniert. Die ATI Karte machte auch (beim inzwischen alten) Ulead Cool 3D beim Rendern Schwierigkeiten. Da war eine maximale Ausgabegröße von 640 x 450 möglich.

      Da ich mich mit meinen Antworten immer mehr von Baboons Anfrage entferne entschuldige ich mich bei ihm und gebe den Tipp die jeweiligen Hardwareanforderungen auf den Webseiten der Softwarehersteller zu studieren und auch erst zu nehmen. Bei einem Laptop ist der Hardwaretausch bzw. die Anpassung praktisch unmöglich.

      vg Christian
      vg Ian
    • Ja schließt Adobe eigentilch ATI aus - oder empfielt nur nVidia? Wenn beim Rendern nur die CPU genutzt wird, sollte es keine Probleme wegen einer Graka geben - wie ist das bei Adobe? Vegas etwa nutzt nur die CPU.

      Was vielleicht im vorliegenden Fall wesentlich sein könnte, ist dass CS3/4 offenbar ja doch mehr Hardwareressoucen haben will als andere Produkte. Zumindest ist das was, was ich bei mir abgespeichert habe - im Hinterkopf. Also gerade auf einem Notebook wäre ich da von der Seite her vorsichtig.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hallo Wolfgang!

      Die 8800er Grafikkarte habe ich für CS3 gekauft und sie wird auch für CS4 empfohlen. Adobe zählt verschiedene Chips von NVIDIA und ATI als kompatibel auf. Bei manchen wird auf verschiedene Einschränkungen verwiesen. Da ich bei der Version 1.5 schon gute Erfahrungen mit NVIDIA gemacht habe, habe ich damals für meinen neuen Rechner wieder eine NVIDIA (ohne einschränkenden Eintrag) ausgesucht.

      Leider zeigen sich die meisten Probleme einer Software nicht gleich am Anfang sondern erst nach einiger Zeit und sind dann, da man ja nicht mehr zurück kann, umso ärgerlicher.

      Bei Adobe-Programmen ist es allgemein so. Sie wollen Leistung, Leistung und Leistung (laufen auch mit wenig Leistung, machen aber viel weniger Spaß). Wenn man sich einen schnelleren Rechner kauft hat man das Gefühl auch mit neuen Programmen zu arbeiten. Deshalb versuche ich die Software immer über einen Rechnerwechsel zu ziehen. Die CS4 Produkte kommen mir aber an sich schneller als die CS3 Programme vor. Speziell After Effects und Premiere wurden, ohne die Zeit gestoppt zu haben, eindeutig schneller. Ich vermute, dass sie auch den Speicher besser ausnutzen. Das merke ich besonders, wenn verschiedene Programme gleichzeitig laufen.

      @ Baboon: Hast Du mit Deinem Vegas 5 Programm schon gearbeitet uns bist Du damit gut zurecht gekommen? Von der 5er bis zur 9er Version hat sich sicher einiges geändert, aber trotzdem, wenn es Dir damals gefallen hat würde ich dabei bleiben. Ich finde, dass unabhängig von der Qualität einer Software (außer sie ist wirklich Mist - ist aber nicht anzunehmen) sie einem auch sympathisch sein und die Bedienung angenehm sein muss. Unterschätze auch nicht die Eingewöhnungszeit. So komplexe Programme sind nicht innerhalb einiger Tage erlernbar.

      vg Ian
      vg Ian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ian ()

    • Die ATI Karten liefen bis auf die Probleme mit Premiere einwandfrei.


      Also Ian, ich kann das nicht bestätigen was Du da schreibst, glaube Dir aber, dass Du möglicherweise negative Erfahrungen gesammelt hast, warum auch immer. Genau das läßt sich ja oft schlecht ergründen.

      Seit E. August 2007 läuft mein PC mit der Sapphire HD 2600 Pro, 256MB PCIe, auch mit PP-CS3/Encore CS3, PS12-U und Edius Neo, jetzt sogar auch noch PD7-U.
      Habe Null Probleme damit. Glaube mir, ich hätte die GraKa längst rausgeworfen wenn es Probleme gegeben hätte. Eine GraKa ist ja sehr leicht zu ersetzen!
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++
    • videotreffpunkt.com/thread.php…did=1972&hilight=hamilton

      Ich habe meine Anfrage von damals ausgegraben. Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass die Fehler mit dem Umstieg auf NVIDIA verschwunden sind. Ob vielleicht auch irgend welche anderen Dinge mitgespielt haben kann ich leider nicht beurteilen.

      Andererseits wäre es eigenartig wenn Adobe so einen großen Grafikchiphersteller wie ATI ausschließen würde.

      vg Ian
      vg Ian
    • Original von Ian
      @ Baboon: Hast Du mit Deinem Vegas 5 Programm schon gearbeitet uns bist Du damit gut zurecht gekommen? Von der 5er bis zur 9er Version hat sich sicher einiges geändert, aber trotzdem, wenn es Dir damals gefallen hat würde ich dabei bleiben. Ich finde, dass unabhängig von der Qualität einer Software (außer sie ist wirklich Mist - ist aber nicht anzunehmen) sie einem auch sympathisch sein und die Bedienung angenehm sein muss.

      Die 5er Version habe ich zwar von einem Freund gebrannt gekriegt, hatte sie aber leider bis jetzt nicht ausprobieren können, da mein alter Rechner für die HD-Bearbeitung schlicht zu schwach war und noch nicht mal eine Firewire-Schnittstelle hatte. Daher bin ich in Sachen Video-Schnitt völlig unbeleckt / unvorbelastet ;).
      Original von Ian
      Unterschätze auch nicht die Eingewöhnungszeit. So komplexe Programme sind nicht innerhalb einiger Tage erlernbar.
      Das habe ich auch befürchtet. Aber diese Problematik kenne ich schon von Gimp. Also Augen auf und durch! :computer:
    • Die 5er Version habe ich zwar von einem Freund geschenkt gekriegt


      ...sollte es sicherlich heißen... :D

      Abgesehen davon ist dein Notebook ohne weiteres für HDV geeignet, lass dich nicht verunsichern. Wer sich nicht mit Adobes ausgereiften und stabilen :pfeifen: Produkten beschäftigen muß, hat weder mit nVidia noch mit ATI-Grafikchips Probleme.

      Für den Anfang ist die "Einsteigerversion" Vegas Movie Studio Platinum sicherlich ausreichend, zudem kann man später auf die Pro-Version umsteigen ohne sich umgewöhnen zu müssen. Auch finde ich Vegas sehr intuitiv zu erlernen und dennoch mächtig.
    • Bitte hier nicht urheberrechtlich extrem problematische Dinge darstellen - hier wird sehr offensichtlich von einer illegalen Raubkopie gesprochen! Die nicht aktivierbar ist. Die man nicht upgraden kann. Sorry, aber wie stellt ihr euch das vor?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • unabhängig von der anrüchigen Geschichte der geschenktkopierten V5 Version kommen wir zum Thema GraKa, das Pro und Kontra ATI und NVidia hat doch nichts mit der Karte zu tun sondern mit der Applikation die damit verwendet werden soll.

      Es sollte für ihn ein leichtes sein das I-Net zu durchforsten welche von ihm bevorzugte Schnittapp welche Technologie verwendet, alles andere ist Larifari..

      Bestes Beispiel ATI3xxx und 4XXX serie und das DXVA Problem.. Die eine kanns, die Teure nicht..
      Nächstes Beispiel, StreamTechnologie oder Cuda..

      usw,usw...
    • Tut mir leid, aber Dein Notebook ist für DV-/HDV-Schnitt nicht geeignet, so lange Du keine 2. interne Festplatte oder alternativ eine via Firewire angeschlossene Externe als Arbeitsmedium für Dein Filmmaterial hast. Schneide nie auf der Systemfestplatte ... :Zwinkern:

      Gruß

      Carsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cardan2000 ()

    • So ein Quatsch... Ein aktuelles NB wie oben angegeben mit 2x2,4GHz, 4GB RAM und dedizierter 1GB Grafik wird wohl mindestens über eine 320er Platte verfügen, solche Notebookplatten machen heute 35-70MB/s, ein HDV-Stream ca. 3,5MB/s. Firewire und USB-Platten max ca. 30MB/s durch die Schnittstelle, sind also eher langsamer als die interne Platte. Eine wirkliche Alternative wäre eSATA, was an vielen neuen NBs zu finden ist, und externe Platten mit voller Geschwindigkeit nutzen kann.

      Und was den Platzbedarf angeht, 1h HDV sind ca. 12GB, 240GB wären also 20h Material plus ausreichend Platz für System und Programme.

      Natürlich kann man immer sagen: "Geht nicht, zu langsam! Ohne Festplatten-RAID und 2 Full-HD-Schnittmonitore wird das sowieso nix!" :Zwinkern: Dann müßte man aber konsequenterweise ganz aufs Notebook verzichten, der Flaschenhals ist nämlich nicht die HDD sondern die CPU.

      Probiere doch einfach mal die Trial von Vegas aus und beurteile selber.
    • Schneide nie auf der Systemfestplatte ...

      Dann dürfte man ja auf allen PCs mit nur einer Platte keinen Videoschnitt machen...

      Externe Platten würde ich als Backups benutzen, aber nicht als Arbeitsplatten. Ich habe z.B. bei einer Firewireplatten vor Jahren erlebt, dass der PC im laufenden Betrieb die Platte "verloren" hat und ich den (stundenlagen) Rendervorgang wiederholen durfte.

      Es mag zwar sein, dass sich durch mehrere dedizierte Platten (und/oder ein RAID-System) mehr Performance erreichen lässt, aber das dürfte für HDV eigentlich nicht sehr ins Gewicht fallen (ist interessanter für unkomprimiertes oder geringkomprimiertes Video in HD, dafür können die Platten gar nicht schnell genug sein).

      Sollte der Rechner durch die intensivere Nutzung der Systemplatte eher den Geist aufgeben, dann ist er eben ein Gewährleistungs- oder Garantiefall (bei den meisten meiner Rechern ist die Garantie 3 Jahre, dann sind die Dinger ohnehin veraltet und werden ersetzt).
      Greetings,
      ro_max

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    • Bei den heutigen S-Ata-Platten dürfte es kein Problem sein, diese Extern zu betreiben. Ich habe 2 eS-Ata-Anschlüsse an meinem PC und nutze diese gerne ohne jegliche Probleme.
      Allerdings weiß ich nicht, ob man diese extern an Notebooks betreiben kann.
      Gruß

      Hans-Jürgen