Konzertaufnahme (POP) mit normal Equipment nicht machbar?

  • nochmals vielen Dank für euren Input und Kommentare!

    Ich denke das hilft mir sehr weiter..

    Stefan

  • wo / wie ist denn der Unterschied beim Beyer M201 TG / Beyer M 88 TG (ausser im Preis) ?


    Stefan

  • wo / wie ist denn der Unterschied beim Beyer M201 TG / Beyer M 88 TG (ausser im Preis) ?


    Stefan

    Ich glaube die Mikrokapsel ist die gleiche.

    Es sind mehr die mechanischen Unterschiede.


    Das M88 ist mehr für Handheld-betrieb ausgelegt (Korb vorne wie ein normales Gesangsmikrofon)

    Das M201 ist mehr für Instrumentenabnahme (schmaler Body / Unaufällig / Schlank) gedacht.


    Somit ist für deine Zweck (das billigere) M201 wahrscheinlich das sinnvollere.

    Grüne Kommentare sind als Moderator, alles andere als User geschrieben.

  • Hi Stefan,


    vermute mal das Du mit Deiner Camera inkl. Mikro vor der Bühne rumläufst und aufnimmst.


    Aus eigener Erfahrung wird dies trotz hochwertigem Mikrofon nicht wirklich zufriedenstellend funktionieren, da der Sound nicht überall im Raum gleich gut ist.

    Würde eher, wie auch schon von anderen Forums-Mitgliedern vorgeschlagen, mit einem mobilen Recorder ala Tascam, Zoom oder dergleichen welcher fest in der Nähe des Mixers positioniert ist aufnehmen. Anschließend in der Post mit dem Video synchronisieren.


    Weitaus besser, wurde auch schon empfohlen, wäre eine Mehrspur-Aufnahme über das Mischpult. Ist aber aus bereits genannten Gründen die Variante mit dem größten Aufwand, da der Ton zusätzlich nachträglich abgemischt werden muss.


    Hier zum Vergleich ein Beispiel einer nachträglich abgemischten 24 -Spur Aufnahme vom Mixer.


    https://www.youtube.com/watch?v=2PTO50SVa0A


    (Falls Link nicht forumskonform bitte löschen.)


    Stewi

  • Hallo Stewi

    Vielen Dank auch dir für die Einschätzung.

    Mir ist klar, dass es die beste Version ist, den Ton ab Mischpult abzugreifen.

    Aber …. meist muss es (in meinem Fall) sehr schnell und spontan gehen.

    Aus meiner Erfahrung stehe ich eher skeptischen Tontechniker gegenüber, welche nicht in letzter Sekunde noch manipulieren wollen,
    Also was ich suche ist eine möglichst einfache Lösung …. mein Mic übersteuert halt in so relativer Nähe zur Bühne und Boxen, und den Standort kann ich meist nicht frei wählen, weil zuviele Leute etc ……..

    Deswegen meine Suche nach einer Mic Alternative, welche halt eben (fast) nicht übersteuert. Vielleicht gibt es dafür andere Probleme, wie z.B. zuwenig empfindlich?

    Stefan

  • Hier zum Vergleich ein Beispiel einer nachträglich abgemischten 24 -Spur Aufnahme vom Mixer.


    https://www.youtube.com/watch?v=2PTO50SVa0A

    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Nur auf diese Weise bekommt man bei Konzerten einen akzeptablen Ton!

    „Zu umständlich“, „zu kompliziert“, „zu wenig Zeit“ sind einfach Ausreden, um sich beim Ton etwas mehr Mühe zu geben und der Musik bzw. den Musikern die entsprechende Wertschätzung zukommen zu lassen.

    Das selbe gilt natürlich auch für Aufnahmen von Theateraufführungen und deren Protagonisten.

  • Eben.

    Ein "Musikvideo" und dergleichen leben vom Ton. Das macht es aus.

  • Eben.

    Ein "Musikvideo" und dergleichen leben vom Ton. Das macht es aus.

    Ganz genau. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um Rock-/Popmusik, E-Musik, Choraufnahmen oder andere Live-Events wie zB Reden handelt, bei denen der Ton im Vordergrund steht.

  • Man könnte auch probieren nicht direkt neben Boxen Aufnahmen zu machen.


    Oben im Zuschauerraum, wo die Publikumsmischung aktiv ist, könnte man ein https://www.thomann.de/de/rode_nt_sf1.htm

    positionieren und wirklich die Atmosphäre aufzeichnen. Da wummern auch die Boxen nicht so ins Mikrofon.


    Da ist ja meistens ein Gestänge für die Scheinwerfer. Da kann man mal ein Mikrofon am Kabel abseilen und bekommt den Rundumton optimal mit.

  • Zitat

    „Zu umständlich“, „zu kompliziert“, „zu wenig Zeit“ sind einfach Ausreden, um sich beim Ton etwas mehr Mühe zu geben und der Musik bzw. den Musikern die entsprechende Wertschätzung zukommen zu lassen.

    es geht mir nicht darum, Ausflüchte zu suchen ….. denn an diesem Event (eines der grössten Winzerfeste der CH) bewegen sich tausende von Zuschauern/Zuhörer - und ich muss da mitschwimmen, also "Aussuchen" von Aufnahme-Positionen ist in der Regel (mit ganz wenig Ausnahmen) schlicht nicht möglich. Habe bereits Mühe, die Zuhörer vor der Kamera einwenig zu vertreiben …….. dazu kommt noch, dass ich an den verschiedenen Bühnen jeweils nur wenig Zeit habe, denn es sollten möglichst alle drauf sein ….

    Nur um euch einwenig klar zu machen, mit welchen Umständen ich klar kommen muss.
    (In diesem Jahr kam noch das schlechte Wetter dazu ….. bewegen im Regen)

    Deswegen suche ich eine möglichst einfache Lösung, dass dies nicht in allen Fällen die beste ist, damit muss ich leben.

    Stefan

  • Unter den geschilderten Umständen wäre mein Tipp, dass Du Dich nur um die reinen Videoaufnahmen kümmerst. Dabei zwar natürlich auch Kameraton - mit einem guten, geeigneten Mic - aufnimmst, aber eben nicht als Hauptquelle.


    Die tatsächlichen Tonaufnahmen dann durch einen "Tonmann" (-frau/-person - Poiltical Correctness) auf einen der hier schon mehrfach genannten Recorder. So kannst Du Dich auf Deine Aufnahmen konzentrieren, während der "Ton" sich seinen geeigneten Standort sucht und um die Aussteuerung kümmert.

    Du wirst doch sicherlich jemanden haben, der das (vielleicht sogar mit Freude) machen kann.


    Logisch ist das sowohl beim Dreh, als auch bei der Bearbeitung ein höherer Aufwand. Aber (m.E.) leider notwendig, wenn man ein entsprechendes Ergebnis haben will.

    Als "Einzelkämpfer" ist sowas eigentlich nicht zu machen. Höchstens eben als Erinnerung für den rein privaten Gebrauch.

  • Unter den geschilderten Umständen wäre mein Tipp, dass Du Dich nur um die reinen Videoaufnahmen kümmerst. Dabei zwar natürlich auch Kameraton - mit einem guten, geeigneten Mic - aufnimmst, aber eben nicht als Hauptquelle.


    Die tatsächlichen Tonaufnahmen dann durch einen "Tonmann" (-frau/-person - Poiltical Correctness) auf einen der hier schon mehrfach genannten Recorder. So kannst Du Dich auf Deine Aufnahmen konzentrieren, während der "Ton" sich seinen geeigneten Standort sucht und um die Aussteuerung kümmert.

    Du wirst doch sicherlich jemanden haben, der das (vielleicht sogar mit Freude) machen kann.

    Jemand, der sich nur um den Ton kümmert, wäre das einzig richtige Vorgehen.