Edius 9,5 in Kombination mit Davinci Resolve Studio 16

  • Da ich die Blackmagic 6 K habe und deren RAW -Dateien nutzen will, bleibt mir als Edius-Nutzer nichts anderes üblich, als die RAW-files in Davinci Resolve zu entwickeln.

    Da muss man sich vor dem Import der Clips erst mal mit den umfangreichen Projekteinstellungen näher befasst haben, die im Detail hinsichtlich der jeweiligen Auswirkungen auch im ausführlichen Manual nicht erläutert werden.

    Eingestellt, wie ich denke das könnte passen und dann Probeclips importiert und Rohschnitt auf der timeline und dann der Reihe nach Clip für durch die Farbkorrektur dh Weißabgleich, Kontrastausgleich. Fine-tuning wollte ich noch nicht machen. Geht für meinen Geschmack vom workflow her besser als mit Edius. Man kann entlang der timeline mit einem Klick zum nächsten Clip wechseln, ohne Filter darübe ziehen zu müssen


    Da der eigentliche Schnitt mit Davinci mir mangels Einarbeitung noch nicht vertraut ist und nicht so intuitiv bei mir funktionierte, da er große Unterschiede zu Edius aufweist, habe ich ausprobiert, wie ich das Projekt dann in Edius weiter editieren kann .


    Und nun im Export-Deliveryprogramm als Test ein kleines Projekt in verschiedenen Formaten gerendert um zu sehen, welches ich in Edius zur Weiterbearbeitung überhaupt importieren kann.

    Jedenfalls mir gelang nur ein Import in Edius, wenn ich das Projekt in Davinci als AVI-Datei in Kombination mit dem dort auch vorgehaltenen Grass Valley-Codek bei gleichzeitiger Abspeicherung auf meiner Festplatte gerendert habe und das dann als einen langen Clip über die Bin-Funktion ins Edius gezogen habe. Den langen Clip kann man dann auf der Edius-timeline wieder in Einzelclips mit cut zerlegen und in den/die -Bin-Ordner per Mausclip befördern und neu sortieren und trimmen.

    MP4-Dateien, HC 265 oder Hc 264 hat edius nicht erkannt. Als sog. Projektimport ging bei mir in Edius nichts.


    Man kann der Übersicht halber auch für die -Vorarbeit in Davinci einen Film in mehrere verschiedene Projekte aufteilen und separat rendern und dann in edius in mehrern Clips in die -Bin-Ordner importieren.


    Die Korrekturenaus -Davinci werden von Edius übernommen. Inwieweit die Qualität im -Endprodukt leidet, wenn ich dann über Edius den fertigen Film im gängigen HC 264 Format ausgebe, vermochte ich am Bildschirm noch nicht beurteilen zu können.


    Ob ich mich komplett mit Davinci anfreunden kann, weiss ich erst, wenn ich mich mehr mit dem Edit dort vertraut gemacht habe. Das Manual ist 400 Seiten stark, die Lern-DV ist auf dem Weg, aber solange Edius das RAW von der Blackmagic 6 k nicht nimmt, werde ich zumindest den oben geschilderten part in -Davinci absolvieren müssen.


    Vielleicht ist mein workflow zu umständlich und versierte Editoren wissen bessere Wege. Bin erst am Anfang meiner Einarbeitungsphase

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Hallo,

    laut Lehmann Horn soll mit 9.51 ( ab November 19 ) die Bearbeitung der Blackmagic 6K datein wie gewohnt möglich sein.


    Ich hatte angefragt, weil ich ebenfalls die Camera kaufen werde, dann bei MMM

    gruß Peter

  • Jedenfalls mir gelang nur ein Import in Edius, wenn ich das Projekt in Davinci als AVI-Datei in Kombination mit dem dort auch vorgehaltenen Grass Valley-Codek bei gleichzeitiger Abspeicherung auf meiner Festplatte gerendert habe und das dann als einen langen Clip über die Bin-Funktion ins Edius gezogen habe.

    Es ist so, im Falle von "EDIUS Neo" kann man einen verlustfreien Video-Datenaustausch mit DaVinci Resolve lediglich mit GV HQX-Codec durchführen. Die AVI-Dateien aus DaVinci beinhalten nach der Delivery alle Filterinhalte und Effekte die dort auf die Timeline angewandt worden sind.


    Nachtrag zu dem Hinweis von Peter:

    vivavista arbeitet mit EDIUS Neo 3,5!

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • ja, das hatte ich übersehen, aber bei den Datein sollte es edius 9.5 workgroup sein.

    Ich hatte mir original camera datein bei blackmagic runter geladen, da sagt edius 9.5 workgroup zZt. no go

    Gruß Peter

  • Ich verstehe nicht, warum im Threadtitel EDIUS 9.5 steht, laut Profil verfügt vivavista nur über EDIUS Neo 3.5... :gruebel:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Habe ich doch gleich bemerkt lieber Rüdiger...

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Wenn man die BRAW-Clips in H.264/5 wandelt, um damit weiterarbeiten zu können, sollte man lieber gleich auf RAW verzichten, denn dann ist dessen großer Vorteil ja zunichte gemacht worden.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Hallo,

    laut Lehmann Horn soll mit 9.51 ( ab November 19 ) die Bearbeitung der Blackmagic 6K datein wie gewohnt möglich sein.


    Ich hatte angefragt, weil ich ebenfalls die Camera kaufen werde, dann bei MMM

    gruß Peter

    Die Colour- Funktion von Davinci ist vom übersichtlichen workflow, der Programmoberfläche und den Möglichkeiten her schon ein Highlight, das ich gerne weiter verwenden möchte, auch wenn ich die Möglichkeiten lange nicht ausschöpfen werde und kann. Je mehr ich mich da einlese, desto interessanter finde ich es. Was ganz anderes als Edius mit dem Filter-Tool.


    Ein Plug in in -Edius wäre nicht verkehrt, aber womöglich gibt es da Konkurrenzschutzklauseln mit Adobe (reine Spekulation von mir)


    Mit den Animations-und Audio-tools von Davinci habe ich mich noch nicht näher befasst, scheinen prima vista aber auch highlights zu sein.


    PS. Ja meine Profilangaben betreffend Equipment sind veraltet. Habe Edius 9.5 die ganz aktuelle Vollversion , aber nicht die workgroop version. Werde die Profilangaben in Kürze anpassen.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Wenn man die BRAW-Clips in H.264/5 wandelt, um damit weiterarbeiten zu können, sollte man lieber gleich auf RAW verzichten, denn dann ist dessen großer Vorteil ja zunichte gemacht worden.

    Das sehe ich genauso. Es macht wenig Sinn raw zu H.264 einzudampfen und erst dann zu graden. Das Grading kommt im Regelfall auch erst nach dem Schnitt und sollte mit dem braw Material erfolgen.


    Entweder wartest auf Edius 9.51 oder arbeitest dich in doch Resolve ein?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


    Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
    Der Rest ist meine Privatmeinung

  • Das sehe ich genauso. Es macht wenig Sinn raw zu H.264 einzudampfen und erst dann zu graden. Das Grading kommt im Regelfall auch erst nach dem Schnitt und sollte mit dem braw Material erfolgen.


    Entweder wartest auf Edius 9.51 oder arbeitest dich in doch Resolve ein?

    Nein, ich habe die Raw-Dateien der Blackmagic in Davinci auf der Basis eines rudimentären Rohschnitts auf dessen timeline gegradet und dann das gegradete rudimentäre RAW- Projekt in Davinci mit Einstellung :AVI Format mit dem Grass Valley Codec gerendert, um es dann anschließend von der Festplatte nach Edius überhaupt übertragen zu können. Lieber hätte ich die gegradeten RAW-Dateien ungerendert nach Edius exportiert und dort weiter bearbeitet, um nicht 2 mal unterschiedlich rendern zu müssen, was aber nicht geht..


    RAW nimmt man ja nach meinem Verständnis nur, um beim Graden größere Spielräume zu haben. Das habe ich ja auch ausgenutzt. RAW ist je kein Abspiel-Endformat, umgewandelt in ein Abspielformat muss das fertige Projekt zum-Schluss ja immer.


    Oder sehe ich da was falsch ?

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • So hast du natürlich lediglich Clip für Clip gegradet, ohne zu wissen, wie die Clips dann nachher miteinander harmonieren.

    Das geht zwar, halte ich aber nicht für sinnvoll.


    Als was für ein AVI hast du denn exportiert?

    Ich würde da immer uncompressed wie z.B. Lagarith nutzen, denn alles andere würde zu sehr komprimieren.

    Dabei entstehen aber gerade bei 4k riesige Dateien, die sich aber leicht weiterverarbeiten lassen.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Als was für ein AVI hast du denn exportiert?

    Ich würde da immer uncompressed wie z.B. Lagarith nutzen, denn alles andere würde zu sehr komprimieren.

    Dabei entstehen aber gerade bei 4k riesige Dateien, die sich aber leicht weiterverarbeiten lassen.

    Davinci hat für den Export nur ein AVI-Format zur Auswahl. Glaube nicht , dass das uncompressed ist, da die Datei danach deutlich kleiner ist.

    Es geht leider nicht, wie man gerne möchte. Edius akzeptiert vieles nicht.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • GV-HQX(Datenblatt kann man im Internet downloaden) ist doch in DVR verfügbar...

    Nach Bearbeitung in DVR kannst Du alles als Einzelclips in HQX z.B. exportieren.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Als Formate in Davinci sehe ich nur: AVI, Cineon, DCP,, DPX, EXR, IMF, JPEG 2000, MJ2, MP4, MXF OP Atom, MXF OP 1A und Quick Time aber kein GV-HQX


    Die Codecse sind formatabhängig.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Als was für ein AVI hast du denn exportiert?

    Ich würde da immer uncompressed wie z.B. Lagarith nutzen,

    Hi,


    der von vivavista genutzte Grass Valley Codec ist da (für den Moment) schon ganz richtig.

    Edius arbeitet mit diesen Codecs verlustfrei auf der Timeline und Resolve kann ebenfalls damit umgehen. Insoweit bietet es sich durchaus als derzeitiges Austauschformat an, bis auch das BRAW aus der 6K in Edius implementiert wurde.

    Uncompressed dürfte eigentlich außer größeren Dateien keinen Gewinn bringen.


    Wobei ich hoffe, dass HQX und nicht nur HQ verwendet wird, denn HQ hat nur 8bit Farbtiefe und kein Alpha.



    Noch als Tipp (eher für später, wenn BRAW 6K funktioniert), es ist auch möglich zwischen Edius und Resolve das Projekt als AAF zu exportieren/importieren. Wie das aus Resolve heraus geht, weiß ich leider nicht, aber bei Edius ist das unter Datei > Projekt exportieren > AAF - dort dann Typ 4 für Resolve.


    Gruß

    Peter

  • Als Formate in Davinci sehe ich nur: AVI, Cineon, DCP,, DPX, EXR, IMF, JPEG 2000, MJ2, MP4, MXF OP Atom, MXF OP 1A und Quick Time aber kein GV-HQX

    Die Ausgabe als HQX für Edius aus Resolve kann gemäß meinem Screenshot erfolgen.

    Gruß kurt


    PS: Falls Du es testen willst, bitte um kurzes Feedback, obs auch bei Dir funktioniert.

    Dateien

    WIN-10/64 PRO, DropBox, EDIUS-9.50, RESOLVE-16.1, Adobe InDesign u.a

  • Ja, danke,

    funktioniert bei mir auch.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz: