ICC Profile und Montior Settings Datenbank

  • http://www.tftcentral.co.uk/articles/icc_profiles.htm


    Was haltet ihr von so einer Datenbank?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • In einer idealen Welt wären alle Monitore eines Typs gleich. Das sind sie leider nicht. Ich habe hier zwei gleiche EIZO-Monitore, die unterschiedliche Bilder haben. Erst durch die Kalibrierung brachte ich sie dazu, dass sie auch gleich abbilden.
    Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass solch ein Profil viel hilft. Es kommt ja auch noch hinzu, dass die Monitore altern und das gleichen diese Profile nicht aus.
    Bei wirklich "geeichten" Geräten bringen diese Profile natürlich schon was und werden auch hauptsächlich für Belichter und Druckmaschinen eingesetzt. Aber bei den billig Monitoren wie sie heute hauptsächlich verwendet werden, bringt das meiner Meinung nach gar nichts.

  • Ich habe 3 gleiche HP Monitore mit höheren Farbumfang, alle drei sind in der Farbe ähnlich daneben, lassen sich aber mit Spider 3 gut justieren, alle drei Einstellungen (Korrekturwerte) unterscheiden sich aber in den Werten.

  • Der Nachteil der Spyderkalibrierung ist, dass der Ausgang der Grafikkarte verbogen wird, damit das Bild stimmt. Sinnvoller ist es aber den Monitor direkt mit seinen eigenen Einstellreglern (sofern vorhanden) zu justieren. Das geht aber mit der Spyder Software nicht, deswegen habe ich schon anderer Stelle geschrieben, dafür eine andere Software zu verwenden.

  • Wollte vor einigen Wochen mein ThinkPad in etwa so einstellen wie meinen Eizo Monitor mit eigenen Boardmitteln was das Notebook mit sich bringt. Kann man total vergessen, man verbiegt sich mehr als man ausgleichen kann. Habs dann wieder sein lassen, hätte auch einige Profile probiert die mir im ThinkPad Forum empfohlen wurden, war auch nix.

    LG Andreas

  • Zitat

    Der Nachteil der Spyderkalibrierung ist, dass der Ausgang der Grafikkarte verbogen wird


    wen interressiert das,man geht doch nicht über den Graka-Ausgang sondern ab Schnittkarte in Y/C....YUV oder per HDMI ans Sichtgerät.

  • Es gibt Leute, die nutzen Schnittkarten - wie ich - und es gibt Leute die nutzen auch Grafikkarten - auch wie ich! Oder es gibt Leute die nutzen nur das eine, oder nur das andere.


    Ansonst - klar gibts die Einschränkung, dass die Geräte in Wirklichkeit einzeln unterschiedlich sind. Vielleicht hilft es aber Leuten, die eben nicht in Eichgeräte investieren?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Zitat

    Original von Goldwingfahrer
    wen interressiert das,man geht doch nicht über den Graka-Ausgang sondern ab Schnittkarte in Y/C....YUV oder per HDMI ans Sichtgerät.


    Wenn du mir eine bezahlbare Schnittkarte für 1080p50 sagst, wäre ich schon zufrieden. :Zwinkern:
    Dein Einwand geht aber an der Praxis vorbei. Selbst wenn man gar nichts mit Video am Hut hat, sondern nur Bildbearbeitung macht, braucht man einen Monitor, der die Farben möglichst exakt anzeigt. Eine Möglichkeit den Monitor zu "kalibrieren" ist eben der erwähnte Spyder. Der Nachteil ist eben, dass er die Grafikkarte beeinflusst. Ich halte es für sinnvoller den Monitor selbst richtig einzustellen und nicht das Signal zu verbiegen, damit der Monitor es richtig anzeigt.