• Hallo Leute,


    Wer hat Erfahrung mit Colorfast von NewblueFX.


    Ich mochte es als Plug-in zu Pinnacle Studio 18 Ultimate kaufen. Ich habe die Vermutung das mit Colorfast komplexere Anderungen der Farbe oder das erreichen eines bestimmten Look oder einer bestimmten Stimmung besser geht als mit die Bordmitteln von Studio.


    Ich wunsch euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Wiel Gulpen

    3 Mal editiert, zuletzt von WielGulpen ()

  • In Deinem "Studio 18 Ult," gibt es doch schon sehr viele NewBlue-Videofilter im Editor unter "Add-ons",
    auch für den Filmlook. Hast Du das noch nicht durchgetestet? Ich denke damit kommen die meisten Leute aus.
    Von alleine geht aber nichts!


    Es nützt aber sehr wenig, wenn der Look nur über eine Aufnahme im Standard-Bildstil drübergekleistert wird,
    d.h. die Aufnahme nicht in einem für die Grading-Nachbearbeitung geeigneten Cinema-Look von der Kamera
    aufgenommen worden ist.


    Ich persönlich würde Colorfast nicht dazukaufen, es ist ja alles da, man muß es nur nutzen lernen!

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Bruno,


    An erster Stelle noch ein frohes neues Jahr!


    Habe mich ein bisschen beeindrucken lassen durch die Demos rundum Colorfast. Alles was mit Farbe zu tun hat, steht da ganz ubersichtlich beisammen.


    Dank fur deine Antwort.


    Bringt mich jedenfalls dazu den Kauf von Colorfast erstmal auf sich beruhen zu lassen und noch mehr als ich jetzt schon mache mit den Bordmitteln von Studio 18 Ultimate rum zu probieren.


    Viele Grusse,


    Wiel

  • Man muß sich in das Vorgehen bei der Farbkorrektur bzw. dem Colorgrading
    am besten in einen Beispielworkflow einarbeiten. Ich habe z.B. diese Workflow
    mal durchgearbeitet:


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=btMkhQ9QD5k[/media]


    Dort ist z.B. diese Szene zu sehen, die im Original so aussah aus der
    Kamera heraus kommend:


    [Blockierte Grafik: http://www.hennek-homepage.de/video/edius-cg-1.jpg]


    Nach der Farbkorrektur mit NLE-Bordmitteln ist das hier daraus geworden:


    [Blockierte Grafik: http://www.hennek-homepage.de/video/edius-cg-2.jpg]


    Man muß sich einfach mal die Zeit nehmen um die Bedienung der nötigen
    Funktionen für so ein Ergebnis zu erlernen. Das Tutorial einfach von
    You-Tube downloaden und auf dem zweiten Monitor schrittweise laufen
    lassen und mit einer eigenen ähnlichen Kameraaufnahme nachvollziehen.


    Das ist es doch vermutlich, was Du am Ende erreichen möchtest?


    Hier mal mein eigenes Beispiel:


    [Blockierte Grafik: http://f.666kb.com/i/d56ilgugfp160fcoq.jpg]


    Video-Frame nach der Video-Entwicklung in EDIUS Pro 6.5, zusätzlich noch etwas gefiltert
    mit "Farbausgleich".

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

    Einmal editiert, zuletzt von Achilles ()

  • Ja genau, darauf kommt es auch an..., wobei man in diesem Fall nicht darauf schließen kann, daß am TV dort die Zeichnung
    in den dunklen Strukturen abgesoffen wäre. In der Realität sieht man auf dem TV an diesen Stellen doch noch genügend Zeichnung.
    Obige zwei Bilder sind nicht aus dem Video gezogen worden, sondern als Screecopy aus Bequemlichkeit für den Foren-Beitrag!

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Bruno,


    danke fur die extra Info. Ich werde mich da mal in der Theorie rein beissen bevor ich im Projekt mit Farben rum probiere!


    Ist ne feine Sache das es Leute (Forum) gibt die Ihr Wissen zur Verfugung stellen!


    Gruss,


    Wiel Gulpen

  • Das Problem ist, daß es zwar im NLE viele Werkzeuge z.B. für das Color-Grading gibt, für die Anwendung der Funktionen aber keine praktikablen
    Bechreibungen mitgeliefert werden. Meist muß das Internet erst durchforsten werden um dahinter zu kommen wie man es sinnvoll anwenden kann.
    Am hilfreichsten finde ich die Videoworkflows hier und da, wenn sie das eigene Bedürfnis nach gezielter Information treffen, was nicht immer der Fall ist.
    Diverse Programm- oder Plug-in Hersteller werfen ständig neue Zusatzprogramme auf den Markt die den Anschein erwecken, jetzt wird es einfacher
    und leichter z.B. mit dem Color-Grading. Oft hat es aber nur den Anschein, nach anfänglicher Euphorie stellt man fest, daß lediglich "der Nippel anders
    durch die Lasche gezogen worden ist"! :thumbdown:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

    Einmal editiert, zuletzt von Achilles ()

  • Das Problem ist, daß es zwar im NLE viele Werkzeuge z.B. für das Color-Grading gibt, für die Anwendung der Funktionen aber keine praktikablen Bechreibungen mitgeliefert werden.


    Da hast du recht, man muss sich da wirklich sehr viel selber erarbeiten.
    Für mich war da die neue Version von Premiere Pro mit dem neuen Farbfenster ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung.
    Noch nie war es für mich so einfach mit ein paar Reglern, die alle übersichtlich in einem Fenster liegen, das Grading durchzuführen.