DaVinci 16.1 Final ist da

  • Wenn man in FHD gearbeitet hat und dann in UHD rendern will, kann man die Projektauflösung und / oder die Timelineauflösung einfach auf die gewünschte höhere Auflösung umstellen und dann in der höheren Auflösung rendern.

    Die Auflösung muss NICHT zwingend bei Anlage des Projektes bereits auf die Hohe Auflösung eingestellt werden.

    Dies kann man jederzeit zwischendrin erledigen. Man kann auch vor dem Rendern auf z.B. UHD umstellen und nach dem Rendern wieder auf z.B. FHD zurückstellen.
    Das gilt sowohl für die Projekteinstellungen als auch für die Timerlineeinstellungen.

    Hallo PeterC:


    Eine Bemerkung dazu sollte man noch machen (die gilt dann übrigens auch für Edius):


    1) Wie Du oben schreibst, gilt das grundsätzlich (!) für Resolve (und genau so für Edius).


    2) Mögliche Einschränkung: Arbeitet man mit (zB) UHD-Clips in einer FHD-TL (oder stellt eine UHD-TL mit UHD-CLips auf FHD-TL um), dann wären in dem Falle Überlegungen angebracht, wenn man in die UHD-Clips in der FHD-TL hineingezoomt hat oder "Panning" betrieben hat und dann (cor dem Rendern/Export) die TL wieder auf UHD umstellt..

    // Ich schreibe bewusst "mögliche" Einschränkung, weil ich diese Fälle in Resolve noch nicht durchgetestet habe.

    Aber vielleicht ist da Dein Wissensstand schon weiter als meiner z.Zt.

    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO, DropBox, EDIUS-9.51, RESOLVE-16.1.1, Adobe InDesign u.a

  • Stelle Dir vor, Du hast mit dem UHD-Material ein verkantetes Video auf der FHD-Timeline dem Horizont nach ausgerichtet und das nötige Einzoomen ist dann gerade so auf der 1:1 UHD-Pixelebene ausreichen gelungen um schwarze Ecken im FHD-Ausschnitt abzudecken... - und jetzt stellst Du auf UHD-Timeline um und exportiert das so..., was dann passiert liegt auf der Hand. :teufel:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Bruno, ich weiß nicht was dann passiert, da ich mich mit Resolve kaum auskenne.

    Von daher wäre es für mich besser, wenn du es gleich sagen/schreiben würdest.


    Ich weiß nur, dass so etwas mit Premiere Pro in der Timeline so nicht möglich ist,.

    Aber da kann man dann die Exporteinstellungen so wählen, wie man möchte, ohne jegliche Einschränkungen.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • 2) Mögliche Einschränkung: Arbeitet man mit (zB) UHD-Clips in einer FHD-TL (oder stellt eine UHD-TL mit UHD-CLips auf FHD-TL um), dann wären in dem Falle Überlegungen angebracht, wenn man in die UHD-Clips in der FHD-TL hineingezoomt hat oder "Panning" betrieben hat und dann (cor dem Rendern/Export) die TL wieder auf UHD umstellt..

    Ich habe das jetzt getestet:

    Projekt = UHD, SourceClip = UHD, TL = FHD:


    - In den UHD-Clip auf der FHD-TL reingezoomt ( Faktor 2 der Einfachheit halber) und Panning vom linken Rand zum rechten Rand.

    - Die Auflösung der FHD-TL auf UHD geändert:

    -- Im TL-Viewer sieht es so aus wie vorher, aber

    -- Im Inspector ist zu sehen, dass die oa Änderungen (Zoom und Panning) unverändert sind.

    D.h. Resolve hat diesen UHD-Clip mit Faktor 2 upscaled, was letztlich FHD-Qualität gibt.


    PeterC: Wenn man in FHD gearbeitet hat und dann in UHD rendern will, kann man die Projektauflösung und / oder die Timelineauflösung einfach auf die gewünschte höhere Auflösung umstellen und dann in der höheren Auflösung rendern.

    Die Auflösung muss NICHT zwingend bei Anlage des Projektes bereits auf die Hohe Auflösung eingestellt werden.

    Dies kann man jederzeit zwischendrin erledigen.


    Resümee: Genau so "einfach" ist es. Und wenn man in einen UHD-Clip mit keinem größeren Faktor als 2 reinzoomt, erhält man auch keine schlechtere Bildqualität als FHD usw.


    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO, DropBox, EDIUS-9.51, RESOLVE-16.1.1, Adobe InDesign u.a

  • Stelle Dir vor, Du hast mit dem UHD-Material ein verkantetes Video auf der FHD-Timeline dem Horizont nach ausgerichtet und das nötige Einzoomen ist dann gerade so auf der 1:1 UHD-Pixelebene ausreichen gelungen um schwarze Ecken im FHD-Ausschnitt abzudecken...

    Wenn es notwendig ist, in einer FHD-TL in UHD-Material soweit hinein zu zoom das 1:1 Pixelebene ergibt, damit der Horizont begradigt werden kann, dann fliegt das Material bei mir in die Tonne. Also stellt sich die Situation gar nicht erst.

    Sollte das Material so wahnsinnig wichtig sein, dass es unbedingt verarbeitet werden muss, dann bleibt der Horizont einfach schief. Ich habe lieber finalisiertes UHD-Material mit schiefem Horizont als FHD mit geradem.

    Greetings,
    ro_max


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  • Ergänzung zu #105:


    In Edius passiert dasselbe (allerdings muss man da über Projektauflösungsumstellung arbeiten): Im Layouter sieht man den UHD-Clip als 200% skaliert.

    Eine schlechtere Bildqualität als FHD gibt es also nicht.

    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO, DropBox, EDIUS-9.51, RESOLVE-16.1.1, Adobe InDesign u.a

  • Wenn Du ein Bild auf dem an der externe Graka angeschlossenen Monitor siehst, wird die Karte immerhin von Resolve erkannt. Dass die Performance nicht besser ist als mit der internen 1050Ti könnte eventuell daran liegen, dass der Bottleneck gar nicht die Graka sondern etwas anderes ist. Oder anders ausgedrückt, die Power der RTX2080 wird gar nicht abgerufen, weil z.B. die CPU, der normale RAM-Speicher, der der Speicher mit den Videodaten zu lahm sind (editierst Du direkt von SSD oder kopierst Du das Material erst auf eine HDD?).

    Resolve Studio kann an sich mit mehreren Grakas arbeiten. Wenn also nicht ausdrücklich irgendwo angegeben ist, dass die interne deaktiviert werden muss, würde ich die aktiviert lassen.

    War jetzt ein Kumpel bei mir, der einen EDV -Service betreibt und sich sehr gut mit den Feinheiten der ganzen EDV-"Kiste" auskennt.


    Jetzt läufts mit Davinci Resolve auch ohne Proxies.


    Zunächst hatte Davinci Resolve nicht auf die neue schnelle externe Graphik-Karte zugegriffen, obwohl diese dort auch angezeigt wurde, sondern weiterhin auf die eingebaute schwächere GPU, die auch angezeigt wurde.

    Das wurde geändert, aber frag mich nicht wie er das nach einigen Versuchen gemacht hat und gleichzeitig Davinci auf den externen Bildschirm, der an die externe Graphikkarte via thunderbold verbunden ist, alleine separiert.


    Somit wurde nicht nur der Laptop-Bildschirm gespiegelt.


    Nunmehr wird Davinci von der starken GPU bedient und es liegt die Auslastung der neuen GPU bei 51% bei einer einfach bestückten Timeline in UHD-Einstellung. Der Prozessor hat auch genug power und noch Reserven.


    Ein weiterer Ruckeln verursachender Flaschenhals war , dass die Rohdateien von einer normalen externen HD-Festplatte genommen wurden, auf die ich diese vorher abelegt hatte. Nachdem ich die Dateien dann vor dem Import auf die Systemplatte kopiert hatte, liefs flüssig.

    Also sind die normalen externen Festplatten für UHD-edit aufwärts viel zu langsam, dh. auch hier geht offenbar kein Weg an einer Samsung T 5 oder Vergleichbares als externe Festplatte vorbei.


    Klingt im Nachhinein alles logisch, aber jemand wie ich , der nicht ganz so bedarft in der EDV-Materie ist, wäre alleine da nicht weitergekommen und auch mein Kumpel musste auch eine geraume Weile herum experimentieren, bis Dacinci R und die neue Graphikkarte wirklich und nicht nur scheinbar zusammenarbeiteten.

    Also einfach die neue Hardware nur anstöpseln, Treiber installieren und aktivieren , war ein Satz mit X.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Also sind die normalen externen Festplatten für UHD-edit aufwärts viel zu langsam, dh. auch hier geht offenbar kein Weg an einer Samsung T 5 oder Vergleichbares als externe Festplatte vorbei.

    Nun ja, es ist nicht nur eine Frage der Auflösung, sondern auch des Codecs und der damit verbundenen Datenrate. UHD in h.264 und mit 100 Mbps stellt jetzt nicht so die Herausforderung für (externe) HDDs dar (schon eher für den Prozessor zum Decodieren).


    Ich besitze eine Reihe von T5s mit verschiedenen Kapazitäten. Aktuell verwende ich die zwar u.a. für Aufnahmen mit der Pocket 6K, aber ich möchte das Material da nicht ewig drauflassen. Da aber, wie Du inzwischen auch festgestellt hast, normale HDDs (ob interne oder externe) vom Datendurchsatz her leicht einen Flaschenhals bilden können, werde ich jetzt man mit normalen 2,5" SSDs in einem USB 3 Gehäuse experimentieren. Die sind vom TB-Preis eher etwas günstiger als die T5.


    Wenn das zufriedenstellend funktioniert, werde ich wohl die Aufnahmen von der T5 auf eine externe SSD überspielen, dort bearbeiten und wenn das Projekt beendet ist, das Material auf normalen HDDs archivieren, die vom Speicherplatz ja immer noch sehr viel günstiger sind.

    Also einfach die neue Hardware nur anstöpseln, Treiber installieren und aktivieren , war ein Satz mit X.

    Hattest Du das erwartet? Ich bin inzwischen eher überrascht, wenn so etwas mal sofort und problemlos funktioniert. Aber auch in der Vergangenheit war Plug&Play IMO oft eher Plug&Frust.


    Aber es freut mich zu lesen, dass es jetzt mit Deinem System besser läuft und sich die Investition in die externe Graka sich anscheinend doch gelohnt hat.

    Greetings,
    ro_max


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  • Wenn eine GPU von Resolve erkannt wird sollte es ja reichen auf diese in Resolve umzustellen. Aber mit dem externen Gehäuse mag das komplexer sein.


    Sei froh dass es jetzt geht.


    Was ist es denn genau für ein externes Gehäuse? Angehängt über welche Schnittstelle? Und die externe GPU hat 11GB Ram?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Und die externe GPU hat 11GB Ram?

    Nein, die RTX 2080 hat wie die GTX 1080 "nur" 8 GB VRAM; die RTX 2080 Ti bzw. die GTX 1080 Ti haben 11 GB. Und wenn man bei nVidia noch mehr VRAM möchte, muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen...

    Greetings,
    ro_max


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  • Das externe Gehäuse ist ein Razer Core X Chroma verbunden mit Thunderbold (USB C) und die GPU hat nur 8 GB.

    Die Ti Version mit 12 GB hätte 1.200,00 € gekostet, was mir zu viel war. So habe ich für die Karte als neuwertig, aber gebraucht "nur" 550,00 € statt 800,- € zahlen müssen.

    Mit Gehäuse round about 1.000,- € war schon eine nicht unerhebliche Zusatz-Investition, die eigentlich nicht eingeplant war.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Die Ti Version mit 12 GB hätte 1.200,00 € gekostet

    Wie bereits in #111 erwähnt hat die Ti 11 GB; es gibt meines Wissens von nVidia keine aktuellen Karten mit 12 GB; über 11 GB gibt es noch 16, 24 und 48 GB (letzteres für ca. 5.500 Euro).


    Mit Gehäuse round about 1.000,- € war schon eine nicht unerhebliche Zusatz-Investition, die eigentlich nicht eingeplant war.

    Dann hast Du Dich im Vorfeld der Anschaffung der Pocket 6K vielleicht nicht ausreichend mit den Hardware-Anforderungen für die Bearbeitung von 6K BRAW befasst, oder?

    Greetings,
    ro_max


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  • Zunächst hatte Davinci Resolve nicht auf die neue schnelle externe Graphik-Karte zugegriffen, obwohl diese dort auch angezeigt wurde, sondern weiterhin auf die eingebaute schwächere GPU, die auch angezeigt wurde.

    Du hast es vermutlich nicht in den [Preferences] konfiguriert mit welcher Grafikkarte DaVinci zusammenarbeiten soll?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Habe ich nicht, gleichwohl bereue ich den Kauf der 6 nicht, weil ich zum Glück genügend finanzielle Reserven hatte

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Du hast es vermutlich nicht in den [Preferences] konfiguriert mit welcher Grafikkarte DaVinci zusammenarbeiten soll?

    Habe ich nicht, weil ich nicht wusste, dass man das muss und wo man das einstellt. Steht auch nirgends im manual und ist auch nicht Thema eines der Tutorials über Davinci Resolve,

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Steht auch nirgends im manual

    Ab Seite 117 sind die Einstellungen für die Preferences beschrieben(Manual Version 16.1).

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ein weiterer Ruckeln verursachender Flaschenhals war , dass die Rohdateien von einer normalen externen HD-Festplatte genommen wurden, auf die ich diese vorher abelegt hatte.

    [..]

    Klingt im Nachhinein alles logisch, aber jemand wie ich , der nicht ganz so bedarft in der EDV-Materie ist, wäre alleine da nicht weitergekommen ...


    Doch. Er wäre durchaus weitergekommen, denn auf diesen Umstand wurde auch hier im Forum schon ofters hingewiesen.


    Das Problem ist halt, dass viel zu viel über Prozessorgeschwindigkeit und Grafikkarte diskutiert wird und dadurch solche wichtigen Punkte schnell untergehen.


    Viele Grüße

    Peter