DaVinci Resolve Hardwaresystem

  • Erklärung siehe Posting #17.

    Die Programmierung von Industriemaschinen ist wohl ein wenig anders, da man diese speziell auf die Hardware abstellen kann. Bei PC-Software muss diese auf unterschiedlichster Hardware funktionieren.


    Ich halte fest:

    - Du hältst die Programmierung der Resolve-Filter für veraltet und nicht "weltmeisterlich" (was immer das auch heißen mag), magst mir aber auch nicht sagen, welche NLE bessere/effizienter programmierte Filter hat. (BTW: ich habe vor etlichen Jahren selbst hobbymäßig programmiert und mir ist schon bewusst, das es effizientere und weniger effiziente Wege nach Rom gibt).

    - Du willst aber andererseits Dich nicht bei BMD erkundigen, wie "alt" diese Filter sind bzw. ob und wann die Programmierung ggf. überarbeitet wird.

    - Du meinst, dass Dein derzeitiger Rechner nicht ausgelastet wird, aber ein neuer Rechner eine bessere Auslastung/Performance bietet. Das mit der Performance glaube ich schon eher (sehe ich ja bei mir), aber nicht das mit der besseren Auslastung (ohne einer Änderung der Software durch BMD), denn bei mir die Auslastung auch eher niedrig.


    Okay, ich nehme das mal so hin.


    Kann mir im Grunde auch egal sein, denn einerseits verwende ich (bis dato) diese Filter im Normalfall nicht und zweitens hätte ich das Performance-Problem nicht im gleichen Maße, selbst wenn ich sie verwenden würde (und falls doch, würde ggf. die Hardware entsprechend angepasst).

    Greetings,
    ro_max


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  • selbst wenn ich sie verwenden würde (und falls doch, würde ggf. die Hardware entsprechend angepasst).

    ...nach welchen Kriterien kaufst Du entsprechend angepasste Hardware?

    Welche Vorgaben machst Du dem Videoschnitt-PC Hersteller damit der PC für diesen Fall nicht versagt?

    Im Netz gibt es einige Lieferanten für Videoschnitt-PCs die angeblich für DaVinci Resolve geeignet sind,

    ich fürchte nur für den "Videoschnitt" nicht für die gesamten im Programm enthaltenen Filter. auch die

    ResolveFX-Filter die zumindest in Echtzeit rendern(final kodieren) können.


    Vielleicht können aber andere Leser hier einen Tipp geben mit welcher Hardware - festgemacht an

    dem von mir hier geschilderten Fall mit dem DeflickerFX - sie deutlich höhere FPS-Zahlen erzielen?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • ...nach welchen Kriterien kaufst Du entsprechend angepasste Hardware?

    Welche Vorgaben machst Du dem Videoschnitt-PC Hersteller damit der PC für diesen Fall nicht versagt?

    Hatte ich doch geschrieben: maximale Leistung für das Budget nach den Anforderungen für CGI; dass dann Resolve auch einigermaßen performant laufen sollte, ist quasi ein "Nebeneffekt". Resolve ist für mich nicht wichtig genug, als dass ich darauf hin das System spezifizieren würde (mein Zugeständnis an Resolve wäre eine dedizierte Videokarte).

    Daher würde ich auch nicht unbedingt einen auf Videoschnitt-PCs spezialisierten Hersteller nehmen. Aber potente CPUs, GPUs, anständig RAM, SSDs usw. wird auch Resolve nicht verachten. Normalerweise gebe ich die wesentlichen Komponenten also CPU, GPU, Videokarte, RAM-Größe, Festplattenspeicher, etc. vor und höre mir dann das Feedback/Alternativ- oder Verbesserungsvorschläge des (potenziellen) Herstellers an.


    BTW: Bei meinem letzten System hat es einige Anbieter gegeben, die dankend abgelehnt haben ("So etwas bieten wir nicht an.") bzw. ein "Abwehrangebot" unterbreitet haben (Aufschlag für die Hardwarekomponenten von 20-40% über Internetpreisen plus separaten Assemblierungskosten).

    Greetings,
    ro_max


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  • Diese Hardwareanforderungen nennt Blackmagic für DaVinci Resolve:


    https://documents.blackmagicde…c_Configuration_Guide.pdf


    :teufel:


    So soll man die nötige Hardware auswählen:


    https://www.pugetsystems.com/r…/Hardware-Recommendations


    :servus:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Diese Hardwareanforderungen nennt Blackmagic für DaVinci Resolve:

    Ja, und?


    Wenn ich an einen neuen Rechner denke, dann mit mindestens der Performance des von Dir eingangs verlinkten Systems (vielleicht außer der Decklink 8K, für die ich keinen Sinn sehe, weil sie kein HDMI unterstützt). Aber eben nicht wegen Resolve, sondern wegen CGI (dafür sind die Anforderung eher höher als für Resolve).


    Edit:

    Hast Du mal den Blackmagic RAW Speed Test auf Deinem Rechner gemacht, der CPU- und GPU-Leistung hinsicht BRAW prüft?

    Greetings,
    ro_max


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  • Edit:

    Hast Du mal den Blackmagic RAW Speed Test auf Deinem Rechner gemacht, der CPU- und GPU-Leistung hinsicht BRAW prüft?

    Bei mir sieht das so aus:

    BRAW_Disc-Speed.png


    Man sieht, der Flaschenhals ist die CPU bzw. die Festplatte (meine System-SSD ist natürlich schneller, will ich aber nicht für Videokram benutzen). Für ein neues System müsste ich also auch SSDs als Arbeitsplatten vorsehen.

    Greetings,
    ro_max


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  • Hast Du mal den Blackmagic RAW Speed Test auf Deinem Rechner gemacht, der CPU- und GPU-Leistung hinsicht BRAW prüft?

    Habe ich:

    Von der Blackmagic-Homepage kann man sich Testmaterial herunterladen: Klick!
    um den Verarbeitungsworkflow zu ergründen. Ich habe mir von dort
    Testmaterial aus dem Bereich Documentary(Waldaufnahmen) kopiert und in
    DaVinci Resolve 16 Studio für ein Timeline-Editing von 1920x1080-24p.
    Das Material hat folgende Eigenschaften:

    [Blockierte Grafik: http://www.hennek-homepage.de/video/BRAW-Testmaterial.gif]


    Die Videoauflösung ist schon enorm mit 6144 x 3456 Bildpunkten...

    Mit folgenden Vorschaueinstellungen läuft das Material flüssig auf meinem Rechner-Monitor

    mit einer Auflösung von 1920 x 1080 und voller Framezahl.

    [Blockierte Grafik: http://www.hennek-homepage.de/video/BRAW-Setting.gif]


    Die Nachbearbeitung des BRAW-Kameramaterials kann genauso erfolgen wie oben
    beschrieben, einige 3D-LUTs für 6K-BRAW sind in DaVinci Resolve 16 vorhanden.

    [Blockierte Grafik: http://www.hennek-homepage.de/video/BRAW-6K-01.jpg]

    Import aus der Kamera auf die DVR-Timeline


    [Blockierte Grafik: http://www.hennek-homepage.de/video/BRAW-6K-02.jpg]


    Nach der Bearbeitung mit einer 6K 3D-LUT


    Soll der Export mittels Delivery in UHD erfolgen, dann muß das in der Projekteinstellung und Delivery-Einstellung

    auf 3820 x 2160-24p eingestellt werden.

    Für diesen normalen Videoschnitt gab es auf meinem Rechner keine Probleme.

    Ich habe auf der SSD zwei Cache-Ordner angelegt und diese in die Projekteinstellung eingelinkt.


    Den Ausnutzungsgrad der Hardware-Ressourcen habe ich mir allerdings nicht aufgeschrieben,

    für mich überraschen hat mein Rechner das BRAW-Material ohne Probleme "geknackt".


    Muß ich jetzt eine aufnahmefähig ausgestattete Pocket 6K mit 4kg für Freihandaufnahmen mit

    Transportgewicht kaufen?


    :servus:

    Beste Grüsse;
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  • Habe ich:

    Von der Blackmagic-Homepage kann man sich Testmaterial herunterladen

    Ich meinte das dedizierte Testprogramm (siehe Screenshot aus #26)


    Was den Workflow mit BRAW angeht, habe ich inzwischen erste Erfahrungen mit eigenem Material gesammelt (mein Ausgabeformat ist 3840x2160p24 in 10 Bit h.265 (HDR)). Ein Reinzoomen in die 6K-Aufnahmen habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

    Greetings,
    ro_max


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  • Ich habe mal testweise mal ein kurzes Projekt mit Material der Pocket 6K (also 6K 24p) ohne FX-Filter mit minimalen Grading final heraus gerendert (10 Bit h.265):

    - UHD-Projekt zu UHD 24p: ca. 1,2x Echtzeit

    - UHD-Projekt zu FHD 24p: ca. 0,5x Echtzeit

    - FHD-Projekt zu FHD 24p: ca. 0,4x Echtzeit


    Wobei Quell- und Ziellaufwerk eine normale HDD (also keine SSD) war.

    Greetings,
    ro_max


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  • Ich habe den Test aus #29 (Material der Pocket 6K (also BRAW 6K 24p) ohne FX-Filter mit minimalen Grading final heraus gerendert (10 Bit h.265)) mal mit einer über USB 3.1 angeschlossenen 2.5" SSD für Quelle und Ziel wiederholt.

    - UHD-Projekt zu 2160p24: ca. 0,7x Echtzeit (etwas schneller als beim ersten Mal)

    - UHD2-Projekt zu 4320p24: ca. 1,8x Echtzeit

    HEVC_4320p.png


    Mit den Werten kann ich durchaus erst einmal leben.

    Greetings,
    ro_max


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  • Damit es vergleichbar ist habe ich mir flogenden Clip


    https://downloads.blackmagicde…8i/BMPCC_Food_Blogger.mov


    heruntergeladen. Dann in eine UHD Timeline in DR16 gezogen und anschließend nach UHD und FHD ausgerendert.

    Beides in h.265 mit 10 Bit via Nvidia RTX2060 Super Graka


    Hier die Ergebisse:


    UHD-Projekt zu UHD: 32s , ca. 0,33x Echtzeit

    UHD-Projekt zu FHD: 13s, ca. 0,14x Echtzeit


    Finde ich auch nicht schlecht ;=)

  • Stewi, die "normalen" Renderzeiten für den Export sind nicht so ausschlaggebend für mich,

    mich interessiert eher wie es aussieht wenn man einen ResolveFX-Filter z.B. "Deflicker"

    auflegt und wie im Posting #3 dargelegt rendert für Vorschau und für den Export..., weil ich auf

    Hardwaresuche bin die besser ist als in meinem PC.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • O.K. - Mit Deflicker-Filter (Defaulteinstellung) sieht die Sache deutlich anders aus...


    UHD-Projekt zu UHD: 123s , ca. 1,28x Echtzeit

    UHD-Projekt zu FHD: 119s, ca. 1,24x Echtzeit


    Prozessorauslastung beid beiden Versionen <25%

    GPU-Auslastung ca. 92%


    Somit gibt es bei der GPU noch Verbesserungspotenzial...

  • Somit gibt es bei der GPU noch Verbesserungspotenzial...

    Danke für Deinen Test, genau das werde ich mal demnächst angehen.

    Die neue KFA2 GeForce GTX 1660 Super könnte was für mich sein, muss es aber noch abklopfen.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...