EDIUS 9.51 ist mit Neuheiten da...

  • Guten Abend,

    gerade rendert bei mir ein Film, da dachte ich mir mal so reinzuschauen, denn meine Frage könnte hier herein passen.


    Ich habe die zwei Modelle (Sony KD-43XG8096 Bravia) oder (Philips 436M6VBPAB/00) als Vorschaumonitor zusammen mit der keinen
    BM Intensity pro 4K , also nur 4K/10bit bis 25/30p für meine künftige 10bit Filmausgaben ausgesucht.



    Nun, wenn ich mir die Arbeit mache für die 10 bit Filme meinen Arbeitsplatz neu einzurichten (wegen dem 43 Zoll Monitor), was sehe ich über den HDMI Ausgang der BM Karte an einem 700-1000 Nits Sichtgerät ?

    Was muss ich wo einstellen, damit ich auf dem 4K Monitor nur Timline u. Werkzeuge (rec.709) von Edius finde

    und

    auf dem 43 Zoll im Hintergrund über die BM Karte nur die reine Vorschau in HDR ?


    ist die Ausgabe von 4K/ 50/60p in 8 bit über die BM Karte auch machbar, oder nur in 10 bit 25/30p ?

    (wäre aber nicht so wichtig, denn hier kam ich bisher mit der GTX 1050 und einem 4K Monitor zurecht.)


    Im Edius Forum finde ich in Sachen HDR wenig.


    lieben Gruß

    Rudi

  • Nirgendwo finde ich, welche im Netz weiter erhältlichen Luts auch Edius-kompatibel sind.

    In Edius sollten eigentlich alle *.cube-LUTs funktionieren.

    kurt

    WIN-10/64 PRO, Mercalli, NeatVideo, NB ChromaKeyPro, Audacity, Adobe PS, Movavi VideoConverter

  • Man stellt in Edius grundsätzlich über die Projekteinstellungen das Projekt auf HDR (PQ, HLG) oder rec709 ein. Die Vorschau erfolgt dann über die Intensity nach dieser gewählten Einstellung eben zu HDR oder SDR. Den Monitor an der Intensity muss man notfalls händisch auf den passenden (HDR) Modus schalten können, was zB bei einem Sony oft am TV selbst geht.


    Eine gemischte Ausgabe zu SDR und HDR in der Vorschau bzw. in den Instrumenten ist nicht möglich.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Hallo Wolfgang !


    So ganz verstehe ich deine Antwort nicht.

    Eine gemischte Ausgabe zu SDR und HDR in der Vorschau bzw. in den Instrumenten ist nicht möglich.

    Sehe ich also auf dem Arbeitsmonitor SDR Edius Vorschau + Instrumente (wie gehabt) und die HDR einzelne Vorschau auf dem 43"HDR Monitor oder

    wird das Edius Vorschaufenster auf dem Arbeitsmonitor erst garnicht mehr angezeigt und es erfogt auf dem HDR 43"Monitor mein Film wie er werden soll ? Sollte es so sein hätte ich mehr Platz auf dem Arbeitsmonitor mit den Instrumenten von Edius.


    Ob ich den Philips 436M6VBPAB/00 auf sdr und HDR umstellen kann, wird sich noch klären.



    Lieben Gruß

    Rudi

  • Edius ist nicht in der Lage, gleichzeitig ein HDR-Vorschaubild und ein SDR-Vorschaubild auszugeben. Das geht nicht gleichzeitig. Angezeigt wird zwar schon was, aber eben nicht das richtige Bild.


    Die Instrumente unterscheiden gar nicht zwischen HDR und SDR - insbesonders die nit-Skala ist eher grob und rudimentär.


    Dass man die Monitore händisch umschalten können muss halte ich übrigens für einen Showstopper. Denn Metadaten, über die die Umschaltung eines Monitors erfolgen könnte, dürften über eine Intensity gar nicht ausgegeben werden (wenn das Edius überhaupt schon kann).

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Da mir auf mein Anliegen im Edius Forum bisher Niemand antwortete, gerade in Hinblick auf die Metadaten, werde ich HDR Geschichte vergessen. Anscheinend ist HDR in Edius wenig gebräuchlich.

    Lieben Gruß

    Rudi

  • Wenn ich etwas allgemein Wichtiges/Nützliches übersehen habe, wäre ich dankbar für entsprechende Hinweise mit kurzer Begründung.

    Für mich ist die Unterstützung von FLAC Audio nützlich, bisher musste ich das immer vorab umwandeln.


    Gruß Hans

  • Für mich ist die Unterstützung von FLAC Audio nützlich, bisher musste ich das immer vorab umwandeln.


    Gruß Hans

    DANKE, Hans!

    Das lese ich gern; denn diese Unterstützung ist auch mir sehr nützlich.


    Grüße


    Hansi

  • Da mir auf mein Anliegen im Edius Forum bisher Niemand antwortete, gerade in Hinblick auf die Metadaten, werde ich HDR Geschichte vergessen. Anscheinend ist HDR in Edius wenig gebräuchlich.

    Lieben Gruß

    Rudi

    Warum das vergessen? Alles was du brauchst ist ein TV für die Vorschau, den du am Gerät selbst in den passenden HDR Modus schalten kannst. Dann klappt das schon mit Edius.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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    Der Rest ist meine Privatmeinung

  • Danke Wolfgang !

    Dann wird es doch noch was mit dem Weihnachtsgeschenk ! Ich muss nur noch entscheiden zwischen Sony TV oder LG Monitor.

    lieben Gruß

    Rudi

  • Anscheinend ist HDR in Edius wenig gebräuchlich.

    Kann man so nicht sagen. Es gibt sicher noch nicht viele Nutzer, die HDR Erfahrung haben.

    Ich habe den Workflow durchgespielt und finde ihn durchaus brauchbar.

    Mit zwei meiner Kameras filme ich ausschließlich in HLG. Was mir noch fehlt, ist ein bezahlbarer Monitor.


    Meine Versuche habe ich mit einem Atomos Flame (7") gemacht, was für die Bildbeurteilung einfach zu klein ist. Seit dem Edius brauchbare Meßwerkzeuge (Anzeige in Nits) hat, kann man damit gut arbeiten. Schwieriger finde ich da die Erstellung des finalen HEVC-Files mit korrekten Metadaten, mal abgesehen von der langen Renderzeit.


    In Edius kann man sich die Fenster gut zurecht schieben und dann als Layout abspeichern. Somit kannst Du das Vorschaufenster verkleinern, wenn Du einen 2. Monitor verwendest.

    Hauptsache die Timeline ist so breit wie der 40"-er. :)


    Gruß Hans

  • Mit zwei meiner Kameras filme ich ausschließlich in HLG. Was mir noch fehlt, ist ein bezahlbarer Monitor.

    Habe auch schon HDR-HLG produziert aus REC709 Materials - "Cine-Dyn." - mit kameraseiting optimierter Gammakurve und spez. Bildstil-Settings.

    Ich kann das auf dem OLED-Display meines Huawei Mate 20 Pro ansehen, sieht toll aus, eine Helligkeitsregelung

    des Smartphone-Displays ist möglich.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Entspricht auch meiner Erfahrung: der HDR Workflow in Edius ist durchaus brauchbar. Und beim Monitor ist halt immer die Frage, was man als "bezahlbar" für sich selbst definiert. Auch der von mir verwendete Atomos Sumo kostet sein Geld, ist aber sehr sinnvoll weil man sowohl PQ wie auch HLG hat - und die ganzen Instrumente von Atomos hat. Und der kann halt seine 1100 nits. Aber es geht definitiv auch mit HDR-TVs.


    Es geht auch mit einer Intensity 4K wenn man auf UHD 50p verzichtet - und WENN man den Vorschaumonitor händisch umschalten kann. Durch die Intensity 4K werden definitiv keine Metadaten für die Monitorumschaltung übertragen, aber alternativ hätte BM da ja auch kleine HDR-fähige Karten (Decklink mini-Monitor 4K).


    Denn Unfug, dass man aus SDR Material glaubt HDR Material sinnvoll machen zu können, dürften wir Bruno einfach nicht mehr austreiben können. :teufel:

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Denn Unfug, dass man aus SDR Material glaubt HDR Material sinnvoll machen zu können, dürften wir Bruno einfach nicht mehr austreiben können.

    Du solltest diesen Unsinn hier über mich nicht weiter verbreiten. :teufel:

    Ich habe hier nur SDR-Material zu Verfügung für meine Tests und das funktioniert durchaus gut,

    wenn man es kann.


    Ich habe hier mal einen Beitrag eingelinkt aus dem man entnehmen konnte, dass selbst Profistudios

    SDR-Material reinschneiden in HDR-Projekte.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ich habe hier mal einen Beitrag eingelinkt aus dem man entnehmen konnte, dass selbst Profistudios

    SDR-Material reinschneiden in HDR-Projekte.

    Aber vermutlich nur, weil kein anderes Material dafür zur Verfügung steht (in der Not nimmt der Editor halt SDR-Material).


    Mit zwei meiner Kameras filme ich ausschließlich in HLG.

    Das ist eine Art Sonderweg von Sony (HLG mit 8 Bit). Macht sonst meines Wissens kein Kamerahersteller. Die anderen mir bekannten "HDR-fähigen" Kameras nehmen mit 10 oder mehr Bit auf. Zwar dürfte HLG als Aufzeichnungsformat besser sein als gar nichts, aber nicht so gut wie "richtiges" HDR-Material (HLG ist IMO eher ein Ausgabe- und nicht ein Aufzeichnungsformat). Mit meiner RX100m7 filme ich auch in diesem Sony HLG-8-Bit-Format, weil die Clips da gleich "ansehbar" sind und nicht erst gegradet werden müssen wie z.B. Log-Aufnahmen. Aber ideal ist das nicht.

    Greetings,
    ro_max


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  • Aber vermutlich nur, weil kein anderes Material dafür zur Verfügung steht (in der Not nimmt der Editor halt SDR-Material).

    Natürlich ist das so, bei mir ist anderes Material ebenfalls nicht verfügbar steht ja auch so im Artikel von DIGITAL PRODUCTION.

    Hast es doch selbst gelesen...:pfeifen:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • bei mir ist anderes Material ebenfalls nicht verfügbar

    Im ganzen Internet gibt es kein brauchbares Ausgangsmaterial zum Herunterladen für HDR-Gradingversuche? Du kannst doch z.B. das BRAW-Material von der BMD-Website nehmen und Resolve hast Du doch auch. Wo ist das Problem?


    Hast es doch selbst gelesen...

    Den längeren Artikel aus der DIGITAL PRODUCTION, den Du vor einigen Wochen mal verlinkt hast? Nein, den habe ich nicht komplett gelesen. Mein HDR-Workflow steht soweit und wie es die "Profis" machen, interessiert mich da eher weniger.

    Greetings,
    ro_max


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  • Im ganzen Internet gibt es kein brauchbares Ausgangsmaterial zum Herunterladen für HDR-Gradingversuche?

    Gradingversuche machte ich schon Ende 2018, jetzt nicht mehr...

    Ich will kein Fremdmaterial sondern eigene Aufnahmen. Mache damit HDR derzeit nur für mein Smartphone.

    Aber..., das schrieb ich ja schon...

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ich will kein Fremdmaterial sondern eigene Aufnahmen.

    Dann besorge Dir halt eine entsprechende Kamera. Obwohl sich das in meinen Augen nicht lohnen würde, nur um für das eigene Smartphone Content zu produzieren.

    Greetings,
    ro_max


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