Ein neuer Laptop, Win10 und PD18

  • Guten Tag In die Runde,


    ich lebe das Jahr über an 2, manchmal 3 verschiedenen Stellen und will deshalb meine festen Schnittplatz auflösen und durch einen modernen Laptop ersetzen: Medion: core-gaming-notebooks-erazer-p15805


    Leider bekomme ich den nur mit Win10Home, nicht mit pro64. Sollte aber nach meinen Recherchen kein Problem sein, da PD18 nicht so anspruchsvoll ist. Speicherplatz hat er reichlich und so brauche ich keine zus. Platten mehr mit zu schleppen.


    Mein Problem liegt eigentlich in der Darstellung. Für außerhalb reicht mir das Display aber zu Hause sollte es schon komfortabler sein. Ich denke da an 1x Curved Monitore 34" oder 2x 24". Preislich ist das annähernd gleich, aber der Anschluß macht mir Sorge.

    Der Laptop hat 1x DP und 1x HDMI. Von MEDION bekomme ich keine ausreichende Antwort.

    In PD18 kann man die Fenster lösen und verschieben wie wir es u.a. von EDIUS kennen. Das möchte ich unbedingt nutzen.


    Falls jemand zu dem Problem etwas Substantielles beitragen kann würde ich mich freuen.

    Vielen Dank

    hannes

    (derzeit im Seegebiet Westafrika)

  • Hi,


    zu PD18, oder den davon gestellten Ansprüchen an das System kann ich Dir leider nichts sagen.




    Was den Rechner betrifft, so scheint es nach der Detail-Beschreibung bei Medion ein relativ vernünftig ausgestattetes einfaches (Arbeits-)Notebook zu sein, von dem man nun aber auch keine Leistungswunder erwarten sollte. Der i7-9750H ist für ein Notebook aber schon sehr gut.


    Die "üppige" 1 GB HDD gehört eher zur langsamen Sorte. Ob Du damit auf Dauer für den Videoschnitt auskommst kann ich nicht beurteilen, da dies vom Umfang und Art des Materials und der Projekte abhängen würde.


    Die 512 GB SSD (PCIe) würde ich ausschließlich als reine Systemplatte nutzen, also nicht für die Daten.

    Bei einem Notebook, auf dem i.d.R. ja weniger Programme laufen, könnte man darüber streiten. Aber auch dort bin ich lieber "auf der sicheren Seite". Und wie es sich anhört, könnte es sein, dass Du dieses Gerät ja auch als "Hauptrechner" nutzen möchtest.


    Der Anschluss eines Monitors sollte kein Problem sein. Normalerweise kann die im Rechner verbaute Nvidia GTX 1660 TI auch durchaus 2 Monitore bedienen. Aber man kann da bei Notebooks nie so ganz sicher sein, was sich der Hersteller hat "einfallen" lassen.

    Das müsstest Du dann leider tatsächlich am Gerät ausprobieren, wenn Medion dazu keine Stellungnahme abgibt.

    Die eigentlich über die CPU bereitgestellte Intel UHD-630 Grafik (QuickSync) dürfte nicht parallel nutzbar sein. Das ist aber bei einigen Notebooks so.


    Win 10 Home sollte für dieses Gerät auch ausreichend sein, sofern Du es nicht in ein umfangreicheres Netzwerk einbinden willst.


    Nach dem Kauf solltest Du das System möglichst nochmal "sauber" neu aufsetzen, um insbes. das vorinstallierte McAfee loszuwerden. Das ist unter Win 10 unnötig wie sonst nur was und ja auch nur eine "Testversion".

    Über den in Windows enthaltenen Defender bist Du ausreichen und vor allem problemlos geschützt.




    Gruß

    Peter

  • Der Laptop hat 1x DP und 1x HDMI.

    Folglich hast Du zwei Anschlüsse an der Grafikkarte, den DP-Anschluss kenne ich noch nicht.

    Kläre mal mit der Monitor-Spezifikation ab ob eine Verbindung zum DP am Notebook möglich ist.

    Alles andere ist eine Frage:


    1. Des Videoschnittprogrammes wie die Bedien-Kontrolldisplayes verteilt werden können,

    Bei DaVinci Resolve ist das z.B. von der Programmseite her sehr gut gelöst...

    2. Vielleicht musst Du alternativ die Windows-Taste am Notebook + P bemühen für die Verteilung der Bedienung auf zwei Displays.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Folglich hast Du zwei Anschlüsse an der Grafikkarte,...

    Ja, zwei "Löcher" sind vorhanden.

    Es (muss nicht aber) kann sein, dass intern nur die wahlweise Verwendung und nicht die gleichzeitige Nutzung geschaltet ist. Kommt bei Notebooks manchmal vor. Das kann nur der Hersteller sagen.

  • Zitat

    Die 512 GB SSD (PCIe) würde ich ausschließlich als reine Systemplatte nutzen, also nicht für die Daten.

    ich wollte sie 2 teilen und auf die D: das aktuelle Material laden.

    Der fertige Film geht dann auf die E: oder F:

    Zitat

    Die eigentlich über die CPU bereitgestellte Intel UHD-630 Grafik (QuickSync) dürfte nicht parallel nutzbar sein. Das ist aber bei einigen Notebooks so.

    Muß sie ja auch nicht. Die werde ich unterwegs nutzen, wenn keine Monitoere dran hängen.

    Zitat

    Über den in Windows enthaltenen Defender bist Du ausreichen und vor allem problemlos geschützt.

    ist das 1. was ich höre. Bis dato läuft immer noch S+D Spybot parallel.

    Aber man lernt ja nie aus ;-)

  • Muß sie ja auch nicht. Die werde ich unterwegs nutzen, wenn keine Monitoere dran hängen.

    Wird Dir auch dann nur gelingen, wenn Du die GTX „abschalten“ würdest, was natürlich keinen Sinn macht.

  • ich wollte sie 2 teilen und auf die D: das aktuelle Material laden.

    // Keine gute Idee. (wurde schon öfters diskutiert darüber)

    WIN-10/64 PRO, DropBox, EDIUS-9.51, RESOLVE-16.1.1, Adobe InDesign u.a

  • Zur Frage von 2 Monitoren am DP hier die Antwort von MEDION:


    Über den Displayport ist der Anschluss mehrerer kaskadierbaren Monitore möglich.


    Bleibt die Frage zu klären, welcher 24 Zöller ist kaskadierbar.
    Mal sehen was MEDION da zu zu sagen hat.

  • Ich habe vor kurzem mit PD18 auf ein Notebook über Displayport einen zweiten Monitor betrieben, Display Notebook 1920*1080, Display Monitor 1920*1200. Habe das Display vom Notebook für die Vorschau und das Display des Monitors für die Arbeitsfläche genutzt. Also kein Problem.

  • Zur Frage von 2 Monitoren am DP hier die Antwort von MEDION:

    Moment,

    wie war denn Deine Fragestellung an Medion?

    Eine Kaskadierung über den (einen) DP-Port ohne Switch würde einen Monitor verlangen, der neben dem DP-Eingang einen DP-Ausgang haben müsste. Über diesen wird das Signal dann an das zweite Gerät durchgeschleift .

    Hier müsste man auch darauf achten, dass beide Monitore auch die gleiche Auflösung haben. Geräte mit unterschiedlicher Auflösung dürften in dieser Konstellation Probleme bereiten.


    Eigentliche Frage wäre aber gewesen, ob die beiden vorhandenen Anschlüsse (1x DP, 1 x HDMI) gleichzeitig zum Anschluss von Monitoren genutzt werden können = also Monitor 1 an den DP- , Monitor 2 an HDMI-Ausgang des Notebooks. Normalerweise ist das möglich.

    In diesem Fall müsstest Du halt nur darauf achten, dass mindesten ein Monitor einen DP-Port und der zweite einen HDMI-Eingang hat. Moderne Monitore bieten aber meist sogar beide Möglichkeiten an.


    Bei Notebooks kommt es aber vor, dass hier eine vom Hersteller gesetzte Begrenzung vorliegt und nur jeweils einer der Anschlüsse genutzt werden kann.


    Ist jetzt die Aussage von Medion in dieser Hinsicht zu verstehen?



    Gruß

    Peter

  • Eigentliche Frage wäre aber gewesen, ob die beiden vorhandenen Anschlüsse (1x DP, 1 x HDMI) gleichzeitig zum Anschluss von Monitoren genutzt werden können = also Monitor 1 an den DP- , Monitor 2 an HDMI-Ausgang des Notebooks. Normalerweise ist das möglich.

    In diesem Fall müsstest Du halt nur darauf achten, dass mindesten ein Monitor einen DP-Port und der zweite einen HDMI-Eingang hat. Moderne Monitore bieten aber meist sogar beide Möglichkeiten an.

    Genau darum ging es..., eine ganz einfache Sache die ein jeder mit Google abklären kann.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • In diesem Fall müsstest Du halt nur darauf achten, dass mindesten ein Monitor einen DP-Port und der zweite einen HDMI-Eingang hat. Moderne Monitore bieten aber meist sogar beide Möglichkeiten an.


    Es gibt auch günstige Adapter um von Displayport auf HDMI zu gehen - also mit einem DP-Stecker in den Laptop rein und dann mit einem normalen HDMI-Kabel weiter.


    Kosten zwischen 10 und 15€ wenn man im Netz kauft - geht man zu den bekannten Elektronikmärkten oder einem Fachhändler legt man auch schon mal 25€ oder mehr auf die Ladentheke, denn an solchen Adaptern verdienen die sehr sehr gut....


    Oder gleich ein Kabel von Displayport auf HDMI verwenden - gibt es ebenfalls so fertig zu kaufen.


    Dann kann man zwei identische Monitore mir HDMI verwenden.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Es gibt auch günstige Adapter...

    Ja, aber ein Adapter kann immer nur eine Art 'Notlösung' sein.


    Durchgehend auf dem selben Standard zu bleiben ist einfach besser.

  • Ja, aber ein Adapter kann immer nur eine Art 'Notlösung' sein.


    Durchgehend auf dem selben Standard zu bleiben ist einfach besser.

    Der Displayport enthält quasi eine HDMI-Schnittstelle, der Adapter ist also keine "Notlösung" sondern 100% praktikabel....

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  • Der Displayport enthält quasi eine HDMI-Schnittstelle, der Adapter ist also keine "Notlösung" sondern 100% praktikabel....

    Jain,


    wird ein HDMI-Adapter an einem DP-Anschluss betrieben erkennt die GraKa das und schaltet auf HDMI-Protokoll um.

    Dadurch hast Du zwar dann eine funktionierende HDMI-Schnittstelle, aber es ist nicht garantiert, dass Du auch wirklich die optimale Verbindung (z.B. im Hinblick auf die höchstmögliche Datenrate) hast.


    Zugegeben in diesem Fall sicherlich eher zu vernachlässigen, aber wenn's halt nicht sein muss....