• Wenn man schon mit einer -Cinema-Kamera wie die Blackmagic filmt, dann will man in der Regel auch cinematisch filmen, dh. smoothe Aufnahmetechnik movie like. Dh. auch ohne Verwackler .

    Wenn schon der Kinolook schon so begehrenswert ist , dann bitte mit Filmkorn, hat man früher auf allen Kinoleinwänden

    sichtbar. Ohne Filmkorn wird das nur ein Videolook werden, glatte "Seifenoper" halt. Die dynamische Kameraführung muss dann ebenfalls sein, auch leichte Wackler machen den Filmlook, vielleicht auch mal in s/w filmen.... :teufel:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Bruno, nur weil du kein Interesse/Verständnis dafür hast, muss es ja nicht gleich schlecht sein.

    Warum also immer diese Kommentare.

    Es machen sich auch andere Gedanken darum, wie du aber sicher hier schon selber gelesen hast.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Es geht um etwas herausragendes den Kinolook lieber Hans-Jürgen...

    Noch nicht darüber nachgedacht?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Wie willst Du den Kinolook realisieren ohne der zwei von mir oben

    genannten wichtigen Eigenschaften des Kinolooks?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Weder das von dir angeführte Korn noch die Wackler haben für mich direkt etwas mit Kino/Filmlook zu tun.

    Da gibt es ganz andere Parameter, wie z.B. den, den du unter meinem Link finden kannst.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Dann linke ich auch mal:

    um alledem gerecht zu werden, sollten zuerst mal alle wichtigen und elementaren Kenntnisse über das Filme machen erlernt und beherrscht werden! Leider ist zB. Vivavista weit davon entfernt. Was nützt mir eine super Kamera, wenn ich diese elementaren Dinge nicht beherrsche? Die Meisten unter uns filmen, weil es ihnen Spaß macht und das ist gut so. Viele machen das sehr gut, andere weniger, und das ist auch ok! Wenn man aber groß über das cinematische Filmen referiert, sollte man schon einige der Grundregeln kennen/beherrschen, wie zB. weshalb steigert ein unten und oben angeschnittenes Gesicht ohne großes dazutun die Spannung des Bildes? Und wieso passiert das mit einem leicht verkanteten/schrägen Bildes ebenso? Und weshalb setzt man eine Überblendung ein richtig ein, was soll sie uns suggerieren? Drei Fragen, die leider die meisten Hobbyfilmer nicht beantworten können!


    Gruß, Paul

  • Bruno, wo finde ich bei deinem Link das Korn und Wackeln zum Filmlook gehören?

    Da steht zwar mal etwas von Filmkorn, aber in Zusammenhang mit analogem Film.


    Bevor es hier noch theoretischer wird, nenne doch einfach mal ein paar neuer Kinofilme, bei denen künstlich Korn hinzugefügt wurde.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • nenne doch einfach mal ein paar neuer Kinofilme

    Diese sind nicht mehr im Kino-Filmlook hergestellt worden...

    Filmkorn hat man im Zelluloidfilm und ja man kann Filmkorn auch dem Videofilm zufügen,

    z.B. per DaVinci Resolve.


    Ich digitalisiere gerade Zelluloidfilme die im Video natürlich Filmkornrauschen haben, das war

    ja so im Film, sehe es auch hier wenn ich die Filme auf meine "Leinwand" abspiele…

    Meine Kunde will jetzt, dass ich das Filmkornrauschen aus dem Video entferne, na klar mache

    ich, dann hat er eben keinen Filmlook mehr..., Der Kunde ist ein moderner Mediengestalter

    der braucht etwas ganz glattes, um es mit einem alten Film zu schmücken, es muss aber glatt

    sein, "Seifenoper" eben...

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Hier mal ein Beispiel für das Filmkorn im 8mm.


    Links so wie der Film am Video ankommt, rechts Filmkorn vorsichtig mit Neat Video 5 in DaVinci herausgefiltert,

    80er Geburtstag des anonymisierten Herren im Standbild...


    Vergleich_Original-Filtered_Beispiel.jpg


    Natürlich sieht das links bei der Videovorführung sehr lebhaft aus mit unterschiedlich verteilten Filmkornmustern,

    bei der Vorführung der rechten Seite wirkt das das Video sehr leblos und langweilig aus.

    Geht man links etwas weiter zurück bei der Videobetrachtung vom TV, verschwindet das Filmkornrauschen mehr und mehr.

    Man staune über die enorm gute Detailwiedergabe im Videobild welches von einem Film-Bildchen in der Größe

    als Makroaufnahme von 5,68 x 4,22mm Durchlicht-Zelluloid von mir aufgenommen worden ist.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Na Servus. Ich frage mich nur ob schon der Gedanke aufgekommen ist, dass der Eindruck von Filmkorn nicht nur einer der Faktoren für den Filmlook ist ...

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


    Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
    Der Rest ist meine Privatmeinung

  • Na Servus. Ich frage mich nur ob schon der Gedanke aufgekommen ist, dass der Eindruck von Filmkorn nicht nur einer der Faktoren für den Filmlook ist ...

    Natürlich, ist das nur ein Aspekt, wie kommst Du nur auf die Einpunkt-Verdichtung?

    Ein anderer Aspekt ist z. Beispiel das Flackern durch die Flügelblende des Projektors in hellen Bildbereichen

    bei dem klassischen Filmlook und die oben von mir erwähnte dynamische Kameraführung oder auch die Wirkung der

    Leinwandstruktur und so weiter und so weiter...

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Aus meiner Sicht sind sowohl Filmkorn als auch das Flackern durch die Flügelblende eher technische Unzulänglichkeiten der damaligen Technik, auf die ich ganz gut verzichten kann und wenn diese "essentiell" für den Filmlook sind, dann verzichte ich doch lieber auf diesen. ;-)


    Ich habe mir gestern den Film "2001: A Space Odyssey" (1969) von UHD-BD angesehen. Der Transfer ist in 4K und HDR und ich war froh, wenig störendes Filmkorn zu sehen (ich glaube nicht, dass das großartig gefiltert wurde, sondern eher dass es auf das relativ große Negativ (65mm) zurückzuführen ist).

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • Aus meiner Sicht sind sowohl Filmkorn als auch das Flackern durch die Flügelblende eher technische Unzulänglichkeiten der damaligen Technik, ...

    Ich kann darauf auch gut verzichten und es ist meiner Meinung nach auch nicht mehr das, was heute unter Filmlook verstanden wird, wenn es um digitales Filmen geht.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Natürlich, ist das nur ein Aspekt, wie kommst Du nur auf die Einpunkt-Verdichtung?

    Vielleicht weil ihr primär über diesen einen Punkt diskutiert?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


    Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
    Der Rest ist meine Privatmeinung

  • Leider ist zB. Vivavista weit davon entfernt.

    Ist das so?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • um alledem gerecht zu werden, sollten zuerst mal alle wichtigen und elementaren Kenntnisse über das Filme machen erlernt und beherrscht werden! Leider ist zB. Vivavista weit davon entfernt. Was nützt mir eine super Kamera, wenn ich diese elementaren Dinge nicht beherrsche? Die Meisten unter uns filmen, weil es ihnen Spaß macht und das ist gut so. Viele machen das sehr gut, andere weniger, und das ist auch ok! Wenn man aber groß über das cinematische Filmen referiert, sollte man schon einige der Grundregeln kennen/beherrschen, wie zB. weshalb steigert ein unten und oben angeschnittenes Gesicht ohne großes dazutun die Spannung des Bildes? Und wieso passiert das mit einem leicht verkanteten/schrägen Bildes ebenso? Und weshalb setzt man eine Überblendung ein richtig ein, was soll sie uns suggerieren? Drei Fragen, die leider die meisten Hobbyfilmer nicht beantworten können!


    Gruß, Paul

    Ich weiss nicht, was der erneute Stänkern gegen mich soll, Paul.

    Ich verstehe mehr von den vielen dramaturgischen Aufnahmetechnicken und Lichtsetzungen, als du vielleicht glaubst. Praktisch beherrschen im wirklichen Sinne kann man diese als Hobbyfilmer mit wenig Freizeit freilich nicht.


    Bei allem muss man natürlich unterscheiden, ob ich einen Spielfilm drehe, wo ich als Kameramann und -Regisseur eine vorgegebene Handlung habe die ich mit den diversen Aufneametechnicken so richtig in Szene setze oder eine Hochzeit filme, wo ich auch einen Handlungsablauf vorfinde, ein Musikvideo drehe oder einen schnöden Hotel- Urlaubsaufenthalt in einem Ferienort mit keiner wirklichen Handlung filme.


    Für Spielfilme, die mich am meisten reizen würden, fehlen mir geeignete Darsteller, ein Hochzeitsfilmer bin ich nicht, ein Musikvideo ist in der Vorbereitung wie auch eine Fernreise nach Pukhet zum Jahresechsel.


    Mit am schwierigsten halte ich bei Urlaubsfilemen das sog-Story-Telling, ohne dem Film eine gewollt wirkende Handlung zu unterlegen.

    Filmlook im letztgenannten Genre ist die Anwendung von Aufnahmetechniken in z.B. Anlehnung an die Ästhetik der Fotografie am Urlaubsort bei vorgefundene Szenarien z.B. einen lokalen Markt aufzunehmen , wie ich ihn bei einer entsprechenden Szene in einem Spielfim aufnehmen würde, freilich mit der erheblichen Einschränkung, dass der Markt nicht mit Schauspielern besetzt ist und die dortigen Menschen keiner Regie folgen.

    Aber auch Architektur oder Landschaft kann ich mit einem Slider und Vordergrund movie-mäßiger umsetzen, als mit unendlicher Tiefenschärfe eines Camcorders ein Dia zu filmen.

    Wechsel von Schärfe zur Unschärfe und umgekehrt können auch im Reisefilm eingesetzt werden, ebenso der anamorphe Look einer alten russischen Helios Festbrennweite bei Nachtaufnahmen oder bewegte Fahraufnahmen aus dem Tuk Tuk mit dem Gimbal and so on.


    Das mit dem Filmkorn ist Blödsinn. Kann dramaturgisch eingesetzt werden, wenn ich erzählerisch weit in die Vergangenheit gehen möchte. Heutige Spielfilme und auch James Bond 007 -2.0 werden digital produziert ohne Filmkorn-Look.


    Und wenn man sich wie ich so eine Kamera wie die BMCC 6K zulege, dann nicht, weil ich das Ganze aus dem ff praktisch schon beherrsche, sondern das, was ich mir so in meinem Kopf vorstelle, nach und nach umsetzen und in diese Kunst des kreativen Filmens hineinwachsen möchte und nicht nur platt mit dem Camcorder dokumentieren will.

    Und auch reine Erinnerrungstakes ohne Aufwand mit einer Osmo Pocket - wie hier gezeigt- haben ihre Berechtigung als private Erinnerung an eine schöne Reise, ohne als Referenz für das Niveau des Autors als Artist und Kameramann herhalten zu müssen.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Sage es doch ganz einfach Du willst einen besonderen Videolook mittels Nachbearbeitung erzielen

    und nicht weiter den Filmlook oder Cinema-Look strapazieren oder die besonderen Farbeigenschaften

    des Chemiefilmes nachahmen, da Du sie garnicht kennst und auch die Eigenschaften des Zelluloidfilmes

    nicht umsetzen kannst, auch nicht die Gammakurve des Filmmaterials, dann sind wir uns einig.

    Also bunte Videos, toll stabilisiert und mit LUTs farbliche Emotionen hervorzaubern aber sonst frei

    von sonstigen technischen Unzulänglichkeiten.


    Ich schreibe das, weil ich das ewige und fortwährende Gesabbel vom Filmlook im Video nicht mehr ertragen kann.

    Der Filmlook gehört dem Zelluloidfilm der längst vergangenen Zeit, was bleibt ist die filmgerechte Belichtungszeit,

    bei der Bildwiederholrate bin ich mir dagegen nicht mehr so sicher ob es 24/25fps noch sein müssen.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ich schreibe das, weil ich das ewige und fortwährende Gesabbel vom Filmlook im Video nicht mehr ertragen kann.

    Da kann dir doch ganz einfach geholfen werden - ignoriere das einfach und schreibe nicht ständig etwas dazu.:wallbash:


    Ich sehe auf jeden Fall einen Unterschied zwischen Video- und Filmlook, auch wenn beides mit modernen digitalen Kameras aufgezeichnet wird.

    Wenn du diesen Unterschied nicht siehst, dann ist das doch auch in Ordnung.

    Vermutlich hast du dann auch gar nicht verstanden, worum es in dem von mir verlinkten Artikel bei Slashcam ging.

    Ist aber auch egal, schalte einfach ab und sei glücklich.

    Gruß


    Hans-Jürgen