Neue Festplatte: Schreibgeschwindigkeit sehr unterschiedlich - aber eindeutig zu langsam

  • NAS, Raid und sonstige Lösungen wären natürlich bequemer, aktueller und sicherer - aber auch ein "bisschen" teurer - und verbrauchen doch so einiges an Strom.......

    Hier ein Screenshot des "FreeFileSync" mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin.

    pasted-from-clipboard.png


    Ein NAS verbraucht vielleicht gerade mal 20-25 Watt (Version mit 2 Platten) und muss auch nicht 24 Stunden an sein. Das ist also kein Argument. Ich sichere allerdings auch lieber auf externe (USB3-) Festplatten, weil mich da immer noch Windows begleitet und kein NAS-Betriebssystem, in das man sich erst intensiver einarbeiten muss.

  • Für mich wäre ein NAS auch eher etwas für den Datenzugriff im Netzwerk und weniger als Backup für einzelne Rechner. Meine (regelmäßigen) Backups mache ich manuell und nur von Büro- und Steuerdaten. Der Rest ist zu umfangreich, um regelmäßig Backups zu machen. Ich versuche höchstens noch gekauften Content bedarfsweise auf externe USB-Platten zu speichern.

    Greetings,
    ro_max


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  • Also ich schätze schon automatisierte Backups die von den PC internen raids auf ein externes NAS laufen. Händisch mache zumindest ich das nie.


    Samt USV Absicherung des NAS und des Hauptsystems (den Stromausfälle sind der primäre Grund dass es auch ein raid System mal erwischt - hatte ich schon mal und die Datenrettung ist deutlich teurer als ein USV).

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Ich sichere allerdings auch lieber auf externe (USB3-) Festplatten, weil mich da immer noch Windows begleitet und kein NAS-Betriebssystem, in das man sich erst intensiver einarbeiten muss.

    mit dem NAS Betriebssystem kommst Du eigentlich nicht sonderlich in Berührung und die Einrichtung ist denkbar einfach. Ich nutze ein Synology DS218, das ist ein kleines Gerät mit 2 Platten. Früher hab ich auch auf externe USB-Platten gespeichert, aber irgentwann war ich das externe Gestripp leid und sicherer sind die Daten auf dem NAS auch (RAID 1). Der Netzwerkzugriff ist ein weiterer Vorteil.

    Samt USV Absicherung des NAS und des Hauptsystems

    Kann ich auch nur empfehlen. Ein Stromausfall während eines Schreibzugriffs kann verheerende Folgen haben und gemäß Murphy kommt so etwas genau zu einem Zeitpunkt, wo man es am wenigsten gebrauchen kann.

  • Ja, USVs sind schon wichtig, aber leider auch nicht immer zuverlässig. Mir sind bereits zwei "abgeraucht" (mit Rauch und Geruchsentwicklung). Außerdem ist in meiner Erfahrung alle paar Jahre eine neue Batterie (Bleiakku) erforderlich, was für Folgekosten sorgt.


    Händisch mache zumindest ich das nie.

    Meine ("regelmäßigen") händischen Backups mache ich abwechselnd auf zwei externe SSDs und das nur bei Bedarf (vielleicht 12-mal im Jahr). Dafür ein NAS einzurichten, würde sich IMO nicht lohnen.

    Greetings,
    ro_max


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  • Ja kostenlos ist da nix. Leider.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Ich benutze USVs seit 15+ Jahren und habe i.d.R. 3-5 davon gleichzeitig im Einsatz (von 750 bis 1.500 VA). Die abgerauchten USVs waren eine APC 2.500 VA (oder so), die ich mit (angeblich) neuen Akkus gebraucht über eBay gekauft hatte und die sich 2 oder 3 Jahre später verabschiedet hat und eine kleine USV von Belkin.


    Ersatzakkus für meine USVs liegen so bei ca. 80-90 Euro pro Pack und in den letzten 3,5 Jahren habe ich 4 Packs davon gebraucht.

    Greetings,
    ro_max


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  • Also meine USV braucht gewöhnliche Blei-Gel Akkus 12V 7,2Ah, da kostet das Stück so zw. 12 - 17€, je nach dem wo du das kaufst.

    APC nimmt halt mehr und bisher habe ich nur "Originalakkus" genutzt.

    Greetings,
    ro_max


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  • Also meine USV braucht gewöhnliche Blei-Gel Akkus 12V 7,2Ah, da kostet das Stück so zw. 12 - 17€, je nach dem wo du das kaufst.


    APC nimmt halt mehr und bisher habe ich nur "Originalakkus" genutzt.


    Es gibt bei diesen Blei-Gel-Akkus Unteschiede im Preis - einmal wenn es "Originalersatzteile" eines USV-Herstellers sind gegenüber frei erhältlichen Akkus.


    Die vom Hersteller sind oft fertig konfektioniert mit Leitungen dran usw. und recht einfach tauschbar, nimmt man Akkus aus dem freien Handel muss man ggf. den Leitungssatz (je nach USV) umbauen was aber auch kein Problem darstellt.


    Aber auch bei den Akkus am freien Markt gibt es bei einem augenscheinlich gleichen Akku große Preisdifferenzen. Es gibt diese Bleigel-Akkus oftmals auch mit einer VdS-Zulassung für den Einsatz in Brandmelde- oder Löschanlagen bzw. für Notbeleuchtungen usw. - diese sind dann teurer als die einfachen Modelle ohne diese Zulassungen....


    Unterschiede - eher wenige, wenn vielleicht das die mit Zulassung einer strengeren Qualitätskontrolle unterliegen, aber im Endefeffekt merkt man da nichts goßartiges. Kaputt gehen die Dinger so oder so genau so schnell ;)


    IM Sicherheitssektor bzw. bei USVen in der Industrie verlässt man sich nicht unbedingt darauf das die USV eine Batteriealarm/-warnung ausgibt bzw. ggf. ausfällt, da wird tlw. regelmäßig nach Jahreszyklus getauscht, bspw. nach 2 oder 3 Jahren, egal ob Akku defekt oder nicht - raus mit dem Ding und neue rein, einfach weil ein auserplanmäßiger Ausfall wegen eines Akkutausches nicht praktikabel ist.


    Als Heimanwender stör das natürlich nicht....

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  • Die vom Hersteller sind oft fertig konfektioniert mit Leitungen dran usw. und recht einfach tauschbar

    Beide meiner USVs haben standartanschlüsse, d.h. sie werden an den Laschen aufgesteckt, egal ob "original" oder anderer Hersteller.

    Es gibt diese Bleigel-Akkus oftmals auch mit einer VdS-Zulassung für den Einsatz in Brandmelde- oder Löschanlagen

    Diese Sorte Akkus wird z.B. von Telenot (Alarmanlagen etc.) im EK für uns mit 17€ angeboten - vds zertifiziert. Telenot ist auch nicht gerade billig. Aber 45€ je Stück für ein sogenanntes "original" ist schlicht und ergreifend Wucher und keiner davon ist besser oder schlechter - weder Ausfallrate noch Lebensdauer.

  • Diese Sorte Akkus wird z.B. von Telenot (Alarmanlagen etc.) im EK für uns mit 17€ angeboten - vds zertifiziert.

    Hast Du mal einen Link, wo diese Akkus für Endverbraucher und einschließlich Versand und Steuer für 17€ das Stück angeboten werden?

    Greetings,
    ro_max


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  • Hast Du mal einen Link, wo diese Akkus für Endverbraucher

    Nein, hab ich nicht - wir kaufen für die Firma als Telenotkunde. Allerdings holen wir die Akkus dort auch nicht mehr, weil wir günstigere Anbieter haben. Bei entsprechender Stückzahl macht sich das bemerkbar. Ich kann aber nächste Woche den Anbieter mal raussuchen - vielleicht liefert der ja an Endkunden. Letztendlich ist es aber so, wie ich gesagt habe - ob zertifiziert oder nicht, die Qualität unterscheidet sich nicht. Das kann ich mit Sicherheit sagen, weil wir schon viele verschiedene Anbieter/Hersteller hatten.

    Du kannst bedenkenlos einen "Ausweichtyp kaufen z.B.hier ca. 16€ mit Versand

  • Du kannst bedenkenlos einen "Ausweichtyp kaufen z.B.hier ca. 16€ mit Versand

    Danke.


    Den Euch beliefernden Anbieter brauchst Du nicht extra für mich heraus zu suchen. Inzwischen habe ich gesehen, dass die üblichen Elektronikversender solche Akkus zu vergleichbaren Preisen im Sortiment haben. Wenn der nächste Satz fällig wird, dann probiere ich es mal mit einer Alternative. Allerdings muss ich vorher schauen, welche Laschenbreite der Anschlusspole ich für den Kabelsatz brauche; es gibt ja anscheinend zwei unterschiedliche Breiten.

    Greetings,
    ro_max


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  • Danke.


    Den Euch beliefernden Anbieter brauchst Du nicht extra für mich heraus zu suchen. Inzwischen habe ich gesehen, dass die üblichen Elektronikversender solche Akkus zu vergleichbaren Preisen im Sortiment haben. Wenn der nächste Satz fällig wird, dann probiere ich es mal mit einer Alternative. Allerdings muss ich vorher schauen, welche Laschenbreite der Anschlusspole ich für den Kabelsatz brauche; es gibt ja anscheinend zwei unterschiedliche Breiten.

    Hier beziehe ich als Privatkunde diverse Bleigelakkus: Reichelt Elektronik


    Ab und an brauche ich immer wieder mal neue in die USV oder auch andere Geräte (meist Selbstbau, früher war der Bleigelakku der Akku den man am einfachsten als Bastler laden konnte, dafür war er halt goß...)

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

    • Nun stellt sich die Frage, ob ich nur eine "Montags-HDD" erwischt habe, oder ob bei der Seagate Barracuda ein Serienfehler vorliegt.
      Das wird hoffentlich offenbar, wenn ich die Neue bekomme - die ich bei einem anderen Lieferanten und statt in Deutschland in Österreich bestellt habe, um nicht eine von der gleichen Charge zu bekommen.

    Wieder mal zurück zum eigentlichen Thema:


    Ich habe nun die neue Festplatte bekommen.

    Leider muss ich sagen, dass da offenbar ein Serienfehler vorliegt.
    Exakt gleiches Verhalten.


    Gibt es von Eurer Seite eine Empfehlung für eine möglichst günstige 3 TB-Festplatte, die lediglich als "Datengrab" - also Archiv - verwendet wird?

    Schöne Grüße, Walter

  • Na da hast ja eine schöne Kapazität installiert. :beer:

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Hallo Walter,


    Seagate Iron Wolf oder WD Red habe ich bislang ohne Probleme in in 2 Computern in Gebrauch. Als Datengrab wären aber beide nicht unbedingt zu empfehlen, da sie besser im Server aufgehoben sind, also gwisssermaßen für Dauerlauf konzipiert sind.

    In meinen Rechnern werden sie viel gebraucht., wenn ich daheim bin.

    Unterwegs arbeite ich mit meinem Notebook und einer transportablen WD 2.5 4TB als Datengrab.

    WD bietet aber auch andere Typen an. Die Greenserie von Wester Digital habe ich als internes Datengrab bevorzugt, aber diese wird wohl inzwischen von WD nicht mehr in größerem Umfang auf den Markt gebracht.

    Suche doch mal bei Amazon und schau dir (kritisch) die Kommentare an.


    Grüße

    Hansi