Betriebssystem

  • Ich habe mit Wondows ME angefangen. Dann hatte ich Windows 2000 und XP. Danach einige Jahre iMac einen iMac.

    Jetzt bin ich bei Windows 10 und habe eigentlich kein großes Interesse mehr an einen iMac. Finde Windows 10 sehr gut und bin zufrieden damit.

  • Was macht es denn was es nicht sollte?

  • Die Kehrseite ist, daß es auch Dinge tut, die es nicht soll(te).

    Wenn Du da auf die "Geschwätzigkeit" von Win 10 anspielst, so sind dies (überwiegend) Daten, die für eine Nutzung/Synchronisation mit heute üblichen Cloud-Server, oder weiteren Geräten (Laptop, Smartphone, Tablet) des jeweiligen Users dienen. Andere "Nutzungsdaten" beziehen sich auf den Zugriff und Ablauf der Dienste des Betriebssystems und nicht etwa auf irgendwelche Inhalte, wie das oft falsch dargestellt wird.


    Das ist auch nicht nur bei Win 10 so, sondern auch bei Apple iOS oder Android. Und selbst in die letzten Win 7 Versionen waren da durch Updates schon einiges "eingebaut".

    Auch jeder Browser, mit dem Du ins Internet gehst sendet ebenfalls Daten "von Dir". Auch Programme "telefonieren" heute sehr oft "nach Hause". Sei es um die ordnungsgemäße Verwendung zu überprüfen, oder das Vorliegen von Updates.


    Das sind einfach mal Vorgänge, die auf Grund des heutigen technischen Standes und der Vernetzung normal und notwendig sind. Bei den Betriebssystemen dient da vieles sogar Deiner Sicherheit. Wir leben eben nicht mehr in Zeiten eines C64.


    Klar gibt es da heute auch durchaus fragliche Dinge, wie sie von Facebook, Google und einigen Online-Händler versucht, oder sogar betrieben werden. Darüber sollte man sich zumindest klar sein. Doch von Win 10 als Betriebssystem geht da (m.E.) wirklich die geringste Gefahr aus.



    Ich denke, dass ein Großteil der immer wieder gern verbreiteten Ängste in dieser Richtung auch einfach nur dazu dienen soll den Leuten irgendwelche nützlichen und natürlich unablässig notwendigen "Schutz-" und "Verbesserungsprogramme" anzudrehen, die nicht nur keinen Sinn machen, sondern nach meiner immer wieder getätigten Erfahrung eher unnötigen Ärger verursachen, oder im schlimmsten Fall sogar genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie versprechen.


    Davon sollte man sich nicht verrückt machen lassen und einfach mal überlegen, wer denn wirklich Interesse und vor allem die Kapazitäten hätte weltweit auf allen Rechnern und sonstigen elektronischen Geräten eine derart intensive Datensammlung zu veranlassen - und vor allem wofür???


    Aber Bill Gates ist ja - wie ja aus zuverlässigen Quellen des Internets zu entnehmen ist - sowieso Kopf einer Weltverschwörung, die nicht nur kleine Kinder raubt, sondern auch absichtlich Corona über die von Huawei gebauten G5-Netze verbreitet hat.

    :gruebel: Wobei letzteres erklären würde, warum Deutschland bisher so glimpflich davongekommen ist. Schlechter Netzausbau ;)



    Nix für ungut... :wink2::beer:


    Gruß

    Peter

  • Wenn Du da auf die "Geschwätzigkeit" von Win 10 anspielst, so sind dies (überwiegend) Daten, die für eine Nutzung/Synchronisation mit heute üblichen Cloud-Server, oder weiteren Geräten (Laptop, Smartphone, Tablet) des jeweiligen Users dienen.

    Das streite ich gar nicht ab. Aber als ich neulich auf einem Rechner das BS neu aufsetzen durfte, mußte ich zwangsläufig ein Konto einrichten, anderenfalls ging die Installation nicht weiter. Kontos sind ja wohl doch personbezogene Daten, die ein "Betriebssystem" nichts angehen. (nur als Beispiel). Mich stören auch Dinge, die ich nicht oder nur sehr schwer aus dem System entfernen kann, welche ich als unnütz oder störend empfinde. Aber das ist bei Android noch sehr viel ausgeprägter, nicht nur vom BS selbst auch die Hersteller verankern nicht löschbar einen Haufen Müll auf das Gerät. Rootet man das Teil um den Mist loszuwerden, ist die Garantie weg.

    Ich denke, dass ein Großteil der immer wieder gern verbreiteten Ängste

    Ich habe keine Angst und kann mit den Dingen umgehen. Das heisst aber nicht, daß ich manche Vergehensweise billige.


    Auch jeder Browser, mit dem Du ins Internet gehst

    Man kann den Tor-Browser benutzen, da bleibt der Werbemist und vieles andere mehr außen vor. (Für den Fall das Ängste bestehen oder die Werbung als lästig empfunden wird) Möglichkeiten gibts also - mehr Auswahl als bei Betriebssystemen 8o

  • Was macht es denn was es nicht sollte?

    Z.B. die Sache mit der Werbe-Id. Kann man zwar deaktivieren, aber sollte IMO gar nicht erst vorhanden sein. Ich finde es auch bedenklich, dass Microsoft zwar inzwischen zwar die Deaktivierung von bestimmt Datenübertragungen bzw. sonstigen fragwürdigen Funktionen erlaubt, diese Einstellungen aber gern auf x verschiedene Menüs verteilt bzw. versteckt. Außerdem muss man nach einem (größeren) Update, diese Einstellungen alle wieder kontrollieren, weil Microsoft die gern wieder zurückstellt. Daher verwende ich das O&O Tool, weil mir das alle Einstellungen (und eventuelle Änderungen durch MS) auf einem Blick zeigt. Das spart durchaus wertvolle Zeit, wenn man mehrere PCs im Einsatz hat.


    Auch jeder Browser, mit dem Du ins Internet gehst sendet ebenfalls Daten "von Dir".

    Ja, aber teilweise durchaus unterschiedliche Mengen bzw. Arten. Natürlich gibt es Daten, die aus technischen Gründen übertragen werden müssen, aber halt auch welche, die weniger dem Nutzer, sondern eher den Webseiten/Werbetreibenden nutzen.


    Auch Programme "telefonieren" heute sehr oft "nach Hause". Sei es um die ordnungsgemäße Verwendung zu überprüfen, oder das Vorliegen von Updates.

    Diese beiden Anwendungsfälle finde ich auch OK. Aber es muss nicht sein, dass man dann auch noch Werbung eingeblendet bekommt, wenn man bereits für das Programm selbst bezahlt hat (bei werbefinanzierten "Gratis-Programmen" ist es vielleicht etwas anders).


    Davon sollte man sich nicht verrückt machen lassen und einfach mal überlegen, wer denn wirklich Interesse und vor allem die Kapazitäten hätte weltweit auf allen Rechnern und sonstigen elektronischen Geräten eine derart intensive Datensammlung zu veranlassen - und vor allem wofür???

    Du meinst außer den Geheimdiensten, amazon, Google, etc.? Die Preise für Datenverarbeitung und -speicherung sinken ständig und im Zeitalter von künstlicher Intelligenz kann man enorme (auch unstrukturierte) Datenmengen auswerten, so dass der Kreis derjenigen (Unternehmen, Behörden), für die das "machbar" ist, auch entsprechend wächst. Und was einmal im Netz (oder sonst bei Dritten gespeichert ist) kann schließlich auch in Jahren noch ausgewertet werden; das Netz vergisst nicht (ganz egal, was das Recht auf "Vergessenwerden" dazu sagt). Daher kann man IMO nur versuchen, dafür zu sorgen, dass möglichst wenige (persönliche) Informationen überhaupt ins Netz gelangen.


    Wofür? Nun da fällt mir mal beispielsweise ein: gezielte Werbung; Verwendung von "peinlichen" Informationen gegen politische/wirtschaftliche Gegner (Stichwort Cancel-Culture; Doxing); Phishing und Identitätsdiebstahl; Meinungsmanipulation und Verhaltensbeeinflussung im großen Stil durch gezielte Anzeige von Inhalten (z.B. Fake-News, die sich aber mit den Ansichten des Empfängers decken und deshalb leichter geglaubt werden) u. a. zur Wahlmanipulation; (automatisierte) Zensur von Personen und Inhalten (z.B. auf YT, Twitter, etc.); Risikoanalyse für Jobbewerber, Versicherungskunden, Kreditnehmer, etc.; (virtuelles) Stalking; Recherchieren möglicher romantischer Partner im Netz.


    Aber als ich neulich auf einem Rechner das BS neu aufsetzen durfte, mußte ich zwangsläufig ein Konto einrichten, anderenfalls ging die Installation nicht weiter. Kontos sind ja wohl doch personbezogene Daten, die ein "Betriebssystem" nichts angehen. (nur als Beispiel).

    Für solche Fälle legt man einfach ein paar Wegwerf-E-Mail-Adressen an und füttert die Programme mit "fake" Daten.


    Aber das ist bei Android noch sehr viel ausgeprägter, nicht nur vom BS selbst auch die Hersteller verankern nicht löschbar einen Haufen Müll auf das Gerät. Rootet man das Teil um den Mist loszuwerden, ist die Garantie weg.

    Ja, das nervt mich auch. Ich deaktiviere (falls möglich) von dem vorinstallierten Kram alles was ich nicht brauche/will. Außerdem versuche ich neben Telefonieren, Fotos, SMS und E-Mail-Abfragen möglichst wenige Funktionen zu nutzen und zusätzliche Apps installiere ich nur auf dem Smartphone, wenn es sich nicht verhindern lässt (z.B. Zweifaktor-Apps für Internet-Banking).


    Man kann den Tor-Browser benutzen, da bleibt der Werbemist und vieles andere mehr außen vor.

    Schon, nur ist der Tor-Browser wegen der diversen "Umleitungen" grottenlangsam. Daher verwende ich den nur fallweise. Um Werbung zu umgehen/reduzieren, würde ich den allerdings nicht benutzten; dafür gibt es - wie Du erwähnt hast - recht effektive Werbeblocker.


    Für die meisten Dinge nutze ich den Firefox. Mit Chrome gehe ich nur auf YT (weil ich seinerzeit den FF auf einem bestimmten Rechner nicht dazu bringen konnte, den Upload von YT-Video zu unterstützen; auf einem anderen Rechner klappt das, so dass ich dort Chrome nicht mal mehr für YT benutze) , aber nicht sonst ins Netz. Edge benutze ich gar nicht.


    Wenn man ein wenig Ahnung und die notwendigen Tools hat, kann man sich etwas besser "schützen" (gegen Werbung und unerwünschte Datenübertragung); problematisch finde ich allerdings, dass Microsoft (und andere) die Bequemlichkeit und Unerfahrenheit vieler (insbesondere älterer) 08/15-Nutzer schamlos ausnutzen bzw. dass es den jungen Usern anscheinend oft "egal" ist, wer was mitliest bzw. sammelt.

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • Aber als ich neulich auf einem Rechner das BS neu aufsetzen durfte, mußte ich zwangsläufig ein Konto einrichten, anderenfalls ging die Installation nicht weiter. Kontos sind ja wohl doch personbezogene Daten, die ein "Betriebssystem" nichts angehen. (nur als Beispiel).

    Ich gehe mal davon aus, Du meinst jetzt nicht das (lokale) Benutzerkonto, dass es ja auch schon unter anderen Windows-Versionen gegeben hat, sondern das sog. "Microsoft-Konto". Liege ich da richtig?


    Dann ist schonmal falsch, dass ein solches eigerichtet/benutzt werden muss.

    Richtig ist, dass Windows die Erstellung/Anmeldung mit einem MS-Konto zunächst als Standardoption anbietet. Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit sog. lokale Konten zu verwenden, die einem Benutzerkonto aus Win 7 entsprechen.


    Im Gegenteil ist es sogar dringend anzuraten für das ADMIN-Konto, also das beim Aufsetzten des Rechners anzulegende 1. Konto, ein lokales Konto zu verwenden. Dies dient dann als "Rückfallebene" um immer einen störungsfreien Zugriff auf das System zu gewährleisten, wenn das sonst als User genutzte Konto "gestört" ist.


    Zugegeben, bei der Version Windows Home (wer die nutzt ist selbst Schuld) ist das ein bisschen versteckt, da der entsprechende Button "lokales Konto anlegen" in dort nicht mehr angezeigt wird. Aber Möglich ist es trotzdem - s. z.B. diese Anleitung.



    Andererseits liegt da eben der Irrtum, was ein solches Microsoft-Konto (oder Google-Konto, oder Appel-ID) ist und wofür es da ist.


    Grundsätzlich ist ein MS-Konto zunächst nichts anderes als ein Email-Konto.

    Und tatsächlich dient dieses Konto aber auch dazu, dass das Betriebssystem (Windows) dich darüber "identifizieren" kann.


    Das ist aber jetzt eben keine Spionage um Dich pausenlos überwachen zu können, sondern dienst Deinem Schutz und Deiner Bequemlichkeit.

    Denn die heutigen Rechner sind eben nicht mehr so isolierte Einheiten, wie es früher einmal war. In der Regel besteht ja eine permanente Verbindung ins Internet z.B. über den heimischen Router. Und heute werden eben bestimme Dienste angeboten, wie z.B. die OneDrive-Cloud von MS, oder Skype, oder die Abo-Version Microsoft 365 der Office-Programme, etc.


    Die modernen Betriebssysteme sind eben auf die Nutzung dieser Dienste ausgelegt. Und aus diesem Grund sind halt eben bestimmte Dinge nicht zu entfernen, oder abzuschalten, da sie einfach schon aus Sicherheitsgründen fester Bestandteil des Betriebssystems sind.

    Du würdest ja wohl auch nicht auf die Idee kommen bei einem PKW das Gebläse, oder die Klimaanlage auszubauen, nur weil Du lieber das Fenster öffnest.


    Über Dein MS-Konto (oder den entsprechenden Varianten bei iOS und Android) wirst Du jetzt also insoweit "identifiziert", damit sichergestellt ist, dass Du auch tatsächlich derjenige bist, der auf diese Dienste zugreifen darf. Dies dienst also Deiner Sicherheit und

    wird dann oft noch durch eine sog. 2-Wege Authentifizierung (z.B. einen Sicherheitscode auf das Smartphone) zusätzlich abgesichert.


    Zudem haben Nutzer heute meist auch mehrere Geräte, wie Smartphone, Tablet, usw. parallel im Gebrauch. Da dient das MS-Konto dann auch dazu diese Geräte untereinander zu synchronisieren.

    Dadurch findest Du dann auch auf Deinen anderen Geräten bestimmte Einstellungen - z.B. die Favoriten des Browsers - vor, oder kannst eine Arbeit auf einem Gerät anfangen und auf einem weiteren Gerät fortsetzen (Bequemlichkeit).



    Wenn Du das alles nicht brauchst, oder möchtest - ok, dann nutze es halt nicht.


    Aber diese Funktionen sind halt im Betriebssystem genauso enthalten wie die Unterstützung von USB-Anschlüssen, oder PCIe-Karten. Auch da würdest Du ja wohl kaum auf die Idee kommen dies "ausbauen" zu wollen, nur weil Du halt keine USB-Geräte nutzt.



    Man kann den Tor-Browser benutzen, da bleibt der Werbemist und vieles andere mehr außen vor.

    Dazu muss man aber auch wissen, dass der Tor-Browser (übrigens ein ganz normaler Browser, und nicht wie viele glauben ausschließlich für illegale Geschäfte im Darknet genutztes Programm) sein Verbindungen über ein eigenes Server-System herstellt. Dies bringt sicherlich den Vorteil nach außen hin schwerer identifizierbar zu sein (weshalb ja dann eben auch die Nutzung für das Darknet erfolgt), aber innerhalb dieses Systems bist Du letztlich ebenso identifizierbar. Und Du weißt noch weniger, wer hinter den dann benutzen Servern steckt.



    Gruß

    Peter

  • Das Problem mit den Daten wurde ja hier schon des Öfteren diskutiert.

    Was kommt dabei heraus das es welche gibt dehnen das egal ist und das es welche gibt die alles Mögliche unternehmen, dass die Daten nicht gesendet werden.

    Ich gehöre zu dehnen dem das egal ist. Habe auch keine Lust mich dauernd nach jedem Update mich damit zu beschäftigen jedes Mal alles wieder neu einzustellen nur damit Microsoft oder wer auch immer meine total langweiligen Daten zu speichern.

    Ich befinde mich gerade mit meinen 62 Jahren im letzten viertel oder drittel meines Lebens und das will ich genießen und mich nicht mit solche langweiligen dingen beschäftigen.

    Werde auch weiterhin den Edge-Browser nehmen, weil der einfach gut ist. Wer weiß den was der Tor-Browser mit unseren Daten alles macht? Nee lasst mal gut sein ich laufe halt nicht mit einem Aluhut herum.

    Diese Aluhutdeppen sehe ich hier in Berlin fast täglich, wenn sie mal wieder irgendwo Demonstrieren.

    Zurzeit ist es Corona mal sehen was sie als nächste sich aussuchen um ihren Müll loszuwerden, den sie als ihre Wahrheit verkaufen.

    Weil alles andere ist ja Lügenpresse.

  • Aber als ich neulich auf einem Rechner das BS neu aufsetzen durfte, mußte ich zwangsläufig ein Konto einrichten, anderenfalls ging die Installation nicht weiter.

    Doch, es geht auch ohne Konto weiter - nämlich dann, wenn man vor Installationsbegin den PC vom Internet trennt.

    Dann kann man auch ein eigenes Konto erstellen.

    Der Weg dahin ist aber auch nicht ganz so einfach, weil MS lieber deine Daten selber hätte.


    Eine Fake-Email Adresse käme für mich auch nicht in Frage.

  • Aber als ich neulich auf einem Rechner das BS neu aufsetzen durfte, mußte ich zwangsläufig ein Konto einrichten, anderenfalls ging die Installation nicht weiter.


    Dann hast Du offensichtlich nur den Knopf "Nein Danke" übersehen. :-)


    Wer mal mit LittleSnitch oder ähnlichen Tools nachgeschaut hat, was OSX auf dem Mac so alles nach Hause telefoniert, fühlt sich hinterher so richtig glücklich wie still Windows 10 ist. :-) :-)


    Bei Windows-Phone und Android übrigens genauso.


    Während auf Windows Phone 10 ein halbes Gigabyte Datenvolumen loooocker gereicht hat, braucht man damit bei Android gar nicht erst anfangen.

    Und für's iPhone schaut man am besten gleich nach einem Volumen mit mind. 10 Gigabyte, damit einem für die eigene Nutzung auch noch ein bisschen was übrig bleibt. :-)



    Viele Grüße

    Peter

  • Dazu muss man aber auch wissen, dass der Tor-Browser (übrigens ein ganz normaler Browser,

    Der Tor-Browser ist meines Wissens eine (etwas ältere und angepasste) Version des Firefox und kein von Grund auf eigenständiges Programm.

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • Du meinst außer den Geheimdiensten, amazon, Google, etc.?....

    Ich gebe zu, dass dank unseres heutigen technischen Entwicklungsstands eine "Überwachung" orwellschen Ausmaßeses nicht undenkbar ist. Ferner ist klar, dass hier - u.a. auch durch geschickte Verkaufsstrategien der Hersteller - selbst in demokratischen Ländern der Wunsch, bzw. auch die Ausführung weitreichender Kontrollen der Kommunikation (die selbst beim Festnetztelefon über das Internet geht) entstanden sind.

    Wobei aber auch zu sagen ist, dass diese Daten - z.B. Handyverbindungen, Mastdaten - trotz gefallener Speicherplatzkosten nicht dauerhaft vorgehalten werden, sondern nach einer bestimmten Zeit eben auch endgültig gelöscht werden. Selbst Daten, die aus irgendeinem Grund in ein Raster fallen - also z.B. die Verbindungsdaten des Funktelefons einer in Verdacht stehenden Person - werden irgendwann gelöscht, wenn sich der Verdacht nicht bestätigt, oder der "Täter" abgeurteilt ist.

    Eine Vorhaltung aller täglich entstehender Daten über längere Zeit, oder gar "für immer" ist schlicht unmöglich, sofern man nicht den kompletten Jupiter mit Servern vollstellt.


    Aber das hat eigentlich weniger mit dem Betriebssystemen zu tun. Es sei denn jemand würde glauben, dass diese - quasi als Trojaner - auch die auf dem Rechner gespeicherten Daten prüfen und "weiterleiten" würden (Aluhüte der Welt vereinigt euch :jubilie:)


    Für mich verwunderlich und bedenklich ist, dass grade in der Bevölkerung demokratischer Saaten, in denen doch auch Kontrollmechanismen zur Überwachung des staatlichen Eingreifens bestehen, den Staatsorganen immer wieder illegitime Gründe für die Sammlung solcher Daten unterstellt werden (klar, die Bevölkerung in diktatorischen Saaten weiß, dass es es bei ihnen so ist :teufel:).


    Man muss einfach auch mal verstehen, dass die vorhandenen technischen Entwicklungen in sehr hohem Maß eben auch von kriminellen Personen und Gruppen (nicht nur Darknet) in großem Ausmaß werden. Ohne bestimmte Eingriffe, oder zumindest Nachforschungen durch staatliche Stellen ist diesen nicht beizukommen.

    Und selbstverständlich ist es (nicht nur) diesem Personenkreis - und damit meine ich nicht den freundlichen Dealer an der Straßenecke - ein Dorn im Auge z.B. internationale Geldbewegungen zu überwachen.


    Nachgewiesen (darüber gibt es div. Dokumentation und Filmberichte z.B. bei ARD und ZDF) ist ist ja auch, dass das Misstrauen gegenüber den Stellen demokratischer Staaten auch gezielt von Strukturen geschürt wird, hinter denen z.B. russische Quellen zumindest vermutet werden, in einigen Fällen sogar klar identifiziert sind. Beispiele sind die Eingriffe in die US-Wahlen 2016 und auch 2020, Wahlen in Deutschland und wohl auch anderen Ländern.

    Da bin ich dann der Meinung, das dies gesäte Misstrauen eben darauf abzielt unsere freiheitliche Ordnung zu zerstören. Gelingt dies, braucht sich auch keiner mehr über eine Überwachung durch die dann maßgebenden Stellen sorgen zu machen.


    Und aus dem Grund ist es wirklich sehr wichtig doch darauf zu achten, dass man sich eine breitere Basis erhält, aus der man seine Informationen bezieht und die Glaubhaftigkeit der Quellen auch neutral bewertet.

    Bestes (oder eher schlechtestes) Beispiel sind da im Moment wirklich die derzeitigen Verhältnisse in den USA, wo die verbreiteten "alternativen Fakten" bei einer nicht geringen Anzahl der Bevölkerung trotz leicht nachzuweisender Unrichtigkeit als gottgegebene Weisheit und die Wahrheit als "Fake-News" angesehen werden.


    Wie Du ganz richtig schreibst, ist es auch Teil von Suchmaschinen einem Nutzer möglichst gezielt zu Informationen zu führen, die seinem "Nutzungsprofil" entsprechen. Der Grundgedanke dahinter ist durchaus ehrenhaft. Es soll eben vermieden werden, dass man in den Suchergebnissen auch wieder erst mühsam suchen muss. Deshalb werden die nach Profil "treffenden" Ergebnisse priorisiert angezeigt.


    Aber auch das ist eigentlich kein wirklich neues Problem. Wer sich früher nur aus Zeitungsquellen einer bestimmten Richtung informiert hat, hatte die gleichen Defizite. Nur war halt zu Zeiten vor der Verbreitung des Internets die Flut an Informationen wesentlich geringer.


    Wofür? Nun da fällt mir mal beispielsweise ein: gezielte Werbung;


    Z.B. die Sache mit der Werbe-Id.

    Ja - Werbung ist ein Problem.


    Aber auch dies ist nicht direkt eine Sache des Betriebssystems, sondern eher z.B. der Browser und der dort zugelassenen Cookies.


    Werbung hat es schon immer gegeben.

    Im Pergamon Museum ist z.B. ein Tor aus antiken Zeiten ausgestellt, in dem sich u.a. auch eine Gravur befindet, die auf einen Frisör(salon) hinweist, der vor Urzeiten dort sein Geschäft betrieben hat. Und auch in den Zeitungen hat es immer - z.T. auch nervige - Werbeanzeigen gegeben, ebenso wie die beliebten Werbeflyer, die sämtliche Briefkästen verstopften.

    Die Werbung im Internet ist prinzipiell nichts anderes und z.T. auch dadurch bedingt, dass jeder die Angebote des Internets kostenlos nutzen möchte. Schau doch einfach mal auf die Seiten der YouTube-Kanäle.


    Mich nervt dies auch.

    Aber selbst wenn Du jetzt Deine Identität nicht preisgibst, oder gar über Maßnahmen verschleierst, wirst Du deshalb nicht weniger Werbung erhalten - nur halt vermutlich andere - sofern Du das eben nicht blockierst. Und wie gesagt, dass hat weniger mit dem BS zu tun, als mit dem was man als Nutzer macht und wo man sich "herumtreibt".


    In Sachen Werbe-ID gebe ich Dir recht, aber die lässt dich ja einfach abstellen. Ist bei mir auch unterdrückt.



    Bei den von Dir genannten "Hilfsprogrammen" habe ich über die Jahre halt immer wieder die Erfahrung gemacht, dass diese irgendwann einmal (vermeidbaren) Ärger verursachen. Selbst das von Dir genannte O&O Tool hat grade erst vor kurzem in Verbindung mit Edius X seine diesbezüglichen Fähigkeiten aufzeigen können. :teufel:





    Wie dem auch sei. Ändern werden wir die Entwicklung wohl nicht mehr können.

    Und schon im alten Rom wurde über den Sittenverfall der Jugend geklagt.;)



    Gruß

    Peter

  • trotz gefallener Speicherplatzkosten nicht dauerhaft vorgehalten werden, sondern nach einer bestimmten Zeit eben auch endgültig gelöscht werden

    Das hat aber wohl weniger mit der Speicherproblematik als den (deutschen/europäischen) Datenschutzrichtlinien zu tun. Gerade Metadaten z.B. über Telefonate brauchen ja nur lächerlich wenig Speicherplatz.


    Aber das hat eigentlich weniger mit dem Betriebssystemen zu tun.

    Jain. Wenn z.B. (gewollte oder ungewollte) Sicherheitslücken oder schlampige Programmierung des Betriebssystems den Missbrauch/das Ausspioniertwerden (z.B. per Internet) erst möglich machen, hat das IMO durchaus etwas mit dem BS zu tun.


    Da bin ich dann der Meinung, das dies gesäte Misstrauen eben darauf abzielt unsere freiheitliche Ordnung zu zerstören. Gelingt dies, braucht sich auch keiner mehr über eine Überwachung durch die dann maßgebenden Stellen sorgen zu machen.

    Eine Überwachung durch staatliche Stellen des eigenen Landes halte ich ja noch ansatzweise für legitim, wenn dies dem Nutzen der Allgemeinheit dient und auf entsprechender rechtlicher Grundlage geschieht. Aber ausländische Dienste werden sich einen Dreck um die "rechtliche Grundlage" in den jeweiligen Zielländern scheren.

    Der größere Teil der "Überwachung" dürfte heute aber durch privatwirtschaftliche Unternehmen erfolgen, insbesondere den Social-Media-Websites und den auf Data-Mining spezialisierte Überwachungsunternehmen wie z.B. Palantir. Die behördlichen Stellen in vielen Ländern bedienen sich doch inzwischen dieser kommerziellen Unternehmen für die "staatliche Überwachung" und das halte ich genauso für bedenklich wie beispielsweise, den Justizvollzug zu privatisieren (wie in den USA).


    Wie Du ganz richtig schreibst, ist es auch Teil von Suchmaschinen einem Nutzer möglichst gezielt zu Informationen zu führen

    Suchmaschinen habe ich nicht speziell angesprochen oder gemeint. Ich meinte eher Social-Media-Sites.


    Der Grundgedanke dahinter ist durchaus ehrenhaft. Es soll eben vermieden werden, dass man in den Suchergebnissen auch wieder erst mühsam suchen muss.

    Da suche ich dann doch lieber etwas länger. ;) Google benutze ich sehr selten, meistens Startpage oder DuckDuckGo.


    Aber auch dies ist nicht direkt eine Sache des Betriebssystems

    Nun, wenn das BS beispielsweise so etwas wie die Werbe-Id anbietet, damit andere Programme darauf zugreifen können, hat das schon etwas damit zu tun. Es nervt mich auch, dass MS immer wieder versucht, mir z.B. Edge schmackhaft zu machen, oder es mir schwer macht, Nicht-MS-Programme als Standards festzulegen (z.B. auf einem Rechner kann ich - warum auch immer - nicht den Standardbrowser auf den FF setzen; es gehen nur Chrome und Edge).


    Aber selbst wenn Du jetzt Deine Identität nicht preisgibst, oder gar über Maßnahmen verschleierst, wirst Du deshalb nicht weniger Werbung erhalten - nur halt vermutlich andere - sofern Du das eben nicht blockierst.

    Ich blocke Werbung, wo ich kann. Daher sehe ich eher wenig Werbung beim Surfen im Netz. Bei YT per App am TV kann ich die Werbung zwar nicht blocken, aber diese ist anscheinend nicht zielgruppenmäßig auf mich zugeschnitten, weshalb ich vermute, dass Google nicht genug über mein Nutzungsverhalten weiß (obwohl ich mit einem Account bei YT angemeldet bin), um mir Werbung zu präsentieren, die mich tatsächlich interessieren könnte (und dann schwerer zu ignorieren wäre).


    Selbst das von Dir genannte O&O Tool hat grade erst vor kurzem in Verbindung mit Edius X seine diesbezüglichen Fähigkeiten aufzeigen können.

    Ich hatte bisher keine Probleme mit anderen Programmen, die ich auf das O&O Tool hätte zurückführen können. Und Edius benutze ich nicht (wobei ich auch nicht weiß, ob das Problem nun bei O&O oder den Edius-Machern liegt, wer weiß, auf was Edius da zugreifen wollte...). Ja, diese Tools könnten eventuell auch mal Probleme machen (ich hatte meines Wissens bisher keine), aber das halte ich für mich für das geringere Übel, als ohne diese Helferlein im Netz unterwegs zu sein.

    Es gibt inzwischen auch Webseiten, die ich de facto nicht mehr benutze, da die von mir Freigaben wollen, die ich nicht bereit bin, diesen zu gewähren (ähnliches gilt für Browser-Erweiterungen bzw. Smartphone-Apps).


    Für mich halte ich es so, dass ich mehrere Rechner für jeweils unterschiedliche Anwendungsbereiche eingerichtet und hinsichtlich Browser und Helferlein "sicherheitstechnisch" verschieden konfiguriert habe: einen für "berufliche" Dinge (Textverarbeitung und Tabellenkalkulation) sowie Online-Banking, einen für Steuerkram, einen für allgemeines Surfen, einen hauptsächlich für Twitter, einen für CGI/Videobearbeitung, etc. Das erlaubt mir eine gewisse Trennung meiner Aktivitäten im Netz. Und, ja, W10 läuft auf allen Rechnern und das O&O Tool (und ein paar andere) ebenfalls.

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • sondern das sog. "Microsoft-Konto".

    ja, das ms-konto.

    Und aus diesem Grund sind halt eben bestimmte Dinge nicht zu entfernen, oder abzuschalten, da sie einfach schon aus Sicherheitsgründen fester Bestandteil des Betriebssystems sind.

    Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, daß Dinge wie der Cortana - Mist etc. wichtig für die Sicherheit sind, geschweige denn Systemrelevant?

    Dies bringt sicherlich den Vorteil nach außen hin schwerer identifizierbar zu sein (weshalb ja dann eben auch die Nutzung für das Darknet erfolgt)

    Wir wissen alle, daß es keine absolute Sicherheit vor was auch immer gibt, aber man muß es ja den anderen nicht extra noch leicht machen. Der Tor-Browser war auch nur ein Beispiel. Ich weiß, daß es eine modifizierte FF-Version ist. Verwenden tue ich ihn selbst recht selten. Edge hingegen nie, aber er nimmt Platz weg. So wie viel anderes Zeug auch, welches ganz sicher auch nicht Systenrelevant ist und die Sicherheit in keinster Weise beeinflußt.


    Du würdest ja wohl auch nicht auf die Idee kommen bei einem PKW das Gebläse, oder die Klimaanlage auszubauen,

    Die sind ja auch nicht unnütz.

  • Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, daß Dinge wie der Cortana - Mist etc. wichtig für die Sicherheit sind, geschweige denn Systemrelevant?

    Nun, Cortana sicherlich nicht.

    Aber es ist halt heute eine übliche Funktion und - ob es Dir gefällt oder nicht - Bestandteil des Betriebssystems.

    Wenn Du es nicht nutzen willst, dann aktiviere es halt nicht, oder deaktiviere es wieder, wenn bereits aktiviert.


    Was ist denn da das Problem?


    Das mit dem PKW Gebläse/Klimaanlage war ja auch nur ein herangezogenes Beispiel.

    Du sagst, diese seien nicht unnütz, aber ich kenne tatsächlich Leute, die zumindest die Klimaanlage für unnütz halten und diese nicht wollen. Aber deshalb baut der Hersteller sie trotzdem ein, wenn sie zur Serienausstattung gehören.


    Bei Tor-Browser geht es wie gesagt nicht darum, ob dieser ein FF Ableger ist oder nicht.

    Das Ausschlaggebende ist, dass er sich auf anderen Servern bewegt, von denen man nicht so genau weiß, wer da alles seine Hände mit im Spiel hat.


    Das hat aber wohl weniger mit der Speicherproblematik als den (deutschen/europäischen) Datenschutzrichtlinien zu tun. Gerade Metadaten z.B. über Telefonate brauchen ja nur lächerlich wenig Speicherplatz.

    Da bist Du leider falsch unterrichtet.

    Die Telefonprovider würden sehr viel lieber weniger Daten speichern, bzw. diese früher löschen. Sind aber durch Gesetz gezwungen diese Daten entsprechend vorzuhalten. Als hier im Zuge der Terrorbekämpfung eine Verschärfung = Gesetzesänderung mit längeren Fristen überlegt wurde, gab es aus dem Bereich der Provider massive Widerstände dagegen. Und das ist jetzt nur wenige Jahre her.


    Jain. Wenn z.B. (gewollte oder ungewollte) Sicherheitslücken oder schlampige Programmierung des Betriebssystems den Missbrauch/das Ausspioniertwerden (z.B. per Internet) erst möglich machen, hat das IMO durchaus etwas mit dem BS zu tun.

    Das ist ja unbestritten.

    Nur - und das habe ich gemeint - hat ja nichts mit den durch das BS übermittelten Daten zu tun.


    Das hier für eine Sicherheit der angebotenen Dienste gesorgt werden muss ist ja selbstverständlich. Und ich denke, dass MS und Apple hier auch versuchen alles mögliche zu tun, um keine unberechtigten Zugriffe zu ermöglichen. Sonst gäbe es ja z.B. die 2-Wege Authentifizierung nicht.

    Aber es gibt halt auch findige Menschen, die aus kriminellen Antrieben, oder auch nur zu ihrem Spaß versuchen Sicherheitssysteme zu umgehen und Zugriff zu erlangen. Auch das ist ein Kampf, der irgendwann in grauer Vorzeit mal mit Holzpalisaden begonnen hat.


    Aber nach allen Erfahrungen ist es heute so, dass heute die größte Sicherheitslücke vor der Tastatur sitzt. Soll heißen, der Nutzer selbst durch aktives Handeln - öffnen von Links, manuelle Eingabe von Daten, Gewährung von Zugriffen - einen Angriff erst ermöglicht, oft sogar entgegen irgendwelcher Warnmeldungen.


    So gibt es wohl aktuell Mails, oder PopUps, die ein angebliches Word-Update anbieten.

    Eigentlich eine altbekannte Falle. Und allein das Aussehen und Herkunft der Meldungen sollte jeden stutzig machen. Aber offenbar funktioniert der Trick ja noch immer.




    Im übrigens verwende ich ebenfalls und aus den gleichen Gründen wie Du DuckDuckGo.


    Beim Browser bin ich schon länger aber bei EDGE. Insbesondere die neue Version (Chromium-Basis) finde ich sehr gut.

    Mit FF musste ich (leider) auf meiner Arbeitsstelle arbeiten. Mir persönlich gefällt er nun absolut nicht, deshalb habe ich ihn auch nicht installiert.



    Gruß

    Peter

  • Wenn Du es nicht nutzen willst, dann aktiviere es halt nicht, oder deaktiviere es wieder, wenn bereits aktiviert.


    Was ist denn da das Problem?

    die Option "löschen" fehlt. OK, sicher kann ich damit leben. Mich stört das Prinzip,daß die ganzen Zutaten, welche für den BETRIEB des Systems nicht notwendig sind, man trotzdem erstmal auf Auge gedrückt bekommt. Das ist auch kein Alleinstellungsmerkmal von MS, sondern nimmt ständig zu. Richtig und vor allem sinnvoll für den Nutzer wäre doch bei der Installation die Möglichkeit diese Sachen an - oder abzuhaken - geht doch i.d.R. bei (fast) jeder vernüftigen Software auch.

  • Sucht euch doch einfach ein Betriebssystem was keine Daten sammelt. Viel Glück beim Suchen.

  • Die Telefonprovider würden sehr viel lieber weniger Daten speichern, bzw. diese früher löschen. Sind aber durch Gesetz gezwungen diese Daten entsprechend vorzuhalten.

    Die Telefonprovider scheuen vermutlich den Aufwand der Speicherung, weil sie die Daten nicht kommerziell nutzen dürfen und deshalb kein wirtschaftliches Interesse an deren längerfristigen Speicherung haben. Dass es auch Unternehmen gibt, die mit dem Verkauf der Daten ihrer "Kunden" jedoch Milliarden machen, ist auch bekann und diese sind dann auch bereit, in entsprechende EDV-Kapazitäten zu investieren.


    Aber nach allen Erfahrungen ist es heute so, dass heute die größte Sicherheitslücke vor der Tastatur sitzt. Soll heißen, der Nutzer selbst durch aktives Handeln - öffnen von Links, manuelle Eingabe von Daten, Gewährung von Zugriffen - einen Angriff erst ermöglicht, oft sogar entgegen irgendwelcher Warnmeldungen.

    Das ist sicherlich richtig. Nur hat das auch nicht wirklich etwas mit den Daten zu tun, die Windows "nach Hause telefonieren" möchte.


    Natürlich muss jeder selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen mag, wie viel ihm Anonymität/Datenschutz hinsichtlich Einstellungsaufwand und Komforteinbußen wert ist und welche Programme man nutzt oder eben auch nicht. In meiner IMO sollte jedoch das Betriebssystem gerade auch weniger versierte Anwender "schützen" bzw. durch entsprechende Standardeinstellungen unterstützen und nicht im Gegenteil deren Unwissenheit/Arglosigkeit ausnutzen.


    Edge ist von MS, das ist für mich der Grund, ihn nicht zu nutzen (auch ganz interessant, was bei Chip so zum Edge steht...).

    Beim BS bin ich auf MS angewiesen (Linux und Apple OS kommen für mich nicht in Frage); beim Browser und vielen der von MS standardmäßig installierten Apps bin ich das jedoch nicht.

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • Den Knopf gibt es nicht mehr, wenn man mit Internetzugang installiert.


    Komisch.

    Bei mir gab es ihn bei der letzten Neuinstallation noch.


    Ich verwende aber auch immer mind. die Professional.

    Vielleicht hängt es damit zusammen.


    Viele Grüße

    Peter