Suche Intel Sockel LGA 1150 Mainboard (Intel Z97 Express)

  • Ich suche wegen Mainboard-Ersatzes meines Zweitrechners ein Mainboard mit folgenden Daten:


    • Chipsatz: Intel Z97 Express
    • Prozessorsockel: LGA1150 Socket
    • 4 Memory-Slots
    • 6 SATA-Anschlüsse
    • Kompatible Prozessoren: Core i7 (LGA 1150)
    • Produkttyp: Motherboard - ATX
    • kein Board des Herstellers Gigabyte (sowas habe ich leider selbst...)!
    • mit Gehäuseblende
    • funktionsfähig

    Solche Mainboards wurden um 2015 herum gebaut und verkauft. Ich bevorzuge Hersteller wie MSI oder ASUS. Da sich mein Gigabyte GA-Z97C-SOC seit Anbeginn alle paar Wochen bis Monate komplett tot stellt und nur über einen BIOS-Reset direkt auf dem Board wieder zum Leben zu erwecken ist, möchte ich das Board nun tauschen - falls wirtschaftlich möglich. Also, kramt mal in Euren Hardwarekisten herum... neu ist so etwas nicht mehr zu bekommen, Fantasiepreise ausgenommen. Das Coronavirus ist anscheinend weiter verbreitet als angenommen. :teufel:

  • Nanu - keiner fündig geworden? Gute Gelegenheit übrigens, seinen alten Rechner mal aufzurüsten und sich von solchen Dingen, die ich persönlich höchst ungern wegwerfe, zu trennen. Ich zahle gutes Geld für ein brauchbares Board, nur keine Wucherpreise jenseits von 100 Euro. eBay mag ich nicht...

  • Ich habe beispielsweise keine einzelnen Mobos herumliegen, da ich als Nichtselbstbauer immer den kompletten Rechner ersetze bzw. abgebe.

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • Tja, ich hätte ein MB gerade hier, CPU und RAM sind schon verkauft. Leider passt Dein Anforderungsprofil nicht: LGA 1155, Z77 Chipsatz ... und es ist von Gigabyte.

  • Hallo,

    Nanu - keiner fündig geworden?

    vielleicht ist dieses Board einfach bei zu vielen noch im Erst- oder Zweitrechner heftig im Einsatz.

    Leider passt Dein Anforderungsprofil nicht: LGA 1155, Z77 Chipsatz ... und es ist von Gigabyte.

    Genau so ein Board werkelt bei mir immer noch im Erstrechner. :thumbsup:

    Wenn man nicht gerade 4K mit was weis ich was allem bearbeiten möchte hält so ein Board und die anderen Teile drum rum ziemlich lange durch ohne das man unzufrieden mit der Leistung wird.

    Grüßle,

    Steve


  • Ich verwende dieses Board inzwischen in meinem "Haushalts-PC" (Office, EK-Steuer, Überweisungen Bank, Bild- und Audiobearbeitung), weil die neueren 1155-er Boards mit entsprechendem Chipsatz und aktueller CPU schon einen deutlichen Schub ergeben. Auch die 630er Intel-GPU ist erkennbar leistungsfähiger. Ich wechsle meine Boards jeweils immer durch: Vom Video-PC zum Haushalts-PC usw., dann kommt es nach einigen Jahren in den Elektroschrott. Da sich auf dem Haushalts-PC einige kritische Programme befinden, was indirekt den Chipsatz angeht (Banking etc.), hätte ich am liebsten das vorhandene Board getauscht: Gigabyte GA-Z97X-SOC. Dieses macht alle paar Wochen eine Grätsche, indem es sich nicht mehr normal starten lässt. Ich muss dann das Gehäuse öffnen und einen Bios-Reset durchführen. Dann beim Start (der dann wieder funktioniert) im BIOS das hinterlegte Profil auswählen und alles ist wieder gut... Gehäuse wieder schließen... bis zum nächsten Mal. Ich kenne jemanden mit exakt dem gleichen Problem! Gigabyte "kennt" diesen Fehler gar nicht, das Internet dagegen schon.


    Normalerweise könnte ich damit durchaus leben - aber was macht meine b.H., wenn ich mal "unpässlich" bin? Dann kann sie nicht einmal mehr eine schnöde Überweisung mit dieser Kiste durchführen. Das ist also insgesamt sehr ärgerlich. Und die Kiste ist sehr schwer (Midi-Tower mit Schallschutzmatten) - die Reset-Prozedur wird also mit zunehmendem Alter immer nerviger. Noch kann ich am Boden herum krabbeln.


    Ich will mal versuchen, ob sich die Lage ändert, wenn ich den Rechner nicht mehr vollständig vom Netz trenne. Momentan spare ich mir die 3-4 Watt Standby-Strom und trenne die gesamte Hardware vom Netz.

  • Weiß zwar nicht, ob das hilft, aber hast Du die Stützbatterie fürs BIOS mal gewechselt? (i.d.R.CR2032)

    Nein, das habe ich nicht. IMO ist die Stützbatterie nur dafür verantwortlich, dass die Einträge im BIOS nach der Abschaltung erhalten bleiben. Wird diese schwach oder fällt sie aus, dann vergisst das Mainboard sämtliche Einstellungen. Alles fällt zurück auf default.


    Mein Mainboard dagegen nimmt nach dem Herunterfahren keinen Startbefehl mehr entgegen, die Wirkungsweise des Startknopfes am Gehäuse ist ebenso wirkungslos wie dessen Reset-Knöpfchen. Von außen ist der PC also nicht mehr einzuschalten. Entfernt man die Batterie, so lässt sich ein Mainboard wenigstens noch starten und fällt dann meistens in das BIOS-Menü.

  • Ich hatte mal dieselben Probleme mit einem ähnlichen Board von Gigabyte. Ist ebenfalls nicht mehr hochgefahren. Bei mir lag es tatsächlich an der Stützbatterie (ich nahm zuvor den Rechner ebenfalls vom Netz, um Strom zu sparen), obwohl ich das zunächst wie du nicht geglaubt und alles andere (Netzteil usw.) geprüft hatte. Seit daher bleibt der Rechner am Netz.


    Der Versuch mit einer neuen Batterie ist es also wert!

  • Ich hatte auch mal das gleiche Problem mit einem Gigabyte Board.

    Nachdem ich es immer komplett vom Netz (Strom) genommen und längere Zeit gewartet hatte konnte ich es wieder normal starten.

    Danke für Euere Hinweise. Normalerweise ist dieser Rechner in den Pausen immer komplett vom Netz getrennt (Funksteckdose) und daher praktisch längere Zeit stromlos. Von einem Batteriekurzschluss halte ich eher wenig, denn nach dem BIOS-Reset (das ist ein kleiner Taster auf dem Board) lässt sich dieses wieder starten - auch ohne etwas an der Batterie gemacht zu haben. Ich werde die Batterie trotzdem mal vorsorglich tauschen, lasse den Rechner aber zukünftig wahrscheinlich permanent am Netz(strom). Sind halt 3x24x365 Wattstunden im Jahr, also rund 26 kWh. Trotz Fotovoltaik auf dem Dach mag ich so etwas gar nicht mehr. Auf der anderen Seite meinte mal unser Industrieelektriker, dass das komplette Ab- und Einschalten so mancher Elektronik oft mehr schadet als dessen Standbybetrieb. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen in der Vergangenheit.


    Dann lasse ich das Board mal drin. :beer:

  • Ich suche wegen Mainboard-Ersatzes meines Zweitrechners ein Mainboard mit folgenden Daten:


    • Chipsatz: Intel Z97 Express
    • Prozessorsockel: LGA1150 Socket
    • 4 Memory-Slots
    • 6 SATA-Anschlüsse
    • Kompatible Prozessoren: Core i7 (LGA 1150)
    • Produkttyp: Motherboard - ATX
    • kein Board des Herstellers Gigabyte (sowas habe ich leider selbst...)!
    • mit Gehäuseblende
    • funktionsfähig

    (...) seit Anbeginn alle paar Wochen bis Monate komplett tot stellt und nur über einen BIOS-Reset direkt auf dem Board wieder zum Leben zu erwecken ist, möchte ich das Board nun tauschen... (Fettdruck von mir/hansi)

    Also von Anfang an hast du dieses Problem; dann könnte dir möglicherweise relativ einfach geholfen werden:


    Wenn ich das reparieren sollte, ginge ich wie folgt in der angegebenen Reihenfolge vor:

    1. mögliche Fehlerquelle im System ausschalten: BIOS aufrufen und auf Standardwerte stellen. Neustart und dabei BIOS-Meldungen kontrollieren!

    2. häufig ist das Netzteil das Problem. Ein Wechsel und das Problem wäre beseitigt.

    Du müsstest dir hierfür ein stärkeres als dein eingebautes besorgen (z. B. 650W statt 500W).

    3. entferne alle RAM-Riegel und belasse nur einen im dafür vorgesehenen Steckplatz (siehe Handbuch)

    Probiere den Neustart und wenn der funktioniert, setze jeweils wieder einen RAM-Riegel ein. Jedesmal danach einen Neustart.

    Wenn das einmal nicht funktioniert, ist der RAM-Riegel als Fehlerquelle gefunden.


    Diese beschriebenen Schritte haben bei meinen Aufträgen im Freundeskreis im Club immer zum Erfolg geführt.

    Wir haben in unserem Surfclub extra ein 750 Watt Netzteil gelagert, das ich dafür seit mehr als 10 Jahren einsetze.

    Alle haben wir Schnittcomputer seit Jahren im Einsatz oder basteln daran herum, bis dabei etwas schief geht.


    Viele Grüße


    Hansi

  • Nachtrag zu #14:


    "... dass das komplette Ab- und Einschalten so mancher Elektronik oft mehr schadet als dessen Standbybetrieb. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen in der Vergangenheit."


    DAS IST TATSÄCHLICH SO. Dein Fachmann hat dich richtig beraten. (Siehe dazu meinen Tipp zum Netzteil!)


    Viele Grüße


    Hansi

  • 3. entferne alle RAM-Riegel und belasse nur einen im dafür vorgesehenen Steckplatz (siehe Handbuch)

    Probiere den Neustart und wenn der funktioniert, setze jeweils wieder einen RAM-Riegel ein. Jedesmal danach einen Neustart.

    Wenn das einmal nicht funktioniert, ist der RAM-Riegel als Fehlerquelle gefunden.



    Wenn es sich um einen sporadischen Fehler handelt ist diese Vorgehensweise allerdings mitunter sehr langwierig..... Wobei sporadische Fehler (fast) das übelste sind was es gibt.


    Noch schlimmer sind die selbstheilenden Fehler. Also die welche irgendwann "einfach so" weg sind ohne das was gemacht wurde. Da bleibt andauernd die Angst das diese Fehler wieder auftreten könnten....

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Hallo,


    ich habe drei Schritte vorgeschlagen unter der PRÄMISSE, das der Fehler seit Anfang an besteht. (SIEHE OBEN!)


    "Sporadisch" kann kein Ansatz sein; nur Systematik. Also vom BIOS zur Hardware, die den Start im Zusammenspiel ermöglichen.

    "Langwierig" kann jede Fehlersuche werden.

    Am längsten dauerte der Neubau. Also hilft dein Beitrag Wenzi nicht weiter.


    Zeitangaben für die 3 Schritte sind hier eigentlich gewagt, weil das vom Können des Fachmannes abhängt.

    Trotzdem Zeitangaben aus meine (Freizeit-)Praxis:

    Z. B. 4 Stück RAMs nacheinander zu testen, dauert bei offenem Gehäuse max 15 Min. (Kann eigentlich jeder machen.)

    Schritt 1 ca. 2 Min. für BIOS zurückstellen und Neustart unter Kontrolle. (Kontrolle verlangt Kenntnisse; aber die könnte ja übergangen werden, wenn es funktionierte- wäre also eigentlich Schritt 2.1

    Schritt 3 schwer zu schätzen, weil ich Wenzis Gehäuse nicht kenne.

    Mein schlimmstes Beispiel ein "Aldi-Rechner" mit schwer zugänglich verbautem Netzteil verlangte fast eine Stunde Arbeitszeit.

    (Anforderung: keine Arbeit für Ungeübte im Alleingang!)

    Apropos Netzteil: häufig werden in preiswerten Computern minderwertige Netzteile verbaut.


    Zuletzt: Das Problem könnte auch Wenzis Stromanschluss sein; Steckleiste; Netzschwankungen usw.


    Ich will hiermit aber keine neue Diskussion eröffnen. Mein Anliegen galt allein dem Zweck, 3 Tipps aus meiner Erfahrung

    beizutragen; allein um Wenzi zu helefen.


    Viele Grüße


    Hansi

  • Hallo Hans-Jürgen,


    ich bin unterwegs. Deswegen meine Rückfrage nur relativ kurz mithilfe meines Laptops:

    Hast du auch die ersten beiden Schritte penibel durchgeführt?

    Zudem könnte auch das Netzkabel geprüft werden, z. B. fester Sitz oder auch ein Wechsel desselben.

    Oder direkter Anschluss an eine Wandsteckdose, ggf. mit wertiger Verlängerungsschnur.


    Wenn du von Anfang an das Problem hattest, ist natürlich auch ein Defekt am Mainboard nicht auszuschließen

    (kalte Lötstelle usw.).

    Ich habe auch schon alle HDDs u SSDs abgeklemmt und lediglich die Systemfestplatte im gesicherten Modus benutzt und so nach Fehlern bei Treibern gesucht. Dann jeweils stückweise die abgeklemmten Platten sehr sorgfältig wieder angeschlossen.


    Damit noch ein Tipp: Aktualisiere alle systemrelevanten Treiber; zuerst die für dein Mainboard von der Herstellerseite.

    Ich habe mich hier nur beteiligt, weil ich in vergleichbaren Fällen im Freundeskreis immer den Fehler gefunden habe.

    Woran es wiederholt lag, spiegeln meine Tipps wider.


    Abschließend: Ich gehe immer systematisch vor, arbeite eine Liste ab und ggf. verlängere ich sie.


    Viele Grüße


    Hansi

  • Ja, ich habe alles genau geprüft und ein neues, ausreichend großes Netzteil eingebaut.

    Die Aussetzer waren auch nur sporadisch, manchmal lief 3 oder 4 Wochen alles problemlos.

    irgendwann hatte ich dann die faxen dicke und ein neues Board plus Prozessor und Speicher eingebaut. Alles andere ist geblieben.

    Der Fehler trat nie wieder auf.