Camcorder Sony NEX-VG20E oder NEX-VG900E - Unterschiede?

  • Guten Abend, wertes Forum!

    Seit 7 Jahren besitze und benutze ich einen NEX VG30E Camcorder, leider kam der in all der Euphorie der gestrigen Geburtstagsvideosession auf einer schönen Wiese zwischen zwei Rapsfelder unter die Räder und ist nun nur noch Totalschrott.

    Jetzt hab ich mich schnell mal im Internet umgeguckt nach ner "neuen" gebrauchten NEX VG30E und bin auf die Modelle VG20E (sehr günstig!) und VG900E (immerhin günstiger als ich damals vor 7 Jahren für meine gebrauchte VG30E gezahlt habe).

    Was ratet ihr mir:

    Soll ich eine gebrauchte NEX VG20E nehmen (ein Modell unter meiner alten VG30E) oder gleich zur VG 900E greifen?

    Wie ist das mit dem Vollformat-Camcorder 900E: Wenn ich das Vollformat nutzen will, muss ich ja ein A-Mount-Objektiv verwenden aus dem DSLR-Bereich. Von DSLR-Fotoapparaten kenne ich das aber so, dass Videofilmen praktisch unmöglich ist, weil bei den DSLR ja immer diese störenden lauten Autofokus-Geräusche mit aufgenommen werden, wenn sich die Kinder vor der Kamera bewegen (und unsere Kinder bewegen sich IMMER vor der Kamera)!?

    Danke für eure Ratschläge!

    Gruß

    Willi

  • Es gibt inzwischen auch native E-Mount-Objektive für Vollformat....

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  • hallo Willi

    du schreibst von störenden Geräuschen bei DSLR

    Ich habe eine Panasonic-Lumix GH5, höre aber wirklich keine Geräusche …

    Stefan

  • Ich habe eine Panasonic-Lumix GH5

    Ist das eine DSLR? ... :gruebel:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • nein, eine DSLM (Systemkamera, spiegellos) mit MFT-Objektiven

  • hier fehlen doch Beiträge!

    Wo sind die?


    Gruß Jürgen

  • hier fehlen doch Beiträge!

    Wo sind die?


    Soweit ich das als Moderator sehen kann sind hier alle Beiträge vorhanden und es wurden keine gelöscht oder verschoben.

    Es gibt aber zwei Threads mit ähnlichen Titeln, den anderen siehe hier.

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  • Weshalb muss dieser Thread eigentlich zweigleisig laufen? :gruebel:


    Und "ja" - einer NEX würde ich bei den heutigen Möglichkeiten nicht weiter hinterherlaufen, auch wenn die Camcorderform gewisse Vorteile bieten mag. Wenn ich da an die Bildqualität einer GH5 mit einer guten Leica-Optik (z.B. 1:2,8/12-60mm) denke, die in 4k aufzeichnet, sehne ich mich nicht nach einer betagten Full-HD-Kamera zurück. Und bei diesem Objektiv hört man weder den AF noch den I.O.S. und sieht auch keinerlei Blendensprünge. Und der Sensor ist ebenfalls groß genug. :yes:


    Ich habe zur NEX VG30 das hier gefunden: Auflösung (Quelle: Videoaktiv)

    Wer's mag...

  • Weshalb muss dieser Thread eigentlich zweigleisig laufen? :gruebel:


    Ganz einfach - weil der Threadstarter meinte (s)eine fast gleiche Frage zwei mal in unterschiedlichen Threads zu stellen. Ob sinnvoll oder nicht sei dahingestellt, immerhin scheint den Threadstarter diese Frage sehr zu beschäftigen.


    Und "ja" - einer NEX würde ich bei den heutigen Möglichkeiten nicht weiter hinterherlaufen, auch wenn die Camcorderform gewisse Vorteile bieten mag.


    Es ist neben der Camcorder-Bauform gegenüber der Fotoapparate-Bauform u.a. vielleicht auch die Gewohnheit wenn sich jemand nach einem Defekt genau die gleiche Kamera nochmals anschaffen möchte. Gleiche Bedienung, Menüführung, passendes Zubehör usw. - es gibt da mehrere Gründe.


    Jeder muss da selbst wissen was er will....


    Wenn ich da an die Bildqualität einer GH5 mit einer guten Leica-Optik (z.B. 1:2,8/12-60mm) denke, die in 4k aufzeichnet, sehne ich mich nicht nach einer betagten Full-HD-Kamera zurück. Und bei diesem Objektiv hört man weder den AF noch den I.O.S. und sieht auch keinerlei Blendensprünge. Und der Sensor ist ebenfalls groß genug. :yes:


    Na das mit dem Sensor "groß genug" - das erzähle mal eingefleischten Vollformatfetischisten - Viel Spass.... :wink2:


    Viele Meinungen zum Filmen mit DSLR und DSLM stammen noch aus der Zeit wo filmen ein Alleinstellungsmerkmal eines Fotoapparates war. Da gab es ja durchaus diese Probleme mit klickernden Blendensprüngen, mit lauten Objektiven usw. - inzwischen lässt sich mit einer DSLM recht komfortabel und auch qualitativ hochwertig filmen.


    Die Technik ist hier in den letzten Jahren massiv fortgeschritten. Was ich persönlich an/bei der Filmerei mit der DSLM nicht mag ist das tlw. notwendige Gefummel mit externen ND-Filtern. Das nervt gewaltig, auch mit einem variablen ND (der dann aber - oh Schreck - eine gewisse Qualitätseinbuße bedeutet!) oder anderen Systemen.


    Aber auch hier gibt es inzwischen erste Ansätze und es wird nur eine Frage der Zeit sein bis die ersten DSLM mehrstufige oder gar variable ND-Filter integriert haben. Und nicht nur ein Modell, sondern wo das dann irgendwann dazu gehört wie heute der Autofocus - bei quasi allen Herstellern.... ;)

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  • Soweit ich das als Moderator sehen kann sind hier alle Beiträge vorhanden und es wurden keine gelöscht oder verschoben.

    Es gibt aber zwei Threads mit ähnlichen Titeln, den anderen siehe hier.

    Vielen Dank für den Hinweis. Das wusste ich nicht. Alles ok! :sorry:


    Gruß Jürgen

  • Vielleicht weiss jemand, wie ich mein Objektiv von der Sony NEX VG30 verwenden kann zusammen mit
    der Lumix GH5 (Sony hat E-Mount / Lumix MFT) welchen Adapter könnte ich verwenden?


    Danke für Tipps

    Stefan

  • Vielleicht weiss jemand, wie ich mein Objektiv von der Sony NEX VG30 verwenden kann zusammen mit
    der Lumix GH5 (Sony hat E-Mount / Lumix MFT) welchen Adapter könnte ich verwenden?


    Danke für Tipps

    Stefan


    Das wird leider nicht funktionieren. Das Auflagemaß (Abstand Sensor zu Objektiv-Rückseite bzw. Bajonett, stark vereinfacht gesagt) beim Sony E-Mount beträgt 18mm und bei MFT gerade mal 19,25mm.


    Somit dürfte ein Adapter nur 1,25mm stark auftragen bzw. "dick" sein um weiterhin ein scharfes Bild und einen Focus auf Unendlich zu ermöglichen.


    Das ist technisch nicht so ohne weiteres möglich, zudem ja die Objektive elektronisch gesteuert werden und daher auch noch eine Elektronik zum Umsetzen des Signalprotokolles mit in den Adapter rein müsste...oder zumindest die Kontaktierung der Elektronik. Theoretisch lässt sich so etwas bauen, praktisch wird das aber nicht sinnvoll umsetzbar sein.


    Es gibt zwar sehr dünne Adapter, aber eigentlich nur bei einigen, wenigen Kombinationen von Objektiv- und Kameramount. So gibt es bspw. Adapter von M42 Schraubfassung (Auflagemaß 45,46mm) auf Canon EF-Mount (Auflagemaß 44mm) welche auch "nur" 1,46mm dick sind - aber das sind rein mechanische Adapter ohne Elektronik.


    Normalerweise muss das Auflagemaß der zu adaptierenden Optik deutlich größer sein als das des Gehäuses - daher lassen sich bspw. Canon EF-Objektive mit 44mm Auflagemaß problemlos an mFT mit 19,25mm oder auch E-Mount mit 18mm adaptieren, sogar Platz für ein Linsen(system) eines Speedboosters bleibt dabei noch übrig.


    Eine weitere Problemstelle ist die Adaption der unterschiedlichen Protokolle zwischen den Herstellern, sprich das Objektiv muss mit dem Kamerabody kommunizieren. Zwar gibt es Adapter welche da übersetzen, aber i.d.R. gibt es da entweder Funktionseinschränkungen oft beim AF oder dem Bildstabilisator oder der Autofocus wird langsamer, nicht 100% treffsicher usw.


    Der einzige Adapter der zu 100% sauber in dieser Hinsicht funktioniert hat war bei mir der Adapter vom Canon M-Mount auf Canon EF-Mount - da ist das Protokoll gleich, das Ding adaptiert nur mechanisch und leitet die Kontakte einfach durch. Gleiches gilt für die Adapter bspw. von Nikon für das neue Bajonett der Z-Serie zum alten Nikon-Bajonett....


    Die Auflagenmaße von diversen Kameras kann man übrigens in diesem Wikipedia-Artikel nachlesen falls von Interesse.

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  • vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

    Schade, dann werde ich mir mal ein zusätzliches Objektiv für die LUMIX zulegen müssen