Ruckler bei Rendering in 4K 50p

  • Eine 'bessere Qualität' sicher nicht.

    Lese das mal im Filmpraxis Handbuch zu Edius nach.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Also standardmäßig nehme ich zu 99% die Standardeinstellung "Use project settings". Mit dieser Einstellung rendert Voukoder jedes Projekt, egal welcher Auflösung, Bildrate und Fieldorder, mit H264 mit eine Constant Rate Factor von 23. Diese Qualitätseinstellung ist zwar relativ niedrig aber trotzdem bekomme ich damit schon sichtbaren bessere Renders also mit Magix AVC.

    Voukoder liefert zwar auch noch einige interne bessere Qualitäts Rendervorlagen aber damit steigt dann auch gleich die Dateigröße enorm an.

    Mir reicht also wie gesagt die Standardvorlage.

    Man hat auch noch die Möglichkeit statt mit H.264, mit H.265 zu rendern und das mache ich dann folgendermassen:Untitled.png

    Auch hier ändere ich nichts an den Vorlagen, also nicht auf Apply klicken sondern nur of OK.

    Hallo Theo !

    Danke für den Input!

    Du renderst also alles nur mit der CPU, und ohne Unterstützung der Grafikkarte raus.


    Welche Einstellung nimmst du denn bei den Standardvorlagen?

    pasted-from-clipboard.png


    Edit:
    Was ich fast vergessen hätte:
    Wie man eine Voreinstellung anlegt, wolltest du uns noch erklären......
    Ups - natürlich so, wie alle übrigen Rendervorlagen in Vegas pro - mit dem Diskettensymbol wahrscheinlich
    pasted-from-clipboard.png


    Danke im Voraus

    Schöne Grüße, Walter

  • Lese das mal im Filmpraxis Handbuch zu Edius nach.

    Das besitze ich leider nicht, kann es also nicht nachlesen.


    Aber der Unterschied besteht doch darin, dass CBR eine durchgehende konstante Bitrate liefert, während VBR in den Passagen die das zulassen eine höhere Komprimierung = geringere Bitrate verwendet. Dadurch entstehen bei gleicher max. Bitrate mit VBR eben kleinere Dateien, was dann hauptsächlich bei einer Übertragung Vorteile bringt.


    Die höhere Komprimierung erfolgt auch ohne Qualitätsverluste. Aber nach meinem Verständnis kann da bei gleichem Encoder keine höhere Qualität entstehen, solange die max. Bitrate des variablen Stroms den Wert der konstanten Rate nicht überschreitet.

    Wenn Du da andere Informationen hast, lasse ich mich natürlich gern belehren.



    Gruß

    Peter

  • Kurz OT für Peter:

    Auch hier steht das: https://www.youtube.com/watch?v=9hUddZb3WsU

    Sorry...

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Auch hier steht das: https://www.youtube.com/watch?v=9hUddZb3WsU

    Sorry...

    Alles richtig und sehr gut erklärt, was da gesagt wird.


    Doch wird da ja auch ganz klar davon gesprochen, dass bei MPEG-4 eine konstante Bitrate 'Perle vor die Sau (werfen)' ist, weil diese Codecs eben bei variabler Bitrate die gleiche Qualität in einer höheren Komprimierung und damit in einer kleineren Datei liefern.

    Und deshalb sollte man eben normalerweise auch VBR wählen.


    Ich plädiere ja auch nicht dafür MPEG-4 als CBR zu exportieren, sondern bin - bis auf wenige Ausnahmen, die ja in dem Video auch genannt werden - durchaus dafür die variable Bitrate zu verwenden. Vielleicht hast Du mich da ja auch nur falsch verstanden.


    Aber allein durch die Verwendung von VBR entsteht eben bei gleicher (max.) Bitrate keine 'bessere' Qualität.


    OT Ende.


    Gruß

    Peter

  • kann da bei gleichem Encoder keine höhere Qualität entstehen, solange die max. Bitrate des variablen Stroms den Wert der konstanten Rate nicht überschreitet.

    Das wäre dann ja eine Art digitales :yes:Perpetuum Mobile

    WIN-10/64 Pro (21H1-19043.1023)

    Resolve-17.3.00014; EdiusX (10.20) WG

  • Bei Voukoder stellen ich eine konstante Qualitätstufe ein, das hat nichts mit CBR zu tun.

    Bei VBR wird ja versucht eine eingestellte durchschnittliche Bitrate, meistens die Hälfte von der eingestellte max Bitrate zu erreichen. Leider ist das dann auch sehr Qualitätsminderend wenn die Aufnahmen dauerend eine sehr hohe Bitrate fördern, die aber letztendlich nur durchschnittliche Bitrate zugewiesen kriegen. VBR hat nur den Vorteil daß man von vorne rein weiss wie groß letztendlich die Render-Datei wird.

    Bei Voukoder Stelle ich eine Qualitätstufe ein, die sorgt dafür daß jede Aufnahme die Bitrate kriegt die nötig ist um diese Qualitätstufe zu erreichen. Da kann es schon mal sein das ein ganzer Film mit sehr hoher Bitrate gerenderd wird die deutlich höher ist als eine VBR Renderung. Nachteilig ist nur das man erst hinterher sieht wie groß die Render-Datei geworden ist. Meine Erfahrung ist aber das sie meistens kleiner und Qualitativ besser ist als mit VBR.

  • Kannst ja mal eine VBR-Datei mit einer CBR-Datei mittels Differenz-Key untersuchen

    ob Unterschiede durch die Komprimierungsmethode auftreten oder nicht.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Bei Voukoder stellen ich eine konstante Qualitätstufe ein, das hat nichts mit CBR zu tun.

    Ok, das haben wir Edius-User dann falsch ausgelegt.

    Dort nennen sich die Qualitätsstufen = Hochgeschwindigkeit / Normal / Superfein

    und sind völlig unabhängig auswählbar von den anderen für die 'Qualität' maßgeblichen Parametern

    Profil = Main bis High 4:2:2

    CBR / VBR

    Bitrate = Durchschnittlich und (bei VBR) max.



    VBR hat nur den Vorteil daß man von vorne rein weiss wie groß letztendlich die Render-Datei wird.

    Du meinst vermutlich CBR, denn dort kann man die Dateigröße anhand der ja immer konstanten Bitrate x Spieldauer errechnen.

    Bei VBR ist grade das ja nicht der Fall, da eine individuelle Komprimierung je nach Bildinhalt erfolgt.


    Die Aufnahme mit einer gleichmäßig ausgeleuchteten Farbfläche ohne jegliche Bewegungen oder sonstige Veränderungen sollte unter VBR eine kleinere Datei ergeben, als eine gleich lange Aufnahme mit viel Bewegung, Lichtwechsel, usw.



    Gruß

    Peter

  • Genau, mir geht's nur darum hochwertige Renders zu bekommen ohne mich jedesmal mit Rendervorlagen auseinander setzen zu müssen. Wie genau groß die Datei am Schluss ist, ist mir schnuppe.

    Da ich genau wie Bruno von UHD nach FHD runterskaliere lege ich schon Wert darauf daß dies hochwertig geschieht, und dabei hat mich Voukoder noch nie enttäuscht. Den internen auf VBR basierenden Magix AVC Codec in Vegas dagegen schon.

  • Nein, ich meinte schon VBR und nicht CBR. Bei VBR wird immer versucht eine Datei rauszurendern die eine durchschnittliche Bitrate hat sowie in der Vorlage eingestellt. Zwar weicht das je nach Bildkomplexität danach mehr oder weniger davon ab (wird bei 2pass Render aber genau erreicht).

    Zb ist dein Film von vorne bis hinten mit viel Bewegung und Details das eigentlich nur die ganze Zeit die Max Bitrate benötigt wird, wird VBR trotzdem versuchen die durchschnittliche eingestellte Bitrate zu rendern. In meinem Augen ist das mit weniger Qualität.

  • Fast vergessen. Ich nehme keine von den Standardvorlagen. Wenn du Voukoder öffnest und auf den Optionen Reiter klickst siehts du folgende Einstellungen (CRF=23).Untitled.png Ich ändere gegebenfalls diese CRF Einstellung und lege damit eine eigen Vorlage an (Diskettensymbol). Also keine andere Voreinstellung wählen und NICHT auf Anwenden klicken, sondern nur auf OK. Das gleiche mache ich mit HEVC, da ist CRF=28 die Anfangseinstellung.


    Meine alte Graphikkarte wird nicht unterstützt deshalb nur mit CPU.

  • Was für eine Steinzeit NLE ist das denn; die standard noch mit CBR rendert…

    Keine Ahnung, EDIUS kann beides, sogar ohne Vaukoder...

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Keine Ahnung, EDIUS kann beides, sogar ohne Vaukoder...

    Ja CBR und VBR, aber kein CRF.

  • Ja CBR und VBR, aber kein CRF.

    Ok, mit dem Stichwort habe ich es gefunden.


    Das ist dann ein auf X.264 (Open-Source) basierender Encoder. Diese haben einige Abweichungen ggü. dem eigentlichen H.264-Standards/Funktionen. Dazu gehören eben auch andere (erweiterte) Modi zur Steuerung der Datenrate.


    Edius wird häufig im Broadcast Bereich eingesetzt. Vermutlich verwendet es dann deshalb lieber Standard H.264-Encoder, die kein CFR können, um eine volle Kompatibilität zu garantieren. Was jetzt bitte nicht so verstanden werden sollte, dass x.264 irgendwie schlechter wäre.


    Was für eine Steinzeit NLE ist das denn; die standard noch mit CBR rendert…

    Das hat nichts mit Steinzeit zu tun, sondern vermutlich eher mit einer Unaufmerksamkeit (oder Fehler?) bei der Programmierung des Standard Einstellungsfensters für das H.264 Exportprogramm. Dort liegt halt die mögliche Auswahl zunächst auf CBR, statt sinnvoller Weise gleich auf VBR.

    Man kann aber eigene Einstellungen abspeichern, die man dann ähnlich Deinen Standard-Vorlagen verwenden kann.



    Gruß

    Peter

  • Ja CBR und VBR, aber kein CRF

    Das hat doch Peter (gurlt) oben versucht, Dir zu erklären:

    Ok, das haben wir Edius-User dann falsch ausgelegt.

    Dort nennen sich die Qualitätsstufen = Hochgeschwindigkeit / Normal / Superfein

    WIN-10/64 Pro (21H1-19043.1023)

    Resolve-17.3.00014; EdiusX (10.20) WG

  • 2) Bei VBR wird ja versucht eine eingestellte durchschnittliche Bitrate, meistens die Hälfte von der eingestellte max Bitrate zu erreichen. Leider ist das dann auch sehr Qualitätsminderend wenn die Aufnahmen dauerend eine sehr hohe Bitrate fördern, die aber letztendlich nur durchschnittliche Bitrate zugewiesen kriegen.

    1) VBR hat nur den Vorteil daß man von vorne rein weiss wie groß letztendlich die Render-Datei wird.

    Verstehe ich nicht:


    ad 1) Wikipedia: "Vor dem Kodieren lässt sich nicht bestimmen, wie groß die erzeugte Datei wird, da die Dateigröße direkt von der Komplexität der Daten abhängt. VBR-Kodierung eignet sich also nicht dazu, eine bestimmte Dateigröße zu erzielen."

    Wikipedia sagt also genau das Gegenteil.


    ad 2) Das von Dir oben angegebene Video (ComWeb) sagt eigentlich auch genau das Gegenteil aus.


    Ergo verstehe ich (noch) nicht, wieso Du meinst, dass Peter gurlt unrecht hätte.

    Gruß kurt

    WIN-10/64 Pro (21H1-19043.1023)

    Resolve-17.3.00014; EdiusX (10.20) WG

  • Edius wird häufig im Broadcast Bereich eingesetzt. Vermutlich verwendet es dann deshalb lieber Standard H.264-Encoder, die kein CFR können, um eine volle Kompatibilität zu garantieren. Was jetzt bitte nicht so verstanden werden sollte, dass x.264 irgendwie schlechter wäre.

    Voukoder gibt es momentan nur für Adobe Premiere und Magix Vegas Pro. Ich gehe davon aus das diese NLE's auch häufig in Broadcast Bereich eingesetzt werden. Aber egal mir geht es halt nur darum ein gutes Bild von meine eigenen Aufnahmen auf meinem heimischen UHD Fernseher zu produzieren, das bei weitem besser is als das was die Broadcaster mir tagtäglich reinflimmern, ohne mich jedesmal durch vorgegeben Rendervorlagen durchwurschtlen zu müssen. Dabei erreiche ich mit Voukoder eine Bildqualität die ich mit den internen standard AVC/HEVC Encoder Vorlagen von Vegas nicht erreiche.