Mavic Mini - Fliegen bei Regen?

  • hallo zusammen,

    Fliegen bei Regen ist eigentlich ein "no-go"! Ich habe - wieder mal aus Langeweile:pfeifen:- mich mit dem wasserdicht machen des Mini befasst. Benötigtes Material: Klare Sichthülle, Tesafilm, und einen Kreisschneiderzirkel. Am Ende des Videos sind zwei selbsterklärende Fotos.

    Dank denen unter den Propellern montierten Sichthüllen-Scheibchen kann kein Wasser in die Motoren eindringen. Die Fliehkraft verhindert es! Alle anderen Öffnungen habe ich mit Tesafilm abgedeckt.

    Leider hat es beim Testflug nur leicht genieselt! Ich freue mich auf "richtigen" Regen, dann werde ich den Test wiederholen:yes:

    Wer flieg denn schon bei Regen? Nun, für gewisse Aufnahmen kann das ganz interessant sein finde ich. Übrigens, das Flugverhalten wird durch die vier Motorschutzscheibchen in keiner Weise beeinträchtigt. Arbeitsaufwand für die ganze Übung 20 Minuten.

    https://youtu.be/rfDLu2XFA8A

    Gruß Paul

  • Ist denn das ganze auch Genehmigungskonform - schließlich veränderst Du ja ein Luftfahrzeug.... :panic:


    Die Frage ist ob die ganzen Schlitze und Öffnungen in der Mini wirklich nur aus Gewichtsgründen vorhanden sind oder ob die eine oder andere Öffnung direkt zur Kühlung nötig ist. Glaube ich aber nicht, denn auch wenn da drinnen Leistungselektronik sitzt, so viel Abwärme wird sich da nicht anstauen da ja die Betriebs- bzw. Flugzeit durch die Akkuladung begrenzt ist.


    Klar, man könnte auch im Worstcase bei 35 Grad im Schatten und Nieselregen bei starkem Wind und immer fast Maximaler Motorleistung fliegen und nur immer innerhalb von einer Minute den Akku wechseln wenn er leer ist und dann wieder aufsteigen - bis das Teil vom Himmel geschmolzen ist...


    In der Praxis wird das aber eher nicht vorkommen so das es vermutlich eher weniger Probleme geben sollte.


    Was ich mir eher störend vorstellen kann ist Wasser auf der Optik. Also Scheibenwischer nicht vergessen ;)


    (Wobei es dafür auch eine Lösung gäbe - die aber an einer Drohne nicht umsetzbar ist. Einen Wasserabweiser für Objektivlinsen. Im Endeffekt eine sehr schnell drehende Glasscheibe vor der Frontlinse so das Wassertropfen durch die Fliehkraft sofort weggeschleudert werden....)

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  • Im Endeffekt eine sehr schnell drehende Glasscheibe vor der Frontlinse so das Wassertropfen durch die Fliehkraft sofort weggeschleudert werden.

    Da könnte man ja gleich einen ND-Filter integrieren - ach ne, bei Regen braucht man den ja nicht.:teufel:

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Ist denn das ganze auch Genehmigungskonform - schließlich veränderst Du ja ein Luftfahrzeug.... :panic:

    Oh, an das hatte ich nicht gedacht Mac:pfeifen::):)

    Was ich mir eher störend vorstellen kann ist Wasser auf der Optik. Also Scheibenwischer nicht vergessen ;)

    Wenn mann nicht volle Pulle gegen den Regen fliegt, passiert nichts, denn das Objektiv ist ja gegenüber der Nase des Mini etwas zurückversetzt. (Foto unten) Wenn der Regen also gerade von oben kommt, gelangen keine Wassertropfen auf die Linse.

    Wobei es dafür auch eine Lösung gäbe - die aber an einer Drohne nicht umsetzbar ist. Einen Wasserabweiser für Objektivlinsen. Im Endeffekt eine sehr schnell drehende Glasscheibe vor der Frontlinse so das Wassertropfen durch die Fliehkraft sofort weggeschleudert werden....)

    Die Dinger kenn ich! Waren sauteuer und relativ klobig, aber arbeiteten sehr effektiv!


    Gruß und danke für Dein Feedback!:yes:

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  • Da könnte man ja gleich einen ND-Filter integrieren - ach ne, bei Regen braucht man den ja nicht.

    der war gut Hans-Jürgen:thumbsup::thumbsup:

    Gruß Paul