Mavic Mini fliegt gespeicherte Wegpunkte automatisch ab

  • chikks

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  • Titel korrigiert.

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  • Hi,


    warum sollte das nicht funktionieren?

    Du brauchst halt nur - wie im Video schon gesagt - ein leistungsstarkes Smartphone und vermutlich auch eine gute Verbindung. Mit Deinem iPhone 11 solltest Du da eigentlich nicht schlecht ausgestattet sein. Bei wirklichem Interesse dann trotzdem lieber mal in der Listung nachschauen, was die da ausweisen.


    Dann werden eben die Macros unter Berücksichtigung der GPS-Daten abgearbeitet. Das sollte schon mit einer einigermaßen genauen Toleranz ablaufen. Es kommt dann halt auf die Genauigkeit der GPS-Ortung an, die im zivilen Sektor schon recht genau ist. Trotzdem ist da (GPS allgemein) nach meiner Kenntnis aber doch mit Abweichungen von 3 - 10 Metern zu rechnen. Diese müssen dann zumindest auch mit einberechnet werden.


    Zumindest für das gezeigte Beispiel einer Aufnahme aus größeren Distanzen sollte es aber gut klappen.


    Die Frage ist halt, inwieweit man das einsetzten kann.

    Wäre halt etwas, wenn Du einen Ort über einen längeren Zeitraum "beobachten" willst - z.B. Wechsel der Jahreszeiten, Fortschritte auf einer Baustelle. Also immer dann, wenn Du eine bestimmte Referenzroute möglichst exakt abfliegen willst/musst.

    Für Urlaubsaufnahmen aus meiner Sicht eher ungeeignet.


    Gruß

    Peter





    Aber mal was anderes (oder ja auch eigentlich nicht ;) )

    Was mir da in dem verlinkten Video auffällt - Flug in einer Großstadt (Düsseldorf), zumindest in direkter Nähe einer Bahnanlage.

    Das dürfte nach meinem Wissenstand ohne eine Genehmigung (die ja sicherlich vorlag :pfeifen: ) nicht ganz so Regelkonform sein.


    Ich will hier wirklich niemanden seien Spaß mit diese Geräten verderben, aber wenn da immer mehr Einschränkungen beschlossen werden, so hat das doch auch schon seinen Hintergrund bei sowas.

  • Klar, bei schnellem Handy und stetiger Funkverbindung sicher kein Problem.

    Sobald aber die Funkverbindung unterbrochen wird, dann können keine Steuerinformationen mehr bei der Drohne ankommen und sie wird zu ihrem definierten Punkt fliegen/zurückkehren oder warten. Je nachdem, was eingestellt ist.


    Mavic 2/Pro/Phantom haben ja die Flüge in der Drohne gespeichert, also kein Problem, wenn mal der Funk meckert, aber die Mavic Mini ist auf ständige Steuerinformationen von der Fernsteuerung angewiesen.


    Das muss zu keinen Problemen führen, kann aber.


    Stell dir vor du fliegst über ein Gewässer, hast bei Funkabbruch warten eingestellt und kannst dich nicht zur Drohne hinbewegen, um wieder Empfang zu bekommen. Dann wartet die da über dem Wasser, bis ihr der Strom ausgeht.


    Oder wenn du um ein Gebäude kreisen möchtest, dann gerät die Drohne irgendwann in den Funkschatten des Gebäudes. Es sei denn du stehst oben drauf, aber dann darfst du nicht zu weit sinken, denn dann kann auch der Funk hinter einem Geländer/einer Mauer abreißen.


    Aber es heißt ja die Drohne immer im Sichtbereich zu haben. So gesehen darf man gar keinen Turm umfliegen, wenn man nicht drauf steht, denn irgendwann befindet sich die Drohne mal hinter dem Objekt, also außerhalb des Sichtbereiches, weil verdeckt.

  • Ja, die Karten müssen auch immer auf dem aktuellen Stand sein, was die DFS nicht immer hinbekommt. Da stehen stillgelegte Bahnstrecken mit drin oder getunnelte Strecken, wo eine Drohne über dem darüberführenden Berg eigentlich nichts ausmachen würde. Einfach nur "Datenschrott".


    Wenn man mal die ICAO-Karten sieht, die ja Grundlage für die Luftfahrt sind, dann sind die eigentlich viel zu grob für so kleine Drohnenfluggebiete.

  • Jetzt hab ich das erst verstanden, die Mavic Mini wird jetzt nicht mehr mit der Fly App sondern der Drone Link App geflogen.

    https://youtu.be/Ic3mwuYfs9w


    Fragt sich nur, wenn da etwas passiert, wie da DJI reagiert bei einem Care Refresh!!

    Abgesehen davon ist es bei uns in Deutschland ja ohnehin ein Problem, da ich die Drohne ja ohnehin nur auf Sichtweite fliegen darf.

  • Hab da mal nachgesehen.

    https://www.dji.com/de/service/djicare-refresh/info#terms


    Unter II Ausschlüsse 11. 11. Schäden durch Zubehör, Batterien und Software dritter Parteien.


    Na, dann besser doch nicht. Für diese wenige hundert Meter Umkreis lohnt sich das dann vermutlich doch nicht. Es sei denn, so wie Peter schrieb, für ein Projekt zur Beobachtung über verschiedene Zeiten.

  • Das dürfte alles eine Frage der Zeit und Verbreitung sein.


    So war es auch damals bei Litchi. Inzwischen ist Litchi so verbreitet und anerkannt, dass DJI da auch nicht mehr meckert, wenn damit gesteuert worden ist.

  • So war es auch damals bei Litchi.

    Wobei - wenn ich das Video richtig verstehe - der Vorteil zusätzliche von Litchi wäre, das die Route im Fluggerät gespeichert wird. Dadurch würden die von Dir evtl. auftretenden Steuerprobleme umgangen.


    Gruß

    Peter

  • Ja, die Karten müssen auch immer auf dem aktuellen Stand sein, was die DFS nicht immer hinbekommt. Da stehen stillgelegte Bahnstrecken mit drin oder getunnelte Strecken, wo eine Drohne über dem darüberführenden Berg eigentlich nichts ausmachen würde. Einfach nur "Datenschrott".



    Das mit den stillgelegten Bahnstrecken hat einen anderen Grund.


    Eine Bahnstrecke wird zwar stillgelegt, ggf. werden sogar die Gleise entfernt - aber die Trasse selbst ist immer noch als Bahnstrecke gewidmet, sprich diese kann jederzeit ohne irgendwelche verwaltungstechnische Formalitäten oder eine erneute Genehmigung wieder als Bahnstrecke verwendet werden...


    Erst wenn eine Bahnstrecke entwidmet ist - erst dann ist es eben keine Bahnstrecke mehr.


    Ob genutzt oder ungenutzt, zugewachsen oder ohne Gleise spielt dabei keinerlei Rolle. Und dementsprechend ist auch eine nicht genutzte und in Betrieb befindliche Bahnstrecke in der Karte der DFS mit einem Flugverbot versehen.


    Wir haben hier am Ort eine solche Strecke, seit nunmehr fast 40 Jahren quasi stillgelegt, seit guten 30 Jahren nicht mehr benutzbar weil an Bahnübergängen im Rahmen von Straßensanierungen die Gleise entfernt wurden, der Endbahnhof abgerissen usw. - aber der Verlauf ist immer noch als Eisenbahntrasse gewidmet, könnte also jederzeit wieder aufgebaut werden. Und ist mit einem Flugverbot in der DFS-Map belegt, auch wenn dort nach normalem menschlichen Ermessen nie wieder ein Zug fahren wird.


    (Wobei eine Bürgerinitiative am Ort die Reaktivierung fordert, diese allerdings von den Kosten her utopisch und unrealistisch ist)


    Hier dürfte also die DFS keinerlei Schuld haben....


    Das allerdings die DFS-App eher lieblos aus Kartenmaterial das für so eine Karte nicht unbedingt geeignet ist erstellt wurde steht auf einem anderen Blatt. Ebenfalls hier vor Ort haben wir einen kleinen Fluß der u.a. zwar dem Ort seinen Namen gibt, der aber keinerlei Wasserstraße ist da er stellenweise so seicht ist das man selbst mit einem Schlauchboot mit zwei Kindern darin auf Grund laufen würde bzw. zu normalen Zeiten maximal nasse Knöchel bekommt - an anderen Stellen ist er maximal so 2,5m tief und 5 bis 8m breit - und trotzdem ist dieser Fluss oder eher dieses Flüsschen als BUNDESWASSERSTRASSE incl. Flugverbot gekennzeichnet - ebenso wie einige in der Nähe befindliche Rinnsale mit der Dimension eines größeren Straßengrabens....


    Das Problem ist dabei wohl das niemand die DFS-App bzw. das der App zugrunde liegende Kartenmaterial überprüft, sondern man eben einfach geografische Karten nimmt, die Luftfahrtkarte darüber legt und dann automatisiert nach Metadaten die in den Karten hinterlegt sind Verbotszonen generiert.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Ich hatte Litchi nur beispielhaft angeführt für Mavic Pro, Phantom 4, ...

    Für Mavic Mini geht Litchi meines Wissens garnicht, weil da keine Flugstrecken übertragen werden können. Mavic Mini nimmt nur Steuerdaten entgegen.

  • An Beta gucke ich immer vorbei. Sollen andere testen/schrotten.

    Wenn‘s läuft, dann ist es auch für mich ok. Hab aber keine Mini.