DJI (Mavic) Mini 2:

  • MovieFreak63

    Das sehe ich genauso, auch wenn nicht vorgeschrieben, würde ich für solch ein „Spielzeug“ immer eine Haftpflichtversicherung abschließen.

  • Ian Da Du die Drohne ja schon hast würde ich mir den Spaß daran nicht von der Haftpflichtversicherung vermiesen lassen. Wie andere hier schon schrieben gibt es ja durchaus günstige Versicherungen dafür. Und wenn echt mal was passiert bist Du froh über die Versicherung.

    Ich selbst habe mich bisher Aufgrund der gesamten Auflagen gegen eine Drohne entschieden. Wobei ich mit der Mini2 wieder anfange schwach zu werden...:pfeifen:

    Grüßle,
    Steve

  • Während E-Roller und Fahrräder unversichert fahren wo sie wollen...

    In Deutschland brauchen E-Roller, S-Pedelecs und E-Bikes im Straßenverkehr eine Zulassung und sind versicherungspflichtig. Deshalb haben sie auch ein Versicherungskennzeichen, ähnlich dem der Mofas.

    Nur "normale" Fahrräder und Pedelecs die max. 25 km/ schnell sind, sind frei. Da empfiehlt sich aber eine private Haftpflicht, die das auch einschließt.



    Gruß

    Peter

  • Es geht nicht um den Betrag sondern um das Prinzip. Während E-Roller und Fahrräder unversichert fahren wo sie wollen soll ich für 249g eine Versicherung abschließen. Die Gesetzgebung entartet in Österreich immer mehr. Die DSGVO ist doch genau so eine Frechheit. Dafür schicken wir in den 10. Wiener Gemeindebezirk wo der Mob randaliert ein paar zusätzliche Sozialhelfer.

    Ian, du hast eigentlich völlig Recht; wenn man mal die Gefahren vergleicht, denen die Allgemeinheit durch Autofahrer ausgesetzt ist und die mit denen vergleicht, durch durch eine kleine Drohne gegeben ist, kann man das alles nur als total überzogen bewerten. Mal diese Idioten ausgenommen, die vor einiger Zeit in unmittelbarer Flughafennähe haben Drohnen fliegen lassen, habe ich von noch nicht einem einzigen Unfall mit kleinen Drohnen gehört oder gelesen.


    Allerdings halte ich selbst eine Versicherung zum Selbstschutz für sinnvoll (habe die Helden-Haftpflicht), auch den Erlass von Bestimmungen, wo und wie ich die Drohne fliegen lassen darf sind ok. Aber der Zirkus, den man jetzt mit dem Führerschein auch für solche Winzlinge wie die Mini oder Air veranstaltet und das ganze Durcheinander mit den Einstufungen usw. ist einfach nur lächerlich und mal wieder typisch für die EU-Bürokratie (bloß keine einfachen Lösungen). Nur das mit der Abschaffung dieser dämlichen Sommer/Winterzeit - das bekommt man nicht hin, dafür braucht man weitere Jahre. Aber wen wunderts, wenn man Leute, die schon in vorherigen Positionen totale Versager waren dort in höchste Ämter katapultiert.


    Mal was anderes - ich versuche zur Vorbereitung auf den kleinen Führerschein mal an inhaltliche Fragen heranzukommen. Wenn man einen Autoführerschein machen will, findet man so etwas haufenweise im Netz, nur für den kleinen Drohnenführerschein gibt's da nichts. Hat da jemand Infos ?

    Gruß vobe49

  • vobe49 Beim LBA (LuftfahrtBundesAmt) kann man nicht nur den Kenntnisnachweis (derzeit) umsonst ablegen, dort gibt es auch die Testvorbereitung mit jeder Menge Übungsmaterial. Hier ist die Seite zum Training. Vielleicht findest du dort auch die Antworten auf Deine Fragen.


    Gruß
    Matthes

  • Mal diese Idioten ausgenommen, die vor einiger Zeit in unmittelbarer Flughafennähe haben Drohnen fliegen lassen, habe ich von noch nicht einem einzigen Unfall mit kleinen Drohnen gehört oder gelesen.

    Leider passiert da doch schon so einiges. Wenn jetzt natürlich auch nicht grade mit Verletzen. Und meist ist das ja auch keine Meldung wert, ausgenommen mal hier.

    Aber so völlig grundlos ist es zu diesen Verschärfungen auch nicht gekommen.


    Einige wenige, die ohne Überlegung, oder Rücksicht handeln, verderben dann halt die Preise. Ist ja nicht nur bei den kleinen Fluggeräten so...



    Gruß

    Peter

  • Hallo Ian und Matthes, zuerst einmal vielen Dank für die beiden Links, das schaue ich mir näher an. Man geht ja nicht gern unvorbereitet in eine Prüfung und ich bin auch jemand, der sich an Gesetze hält und mit der Drohne keinen Mist machen will. Mir geht's wahrscheinlich so wie den meisten Drohnenbesitzern, ich bin einfach fasziniert von den Höhenaufnahmen, die ein Video enorm aufwerten können.


    Peter, das ist eben auch in anderen Bereichen so, wo man reagiert - nur beim Autofahren werden da enorme Ausnahmen gemacht - siehe Verhinderung eines sinnvollen Tempolimits auf Autobahnen. Beispiel: auf der A2 im Bereich Ingersleben (schöne lange gerade Autobahnstrecke in meiner Nähe) kommt es wegen Raserei fast täglich zu Unfällen. Ein Tempolimit wie man es in Niedersachsen auf vielen Autobahnabschnitten oder auch in Brandenburg auf Bundesstraßen kennt, gibt es dort aber nicht. Und wenn ich das mit den Drohnenbestimmungen vergleiche, dann .... naja lassen wir das.

    Gruß Volker

  • Ich habe nun einige Flüge mit der Mavic Mini 2 hinter mich gebracht und folgende Erkenntnisse gewonnen:


    Fliegt sie in höheren Bereichen und macht praktisch Luftaufnahmen, dann ist das Bild sehr gut und detailreich.

    Also macht sie dass, was die meisten User sich wünschen sehr gut.


    Ich habe allerdings auch anderes mit ihr vor und da bin ich doch etwas enttäuscht.

    Wenn ich nahe an möglichen Objekten fliege und die Mini 2 sich nicht bewegt zeigt sie ebenfalls ein hervorragendes Bild.

    Kommen aber Bewegungen der Mini 2 ins Spiel, dann werden diese sehr schnell zu hektisch und die Auflösung des Bildes bricht zusammen, es wird also matschig.

    Das hätte ich nicht so erwartet und ist wohl der nicht ganz so hohen Datenrate anzurechnen, wie es auch bei vielen anderen Kameras der Fall ist.

    Ein weiteres Manko ist für mich, dass ich die Kamera nahe an Objekten doch sehr schlecht steuern kann, ich sehe einfach nicht, ob ich noch weit genug entfernt bin oder noch Platz nach oben oder den Seiten ist.

    Vielleicht hätte ich doch etwas länger sparen sollen und mir eine Drohne mit den entsprechenden Sensoren kaufen sollen.

    Ich würde auch gerne die Routen vorher irgendwie programmieren und dann abfliegen können, was meiner Kenntnis nach auch nicht möglich ist.


    Alles in allem bin ich am überlegen, ob ich die Drohne behalten soll, denn für meine Vorhaben ist sie einfach nicht besonders gut geeignet. Will man dagegen nur von hoch oben filmen, ist sie eine sehr gute Drohne.

    Mal schauen, wie ich mich entscheide.

  • Ich glaube nicht, dass Sensoren im Nahbereich den gewünschten Erfolg bringen. Vermutlich ist es mehr eine Übungssache und es gehört auch etwas Mut dazu (der mir fehlt).

    vg Ian

  • Also ich bin mit der Drohne noch nicht an irgendwelche Grenzen gestoßen. Ich bin mit der Auflösung in allen Situationen sehr zufrieden. Nach entsprechender Kontrastanpassung im Schnitt sind die Aufnahmen hervorragend. Außerdem ist die Bitrate bei 4k mit 100 Mbit/s in der gleichen Region wie z.B. meine A7 III angesiedelt, die bekanntlich keine schlechten Videos macht.

    Möglicherweise zu glauben, dass man nur mit der Kamera sich einem Objekt stark nähern könnte (d.h. ohne ausreichenden Sichtkontakt) geht natürlich früher oder später voll ins Auge und das mit oder ohne Sensoren.


    Grüße

  • Die Modelle mit Kollisions-Sensoren fangen allerdings an laut zu piepen, wenn man zu nahe an Objekte kommt; das wäre ggf. schon ein Vorteil für das, was er vor hat. Was die Bild-/Videoqualität anbelangt ist es so, dass man etwas mit den Einstellungen experimentieren muss, um zu optimalen Ergebnissen zu gelangen. Ich war - im Verhältnis zu meiner vorherigen DJI Spark anfangs von der Qualität der ersten Fotos-/Videos meiner DJI Air 1 absolut enttäuscht - die Aufnahmen waren in den Grundeinstellungen total farbübersättigt. Ich nutze jetzt nur noch das flache Bildprofil und arbeite lieber in der Post nach. Man kann auch nie vorhersagen, was im Automatikmodus P von der Kamera für ein ISO-Wert eingestellt wird. Die Kamera hat ja einen winzigen Chip, da kommt schnell Bild-/Farbrauschen auf.


    Was ich wirklich nicht so gut finde ist, dass man Einstellungen nur ändern kann, wenn die App mit der Drohne verbunden ist und da geht's dann gleich an die Ladung des Akkus. Auch lassen sich die Parameter wie Weißabgleich u.a. schlecht einstellen wenn die Drohne in der Luft ist, weil man bei Sonnenschein das Ergebnis auf dem Handydisplay schlecht beurteilen kann. Da wäre ein RAW-Format schon günstiger.

    Gruß vobe49

  • Ich war - im Verhältnis zu meiner vorherigen DJI Spark anfangs von der Qualität der ersten Fotos-/Videos meiner DJI Air 1 absolut enttäuscht - die Aufnahmen waren in den Grundeinstellungen total farbübersättigt. Ich nutze jetzt nur noch das flache Bildprofil und arbeite lieber in der Post nach.

    Das würde ich auch gerne machen, aber in der Mini 2 gibt es dafür keine Einstellungsmöglichkeiten.


    Außerdem ist die Bitrate bei 4k mit 100 Mbit/s in der gleichen Region wie z.B. meine A7 III angesiedelt, die bekanntlich keine schlechten Videos macht.

    Ich habe ja lange mit einer Sony mit 4k mit 100 Mbit/s gefilmt und da ähnliche Probleme gehabt.

    Auch meine YI 4k+ haben bei 100 Mbit/s die gleichen Probleme, da kann man aber mit etwas Geschick die Datenrate auf 200 Mbit/s hochschrauben und es wird besser.

    Nicht umsonst haben die Kameras im Profibereich die Möglichkeit mit sehr hohen Datenraten aufzuzeichnen.


    Möglicherweise zu glauben, dass man nur mit der Kamera sich einem Objekt stark nähern könnte (d.h. ohne ausreichenden Sichtkontakt) geht natürlich früher oder später voll ins Auge und das mit oder ohne Sensoren.

    Wenn man die Route genau programmieren könnte sollte das kein Problem sein und falls sie doch mal crascht, na ja, dagegen bietet DJ ja Versicherungen an.


    Ich bin ja noch am überlegen, vielleicht behalte ich sie ja auch, allerdings reizt mich die Drohne mit dem Hasselbladobjektiv schon sehr - wenn der Preis nicht wäre.

  • Nicht umsonst haben die Kameras im Profibereich die Möglichkeit mit sehr hohen Datenraten aufzuzeichnen.

    Ich habe mit diesen Datenraten bisher nie Probleme gehabt. Das liegt natürlich auch an den Filmszenen, die bei mir eher ruhig angesiedelt sind. Aber selbst gemäßigte Actionaufnahmen (Hero 7, Pocket 2) mit diesen Bitraten haben bei mir keine oder nur wenige negative Auswirkungen gezeigt.

    Daher sind 100 Mbit/s selbst für den anspruchsvollen Amateur, der mit 8 Bit Material arbeitet, immer noch völlig ausreichend.

    Wenn das für spezielle Anwendungen nicht ausreicht, muss man dann schon richtig in die Tasche greifen.


    Grüße

  • Das liegt natürlich auch an den Filmszenen, die bei mir eher ruhig angesiedelt sind.

    Das ist ja das Problem bei der Mavic, wenn man recht nahe an Objekten fliegt.

    Die Mini 2 reagiert sehr schnell auf Hebelbewegungen und lässt sich nicht so sanft steuern, wie ich es gerne hätte.

    Vielleicht mache ich da etwas falsch oder ich muss noch üben, aber diese sanften Fahrten, die dann auch kein Matsch erzeugen, schaffe ich bislang nicht.


    Aber selbst gemäßigte Actionaufnahmen (Hero 7, Pocket 2) mit diesen Bitraten haben bei mir keine oder nur wenige negative Auswirkungen gezeigt.

    Da kann man aber im Netz viele Beispiele sehen. Es geht mir da aber nicht um Weitwinkelaufnahmen entfernter Objekte, sondern eben im näheren Bereich.

    Da bringt die Datenrate dieser Kameras doch eben Probleme mit sich, weil ganz einfach zu viele Details in Bewegung dargestellt werden müssen.

    Lasse ich die Mini 2 hoch fliegen, ist das Bild ja auch wunderbar, nur eben in näheren Bereichen nicht.

  • Daher sind 100 Mbit/s selbst für den anspruchsvollen Amateur, der mit 8 Bit Material arbeitet, immer noch völlig ausreichend.

    Hans-Jürgen ist ein Profi, deshalb muss eine Drohne her mit den Eigenschaften die er genannt hat.
    Für die Kontrolle der Regenrinnen an meinem Haus reicht die "Mini 2". :yes:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Wenn man die Route genau programmieren könnte sollte das kein Problem sein und falls sie doch mal crascht, na ja, dagegen bietet DJ ja Versicherungen an.


    Ich bin ja noch am überlegen, vielleicht behalte ich sie ja auch, allerdings reizt mich die Drohne mit dem Hasselbladobjektiv schon sehr - wenn der Preis nicht wäre.

    Also mit Route programmieren mit Bestandsdrohnen - ist nach neuer Gesetzeslage, sehr grenzwertig.


    Es gibt mittlerweile etliche Vergleichsvideos Mavic Mini (2) und der Mavic Pro 2.

    Den Unterschied sieht man deutlich in der Nacht. Wobei die Minis ganz gut herankommen.

    Laut den Testern ist bei normalen Lichtsituationen der Auflösungseindruck der Mini besser.


    Also ich würde mir das 3mal genau überlegen auch in Hinblick auf die Gesetzeslage. Denn da ist man mit den Minis bestens bedient.


    Güße

  • Also ich würde mir das 3mal genau überlegen auch in Hinblick auf die Gesetzeslage. Denn da ist man mit den Minis bestens bedient.


    Güße

    stimmt Karlheinz! Der Mini2 ist für Amateure bestens geeignet, auch wenn er keine Sensoren hat. Man muss beim Fliegen einfach ein bisschen aufpassen, dass hat man keine Probleme. Und durch fleißiges Üben bekommt man den Mini schnell mal in den Griff!

    Gruß Paul