Mobiles kleines " Studio "

  • Was ich schade finde das die ATEM Mini keinen Kopfhöhrer ausgang haben.

    Das ist tatsächlich ein eindeutiger Nachteil des Mini, MiniPro und des Mini Pro ISO. Wobei mich das inzwischen nicht mehr stört, da ich den Ton ja eh über ein extra Pult Mische und dort dann eh eine bessere Abhöre habe da ich dort außer des Gesamtmixes auch einzelne Kanäle und Auxgruppen abhören und beurteilen kann. Ab dem ATEM Mini Pro gibt es ja zudem dann auch die Multiview-Ansicht, da wird ja auch Pro Kanal und auch für die Audiokanäle der Audiolevel angezeigt. Und beim streaming überwache ich zusätzlich noch den eigenen Kanal.


    Gibt es überhaupt auch kleine Videopulte wo XLR anschlüsse haben ?

    Ich denke das "kleinste" Pult mit XLR-Eingang ist das Roland VR-1HD. Das Pult hat halt "nur" 3 HDMI-Eingänge und ist auch vom Aufbau her anders konzpiert als die anderen Roland-Mischpulte. Also eher auf Streaming ausgelegt. Und es kostet halt auch schon um die 1270,- Euro.

    Und da wären wir dann wieder an dem Punkt:

    Sowas ist den größeren (und teuren) Geräten ATEM TV Studio vorbehalten.

    Das Atem Television Studio HD kostet "nur" 1060 Euro, hat neben den XLR-Anschlüssen mehr Videoeingänge (8), sogar 4x als SDI. Hat dafür keine direkte Streaming-Möglichkeit, was für BartM ja aber wohl keine Rolle spielt. Ist halt eher als Rackeinbau gedacht wie als Pult. Da müsste man sich evtl. etwas basteln um das Gerät zu "legen".


    Über die größeren Roland-Pulte brauchen wir glaub preislich nicht zu diskutieren. Die sind mit Sicherheit super, kosten aber dafür recht ordentlich. Am ganz unteren Preisende gibt es dann noch die ganz kleinen Pulte von "RGBLink" oder "Feelworld" mit einem winizigen, integrierten 2-Zoll Multiviewschirm...

    Es gibt übrigens auch von "AVMATRIX" kleine Mischpulte. Da habe ich aber keinerlei Erfahrung was die können und wie die Qualitativ sind. Preislich liegen die aber eher zwischen Blackmagic und Roland. Bieten halt einen echten T-Bar. In der Version VS0605 (U) sogar mit XLR- Eingängen, kostet dann aber schon 1550,- Euro bzw. mit Streaming (U) 1785,- Euro.

    Grüßle,
    Steve


  • Stimmt bei dem Pro sieht man in der Multi View ansicht auch die audio Signale.
    Zur not könnte man ja auch einen Bildschirm mit Audio ausgang oder irgendwie von dem HDMI Signal das Audio abgreifen.

    Im Moment Spielt die Streaming Möglich keit noch keine Rolle, aber könnte ja irgendwann noch kommen das ich auch Streaming nutzen möchte.


    Ja die größeren Pulte sind mit sicherheit super aber für micht halt leider auch vom Preis her etwas zu teuer.
    Die Alternativen wie RGB Link oder Roland V 02HD sind ja auch gute Alternativen.
    Eine T Bar muss eigentlich nicht sein, Ohne geht es auch.


    Das ATEM Televisoinstudio HD ist auch sehr interessant jedoch Benörtigt man da ja noch einen PC bzw Laptiop.
    Was beim dem Mini oder den anderne Alternativen nicht der Fall ist außer man will Einstellungne ändern.


  • Das ATEM Televisoinstudio HD ist auch sehr interessant jedoch Benörtigt man da ja noch einen PC bzw Laptiop.

    Nee, das stimmt so nicht! Prinzipiell kannst Du das Mischpult mit den Tasten auf dem Gerät bedienen und Dank des kleinen Displays auch das Gerät einstellen. Das ist eigentlich schon ein Vorteil gegenüber den ATEM Minis. Nur wenn Du mehr Funktionalität oder spezielle Dinge wie Bilder, Bauchbinden usw. einblenden möchtest dann macht die Bedienung per PC/Laptop Sinn!

    Die Alternativen wie RGB Link oder Roland V 02HD sind ja auch gute Alternativen.

    Das RGB Link / Feelworld etc. Gerät halte ich im Vergleich zu den anderen Anbietern am Markt für keine guten Alternativen. Höchstens für den sehr einfachen Einsatz wo es Dir fast egal ist wie Deine Kamera rüber kommt könnte das eine Wahl sein. Und der Roland ist, wenn man nicht streamen will keine Alternative zum Atem Television HD weil einfach ca. 200 €uro teurer. Und für Streaming bekommt man für 200,- € dann auch schon einen ordentlichen HDMI-USB-Wandler.

  • Meine Entscheidung ist jetzt gefallen.

    Es wird bzw ist der Atem Mini Pro geworden.

    Für mich war unter anderem auch die Multipreview Ansicht ein Grund, denn so habe Ich alle Quellen direkt im blick. Der einzigste Nachteil ist der fehlende Kopfhöreranschluss aber da gibt es auch andere Lösungen.
    z.b. Monitor mit Kopfhörer anschluss und HDMI oder vom HDMI signal das audio abgreifen.

  • Der einzigste Nachteil ist der fehlende Kopfhöreranschluss aber da gibt es auch andere Lösungen.
    z.b. Monitor mit Kopfhörer anschluss und HDMI oder vom HDMI signal das audio abgreifen.


    Das ist ein vernünftiger Workaround, zudem hast Du dann ein 100% synchrones Audio zur Vorschau. Ich arbeite schon seit Jahren mit BMD ATEM Mischern, anfänglich mit dem ersten ATEM der auf den Markt kam und inzwischen mit einem großen 4K-Modell mit großem getrennten Bedienpanel und 16 Eingängen....


    Beim ATEM Mini könnte es höchstens Probleme bei den HDMI-Leitungen bei größeren Distanzen geben, HDMI ist ja nur für "kurze" Distanzen von 10m oder so spezifiziert. Aber je nach Setup sind ja ot keine größeren Längen nötig und zur Not kann man ja auch auf SDI und wieder zurück wandeln.

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  • Bei mir werden die Distanzen auch nicht so groß sein.
    Maximal 5 - 10 m.
    Selbst bei meinem altem Mischer dem Edirol V4 waren die Distanzen maximal 10 m.

  • Es wird bzw ist der Atem Mini Pro geworden.

    Keine schlechte Entscheidung. Ich bin mit dem Mini Pro zufrieden. ABER:

    Der einzigste Nachteil ist der fehlende Kopfhöreranschluss aber da gibt es auch andere Lösungen.
    z.b. Monitor mit Kopfhörer anschluss und HDMI oder vom HDMI signal das audio abgreifen.

    Wenn ich mich HEUTE entscheiden müsste würde ich wenigstens den Atem Mini Extreme nehmen.
    Warum?

    • Wegen dem 2. HDMI-Out. Dadurch bekomme ich sowohl die Multiveiwansicht als auch einen Programm-Ausgang für Bühnenmonitor, Beamer etc.
    • Der Atem Mini Extrem bietet genau diesen Kopfhörerausgang den Du Dir jetzt über den Multiviewmonitor holen musst.

    Beim ATEM Mini könnte es höchstens Probleme bei den HDMI-Leitungen bei größeren Distanzen geben, HDMI ist ja nur für "kurze" Distanzen von 10m oder so spezifiziert.

    Genau das Problem hatte ich schon bei 5 Metern und es war kein totales "Billigkabel". Das hat am Anfang auch wunderbar funktioniert, aber nach ein paar Einsatzen, trotz Zugentlastung hat es immer wieder Probleme gegeben. Das 3-Meter Kabel funktioniert dagegen problemlos.

    Bei mir werden die Distanzen auch nicht so groß sein.
    Maximal 5 - 10 m.
    Selbst bei meinem altem Mischer dem Edirol V4 waren die Distanzen maximal 10 m.

    Wenn es Richtung 10 Meter geht würde ich schon mal sündhaft teure HDMI-Kabel, evtl. mit Glasfaser einkalkulieren oder eben HDMI-SDI- Wandler und wieder zurück plus SDI Kabel...


    Und ab min. 3 SDI-Strecken ist dann das ATEM Produktion StudioHD preislich gegenüber dem ATEM Mini EXTREM im Vorteil :lips:, es sei denn man will streamen.


    Da hat man echt die Qual der Wahl und das nur bei diesem Hersteller.

    Grüßle,
    Steve

  • Keine schlechte Entscheidung. Ich bin mit dem Mini Pro zufrieden. ABER:

    Wenn ich mich HEUTE entscheiden müsste würde ich wenigstens den Atem Mini Extreme nehmen.
    Warum?

    • Wegen dem 2. HDMI-Out. Dadurch bekomme ich sowohl die Multiveiwansicht als auch einen Programm-Ausgang für Bühnenmonitor, Beamer etc.
    • Der Atem Mini Extrem bietet genau diesen Kopfhörerausgang den Du Dir jetzt über den Multiviewmonitor holen musst.

    Ja stimmt der Mini Extreme hat diesen Kopfhörerausgang.

    Aber da ich maximal nur 4 Kameras anschließen werde und eigentlich auch nicht vorhabe über über den HDMI ausgang auf einen Beamer oder extra Monitor das aus zu geben ist für mich erst mal der Mini Pro ausreichend.


  • Heute ist der ATEM Mini Pro nun auch endlich da.

    Hatte den erst am Wochenende Bestellt.
    Natürlich musste ich gleich mal ein bisschen probieren und habe mir auch mal die Anleitung herunter geladen.
    Wenn ich das Richtig in der Anleitung gelesen habe kann man mit dem Mini Pro über USB auf Festplatte auf zeichnen und gleichzeitig über Netzwerk auch Streamen.

    In den nächsten Tagen werde ich mir den ATEM Mini Pro mal genauer anschauen bzw.

  • Wenn ich das Richtig in der Anleitung gelesen habe kann man mit dem Mini Pro über USB auf Festplatte auf zeichnen und gleichzeitig über Netzwerk auch Streamen.

    Ja, das sollte gehen. Muss halt die USB-Festplatte korrekt erkennen. Und streamen per Netwerk geht halt meines wissens "nur" direkt an den Streaming-Anbieter wie Youtube, Twitch usw. Also Programme wie OBS bleiben per Netzwerk außen vor. Um diese einzubinden ist dann der USB-Anschluss gefragt.

    Grüßle,
    Steve