PTZ-Alternative für stationäres Streaming-Video

  • Hallo allerseits,


    da ich kein passendes Unterforum gefunden habe - und neu hier bin - hoffe ich mal, dass meine Frage hier reinpasst.

    Ich wurde gebeten mir (ehrenamtlich) mal Gedanken über ein Upgrade unserer Videomöglichkeiten zu machen. Derzeit gibt es einen an der Wand fest (mit Kugelkopf) montierten Camcorder, der die Bühne aufnimmt. Aufgrund von Corona wird nun häufiger aufgenommen und gestreamt. Dieser alte Camcorder bietet aber einerseits nur unterdurchschnittliche Bildqualität (das Teil ist rund zehn Jahre alt) und muss außerdem immer von Hand hin und her gedreht oder gezoomt werden. Das ist ziemlich kompliziert und sieht im Bild natürlich doof aus.


    Nun kam mir der Gedanke stattdessen eine PTZ-Cam zu installieren. Mit Preisen um die 2-3k für eine FullHD-Variante wäre das auch im preislichen Rahmen. ABER: Jetzt habe ich mehrfach gehört, dass die Bildqualität nicht gerade der Hammer sein soll ... und das wäre ja schon wünschenswert, wir wollen uns ja verbessern. ;) Soweit mir nun bekannt ist, liegt das u.a. an dem relativ kleinen Bildsensor, der bei PTZ-HD-Cams meist um die 2,5-3" liegt. Die besseren 1"-Sensoren gibt es (meines Wissens) wohl erst bei den teureren 4K-Vertretern. Dort beginnen die Preise aber bei rund 9K ... das wäre zu viel des Guten.


    Nach etwas Recherche stieß ich auf motorisierte Kamerasteuerungen bzw. "robotic camera mounts", also Roboter-Kamerahalterungen. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen sammeln können? Ist so eine motorisierte Fernsteuerung - in Verbindung mit einer guten Videokamera/Filmkamera - gut verwendbar, bei gleichzeitig gutem Bildergebnis? Falls ja ... welche Modelle könntet ihr empfehlen?


    Wichtig: Wir wollen kein professionelles Filmaufnahmeequipment mit Kameraarm und -schiene installieren. Vielmehr soll die Montage des "motorisierten Fernsteuermoduls" (inkl. Cam) wieder an derselben Stelle erfolgen. Hauptsache wir können die Kamera - per Fernsteuerung - drehen, neigen und zoomen.


    Nur mal theoretisch gedacht: Ein besserer 1"-Camcorder (wie bspw. ein Sony FDR-AX700 4K) kostet rund 1,5K - dazu noch die motorisierte Fernsteuerung - ergäbe in Summe wesentlich weniger als eine 4K-PTZ mit 1"-Sensor. Aber gerade mit den Fernsteuerungsmodulen habe ich bisher überhaupt keine Erfahrung.


    Die Fernsteuerung der Kamera sollte idealerweise per Stick erfolgen können, d.h. ein RemoteControlSystem mit Stick ist dafür auch geplant. Im PC mixen wir dann alles (Bild mit Szenensteuerung und Ton) und schicken das dann als Stream raus.


    Ich würde mich über technische und Modell-Tipps ebenso freuen wie über Lesetipps.


    Cheers,

    Tom



    P.S. Mir fällt gerade auf, dass noch einige Infos zum Setting fehlen...

    Neben der o.g. neuen Kamera soll eine zweite (fest montierte) Kamera an der Seite montiert werden, um etwas Aufnahmedynamik zu ermöglichen. Die Verkabelung geschieht mit HDMI (auf SDI wollen wir möglichst verzichten weil HDMI nämlich schon liegt). Testweise sind die Übertragungswege hierfür auch ausreichend, also nicht zu lang. Der Ton wird über die PA gemixt und dem PC (Windows) zugespielt. Die Videodaten werden an einer Blackmagic aufgenommen. In OBS mixen wir dann die Szenen mit Bild und Ton.

  • Nachtrag: Habe noch etwas weiter gesucht. Dabei stieß ich auf Gimbalsysteme, die man mit DSLRs oder Filmkameras versehen kann. Das wäre theoretisch auch eine Option. Allerdings frage ich mich ob ein an der Kamera angeschlossenes HDMI-Kabel bei den Bewegungen des Gimbals nicht vielleicht zum Problem werden könnte (oder kann man ggf. den Bewegungsfreiraum technisch begrenzen?). Andererseits gibt es zwar die Möglichkeit mittels HDMI-Transmitter das Bildsignal drahtlos zu übertragen (um es dann ggf. per Videograbber, wie Blackmagic, einzuspeisen) aber das geschieht wohl meist per WLAN (hab ich zumindest bei Zhiyun Crane 3S so gefunden). Das könnte natürlich zum allgemeinen WLAN-Problem werden, weil in demselben Raum noch ein WLAN-Router fürs lokale Netzwerk steht.

  • Ich weiß ja nicht wievielfach der optische Zoom sein soll, aber günstig kann man sich eine Combo „zusammenklicken“. Wenn man sich ein DJI Osmo+ besorgt (werden nicht mehr hergestellt). Der hat einen optischen Zoom 3,5fach und 7 inklusive Digitalzoom. Dabei handelt es sich um eine Combi Digitalkamera inkl. Gimbal.


    Das ganze kann man mit einer Stativschraube befestigen und über ein Crystalsky Monitor inkl. Touchscreen über WLAN steuern, sowie das Bild aus dem Crystalsky-Monitor per HDMI ausgeben. WLAN kann ja 2,4 oder 5 GHz.

  • Ich weiß ja nicht wievielfach der optische Zoom sein soll, aber günstig kann man sich eine Combo „zusammenklicken“. Wenn man sich ein DJI Osmo+ besorgt (werden nicht mehr hergestellt). Der hat einen optischen Zoom 3,5fach und 7 inklusive Digitalzoom. Dabei handelt es sich um eine Combi Digitalkamera inkl. Gimbal.


    Das ganze kann man mit einer Stativschraube befestigen und über ein Crystalsky Monitor inkl. Touchscreen über WLAN steuern, sowie das Bild aus dem Crystalsky-Monitor per HDMI ausgeben. WLAN kann ja 2,4 oder 5 GHz.

    Hm ... interessante Idee. Ob die Qualität ausreicht? Allerdings gibt es ja inzwischen die neue Pocket 2 ... mit 1,7"-Sensor und angeblich massiv gesteigerter Bildqualität. Ist die Frage ob man die auch mit dem CrystalSky koppeln könnte. Denn mit dem Touchscreen-Monitor die Cam steuern und den Videofeed per HDMI in den PC wäre ja super.

  • Der Osmo+ ist eine 4k Kamera. Wenn man da 3,5 fach optisch reinzoomt sollte einiges möglich sein. Die anderen Osmos haben soweit ich weiß keinen optischen Zoom. Es kann sein, dass die Funkübertragung nur 1280x720 kann. Ansonsten auf Karte kann sie UHD aufzeichnen.


    Ich benutze die Osmo+ mit einer Rode Mikrofon-Angel als "Kamerakran" und kontrolliere das Bild mit einem Crystalsky 3000nits auch im Freien.

  • Hey,
    ich bin auch so ein "Kirchenstreamer".

    Die Verkabelung geschieht mit HDMI (auf SDI wollen wir möglichst verzichten weil HDMI nämlich schon liegt).

    wenn es funktioniert, wunderbar! Wir haben 2 Kameras per SDI angeschlossen weil wir wussten das die Kabelwege (1x20 Meter, 1x30 Meter) per HDMI nicht möglich sind. Bei einer Kamera haben wir es mit nem 5 Meter-HDMI-Kabel versucht, das ging die ersten Male gut und dann nicht mehr. Haben jetzt auf 3 Meter reduziert, nun funktioniert es.

    ber das geschieht wohl meist per WLAN (hab ich zumindest bei Zhiyun Crane 3S so gefunden). Das könnte natürlich zum allgemeinen WLAN-Problem werden, weil in demselben Raum noch ein WLAN-Router fürs lokale Netzwerk steht.

    Kann ein Problem werden, muss es aber nicht. Bevor wir uns ein Blackmagic ATEM Mini Pro angeschafft hatten haben wir mit 4 Smartphones gleichzeitig Livevideo per WLAN an OBS übergeben. Hat problemlos funktioniert. Aber: Wir haben die Netze strickt getrennt:

    • ein Router mit eigenen Acces-Points mit 2,4 GHZ WLAN mit eigenem Kanal für Besucher und Mitarbeiter
    • ein weiterer Router nur für Streaming-Technik. Alles was Video- und Tontechnik anbelangt läuft ausschließlich über 5 GHZ WLAN. Das 2.4 GHZ WLAN des selben Routers auf einem anderen Kanal als der "allgemeine" Router

    In etwa 12 Metern Entfernung steht das Rednerpult dessen Redner man bis zum Portraitmodus ranzoomen können sollte.


    Der Osmo+ ist eine 4k Kamera. Wenn man da 3,5 fach optisch reinzoomt sollte einiges möglich sein.

    Ich weiß jetzt nicht was der OSMo für eine Anfangsbrennweite hat. Aber mit 3.5 optisch bekommst Du damit meiner Meinung nach auf 12 Meter Entfernung keinen Portraitausschnitt des Redners hin. Bei uns ist das ungefähr die gleiche Entfernung und unsere beiden Panasonic HC-V 777 brauchen da mehr Zoom. Kann auswendig nicht sagen wieviel, aber sie brauchen definitiv mehr.


    Wir haben zwischendurch auch mal an PTZ-Kameras gedacht, war uns dann aber einfach zu teuer. Wir sind mit der jetzigen Lösung, BMD Mini Pro, 3 Kameras auf Stativ, 1 GOPRO auf billigem Funk Schwenk-Neiger und Stream per OBS durchaus zufrieden.


    Grüßle,
    Steve

  • Wir haben zwischendurch auch mal an PTZ-Kameras gedacht, war uns dann aber einfach zu teuer. Wir sind mit der jetzigen Lösung, BMD Mini Pro, 3 Kameras auf Stativ, 1 GOPRO auf billigem Funk Schwenk-Neiger und Stream per OBS durchaus zufrieden.

    Hi MediaSteve das heißt dann aber vermutlich, dass ihr Kameraleute habt, die die Cams manuell bedienen oder? In unserem Fall muss notfalls alles von einer Person handlebar sein.

  • Beim Osmo+ kann man die 4k Kamera auf FHD setzen, dann hat man 3,5optisch x 2=7fach. HDMI gibt es auch in optisch. Damit bekommt man auch 30 oder 50m hin.


    Das wollten wir mal bei der Feuerwehr zur Verbindung der Funkfernsteuerung unserer Kopter zum Leitwagen nutzen. Für so ein optisches HDMI ist man dann auch ca.150 € los.


    Rein- und Rauszoomen kann man auch mit der Infrarotfernbedienung. Es gibt Funktransmitter für Video, die die Infrarotsignale von Fernsteuerungen mit übertragen.


    Alten Handys kann man eine Infrarotdiode für den Kopfhörerausgang verpassen, über die man dann infrarot fernsteuern kann. Die kann man sogar mit Infrarotsignalen für das Gerät, welches man nutzen möchte, anlernen. Dann kann man über WLAN die Steuerung von einem anderen Handy aus mit einer Art „Teamview“ fernsteuern. (Eine Art Recycling der alten Handys)

  • Also wie gesagt, die Entfernung per HDMI ist bei uns kein Problem. Wir müssen maximal 20 Meter erreichen (inkl. Extender no problem). Das Infrarot-Gebastelt mag ich mir aber nicht antun, ehrlich gesagt. ;) Hab da so miese Erfahrungen schon beim Beamer bedienen. Dauernd Verbindungsabbrüche bzw. Funkaussetzer. Da gefällt mir die Idee von MediaSteve schon besser - getrennte WLAN-Netze mit Zweckbestimmung. Das könnten wir auch so machen.

  • Hallo,

    Hi MediaSteve das heißt dann aber vermutlich, dass ihr Kameraleute habt, die die Cams manuell bedienen oder? In unserem Fall muss notfalls alles von einer Person handlebar sein.

    genau, wir machen das als Team. Wobei 2 Kameras durchaus von einer Person bedient werden kann und die GoPRo wie schon geschrieben per billigem Funk-Schwenk-neige-Kopf gesteuert wird. Ganz am Anfang haben wir tatsächlich Ton, Kameras, Präsentation, OBS, Kontrollstream, Chat zu zweit bedient. Das ging auch, war aber ein mords Stress. ISt so schon entspannter und auch Qualitativ besser.

  • Beim Osmo+ kann man die 4k Kamera auf FHD setzen, dann hat man 3,5optisch x 2=7fach.

    kann bei 12 Metern immer noch knapp sein für eine Portraitdarstellung. Ich achte am Wochenende mal auf den Vergrößerungnsfaktor den wir benötigen.

    Für so ein optisches HDMI ist man dann auch ca.150 € los.

    Hab mir das grad mal angesehen. Bin bei 20 Meter auf ca. 90 Euro gestoßen. Aber bei dieser Lösung wäre ich extrem Misstrauisch. Warum? Ganz einfach: im Prinzip ist das doch ein passiver Wandler der auf der einen Seite das Signal für das Glasfaser codiert und auf der anderen Seite decodiert. Also eine Art passiver Extender. Und da liegt für mich der Knackpunkt. Wie lange macht der decoder/encoder das ganze mit? Also vorher würde ich dann tatsächlich wie Artomiano mit nem aktiven Extender (mit eigener Stromversorgung) oder gleich mit ner SDI Lösung mit den entsprechenden Konvertern arbeiten. Ist zwar teuerer als das optische HDMI, aber das ist nicht umsonst ein Standard in der Veranstaltungstechnik. HDMI ist meiner Meinung nach einfach ein Konsumer-stanard und alles über 3 Meter wird schwierig oder ebenfalls teuer.

  • ...im Prinzip ist das doch ein passiver Wandler der auf der einen Seite das Signal für das Glasfaser codiert und auf der anderen Seite decodiert.


    Ich denke dass das rein passiv technisch nicht möglich ist. Bei HDMI liegt auf einem Pin eine Spannung von +5V als Spannungsversorgung, ich nehme an das solche Wandler dann diese Spannung verwenden.


    Bei Glasfaser ist immer die Konfektionierung von Steckverbindern problematisch, somit ist man i.d.R. an fixe Längen gebunden welche es fertig konfektioniert gibt. Oder man muss sich das mit der Steckerkonfektionierung antun wollen.


    Meiner Meinung nach ist eine Übertragung via SDI gegenüber Glasfaser in den meisten Fällen deutlich sinnvoller und so teuer sind die Konverter HDMI-SDI auch nicht mehr (Billigmodelle ca. 30€, gute Modelle (Blackmagic Mini Konverter 3G) liegen bei ca. 50€ pro Stück) so dass das auch kostentechnisch überschaubar bleibt.


    Zudem lassen sich SDI-Leitungen auch mit überschaubarem Aufwand konfektionieren, ggf. gibt es hier auch problemlos feldkonfektionierbare Steckverbinder.


    Glasfaser macht immer dann Sinn wenn massive Störeinflüsse (EMV, Elektrosmog....) zu erwarten sind oder wenn bspw. einzelne Gebäude miteinander vernetzt werden um keine Potentialverschleppungen und ggf. Masseschleifen bzw. einen ungewollten Potentialausgleich über Kupferleitungen zu haben.


    Oder natürlich für größere Längen (100m....500m) in richtig großen Gebäuden.


    Aber bei den normalen Leitungslängen von meistens 20 bis 50 oder auch mal 70m oder so ist Kupfer über Koaxkabel wie für SDI benötigt deutlich sinniger, vor allem wenn es "nur" 3G-SDI sprich popeliges Full-HD ist.


    Das ist meine bei etlichen Live-Events und Mehrkamera-Produktionen, teils in quasi Studio-Umgebung, oft aber "On Location" gesammelte Erfahrung....

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Muss jeder selbst entscheiden, was er nutzen möchte.


    Was ich jetzt leidlich erfahren habe war, dass sogar SDI nicht immer läuft.

    Es gibt nämlich SDI Level A und Level B. Meine Sony Z90 gibt nur Level B aus, während der Atomos Shogun7 nur SDI Level A annimmt. Ich habe mich schwarz geärgert einen SDI-Ausgang an der Z90 zu haben, der so nicht funktioniert bzw. nur SDI Level B ISO. Nicht mal SDI 12G. Nun bin ich genötigt wieder HDMI 2.0 zu nutzen.


    Ich habe mir von BMD die Micro Converter HDMI zu SDI und BiConnect zugelegt. Die musste ich per USB erst umstellen, dass sie Level A ausgeben. (Alles so Feinheiten, mit denen man als Anfänger nicht rechnet)


    Es gibt übrigens noch eine Möglichkeit ohne PTZ. Eine 360Grad Kamera. Die bekommt von der Bühne bis zu Zuschauerzwischenschnitte alles mit und kann je nach Pixelzahl auch zoomen. Da kann man live den Zu sendenden Bildausschnitt wählen und geraderechnen, da man sonst ja ehr eine fischaugenmäßige Verzerrung hat. Nimmt man jetzt nicht die Hochpixelzahlkamera, dann kann man auch zwei davon in unterschiedlicher Entfernung positionieren. (Insta macht da ganz gute Cams).

  • Ich denke dass das rein passiv technisch nicht möglich ist. Bei HDMI liegt auf einem Pin eine Spannung von +5V als Spannungsversorgung, ich nehme an das solche Wandler dann diese Spannung verwenden.

    Genau so meinte ich das . Für mich ist das "passiv" weil das optische HDMI "nur" die vorhandene Spannung von HDMI nutzt und nicht über ein eigenes Netzteil den benötigten Strom zieht.

    Meiner Meinung nach ist eine Übertragung via SDI gegenüber Glasfaser in den meisten Fällen deutlich sinnvoller und so teuer sind die Konverter HDMI-SDI auch nicht mehr (Billigmodelle ca. 30€, gute Modelle (Blackmagic Mini Konverter 3G) liegen bei ca. 50€ pro Stück) so dass das auch kostentechnisch überschaubar bleibt.

    das sehe ich genau so!

  • Es gibt übrigens noch eine Möglichkeit ohne PTZ. Eine 360Grad Kamera. Die bekommt von der Bühne bis zu Zuschauerzwischenschnitte alles mit und kann je nach Pixelzahl auch zoomen. Da kann man live den Zu sendenden Bildausschnitt wählen und geraderechnen, da man sonst ja ehr eine fischaugenmäßige Verzerrung hat. Nimmt man jetzt nicht die Hochpixelzahlkamera, dann kann man auch zwei davon in unterschiedlicher Entfernung positionieren. (Insta macht da ganz gute Cams).

    das wäre evtl. eine Möglichkeit, man ist da dann aber sehr stark an das System dieser Kamera gebunden, oder?

    Es gibt da auch noch diese "Mevo"-Cams, das haben wir mal getestet. Hat prinipiell funktioniert, es gab aber diverse Einschränkungen die uns letztlich nicht überzeugt hatten. So konnte man z.B. die Cam nicht sinnvoll und günstig in OBS integrieren. Für rudimentäre Texteinblendungen wäre ein Vimeo-Plus-Abo nötig gewesen...

  • Hallo,

    In etwa 12 Metern Entfernung steht das Rednerpult dessen Redner man bis zum Portraitmodus ranzoomen können sollte.

    Bei uns ist das ungefähr die gleiche Entfernung und unsere beiden Panasonic HC-V 777 brauchen da mehr Zoom. Kann auswendig nicht sagen wieviel, aber sie brauchen definitiv mehr.

    Beim Osmo+ kann man die 4k Kamera auf FHD setzen, dann hat man 3,5optisch x 2=7fach.

    kann bei 12 Metern immer noch knapp sein für eine Portraitdarstellung. Ich achte am Wochenende mal auf den Vergrößerungnsfaktor den wir benötigen.

    Wie versprochen habe ich am Wochenende nochmal nachgeschaut. Entfernung von 2 Kameras Panasonic HC-V777 / Panasonic HC-X929 ist 10 Meter zum Rednerpult. Für eine ordentliche Porträtdarstellung benötigen wir ca. 10-12-fach Zoomfaktor. Wir kommen also auch da schon recht nahe an den digitalen Zoom der Kameras heran. Eine dritte Kamera filmt von der Empore, ist nochmals ca. 2 Meter weiter entfernt, bei dieser Kamera habe ich für Details (wenn man mal die Christbaumkugeln oder das Blumengesteck zeigen will) bereits den digitalen Zoom aktiviert obwohl ich kein großer Freund davon bin. Aber: Für eine Auflösung beim Livestream von 1280x720 Pixeln reicht es uns allemal aus.

    Grüßle,
    Steve