Ideale Tasche bw. Rucksack

  • Wir beradeln gerade den Weserradweg und mein Rucksack bewährt sich

    Schöne Gegend, viel Spaß.


    Aber lass Dich nicht in die Wälder locken, das hat den ollen Römern auch nicht gut getan... ;)

  • Schöne Gegend, viel Spaß.


    Aber lass Dich nicht in die Wälder locken, das hat den ollen Römern auch nicht gut getan... ;)

    Wir haben in Bodenwerder geübt, wie man schnell auf einer Kanonenkugel fliehen kann und sich im Bedarfsfall mit dem eigenen Skalp wieder aus dem Wasser/Sumpf zieht:yes:

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • Guten Morgen, jetzt gebe ich noch meinen Senf dazu. Das Problem Rucksack, Fototasche oder Bereitschaftstasche, also eine Tasche in die nur die Kamera kommt, hat mich auch lange beschäftigt. Ich habe alle drei Typen.


    Für lange Fußwanderungen zu einem Ziel ist der Rucksack perfekt geeignet. Läuft einem dabei schnell was über den Weg muss man es laufen lassen. Entweder ist man zu langsam oder nach dem dritten Ein- und Auspacken ist mir die Lust dazu vergangen. Eigentlich verwende ich den Rucksack nie.


    Da ist die Fototasche, die in der bis auf das Stativ alles drinnen ist bedeutend praktischer. Die Kamera lässt sich relativ schnell herausnehmen. Dafür habe ich am Abend Kreuz- und Schulterschmerzen.


    Und dann zur Bereitschaftstasche. Für die GH3 habe ich sogar zwei verschiedene. Eine kleinere in die die Kamera mit dem 14-140er passt, das ist die Ausrüstung die für einen Großteil meiner Aufnahmen geeignet ist, oder die Größere in der die Kamera mit dem 100-400 Platz findet. Die Ziesel-, Biber-, Rehausrüstung. Leicht zu tragen und schnell bei der Hand.


    Für die Videokamera habe ich nur die "große" Fototasche und eine kleinere Bereitschaftstasche die ich aber praktisch nie nutze.


    Wird es unwegsam, feucht, staubig oder schmutzig und es ist nichts geplant stecke ich einfach die Panasonic FT5 ein.


    So sind halt meine Erfahrungen - Ian

    vg Ian

  • Mit Taschen ist es genau so wie mit Mikrofonen oder mit dem richtigen Handwerks-Werkzeug - es gibt nicht DIE (DAS) eine Richtige.

    Für jeden Anwendungsfall muss man neu entscheiden. Deshalb habe ich auch viele verschiedene Taschen.

    UND: Kein Vorteil ohne Nachteil! ;O)

  • Meine Erfahrung zur Tasche: man muss sie schnell mit einer Hand auf und zu bekommen, da sind Systeme mit Reißverschluss, den man auch noch im Bogen herum aufziehen muss und der meistens auch noch klemmt plus zusätzlichem Klippverschluss einfach nur lästig. Ich weis auch nicht warum die Hersteller es nicht fertig bringen für die Bereitschaft einen einfachen Klettverschluss und für die längere Aufbewahrung einen zusätzlichen Reisverschluss zu implementieren. Die Klippverschlüsse sind eigentlich fast immer kontraproduktiv, weil man dazu i. d. R. zwei Hände braucht, aber zu oft nicht frei hat. Ich halte es daher auch so: für den Transport im Flieger oder Auto transportiere ich die Ausrüstung nebst Zubehör im gro0en Fotorucksack; unterwegs am Urlaubsort plane ich, was ich an diesem Tage brauche und packe es in eine Tasche.


    Meine jetzige Tasche für die GX10 hat oben eine Lasche mit Reißverschlüssen rechts und links. Diese sind mit einem Stoffbügel verbunden, so dass man sie mit einer Hand gleichzeitig aufziehen kann. Funktioniert auch fast immer. In Seitentaschen passt noch meine Osmo Pocket, die kleine RX10 VII und Akkus. Die Tasche ist nur aus einem Nylongewebe gefertigt und bietet daher keinen sonderlichen Schutz gegen harte Stöße. Nichts ohne Vor- und Nachteile; da gebe ich SYTH völlig Recht.

  • Für lange Fußwanderungen zu einem Ziel ist der Rucksack perfekt geeignet. Läuft einem dabei schnell was über den Weg muss man es laufen lassen. Entweder ist man zu langsam oder nach dem dritten Ein- und Auspacken ist mir die Lust dazu vergangen. Eigentlich verwende ich den Rucksack nie.


    Da ist die Fototasche, die in der bis auf das Stativ alles drinnen ist bedeutend praktischer. Die Kamera lässt sich relativ schnell herausnehmen. Dafür habe ich am Abend Kreuz- und Schulterschmerzen.


    Es gibt Fotografen die nehmen eine Hüfttasche um darin die Kamera "schussbereit" zu haben.


    Hier gibt es Modelle welche mit einer Hand schnell zu öffnen sind, man hat die Kamera dann sehr schnell griffbereit und sie ist vor Umwelteinflüssen geschützt, zudem bringt man ggf. einen Ersatzakku, Taschentücher o.ä. mit in die Hüfttasche.


    Ich persönlich komme mit Hüfttaschen nicht klar, die einseitige (Mehr-)Belastung geh mir auf’s Kreuz, mehr wie bei einer Umhängetasche, daher ist eine Hüfttasche für mich keine Option.


    Und dann zur Bereitschaftstasche. Für die GH3 habe ich sogar zwei verschiedene. Eine kleinere in die die Kamera mit dem 14-140er passt, das ist die Ausrüstung die für einen Großteil meiner Aufnahmen geeignet ist, oder die Größere in der die Kamera mit dem 100-400 Platz findet. Die Ziesel-, Biber-, Rehausrüstung. Leicht zu tragen und schnell bei der Hand.


    Wenn Du diese Taschen meinst welche direkt auf die Kamera maßgeschneidert sind und die ggf. fix an der Kamera befestigt werden und wo man dann oben so ein Leder-Lätzchen runterklappt - die Dinger sind in meinen Augen ziemlich suboptimal und eigentlich nur für den Gelegenheitsknipser oder -filmer interessant.


    Oder meinst Du diese Taschen die man umhängt und die halt der Kameraform angepasst sind so das nur die Kamera mit Objektiv daran rein passt - die sind schon eher was, aber da kann ich auch gleich eine (kleine) normale Tasche nehmen....


    Für jeden Anwendungsfall muss man neu entscheiden. Deshalb habe ich auch viele verschiedene Taschen.


    Ist halt so wie bei den Frauen. Die brauchen auch i.d.R. mehrere viele Handtaschen, passend für den Anlass und natürlich farblich auf Kleid und so abgestimmt….:panic:



    Nur das wir nicht zu jedem Outfit die passende Fototasche brauchen :yes:



    Meine Erfahrung zur Tasche: man muss sie schnell mit einer Hand auf und zu bekommen, da sind Systeme mit Reißverschluss, den man auch noch im Bogen herum aufziehen muss und der meistens auch noch klemmt plus zusätzlichem Klippverschluss einfach nur lästig. Ich weis auch nicht warum die Hersteller es nicht fertig bringen für die Bereitschaft einen einfachen Klettverschluss und für die längere Aufbewahrung einen zusätzlichen Reisverschluss zu implementieren. Die Klippverschlüsse sind eigentlich fast immer kontraproduktiv, weil man dazu i. d. R. zwei Hände braucht, aber zu oft nicht frei hat.


    Ich habe da eine schöne Tasche von Cullmann, diese hat eine quasi Innentasche inclusive einklettbaren Unterteilungen die über einen Rollverschluss mit Kordelzug verschlossen werden kann und die dann in einer Art Außentasche steckt.


    Diese Außentasche wird dann nur mittels Klett verschlossen gehalten.


    Den Rollverschluss kann man wen man ihn nicht benötigt umkrempeln und zwischen Innen- und Außentasche stopfen. Diese Tasche ist für mich ideal für Tagesausflüge, passt eine DSLM mit einem oder zwei kleineren Objektiven rein plus ggf. ne 0,5l Flasche Wasser und Kleinzeugs....


    Ich weiß leider die Typenbezeichnung nicht mehr und auch nicht ob diese Tasche noch aktuell im Programm ist, meine ist schon älter, habe sie bestimmt schon 6 oder 7 Jahre.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Ich meinte so eine Holstertasche mit Zipp- und Klippverschluss. Außer einem Reserveakku, einem Putztuch, Putzpinsel und dem Handy hat da sonst nichts mehr Platz. Die passgenaue mit Riemchen hatte ich für meine alte analoge Spiegelreflex. Die wurden damals praktisch (70er Jahre) mit der Kamera mitverkauft.


    lowepro_toploader_pro_tlz70awii.jpg

    vg Ian