Tamron 18-300 mm. für Fuji und Sony

  • 18 bis 300mm ist schon eine Hausnummer, ein typisches "Superzoom" halt....


    Den ganzen Festbrennweitenliebhabern wird es angesichts des Zoombereiches und der daraus resultierenden Lichtstärke schier den Magen rumdrehen, aber für gewisse Anwendungen (Reisefotografie....) ist so ein Objektiv sicherlich nicht verkehrt wenn der Focus auf möglichst wenig Platzbedarf und/oder Gewicht gelegt wird.


    Ein weiterer Vorteil ist ggf. der Verzicht auf einen Objektivwechsel weil man vom Weitwinkel bis extremes Tele alles in einem hat. Für mich wäre es nichts da ich ja inzwischen in mFT oder im Canon VF unterwegs bin und an Kameras wie einer FS5 oder FS7 macht das Teil für mich nur sehr wenig Sinn.

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  • Die Frage bei solchen Superzooms ist halt wie es mit der Parfokalität ausschaut, als

    und an Kameras wie einer FS5 oder FS7 macht das Teil für mich nur sehr wenig Sinn.

    Vermutlich wird die Parfokalität bei solch einem Zoombereich nicht besonders ausgebildet sein, was den Einsatz als Videoobjektiv doch sehr einschränkt - zumindest bei meiner Art des Filmens.

  • 18 bis 300mm ist schon eine Hausnummer, ein typisches "Superzoom" halt....


    Den ganzen Festbrennweitenliebhabern wird es angesichts des Zoombereiches und der daraus resultierenden Lichtstärke schier den Magen rumdrehen, aber für gewisse Anwendungen (Reisefotografie....) ist so ein Objektiv sicherlich nicht verkehrt wenn der Focus auf möglichst wenig Platzbedarf und/oder Gewicht gelegt wird.


    Ein weiterer Vorteil ist ggf. der Verzicht auf einen Objektivwechsel weil man vom Weitwinkel bis extremes Tele alles in einem hat. Für mich wäre es nichts da ich ja inzwischen in mFT oder im Canon VF unterwegs bin und an Kameras wie einer FS5 oder FS7 macht das Teil für mich nur sehr wenig Sinn.

    Lt. 18.15 des Videos ist es parfokal, was für ein solches Superzoom erstaunlich ist.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • Wäre genau das Objektiv für jemanden (wie mich z. B.), der ungerne unterwegs Objektive wechselt und trotzdem gerne permanent einen großen Brennweitenbereich zur Verfügung haben möchte. Würde ich beim Kauf eine Sony Alpha 6600 (mit der ich immer mal wieder liebäugle) sofort dazu kaufen.


    Den o. g. Anspruch erfüllt die Sony RX10 Mark III oder IV mit ihrem Brennweitenbereich von 24 .... 600 mm auch sehr gut. Deren fest verbautes Zeiss-Objektiv ist Spitze, allerdings muss man in punkto Sensorgröße hier Abstriche machen: verbaut ist nur ein 1" Sensor. Wenn die Kamera noch intern ND-Filter verbaut hätte, würde ich (zum Filmen) sofort zugreifen (ich hatte früher mal die Mark III).

  • Das Tamron 70-500mm hatte ich an meiner Canon EOS 700D mit APS-C Sensor, auch ein gewichtiger Brocken.

    Die Bildqualität war in allen Belangen OK. Für das filmen war immer ein stabiles Dreibeinstativ nötig.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Liest sich für mich (Amateur) sehr verlockend - ich mag unterwegs keine Objektivwechsel; hatte damit schon Ärger (öliges Tröpfchen auf dem Sensor, was erst zu Hause bei der Sichtung des Materials bemerkt wurde und sich in den Videos nicht so leicht beheben ließ).


    Ich habe einige Jahre mit der Sony RX10 Mark 3 und parallel mit der Sony Alpha 6300 gearbeitet. Bei denen gab es nicht viel zu kritisieren. Kann auch nicht behaupten, dass ich das Gefühl hatte, dass die eine besser gewesen wäre als die andere - trotz des Sensorunterschiedes von 1" zu APS-C. Die RX10 Mark 3 hatte wegen der 600 mm Brennweite auf den Safaris in Namibia große Vorteile.


    Namibia 2017: https://www.youtube.com/watch?v=-Rf5Uc99Bb0&t=1s


    Würde vor dem Kauf einer RX10 Mark 4 oder einer Sony Alpha 6600 plus Tamron 18 ... 300 gern mal beide parallel testen (der Schwerpunkt liegt bei mir beim Filmen).


    Vielleicht hat jemand da eigene Erfahrungen gemacht ? Die Alpha 6600 wurde in den Tests ja hoch gelobt; aber so richtig viel hört man aus der Praxis dann leider doch nicht mehr; ähnlich ist es mit der aktuellen RX10 IV.


    LG vobe49

  • Ich hoffe, es für meine Fuji, vor meiner etwas größeren Reise Mitte November zum Test zu erhalten. Zusage einer Leihgabe durch meinen Fotohändler liegt vor. Hat mich eine Flasche Primitivo di Manduria gekostet.:pfeifen:

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • Die Alpha 6600 wurde in den Tests ja hoch gelobt; aber so richtig viel hört man aus der Praxis dann leider doch nicht mehr; ähnlich ist es mit der aktuellen RX10 IV.

    Solange Sony uns das Filmen in 4k mit 50/60p in den angeführten Klassen verwehrt, kommt mir keine Neue ins Haus. Nach längerer Zeit habe ich jetzt auf Rügen mal wieder meine A6300 aktiviert. In Kombination mit der Hero 10 war das ein unbeschwertes Filmen. Die Ergebnisse muss ich mir aber noch anschauen (bin momentan noch bei den recht guten Fotos).


    Jedenfalls blieb das mitgebrachte Stativ die ganze Zeit im Schrank. Den Gimbal habe ich auch nur einmal eingesetzt. Im Vergleich ist mir das inzwischen alles zu schwer, unhandlich, unpraktisch. Da reichte mir die Auflage der A6300 auf der Fototasche. Die nachträgliche Stabilisierung wird es hoffentlich richten. Die Hero10 stabilisiert ohnehin gut. Einziges Manko ist der größere Zoombereich.

  • Die Hero10 stabilisiert ohnehin gut. Einziges Manko ist der größere Zoombereich.

    Meine Hero10 hat keinen Zoom.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • Weshalb Sony permanent die 50p meidet ist mir auch unverständlich.

  • Ich vermisse 50p nicht mehr, obwohl auch einmal dieser Fraktion angehörte

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • Meine Hero10 hat keinen Zoom.

    Meine auch nicht - die Äußerung bezog sich auf die geschilderte vorhandene Filmmöglichkeit unterwegs (in diesem Fall A6300).

  • Hallo,


    danke "vobe49" für den Namibia-Film! Klasse Erlebnis und schön im Film festgehalten!


    Für solche Reisen nutze ich gerne meine Pana FZ2000 mit eingebautem 3-stufigen ND-Filter und reichlich Telebrennweite!

    So ein "Klopper" wie das Tamron kommt mit nicht an meine Fuji X-S10. Das wäre mir dann doch zu kopflastig.

    An der Fuji bleibt auf Reisen das 16-80mm/f4.0, für Lowlight das Voigtländer Ultron 21mm/f1.8 oder das 25mm/f0.95 von Kaxinda und für Ultraweitwinkel das Laowa 9mm/f2.8. Da wechsele ich dann gerne mal das Objektiv und habe nicht so ein Rieseteil um den Hals hängen. ;-)

    Aber Jeder nach seiner Facon.


    VG

    Det

    VG Det


    Fuji X-S10+X-A7/Leica CL/PanaFZ2000/Nikon D750+D600/Leica-DLux109/HX90V/YI 4K+Glas

  • Hallo MovieDed,

    vielen Dank für das positive Feedback. Die meisten Aufnahmen sind beim Namibia-Video ja mit der Sony RX10 Mark 3 gemacht worden. Bei der waren die 600 mm Brennweite bei den Tieraufnahmen ein großer Vorteil. Bei der RX10 fehlt leider ein interner ND-Filter. Die Auf- und Abschrauberei mag ich nicht und mit einem variablen ND-Filter hatte ich keine guten Erfahrungen gemacht. Da muss man wohl sehr viel Geld ausgeben, damit das i. O. geht. Deshalb hatte ich mir nach der RX10 für unsere Nilkreuzfahrt 2019 auch die Panasonic FZ2000 gekauft:


    Nilkreuzfahrt: https://www.youtube.com/watch?v=wrwcD95YguM&t=1s


    Zu dieser Kamera würden mich mal deine Erfahrungen interessieren - denn ich habe die Kamera nach dem Urlaub sofort wieder zurückgegeben (Kulanz - im Gegenzug zum Kauf einer Canon GX10).


    Ich hatte mit der FZ2000 im Urlaub viele Probleme - die Übelsten mit dem Stabilisator - dort war im Video sehr häufig ein starkes Nachziehen (die Objekte sind bei Kamerabewegung quasi hinterher gesprungen; meist beim Filmen vom Schiff herunter mit langer Brennweite) und ein Nachwabbeln im Bild. auch hatte die Kamera permanent Probleme beim Fokussieren der jeweiligen anvisierten Objekte. Das habe ich ja meist noch bei der Aufnahme gesehen; das Wabbeln leider erst zu Hause. Dadurch konnte ich viele wichtige Aufnahme-Sequenzen nicht verwenden, was mich beim Schnitt maßlos geärgert hat.


    Frage - hast du solche Effekte bei deiner Cam auch bemerkt oder hatte ich eine Montagsproduktion. Allerdings könnten auch die Lichtverhältnisse (oft dunstig; oft Farben in braun in braun usw.) dafür eine Mitursache sein. Allerdings gab es auch in Namibia Szenen mit grau in grau, was die RX10 gut bewältigt hat.


    LG vobe49

  • An der Fuji bleibt auf Reisen das 16-80mm/f4.0, für Lowlight das Voigtländer Ultron 21mm/f1.8 oder das 25mm/f0.95 von Kaxinda und für Ultraweitwinkel das Laowa 9mm/f2.8. Da wechsele ich dann gerne mal das Objektiv und habe nicht so ein Rieseteil um den Hals hängen. ;-)

    Aber Jeder nach seiner Facon.


    VG

    Det

    Ich habe auch als "Immerdrauf" das 16-80mm und wüde dieses auch nicht durch solch ein schweres Superzoom ersetzen wollen. Allerdings könnte es Ersatz für mein 55-200mm werden. Dann hätte ich damit ein Telezoom, was im Bedarfsfall auch für eine Totale eingesetzt werden kann.

    Zur Zeit bin ich an einem kleinen Filmprojekt über die Kraniche im Diepholzer Moor beteiligt und da ist bei teilweise miesem Wetter der ständige Objektivwechsel sehr mühsam.

    Hier eine weitere Beshreibung des Objektives mit Bildbeispielen:


    https://ivanjoshualoh.com/2021…per-zoom-tamron-18-300mm/

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • Hallo vobe49,

    meine FZ2000 macht keine Zicken bis ca. 500mm. Ab dann wird sie etwas instabiler. bei 1440mm kommt es dann durch die "Sensorflächenreduzierung?"bei Viedeo zu unruhigem Verhalten, dass aber durch Stativverwendung eliminiert werden kann. Vielleicht hast Du wirklich ein Montagsmodell erwischt.

    VG

    Det

    VG Det


    Fuji X-S10+X-A7/Leica CL/PanaFZ2000/Nikon D750+D600/Leica-DLux109/HX90V/YI 4K+Glas

  • Hallo MovieDad,

    ich kenne eine Reihe von Nutzern, die absolut auf die FZ1000 schwören; dagegen liest man über die FZ2000 kaum etwas. Wie gesagt, ich hatte viele Probleme damit und bin daher auf die Canon GX10 umgestiegen, an der es absolut nichts zu meckern gibt. Allerdings ist die nicht gerade ein Leichtgewicht. Meine Erfahrungen mit der Sony RX10 Mark 3 sind auch durchweg positiv; leider fehlt der ein integrierter ND-Filter, wie ihn die FZ2000 hat; und leider macht Sony in diesem Segment auch immer noch einen großen Bogen um die 50 p, was sehr schade ist.

    Gruß vobe49