Neues 16" Macbook M1 Pro und Davinci Resolve.

  • Ich arbeite mit DVR und bin gespannt wie es auf den neuen Mac Books funktioniert. Was ich bisher in anderen Foren gelesen habe, muss es sehr, sehr gut mit dem bisherigen Mac Book mit M1 Prozessor funktionieren. Bin schon ganz unruhig.


    Viele Grüße


    Lothar

    Hallo Lothar,


    die neuen MacBooks haben den weiter verbesserten M1 Prozessor, sodass die vom Youtube-Apple-Guru Felixba gefeierte weitere Verbesserung mir glaubwürdig erscheint, wenn ich die Konfiguration mit der im Vergleich bescheidenen unserer Air M1 MacBooks betrachte.

    Aber der Preis ist auch eine Ansage mit der Frage:

    Strukturiere ich mein gesamtes Equipment neu; behalte daheim meinen Desktop PC (Eigenbau) und kaufe dazu einen MacBook Pro 2021, den ich unterwegs nicht aus den Augen lassen darf. Dazu die Sorge aufgrund der teilweise ruppigen Art der Handgepäck-dienstleister am Flughafen.

    Für reine Hobbyarbeit wäre mir der Preis zu hoch. Mein im Juni erstandenes MacBook Air M1 hat mir eine zuvor noch nicht gekannte Performance gebracht. Eigentlich müsste das reichen ...


    Wenn du dir ein neues MacBook Pro leistest, wäre ich auf deine Erfahrung gespannt.


    Viele Grüße


    Hansi

  • Ich bin auch gespannt und warte auf die Lieferung, an den Flughäfen habe ich bisher noch nie bei Gepäckkontrollen Probleme gehabt, das sehe ich ganz entspannt und das Equipment ist natürlich auch versichert.

    Nach allem was man hört, muss die Performance mit DVR sehr gut sein. Hoffentlich ruft bald mein Händler an, um mir mitzuteilen, dass das Gerät da ist.


    Viele Grüße


    Lothar

  • haben wir erkennen können, dass Apple Hard- und Software, also die eigene, perfekt aufeinander abgestimmt hat.

    Das ist ja auch seit jeher der unbestrittene Vorteil bei den Apple-Geräten. Meine Anmerkung bezog sich da auch nicht speziell auf die Macs.


    Es ging mir halt nur um die Aussage hinsichtlich einer nicht mehr flüssigen Vorschau bei Anwendung von "ein paar Effekten" (also mehreren auf einen Clip). Das ist mir etwas pauschal gesprochen.

    Denn hier spielen neben viele Faktoren eine Rolle - Quellmaterial, Art und Anzahl der Effekte, Herkunft der Effekte (NLE eigene, oder Fremd -PlugIns.), etc., und natürlich auch die Hardware selbst. Es gibt eben Effekte, die das System kaum belasten und deshalb auch in der Vorschau keine Problem bereiten, wohingegen andere halt "von Natur aus" Rechenleistung abfordern und deshalb einfach nicht als Echtzeitvorschau funktionieren. Neat war hier von mir nur als ein Beispiel angeführt, da es halt allgemein als sehr ressourcenfressend bekannt ist.

    Irgendwann wird man bei jeden System den Punkt erreichen, wo eine Echtzeitvorschau nicht mehr gewährleistet ist.



    Gruß

    Peter

  • Dann kannst du ja bald loslegen. In DVR interessiert uns die Performance bei der Tonbearbeitung. Ich hatte im letzten Anwendertreff von DV Lernkurs interessiert teilgenommen, als Gavin Lucas sich damit beschäftigte.


    Der Ton in unseren kleinen Produktionen (ca. 10-15 Min.) stellt uns noch nicht zufrieden, und DVR haben wir auf unseren MacBooks Air noch nicht hierbei eingesetzt.

    Wenn wir Sportclips aufnehmen, wollen die Hobby-Sportler das schnell haben. Aber bei Videos zur Schulung sind erhöhte Ansprüche zu erfüllen. Daher eben für den Schnitt vor Ort ein MacBook Pro für beste Voraussetzungen.


    PS. (Flughafenkontrollen) In den letzten drei Jahren extrem unerfreuliche Durchsuchungen meines Fotorucksackes in Frankfurt Rhein Main (2x) und dieses Jahr in Kassel-Calden, als der Kontrolleur u. A. das Objektiv von der GH5 abschrauben und prüfen wollte. Hannover hatten wir zum Glück ausgelassen. Die skandalösen Kontrollen dort wurden ja später auch durch die Presse öffentlich gemacht.


    Viele Grüße


    Hansi

  • In der Regel wird meine Kamera sehr oft auf Sprengstoff untersucht. Das war bisher aber immer höflich und völlig OK. Vor Jahren wollte man mir die Mitnahme eines Einbeinstatives in der Kabine durch eine private Sicherheitsfirma am Flughafen Düsseldorf nicht gestatten, im Flughafen Frankfurt war das aber kein Problem. Ich habe dann mit dem beamteten Einsatzleiter ein Gespräch gehabt und danach konnte ich das Einbeinstativ mit in die Kabine nehmen. Ich habe damit auch keinen Passagier erschlagen. :laola:


    Viele Grüße


    Lothar

  • Der Ton in unseren kleinen Produktionen (ca. 10-15 Min.) stellt uns noch nicht zufrieden, und DVR haben wir auf unseren MacBooks Air noch nicht hierbei eingesetzt.

    Also die Audiobearbeitung Fairlight in Resolve scheint schon recht umfangreich zu sein. Ich bin aber erklärtermaßen kein Fan von Resolve.


    Audiomäßig arbeite ich seit vielen Jahren mit dem Steinbergprogramm WaveLab (und Cubase). Es bedeutet zwar immer einen gewissen Aufwand die Bearbeitung außerhalb des NLEs zu machen, aber mit dem richtigen Workflow ist das eigentlich nicht weiter schlimm.

    Dafür erhält man mit WaveLab wirklich professionelle Möglichkeiten, die eine extrem hohe Qualität ermöglichen.



    Vielleicht wäre das ja auch was für euch, denn WaveLab läuft auch auf dem Mac.


    Gruß

    Peter

  • Die Speicherbandbreite der GPU(Abteilung) ist ja nicht der Weisheit letzter Schluss (die zum Vergleich herangezogene 3070 ist ja nun auch nicht so der Bringer (auf PCs bezogen)). I

    Hier die Daten dazu:

    Bildschirmfoto 2021-10-20 um 17.15.13.png

    Dirk PEL

  • 400 GB/s - also gerademal 40% einer RTX3080/3090 (1TB Speicherbandbreite) link

    Das ist schon klar aber das ist nicht der einzige Faktor die entscheidend ist.

    Der M1 MAX spielt z.B. ohne Problemen 5 Streams 8K Material ab und das bei einem Energieverbrauch von 1/5 der hochgerüstete Windows PCs.

  • Ich habe mir ein MacBook Air für den Rohschnitt in Resolve gegönnt.


    das ist schon schön, auf dem Sofa ohne Kabel nur mit dem Speededitor auf dem Schoß 4K zu schneiden. :)


    Dann die mobile SSD ab- und am PC-Schnittsystem anstöpseln und da mit großen Bildschirmen und Monitorboxen zu Ende schneiden / Graden etc.


    Ist jedenfalls ein Workflow, der mir liegt und für den der normale M1 völlig reicht.

    LG
    Bjørn


    Beiträge als Moderator in grün.

  • Ich habe mir ein MacBook Air für den Rohschnitt in Resolve gegönnt.

    Bildschirmgröße ?

    Auf meinem Schreibtisch stehen immerhin zwei 32" Sichtgeräte für die Arbeit mit DaVinci Resolve bereit.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Deswegen ja nur der Rohschnitt… ;)

    Also nur 13" ?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ohne Quicksync und mit 64GB RAM und 8TB SSD kostet das Teil über 8k inkl. Final Cut Pro und Logic Pro.


    Das ist mir für so eine "Krücke" zu teuer mit den Einschränkungen. Da kann ich mir besser die 1TB SSD Version kaufen und selber zwei 4 TB M.2 da reinschrauben. APPLE ist Apotheke ohne Mehrwert.


    We weiss, was so ein Mac Pro unter Dauerlast bringt, wenn alles so hitzeempfindlich auf einem DIE liegt?


    Videoschnitt ist nur ein Teil für mich. Musik ist der andere und da ist Logic Pro oder Cubase Pro noch nicht das Optimum für den M1 MAX.


    Da braucht es noch die eine oder andere Generation.

  • Es kostet nicht über 8K, sondern über 7K!

  • Also nur 13" ?

    Ich denke schon, ist halt das Air.


    Man kann (leider nur) einen beliebig großen Bildschirm anschließen, bei Max und Pro geht mehr.


    Ich will hier niemanden bequatschen, sich unbedingt einen Mac zu kaufen, das MacBook Air ist auch mein erster. ;) Vorher immer ausschließlich PC.


    Das, was Apple allerdings mit den neuen M1-Plattformen anbietet, sollte sich jeder (auch ich mache Musik - neuerdings endlich wieder mit Logic Pro) zumindest mal genauer anschauen. Das, was diese Prozessoren mit gerade mal 20-25W Verbrauch ohne irgendeinen Lüfter (beim Air) leisten, ist schon erstaunlich.


    Die derzeit wichtigste Einschränkung ist natürlich, ob für Programm und Plugins native M1 Versionen existieren.


    Das ist bei Logic Pro X und DaVinci Resolve gegeben, die beide äußerst performant auf den M1-Prozessoren laufen.


    Andernfalls ist man auf Rosetta angewiesen.

    LG
    Bjørn


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  • Ich habe mir ein MacBook Air für den Rohschnitt in Resolve gegönnt.


    das ist schon schön, auf dem Sofa ohne Kabel nur mit dem Speededitor auf dem Schoß 4K zu schneiden. :)


    Dann die mobile SSD ab- und am PC-Schnittsystem anstöpseln und da mit großen Bildschirmen und Monitorboxen zu Ende schneiden / Graden etc.


    Ist jedenfalls ein Workflow, der mir liegt und für den der normale M1 völlig reicht.

    Gratulation! Ja ich glaube das macht richtig Spaß so zu arbeiten. Ich werde auch einen kaufen und dann auf unsere Reise schon der Rohschnitt machen.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Ich habe lange Zeit den Rohschnitt bei unseren WoMo-Reisen mit dem15,4"

    ACER TravelMate 5720-833G25 (robust für Transporte nach Militär-Spezifikation!)

    mitgeführt. Das Teil nehme ich jetzt nur für die Reisefotos weil es für das
    heutige 4K- Video viel zu schwach ist.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ich habe lange Zeit den Rohschnitt bei unseren WoMo-Reisen mit dem15,4"

    ACER TravelMate 5720-833G25 (robust für Transporte nach Militär-Spezifikation!)

    mitgeführt. Das Teil nehme ich jetzt nur für die Reisefotos weil es für das
    heutige 4K- Video viel zu schwach ist.

    Hat aber ganz wenig mit das MacBook M1 Pro oder MAX zu tun8)