Videos auf alten DVD's möglichst verlustfrei in mp4-Datei umwandeln

  • Und wer sich richtig gruseln will der digitalisiert sich einfach Aufnahmen aus der VHS-Steinzeit - meine ältesten selbst gefilmten Aufnahmen sind von 1980 und in einer dementsprechend für heutige Maßstäbe echt gruseligen Qualität weil damals die Videokameras einfach richtig mies waren....

    Die Digitalisierung habe ich vor gut 15 Jahren gemacht. Die Bildqualität, die ich damals auf DVD "rettete", ist nach heutigen Maßstäben tatsächlich miserabel. Die Kameras leisteten wenig, dafür wogen sie eine Menge. Ich war ja schon froh, dass ich 1982 die 2. Generation hatte. Die Kombi (s. Bild) wog zusammen "nur" noch ca. 5 kg, während du dich wahrscheinlich noch mit der 10er Packung rumschleppten musstest. Trotzdem war ich seinerzeit zufrieden, dass man sich gleich Ergebnisse anschauen konnte und nicht erst auf die entwickelten Super 8-Rollen warten musste.

    Videocam 1982.jpg

    Aber oftmals voll mit persönlichen Erinnerungen und vielen Emotionen und daher genauso wertvoll wie qualitativ hochwertige Aufnahmen

    Das sehe ich auch so. Ohnehin habe ich nur eigene Aufnahmen digitalisiert und nicht etwa Spielfilme oder Dokus. Immerhin sehen die Aufnahmen von SVHS später auch als VOB und später in der Umwandlung nach meist mpeg2 etwas besser aus als die von VHS gewonnenen Aufnahmen. Ich habe den 2. Schritt übrigens weitgehend mit dem jeweiligen Schnittprogramm gemacht.


    Mehr Qualität hat man nach meiner Erfahrung durch die jeweilige Art der Digitalisierung zuvor gewonnen oder verloren. Nach vielen Versuchen seinerzeit erwies sich der Digitaleingang meiner Videocam von Panasonic damals als die beste und einfachste Lösung.

  • Genau das habe ich eben auch immer praktiziert.

    Damals (da war der Kanzler noch birnenförmig :teufel: ) war es recht kostenintensiv, da die Platten noch teuer waren. Aber später war ich dann doch sehr froh, dass ich das gemacht habe. Die Qualität entspricht eben dem Original.

    so habe ich es ab 1990 auch gemacht und die mir damals als wichtig erscheinenden Filme abgespeichert.

    Leider ändert sich die "Wichtigkeit" im Laufe der Zeit.

  • Ich war ja schon froh, dass ich 1982 die 2. Generation hatte. Die Kombi (s. Bild) wog zusammen "nur" noch ca. 5 kg, während du dich wahrscheinlich noch mit der 10er Packung rumschleppten musstest.



    Mein erster Kontakt zu einem "tragbaren" VHS-Recorder war tatsächlich mit einem Gerät der ersten Generation, gute 10Kg schwer. Den Nachfolger davon habe ich heute noch herumstehen, inclusive Kamera ;)


    Wird aber denke ich nicht mehr funktionieren, nach so langer Zeit ist da sicher was mit der Elektronik....

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  • Es geht, wie so oft hier, wieder am Thema vorbei...:pfeifen: vobe49 möchte nur wissen wie er seine DVD/Bluray am besten nach mp4 umwandelt und nicht wieviel Kg ihr damals vor 30/40 Jahren zum filmen mit euch rumgeschlept habt...;)

  • Es geht, wie so oft hier, wieder am Thema vorbei...:pfeifen: vobe49 möchte nur wissen wie er seine DVD/Bluray am besten nach mp4 umwandelt und nicht wieviel Kg ihr damals vor 30/40 Jahren zum filmen mit euch rumgeschlept habt...;)

    Also ist der Tipp "Handbrake" hier in Erinnerung zu bringen.


    :thumbup:

  • Habe früher beruflich Video für eine Firma geschnitten die immer wieder Teile von bereits fertigen Filmen nur als finale DVD hatten. Damals habe ich die VOB-Dateien in MPG umbenannt, geschnitten und den finalen Film im gewünschten Format, meistens wieder eine DVD, ausgegeben.


    Die liefen damals dann bei Ausstellungen oft mit einer Beamerprojektion. Für meine Begriffe war die Qualität der VOB/MPG Dateien nicht sichtbar schlechter als DV-Dateien und die liefen in den Filmen ja bunt gemischt hintereinander.


    Premiere hatte mit dem Importieren der unbenannten MPG-Dateien kein Problem. Soviel ich weiß kann das das aktuelle Davinci Resolve nicht mehr. Genauso wie Aufnahmen von SAT-Receiver mit Premiere CS6 direkt bearbeitet werden können, mit dem aktuellen Davinci Resolve nicht.

    vg Ian

  • Es geht, wie so oft hier, wieder am Thema vorbei... :pfeifen:

    ...lass man - interessiert mich alles durchaus.


    Bei uns in der ehemaligen DDR ist dieser erste Digitalaufnahme-Standard an uns Privatleuten ohne besondere Beziehungen (Westkontakte) komplett vorbeigegangen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich während eines Ungarn-Camping-Urlaubes bei einem Westdeutschen mal so ein Kameraungetüm gesehen habe. aber ehrlich gesagt, hätte mich so ein Ungetüm - wie auch die verfügbaren 16 mm Kameras - nicht zum filmen gebracht.


    Mein erster digitaler Fotoapparat war irgend eine Panasonic - so Anfang der 2000er (vollständig silberfarben; hatte einen langen Objektivtubus; finde sie im WEB aber nicht mehr).


    Größtes Problem im Urlaub war bei der die geringe Kapazität der Speicherkarten (weis auch gar nicht, wie sich diese dünnen Plättchen mit lächerlichen Speichervolumen eigentlich damals nannten). Erst als ich so ein extrem teures batteriebetriebenes mobiles Speichergerät gekauft hatte (intern kleine HDD), das die Karten auslesen konnte, war es im Urlaub möglich, drauflos fotografieren zu können.


    Gruß vobe49

  • ...und den finalen Film im gewünschten Format, meistens wieder eine DVD, ausgegeben.


    Die liefen damals dann bei Ausstellungen oft mit einer Beamerprojektion. Für meine Begriffe war die Qualität der VOB/MPG Dateien nicht sichtbar schlechter als DV-Dateien und die liefen in den Filmen ja bunt gemischt hintereinander.

    Wenn man bei DVD bleibt, ist das auch ok.


    Aber wenn Du versuchst das dann zur Dateiausgabe als progressives FHD, oder gar 4k hochzuskalieren, dann erzielst Du nach meiner Erfahrung mit dem DV-Band Material, bzw. .avi als Ausgangsmaterial eine deutlich bessere Qualität.



    Gruß

    Peter

  • Meine Ergebnisse damit waren immer ziemlich ernuechternd...gemessen auch an Zeitaufwand.

    Ich habe damit früher die Videos meiner IXUS 400 etwas aufgehübscht.

    Das Gerät war ja bloß für eine Auflösung von 320x240 gut. Wunder sollte man von so einem Tool sicher nicht erwarten, ich fand das Ergebnis aber nicht sooo schlecht. Was nicht da ist kann man auch nicht herbeizaubern, dem sollte man sich wohl immer bewusst sein. Und solange man es nicht übertreibt lässt sich mit der ein oder anderen Software in einigen fällen noch was machen.

  • Ich habe damit früher die Videos meiner IXUS 400 etwas aufgehübscht.

    Das Gerät war ja bloß für eine Auflösung von 320x240 gut. Wunder sollte man von so einem Tool sicher nicht erwarten, ich fand das Ergebnis aber nicht sooo schlecht.

    320x240 nach 4k oder 8k....? :gruebel:

  • Zum Thema:

    wenn man DVD Material hat, sollte man es nicht auf einem 65" Panel
    voll aufgezogen ansehen, dafür ist die Auflösung der DVD-Materials halt zu klein.
    Das Sichtgerät sollte man am besten auf einen kleineren Ausschnitt des
    Bildschirms stellen, möglichst auf ein Pixelverhältnis von 1:1, damit sieht man

    die beste Wiedergabequalität.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • wenn man DVD Material hat, sollte man es nicht auf einem 65" Panel
    voll aufgezogen ansehen, dafür ist die Auflösung der DVD-Materials halt zu klein.
    Das Sichtgerät sollte man am besten auf einen kleineren Ausschnitt des
    Bildschirms stellen, möglichst auf ein Pixelverhältnis von 1:1, damit sieht man

    die beste Wiedergabequalität.

    :thumbsup: Ist auch meine Meinung.


    Bisher habe ich dann für sowas ein FHD p-Projekt angelegt und das SD-Material ohne Skalierung, also mit allseitig "schwarzem Rand" eingebunden. Das kann man sich dann selbst auf meinem 75" TV gut ansehen.

    Da die Skalierung auf UHD durch die TV-Geräte erfahrungsgemäß sehr gut ist, lohnt es sich m.E. nicht unbedingt das SD-Material in ein UHD-Projekt zu legen. Das ergibt nur größere Dateien, ohne mehr "Qualität" zu bringen.


    Gruß

    Peter

  • Es geht, wie so oft hier, wieder am Thema vorbei...:pfeifen: vobe49 möchte nur wissen wie er seine DVD/Bluray am besten nach mp4 umwandelt und nicht wieviel Kg ihr damals vor 30/40 Jahren zum filmen mit euch rumgeschlept habt...;)

    Guter Hinweis! Also zurück zum Thema.


    Wobei ich auch eines sehe: heute kann man sich beim Umwandeln zu mp4 ja auch gleich damit befassen, dass man das alte SD-Material tatsächlich gleich zu HD oder gar UHD hochskaliert und deinterlaced. Das geht heute mit passenden Werkzeugen eigentlich recht gut.


    Wie man es aus der vob Struktur ausliest, wurde eh bereits gesagt. Und klar, etwas besser geht das etwa wenn man statt mpeg2 von DV-avi ausgeht. Aber gehen tuts auch von mpeg.


    Wenn ich überhaupt die Zeit finde so etwas zu tun, dann denke ich heute gleich über die Aufbereitung des Materials in diese Richtung nach.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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