Wie die M.2 SSD tauschen, wenn zwei im RAID0 sind?

  • Mein Razer Blade Pro hat derzeit zwei 2TB Samsung 970 SSD im RAID0 auf dem Mainboard, die ich jetzt gegen zwei 8TB Corsair MP400 austauschen möchte.


    Ich überlege gerade wie ich die Daten vom RAID0 umschaufeln kann. Ob ich mit Arconis die Daten auf mein NAS schaufeln kann und von da dann zurück auf die zwischenzeitlich neu eingebauten zwei 8TB im RAID0, was über mein 1Gbit/s Netzwerk Tage dauern dürfte.


    Oder mit Hilfe zweier M.2 Zu USB3.1 Adapter, wo ich (mit welcher Software auch immer) eine Original 2TB M.2 Baustein einlege und in einen zweiten Adapter den Ziel 8TB M.2 Baustein einlege und dann clone. Danach dasselbe nochmal mit den beiden anderen Bausteinen. Ich habe nur Zweifel, ob das Clonen von den kleinen auf die großen Laufwerke funktioniert, damit es später beim Umbau auf die M.2 SSD Plätze des Mainboards mit den 8TB SSD wieder als RAID0 funktioniert.


    Wahrscheinlich haut es mir noch manche Lizenzen um die Ohren, die dann andere Festplatten erkennen und nicht mehr funktionieren wollen.


    Oder ich muss, sofern möglich, die Lizenzen deaktivieren und vielleicht gleich ein Windows11 neu aufspielen, sofern das überhaupt auf meinem 2017er Razer Blade Pro überhaupt geht.


    Ich glaube die sicherere Methode ist die mit Arconis, aber selbst da wären neue Festplatten und damit neue Lizenzen fällig.


    Hat jemand Tipps, wie das gut lösbar ist?

  • Die externen Laufwerksgehäuse bzw. Adapter sind

    SilverStone SST-MS09B USB 3.1, Laufwerksgehäuse

  • Du hast vollkommen Recht. Die einfachste Lösung ist, mit Acronis die eingebaute Platte(n) klonen und dann wieder zurückspielen.

    Normalerweise dürften neue Festplatten für Lizenzen kein Problem sein. Aber es kann natürlich Software geben, die Zicken machen.

    Ich würde nicht auf das NAS sichern sondern auf eine externe Platte über USB. Aber klar, dauern wird das schon.

  • Hi,


    nur aus Interesse - warum 2 SSD als RAID 0?

    Die Samsungs sollten doch schnell genug sein. Bei RAID 0 besteht halt immer die Gefahr, dass bei einem Ausfall alles verloren ist.


    Gruß

    Peter

  • In RAID0 ist halt alles als Laufwerk C:\ und die MP400 brechen recht schnell von der Geschwindigkeit her ein auf quasi 200 - 300 MB/s, obwohl sie ja mit 3500 angegeben sind. Das geht aber nur so schnell, so lange der Cache das zwischenspeichert. Danach sind es große, schnelle USB-Sticks. Da kann eine Geschwindigkeitsbündelung nicht schaden.


    Ich möchte alle Samplelibraries und Software-Instrumente auf dem Laptop haben. Derzeit habe ich bestimmte Bibliotheken schon auf eine externe USB3-Platte ausgelagert. USB3 ist ziemlich lahm gegenüber internen M.2 SSD. Dann brauche ich nicht immer so ein Anhängsel, wie die externe Platte und alles ist an einem Ort auch von den Installationen her. Obwohl man theoretisch auch auf andere Laufwerke installieren kann, haben einige Hersteller immer noch die Standardplatte C:\ um ohne Komplikationen zu laufen. Die haben ihre Standardinstallationen und wenn man die verbiegt auf Laufwerk D:\ dann kommen die Updateroutinen ins Schleudern und geben wieder Laufwerk C:\ als Standardpfad an.


    Dadurch, dass ich eigentlich nur Samples abspiele, kostet es wenig Schreibzyklen und ich hoffe, dass die SSD lange halten werden. Was anderes wäre, wenn ich da nur immer Filme laden und schneiden wollte und wieder abspeichern. Dafür würde ich dann eine der alten 2TB M.2 im externen Silverstone-Gehäuse nutzen.

  • Die Impfung interessante Frage ist, was diese superschnelle Konfiguration tatsächlich bringt. Verglichen mit einer SSD als c: Platte. Das habe zumindest ich gewählt.


    Wie gross sind denn die Samples?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Ich sehe die Samplegröße im Moment am iPad nicht, aber es sind so Standardbibliotheken, wie:

    Native Instruments Komplete Ultimate (790GB), Spitfire Audio Chamber Strings Professional, Hans Zimmer Percussion Pro, Orchestral Tools Junkie XL Brass, Spectrasonics Omnisphere, Trilian, Keyscape, ReFX Nexus3 Complete (150GB), …


    Mehr als 4 TB und es kommt ja immer wieder was hinzu.

  • Ich habe jetzt erfahren, dass die Corsair MP400 speziell als „Datengrab“ mit wenigen Schreibzyklen konzipiert ist. Von daher werde ich wohl eine Samsung 970 ECO SSD als Systemplatte für Windows10 behalten und eine Corsair MP400 als Samplespeicher nutzen, der relativ wenig beschrieben werden muss und hauptsächlich Samples abspielt.


    Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich die derzeit 4TB Betriebssystem und Daten wieder auseinander dividiere. Ich habe eine Arconis sektorbasierte Sicherung inkl. nicht genutzter Blöcke auf eine Seagate 4TB-HDD gesichert. Ob oder wie ich das wieder aufsplitten kann ist mir im Moment unklar. Denn eine von den verbleibenden Samsung hat nur 2TB Platz.


    Ich glaube eine saubere Neuinstallation ist der einzige sichere Weg. Zumal mein Laptop-Prozessor i7- 7820HK nicht Windows11 kompatibel ist, obwohl er schon das TPM 2.0 kann. (Da will Microsoft wohl einen 4Jahre altes Laptop nicht mehr unterstützen.)


    Während Edius X ja eine Deaktivierung unterstützt, gibt es diverse Programme, die zwar aktiviert werden müssen, aber nicht mehr deaktiviert werden können.


    Auch hat die MP400 ein immenses Hitzeproblem. Sie wollte im externen SilverStone-Gehäuse sich überhaupt nicht ansprechen lassen und wurde so heiß, dass man das Gehäuse nicht mehr in Händen halten kann.


    Jetzt habe ich mir vor dem Einbau im Razer Blade Pro Laptop noch Wärmeleitpads von Cool Sierra die EC360® GOLD 14,5W/mK Wärmeleitpad bestellt, um Hitzestau in Hohlräumen zwischen M.2 SSD und Laptopgehäuse zu vermeiden.

  • homer1

    Wenn dein Laptop TPM 2.0 Kann musst du im Bios schauen ob es aktiviert ist, wenn ja musst du schauen ob secure Boot aktiviert ist.

    Wenn secure Boot aktiviert ist und der fehler immer noch existiert ist musst du ( bei mir war es so ) schauen ob das Systemlaufwerk als Masterboot record formatiert ist, wenn ja, dann als GPT konvertieren. Das hat bei mir zum Erfolg geführt.

  • Der Win11 Test scheitert nur am Prozessor. Der i7-7820HQ ist teilweise geeignet, aber der HK ist nicht in der Liste.


    Ich werde wohl heute Nachmittag erstmal alle Software deaktivieren und dann versuchen die neue Hardwarebestückung mit den beiden SSD ohne RAID probieren. Ich hoffe, dass die neue MP400 keinen Hitzeschaden im externen Gehäuse bekommen hat. Jedenfalls war sie im Windows10 Datenträgermanager überhaupt nicht vorhanden.


    Mal sehen, ob sie im Laptop erkannt wird. Klar muss ne 8TB als GPT formatiert werden, wenn sie überhaupt erkannt wird vom BIOS. Hoffentlich kommt bald das Wärmepad, damit ich umbauen kann.