S8 Filme Digitalisieren

  • ja die werben für Einzelbildscan, vor allem aber versprechen sie, den gegenüber einem Videos sehr viel höheren Kontrastumfang des S8 Films nahezu vollständig zu nutzen und so im fertigen HD Video weder ausgefressene Lichter, noch abgesoffene Schatten zu haben. Die technischen Hintergründe kann man sehr detailliert auf der Website nachlesen, das geht hier zu weit.


    Stereoton wird auch übernommen, Bildstandberuhigung, Stabilisierung von Kamerazittern etc,, Wetgate-Reinigung und digitale Schmutzentfernung, einstellbare, behutsame Kornglättung - einfach mal nachlesen, klingt unglaublich - und zusätzlich bieten sie an, die 18 fps nicht mit den üblichen Doppelbildern auf 25 fps zu bringen, sondern diese Zwischenbilder, die alle drei Frames nötig sind, durch die pixelweise Neuberechnung neuer progressiver Zwischenbilder, die also die Veränderungen zwischen Vorbild und Nachbild zeigen, so zu optimieren, dass alle Bewegungen flüssig erscheinen.


    Da höre ich manchen S8 Puristen jammern, dass damit eines der unverkennbaren Merkmale des 10 fps S8 Films verloren gehe ;-)

    Eigentlich klingt das doch tatsächlich wie die eierlegende Wollmilchsau... Ist da nicht irgendwo ein Haken? Ich werde bei so "too good to be true"-Angeboten immer erstmal etwas misstrauisch. Nicht mal das Bundesarchiv für historische Filme ist unter deren Kunden als Rezension vermerkt. Bei medienrettung.de schon. Auch die Website sieht mir im Vergleich zu anderen Anbietern sehr unübersichtlich und sehr dilletantisch aus. Nicht mal eine klare Postadresse/Anschrift finde ich da...

  • @ergo-hh


    Schade, wäre mal ein interessanter Vergleich gewesen.


    @Hapewin


    Die Puristen schauen sich ja ihre Filme über ihre Schmalfilmprojektoren an. Diese geben die Filme
    ja auf der Leinwand in der gleichen Framerate wieder, wie diese aufgenommen wurden (bei S8 in der Regel 18 fps), d.h. jedes Frame ist auf der Leinwand (theoretisch) für 1/18 Sekunde zu sehen.
    Keine Bilddopplungen.
    Auf dem TV geht das aber nicht aufgrund der Fernsehnorm (in der Regel). Daher die 7 Bilddopplungen pro Sekunde. Erst dadurch entsteht der "Slappstickeffekt", der auf der Leinwand nicht auftritt (da keine Dopplungen)


    Ich glaube, worauf Puristen Wert legen, ist der richtige Umgang mit dem Filmkorn bei der Digitalisierung. Wenn dieses weggebügelt wird, sieht das ganze aus wie eine alte VHS-Aufnahme.
    Und das will keiner. Andererseits verursacht das vorhandene Filmkorn große Probleme bei der Komprimierung. Dann kann es echt unansehnlich werden. Daher Augen auf beim Codec.

  • @DoBBy


    Auch die Website sieht mir im Vergleich zu anderen Anbietern sehr unübersichtlich und sehr dilletantisch aus. Nicht mal eine klare Postadresse/Anschrift finde ich da...

    Hab mir gerade noch mal die Seite angeschaut. Sieht ganz anders aus als damals. Große schwarze Schrift auf weissen Hintergrund sowie Layout deutet auf Zielgruppe "Opa". Also die Leutchen, die früher selbst noch auf Schmalfilm gedreht haben und heute höchstwarscheinlich Brillenträger sind.


    Allerdings ist die Postanschrift doch im Impressum klar angegeben.



    Eigentlich klingt das doch tatsächlich wie die eierlegende Wollmilchsau... Ist da nicht irgendwo ein Haken? Ich werde bei so "too good to be true"-Angeboten immer erstmal etwas misstrauisch. Nicht mal das Bundesarchiv für historische Filme ist unter deren Kunden als Rezension vermerkt.

    So wie das aussieht, scheint das keine konventionelle Transferfirma im herkömmlichen Sinn zu sein. Offensichtlich arbeiten die "manufaktormäßig", also nicht "auf Masse". Schau mal hier: http://www.schmalfilm-überspielen.de/#wir


    Ich möchte aber betonen, dass es schon ein paar Jahre her ist, wo ich dort war. Keine Ahnung, wie die Qualität heute dort ist. Deshalb noch einmal: Lieber erst einmal eine Probe machen und erst dann entscheiden.

  • ich hole das Thema nochmal aus der Versenkung, weil sich inzwischen m.E. nach die Technik für die S8-Digitalisierung stark verbessert hat.


    Ich habe, nach vielen, vielen Testaufträgen an verschiedene Dienstleister, auch welche, die bei VideoAktiv sehr gut beurteilt wurden, nur einen Anbieter gefunden, dessen Leistung den vollmundigen Ankündigungen wirklich gerecht wird.


    Bei screenshot in Berlin habe ich einen S8 Film mit Stereomagnetton in FullHD transferieren lassen und bin vom Ergebnis begeistert. Der Film wird mit einem MWA Flashscanner "Choice" mit über 2K im Einzelbildscan abgetastet. Die 18 Einzelbilder jeder Sekunde des S8 Film stehen dann zur Verfügung und können z.B. als Quicktime ProRes 422 mit genau 18 fps als mov-Datei auf eine externe SSD oder HDD ausgegeben und an den Kunden ausgeliefert werden. Diese 18 fps der mov Datei, ohne die von vielen Anbietern erzeugten Füllbilder (je Sekunde 7 Doppelbilder) sind das Entscheidende für die optimale Nachbearbeitung. Der Stereoton liegt, wenn er im S8 Film lippensynchron war, auch in der 18 fps mov Datei lippensynchron vor. Spielt man diese Datei unverändert ab, läuft der Film anscheinend zu schnell und der Ton ist zu hoch - ist ja klar, das muss zum Betrachten am TV schon noch auf 25 fps gebracht werden!


    Aber nur mit dem 18 fps Clip kann man z.B den Stabilisator von Prodad, Mercalli, als Plugin in PPro / AE oder als Standalone so einsetzen, dass man einen einwandfrei stabilisierten Film bekommt, der wirklich so aussieht, als hätte man 1970 seine S8 Filme mit Dreibeinstativ gefilmt.


    Darüber hinaus konnte ich mit den 18 fps Clips ein weiteres Problem beheben. Meine S8-Nizo hatte oft Probleme mit den S8-Kassetten von Kodak beim Transport des Films. Oft ratterte die Kamera beim Einschalten, weil wohl der Transportgreifer nicht sauber transportierte, oder ggf. auch die Kassette / Andruckplatte nicht optimal war. Dann zitterte die Szene - der Bildstand ruckte auf und ab, die Helligkeit der einzelnen Bilder flackerte (ähnlich wie Kunstlichtflackern heute beim Handy). Das Zittern behebe ich mit Mercalli vollständig und das Flackern mit dem Plugin "FlickerFree" von digitalanarchy (gedacht auch für Kunstlichtflackern).


    Ein weiteres Problem der Nizo war, dass sie bei Tonaufnahmen am Beginn jeder Szene ein paar Bilder lang keinen Ton aufzeichnete. Beim Schnitt in den 79ern und 80ern mochte ich die tonlosen Filmstücke nicht rausschneiden und auch eine Nachvertonung war mir zu aufwändig. Heute, mit den 18 fps mov Clips ist beides problemlos möglich - ist ja nur eine Zeitfrage - und als Rentner nehme ich sie mir gerne für den einen oder anderen sehenswerten alten S8 Film. Ich gebe zu, der Zeitaufwand ist enorm.


    Mein Testfilm hatte genau diese Probleme und ich habe sie komplett beheben können, Szene für Szene wo nötig, stabilisiert, entflackert, Filmkorn verringert (aber den S8-Look bewahrt), Farbkorrekturen wo nötig, Ton ergänzt.


    Das Ergebnis ist sehenswert, da macht es, trotz der von heutigen HD oder 4K TV-Inhalten verwöhnten Augen, wieder richtig Spass einen alten S8 Film in solcher HD Qualität anzusehen - zB auf einem 4K 65".
    :)
    :)

  • Beim Aufräumen bin ich auf 2 größere Kartons voll mit Super 8-Filmen aus den 70er Jahren gestoßen. Ich überlege nun, ob ich mir den Somikon (baugleich Reflecta, Wolverine u.a.) Filmscanner zulege, um die ins digitale Zeitalter zu bringen. Der macht Einzelbildabtastung.


    Hat jemand mit einem von diesen Scannern Erfahrungen gesammelt oder gar noch im Haus?

  • Ich digitalisiere meine alten Super 8 Filme (18 oder 24 Bilder/Sek. inkl. Stereoton) mit folgender Hardware:

    Projektor Bauer T610

    Panasonic Lumix G6

    Spezialobjektiv.


    Anschließende bearbeite ich die Videos noch mit Magix Vegas


    Das Ganze sieht dann so aus:


    PICT0081.jpg   PICT0082.jpg


    Voraussetzungen:

    Ich habe habe meinen Bauer T610 so umbauen lassen, dass ich mit einr Spezialoptik direkt von der Filmebene abtaste. Dabei sind allerdings einige Dinge zu beachten:


    - Die Projektorgeschwindigkeit muss steuerbar sein.
    - Die Lampe muss gegen eine LED ausgetausch werden
    - Die Lampe sollte von der Helligkeit regelbar sein
    - Die Filmandruckplatte sollte modifiziert werden, indem der 'Rahmen' entfernt wird. Dadurch wir das zur Verfügung stehende Bild größer.
    - Wie gesagt, man benötigt eine Spezialoptik, die an die Größe des Kamerasensors angepasst sein muss.
    - Eventuell muss die Flügelblende aus dem Projektor ausgebaut werden (ist bei mir nicht der Fall). wenn nicht, muss der Projektor auf eine Geschwindigkeit von 16 2/3 Bilder/Sek, einstellbar sein. Bei einer normalen Dreiflügelblende im Projektor ergibt sich somit eine Frequenz con 16 2/3 x 3 = 50 Bilder/sek. Daher ist eine Kamera, die 1080p50 beherrscht (wie die G6) vonnöten.
    - Sollen vertonte Super8 Filme umgesetzt werden, ist Weiteres zu berücksichtigen. Ich benutze ein Spezialkabel zwischn Line-Ausgang des Projektors und dem Mikrofoneingang der Lunix G6

    Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.


    Gruß ergo-hh

  • Was kostete das alles?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Was kostete das alles?

    Inkl. Projektor aber ohne die G6 muss man wohl mit ca. 1.500 EUR rechnern

  • Diese Scanner sind sehr langsam und störanfällig

    Langsam ist mir bei Einzelbildabtastung klar. Die kleine Spule (15m) soll wohl etwa eine halbe Stunde brauchen.


    Zu den Störungen: Hast du da eigene Erfahrungen oder in Foren/Rezensionen gestöbert. Da habe ich auch schon ein paar gelesen. Die Meinungen sind ja recht geteilt. Darum frage ich hier. Immerhin ist der Preis für den Somikon mit ca. 340 € moderat. Der Aufbau von ergo-hh sieht mir zu kompliziert aus.

  • Da meine Filme bereits nachvertont waren und diese Filme auch auf 240 m Spulen sind, blieb mir kaum eine andere Wahl. Auch war für mich der Zeitaufwand für das Scannen nicht akzeptabel (15 Meter scannen dauern über 3 Stunden). Jede meiner 240 Meter Spulen hätten dann über 2 Tage gebraucht (siehe hier: https://www.filmscanner.info/ReflectaSuper8Scanner.html )


    Außerdem muss natürlich sichergestellt sein, dass die Software des Scanners auch mit dem vorhanden Betriebssystem läuft, bei Windos 10 würde ggfs. 'VirtualBox 'helfen.


    Hast du vorsichtshalber mal geprüft, ob die Filme auch nicht verschimmelt sind? Ich hatte leider eine solchen Fall und den Film konnte ich vergessen.


    In sachen qualität sind die Amazo Bewertungen ja sehr gemischt:

    https://www.amazon.de/product-…eviews#reviews-filter-bar


    Gruß ergo-hh

  • Hallo Reinhard,

    da ich Filme von dir kenne, gehe ich davon aus, dass du Wert auf eine gewissen Qualität legst. Diese Qualität können die Scanner von Somikon (oder Reflecta) nicht liefern. Das ist mehr oder weniger Spielzeug.

    Ich habe mir aus Amerika Geräte von movistuff.tv kommen lassen. Den einige Jahre alten Retro8 würde ich sogar verkaufen, da ich ihn nicht mehr benutzen werde. Es wäre allerdings sinnvoll, den bei mir abzuholen, da er schwierig zu verschicken ist und ich gerne eine Einarbeitung machen würde. Der Grund für das nicht-mehr-Benutzen besteht darin, dass das Gerät "nur" eine Qualität von 720p liefert und es bei gutem Filmmaterial besser geht. Es scannt mit 2 Bildern pro Sekunde.

    Inzwischen habe ich meine Filme mit dem neueren Retro-Scan Universal Mark I digitalisiert und bin erstmals völlig zufrieden. Wenn du mir eine Filmrolle zum Probieren schicken möchtest, kann ich gerne den Scan machen. Solange ich nicht nachbearbeiten muss, ist das wenig Arbeit. Dann kannst du sehen, welche Qualität in den alten Filmen noch drinsteckt.

    Viele Grüße
    Gerold

  • sunday Du könntest mir auch testweise eine Spule schicken, um die Qualität auch im Vergleich beurteilen zu können (würde mich auch interessieren) Im Falle eines Falles würde ich mein Equipment aber nicht verkaufen sondern dir anbieten, deine Filme zu digitalisieren. Über den Presi würden wir uns sicherlich einigen.


    Über wieviele Rollen sprechen wir denn?


    Gruß ergo-hh

  • Moin,


    ich habe mir für die Digitalisierung der alten S8-Filme so ein Reflecta-Ding gekauft. Begeisterung hat das nicht ausgelößt, aber es hat funktioniert.


    Die Digitalisierung dauert ewig. Große Spulen passen nicht auf das Gerät.


    Ich habe meine alten großen Spulen auf die Spindel eines Einzelbildprojektors gesteckt, dann durch den Reflecta ziehen lassen und den ganzen Film einfach in eine saubere große Tasche laufen lassen.

    Nach der Einlesung konnte ich den ganzen Salat dann mit einer Handkurbel des Protektors wieder aufdrehen. Ungewöhnlich , aber es ging, ohne Schaden für das Filmmaterial. Wobei ich das Zeug mit hoher Sicher nie wieder anfassen werde.


    Anschließend im NLE die Bildfrequenz angepßt und etwas zurechtgeschnitten, fertig. Da die Rollen wirklich alt waren reichten mir die HDV-Auflösung vollkommen. Mehr war ohnehin nicht mehr zu sehen.


    War an sich nicht so aufwändig, wie eine Vorrichtung zum Abfilmen zu bauen. Letztlich also OK.

    schöne Grüße


    Christian


    Beiträge als Mod in Grün

  • Hast Du auch den Ton aufnehmen können?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Hat jemand mit einem von diesen Scannern Erfahrungen gesammelt oder gar noch im Haus?

    Ich hatte mir im letzen Jahr mal den Somikon von einem Freund ausgeliegen. Das Gerät produziert sehr überschärfte Aufnahmen und erzeugt ein 20fps File. Die Dynamik ist sehr schwach, wodurch dunkle Bereiche absaufen und helle überbelichtet werden. Hinzu kommt ein unruhiger Bildstand und ein Flackern in der Helligkeit - hier mal zwei FHD Frames mit zwei Bildern Abstand in denen man den Helligkeitunterschied sehen kann:


    S8_Sumikon_HD.jpg


    S8_Sumikon_HD+2Frames.jpg


    Daraufhin hatte ich mir den 'großen Bruder' Reflecta S8 bestellt und war schicht entsetzt von dem Output:


    S8_Refecta_HD.jpg


    Schießlich habe ich meine S8 Filme dann mit der TZ101 (man braucht eine lange Brennweite) direkt von der Filmebene abgefilmt. Dazu wurde mein Elmo Projektor mit einem externen OSAGA Drehzahlregler auf 16 2/3 Bilder/s eingestellt und ein Halogen 10W Leichtmittel (extra 12V Versorgung) mit Streuscheibe im Projektor benutzt. Durch den diskontinuierlichen Spektralverlauf von LEDs können sonst einige Farben gar nicht dargestellt werden. Hier der Vergleich aus dieser TZ101 UHD-Aufnahme als FHD Frame :


    S8_TZ101_Objektiv-direkt_HD.jpg


    Bei den Digitalisierern bekommt man telweise bessere Qualität, aber so selten, wie wir uns diese Aufnahmen ansehen, reicht uns das gut aus.


    Für Vegas pro gibt es übrigens auch ein gutes Tool zur Szenentrennung. Damit wird dann die Nachbearbeitung deutlich vereinfacht. In den hier gezeigten Beispielen wurde, bis auf die Größe, nichts angepaßt.

    LG
    Peter

  • Hast Du auch den Ton aufnehmen können?

    Sofern ich gemeint war...


    Nein Ton hatten meine alten Aufnahmen keinen. Ich weiß auch nicht mehr ob, der Reflecta das kann. Denke aber nein, da der ja Bild für Bild einscannt.

    schöne Grüße


    Christian


    Beiträge als Mod in Grün

  • Erst einmal vielen Dank für die rege Beteiligung, einige detaillierte Erfahrungen und 2 nette Angebote hier!

    Meine paar Filme habe ich in Berlin bei der Medienrettung digitalisieren lassen

    Dort hatte ich vor 8 Jahren mal zur Probe 2 60m-Spulen machen lassen. Das Ergebnis kam auf DVD in SD-Qualität. Die war recht unterschiedlich - je nach der Qualität des Originals (z.T. noch in SW).


    Ein Beispiel mit besserer Qualität könnt ihr hier sehen. Ich habe es 2017 nur geschnitten und vertont. Von einer Nachbearbeitung habe ich seinerzeit weitgehend abgesehen. In Italien kam der Film inzwischen aber gut an. https://youtu.be/EHYxoY4rP60

    Falls ich die Qualität in etwa erreiche, wäre ich ja schon zufrieden.

    Hast Du auch den Ton aufnehmen können?

    Ton liefert der Somikon nicht. Das ist für mich aber unerheblich, da meine Filme alle ohne Ton sind.

    Über wieviele Rollen sprechen wir denn?

    Zur Probe wollte ich mir meinen Film "USA 1972 ansehen". Nach 15 m hat sich aber gleich die verklebte Schnittstelle gelöst. Das ist also ein Restfilm von 45m + 15 m. Von weiteren Projektionen habe ich Abstand genommen, zumal die Birne dann auch defekt war.


    Außerdem habe ich noch 1 x 60 m, 1 x 30m und 27 x 15 m - falls ich mich nicht verzählt habe. Daher scheint die Übergabe an Profis doch wesentlich teurer zu sein als der Erwerb dieses Geräts oder evtl. ein Angebot von Kreuzblick oder ergo-hh oben.

    15 Meter scannen dauern über 3 Stunden).

    Da hast du wohl die Spulengröße verwechselt.

    Es scannt mit 2 Bildern pro Sekunde.


    Die Digitalisierung dauert ewig.

    Nach meinen Infos hat der Somikon die gleiche Geschwindigkeit. Bei den üblichen 18p würde das dann bei 15m nach meiner Rechnung etwa eine halbe Stunde dauern.




    Das Gerät produziert sehr überschärfte Aufnahmen und erzeugt ein 20fps File.


    Hinzu kommt ein unruhiger Bildstand

    Ich meine in einem Video bei YT gesehen zu haben, dass man Schärfe und Bildstand am Scanner einstellen kann.