Beiträge von uwknipser

    Hallo Andreas,


    das Sachtler hast Du ja aus guten Gründen - schwer aber eben auch stabil.


    OK, die GH5 ist je nach Objektiv zwischen 1 - 1,5 kg - mit Tele Zoom landest Du bei 2Kg - nicht grade wenig.
    Damit sind preiswerte und leichte Alu Stative überfordert, Du musst was besseres nehmen oder dich rumärgern, bzw. mit den Nachteilen leben.


    Mein leichtes Alu Stativ wiegt mit Kopf ca. 2,1 Kg - es ist mit 1kg bei einem Schwenk schon überfordert. Statisch geht, Bedienung der Kamera dann per Fernbedienung, oder nur Weitwinkel und gaaaanz vorsichtig anfassen...
    Mein neues Berlebach wiegt mit einem sehr leichtem Kopf ( der aber kein Video Kopf ist - Video Köpfe sind eher schwerer ) ca. 3,7 kg. Das Stativ wäre mit 2kg oder auch 3kg längst nicht überlastet.


    Leicht und stabil ist halt eher teuer, wie beim Rollei Solid Rock Alpha, oder noch teurer, beim Gitzo Mountenieer - beide wiegen nur um 2kg ohne Kopf.


    mfg
    Roland

    Ist halt die Frage wie leicht es sein muss und wie wackelig Du dann in kauf nehmen musst.


    Andreas, Du hast ja mehrere höchst unterschiedlich große und schwere Kameras - da kommen dann auch unterschiedliche Stative in Frage.


    Dann wie immer, was muss das Stativ können ?
    Nur die Kamera halten ohne zusammenzubrechen oder um zu fallen - das schaffen auch billig Stative - wenn´s Windstill ist.
    Von einem 60,- Euro Stativ würde ich nicht viel mehr erwarten !


    Willst Du Du saubere Schwenks machen ohne beim anfassen des Systems einen kurzen Zitter im Bild zu haben, dann musst Du mehr Geld ausgeben.
    Das traue ich dem oben verlinkten noch recht preiswerten Manfroto mit der FX1000 drauf auch nicht zu. ( schwingungsarm ist sowieso nicht bei leichten Alu Stativen - eher das Gegenteil - Alu schwing besonders stark )


    Weil es oben schon empfohlen wurde, ein Berlebach Stativ ist z.B. schwingungsarm, aber auch nie ultra leicht.
    Ich habe heute eins gekauft, allerdings für eine Anwendung mit Spektiv - da ist schwingungsarm halt Beobachtungsfreude.
    Das Stativ würde auch ganz locker eine FX1000 tragen.


    Ein recht leichtes und ultra stabiles Stativ ist auch ein Rollei Solid Rock Alpha - kostet halt entsprechend.
    mfg
    Roland

    Der Copter Hype ist einfach durch - an einem 20,- Euro Test - den jeder besteht und an einem 3,- Euro Schildchen wird es ja kaum liegen.


    Jetzt werden die Lebensmittel-Discounter und Elektronik "Fachmärkte" noch Tonnenweise Billig-Dinger ins Regal stellen, ist ja bald Weihnachten und dann ebbt das wieder ab.....


    Was mir zum Upair one 4K Plus sofort auffällt: Nur 2-Achs Gimbal.
    Da ich selbst Modelle fliege, wäre für mich die Frage nach E-Teilen auch sehr wichtig


    mfg
    Roland

    Was hat sich geändert - wenig !


    Ausser, es gibt jetzt eine neue Einnahmequelle - den "Drohen-Führerschein" .......
    ( jeder darf so lange probieren bis er die richtigen Lösungen endlich gefunden hat - der wichtige Teil ist offenbar die Überweisung von Geld.....)


    Ausser, der neuen Einnahmequelle für Schildchen Gravierer.
    ( für mich tun es auch die billigen Zweckform Etiketten....)


    Ansonsten ist alles beim alten, die vorher mit Verstand geflogen sind die tun das auch jetzt.
    Die vorher ohne Verstand agiert haben, die bleiben dabei !


    Thema Kuba und Luftaufnahmen.
    Man erhält als 08/15 Tourist keine Genehmigung für Luftaufnahmen.
    Schafft man es tatsächlich eine Kopter mit Kamera ins Land zu schmuggeln und wird bei Aufnahmen erwischt, stehen die Chancen für eine unfreiwillige "Urlaubsverlängerung" in Kuba recht gut.
    Die Gefängnisse sollen aber noch schlechter sein wie die staatlichen Hotels.


    mfg
    Roland

    Was ich ganz gut gelungen finde beim Mavic ist die kompakte Größe und dennoch eine ganz gute Stabilisierung des Bildes durch ein sehr gut arbeitendes Gimbal.


    Mit der leider recht teuren DJI Brille ( FPV Headset - ca. 550,- ) kriegt man ein ganz gutes Bild geliefert und das ist auch noch frei von Störungen.


    mfg
    Roland

    Die meisten Stative haben einen mechanischen Anschlag für die Beine, damit ist dann eine Mindesthöhe vorgegeben.


    Stative von Benbo haben diesen Anschlag nicht - damit gibt es auch keine Begrenzung in der Höhe - machbar ist auch eine Position unterhalb der Stativ-Füße.


    Die Benbo Stative sind stabil genug für die kleine Kamera, eher etwas überdimensioniert, damit auch eher schwer.
    Die Stative gibt es neu, aber auch gebraucht immer wieder, z.B. bei ebay Kleinazeigen ( für unter 100,- € )


    mfg
    Roland

    Bessere Kugelköpfe die auch was halten, mit einstellbarer und funktionierender Friktionsbremse kosten viel Geld - sind aber eigentlich auch nicht für Video so üblich.


    Die FZ300 liegt so um 700 Gramm, somit geht z.B. das filmen mit dem Velbon DV 7000 schon - man darf dann auch schwenken und neigen - aber wie gesagt, Budget x 3 und schwer und unhandlich.


    Da man nicht unbedingt schwenken und neigen muss - könnte man sich auch auf ein 50,- Euro Wackel-Stativ einlassen, an Windstillen Tagen ist das vermutlich auch noch besser als aus der Hand..
    ( Wobei ich den Stabi der Kamera nicht kenne - da gibt es ja heute durchaus sehr leistungsfähige Versionen, die wackelarme Weitwinkel Aufnahmen ermöglichen )


    mfg
    Roland

    Ähmmm, für 50 Euro ist ganz sicher kein Kugelkopf dabei, der alleine kostet ein vielfaches - wenn wir über was brauchbares reden.


    Die 50,- Euro Staiv-Klasse sind halt einfachste Alu-Stative die es erlauben wackelfrei zu filmen solange man die Finger vom Stativ lässt.
    Mehr darf man hier wohl nicht erwarten.


    Ab 100,- Euro sind dann die "schwereren Alu Stative" zu haben, die man auch schon mal beim filmen anfassen darf, ab ca. 150,- Euro sogar mit funktionierendem einfach Video Kopf - wie z.B. beim Velbon DV-7000.
    Das Velbon ist für kleinere Kameras ausreichend stabil, dadurch aber auch schwer und unhandlich !


    Da es massenhaft gebrauchte Stative gibt, kann man sich auch bei so sehr begrenztem Budget dort umsehen.


    Die diversen Elektronik Discounter haben in der 12,99 Euro bis knapp über 100,- Euro Stativ-Klasse auch jede Menge Anschauungsmaterial rumstehen. ( zumindest bei uns...)


    mfg
    Roland

    Ich hatte das collective Pitch Hubi fliegen wollen auch fast aufgegeben - hab mich dann aber durchgebissen.
    Das war unendlich mühevoll - da ich halt auch kein jugendlicher mehr bin - und somit ist es halt besonders schwer !!


    Den nano QX Copter darf man nicht unterschätzen - im roten (Experten) Modus muss er so wie ein CP-Hubi geflogen werden - das ist halt schwer.


    Nur hab ich halt Modelle fliegen auch als Hobby und von daher hatte ich natürlich gute Voraussetzungen - das auf mich zu fliegen habe ich ja auch bei Flächen-Flugzeugen, damit habe ich dank sehr vieler Stunden in der Luft, keinerlei Probleme.


    Einem Bekannten habe ich das einfache fliegen ( kein CP-Hubi ) ans Herz gelegt - da er halt auch Luftaufnahmen mit dem Kopter machen wollte - aber ihm fehlt es da an vielem - vor allem am Willen so viel zu üben.
    Luftaufnahmen hat er zwischenzeitlich auch - Kopter mit GPS, und allem was das Ding quasi idiotensicher macht - sei Dank.
    Für mich ist das völlig OK, er gefährdet damit niemanden !
    Von unseren Autos geht deutlich mehr reale Gefahr für die Mitmenschen aus.


    mfg
    Roland

    Mit einem Blade nano QX oder einem 50Gramm Kopter kann man niemand verletzen - selbst wenn alles ganz dumm läuft - ist das ungefähr so schmerzhaft wie ein Maikäfer der einem an den Kopf fliegt.


    Die Masse der DJI und Co Piloten kann nicht fliegen und sie werden es auch nicht erlernen - es ist einfach für die meisten viel zu schwer ohne elektronische Helfer zu fliegen.


    Ich bin zwar auch dafür, das man es im Grunde ohne GPS und Co. können sollte - nur ist das an der Realität vollkommen vorbei.
    Technisch sind die Dinger jetzt so ausgereift, das der Filmer die Dinger einfach dank diverser Elektronik bedienen kann, die Copter fliegen ja quasi autark !


    Ich glaube nicht mal das die sog. Profis die Copter nutzen, alle auch ohne elektronische Stabilisierungsprogramme fliegen können - müssen sie ja auch nicht.
    Sie bedienen die Dinger und sagen der Elektronik am PC was für ein Programm abgeflogen werden soll - den Rest mach der Copter dann alleine.


    Copter Aufnahmen sind eine Bereicherung, sie ermöglichen interessante Perspektiven die jetzt für "kleines Geld" für jedermann realisierbar sind.


    mfg
    Roland
    Ich kann den Nano qx ohne elektronische Helfer fliegen und mache das auch....

    Sprengsätze hat man doch mit der Post verschickt, war doch so in der Vergangenheit - das kostet maximal 7,90 als versichertes Paket - innerhalb Deutschlands, Ausland kostet etwas mehr .....


    Aber ich denke die tatsächlichen Belästigungen durch Kopter kann man z.B. für ganz Deutschland in einem Jahr an einer Hand abzählen.
    ( Was ich in der Post habe an Belästigungen ist viel mehr ....... und das kriegt fast jeder im Land ! )


    Behinderung der Feuerwehr - war vor sehr kurzer Zeit in einer Straße unweit von mir nicht durch einen Kopter, sondern durch ein parkendes Auto !!
    So sieht die tägliche Behinderung aus. Bei dem Feuerwehreinsatz ging es tatsächlich um Menschenleben - nicht um Belästigungen.


    Ach ja - die Militärs haben auch schöne Luftaufnahmen von uns gemacht - und im Gegensatz zu Google werden da die Kennzeichen und Personen nicht rausgelöscht.
    Haben wir nur nicht gemerkt das es das gab, von daher hat sich auch niemand beschwert.


    Vor kurzem war ich am See - hab mit dem Spektiv Enten angesehen.
    Was sagt die Nachbarschaft die mich gesehen hat: Der hat da was gefilmt ..........
    Ich glaube die Leute entwickeln immer öfter Phobien :)


    mfg
    Roland

    Hier noch was ohne Training - die Adler haben einfach auch irgendwie Vorurteile gegen DJI :)
    [media]https://www.youtube.com/watch?v=FX3uOQiZs0A[/media]


    Ein super kleines Modellflugzeug von mir ist ein paar Mal von einem kleinen Greiffvogel super schnell angeflogen worden - nur hat der immer ganz kurz vor dem ( zerbrechlichen ) Flieger abgedreht :)
    War sicherlich immer der gleiche Vogel - ich hab jedes Mal ein klein wenig Angst um mein Modell gehabt .....


    mfg
    Roland

    Hallo Peter,


    in Deutschland taugt das Thema "Drohnen" aber weiterhin als Reiz-Thema.
    Und offenbar hat Herr Dobrindt auch sonst nichts besseres zu tun.


    Ein Drohnen-Führerschein und ähnlicher Quatsch geht wie vieles andere ja völlig an der Realität vorbei - was aber nicht bedeutet, dass so ein Quatsch nicht doch kommt. :(.
    ( Ähnlich dem Surf-Schein, dem Angel-Schein, und dem Befähigungsnachweis für Aquarianer .......und was es nicht sonst noch so alles gibt )


    Der wichtige Punkt bei Flügen mit Modellen, egal ob mit oder ohne Kamera, ist das verantwortungsvolle Handeln.
    Da die Filmer hier im Forum alle Erwachsenen Leute mit Verstand sind, sehe ich hier auch keine Probleme, das Filmen aus der Luft wird uns höchstens erschwert.


    Was in Deutschland wichtig ist, alle Flugmodelle brauchen eine spezielle Modell-Haftpflichtversicherung. ( Die nur sehr selten durch eine private Haftpflicht abgedeckt ist. )


    Jedes Fluggerät kann halt mal ausser Kontrolle geraten, meist passiert ganz wenig, nur wehe wenn´s mal wieder ganz komisch kommt ..... :(


    mfg
    Roland

    Hallo Peter,


    als Mitglied eines Modellflug-Vereins werde ich automatisch über den derzeitigen Eiertanz in Bezug auf eventuelle Gesetzesänderungen in Deutschland informiert.


    Du musst also zum einen jedes Land für sich betrachten und zum anderen ändern sich die Gesetzte bzw. Bestimmungen auch immer mal.


    Für Österreich sind die Bestimmungen sehr strikt, da können die Österreicher sicher Auskunft geben.


    Für Deutschland ist der alles in der Luftverkehrsordnung geregelt - die gilt immer und somit auch zur Zeit !


    Änderungen waren in Deutschland angedacht, - Herr Dobrindt und seine unausgegorene "Drohneverordnung" - sind aber offenbar vorerst am Bundesrat gescheitert.
    ( Der Bundesrat hat substantielle Änderungen verlangt ! )


    mfg
    Roland

    Bei dem schweren Aufbau, der Aufbauhöhe und der Brennweite, sehe bzw vermute ich nach dem Test-Filmchen auch eine Wackel-Problematik - trotz Sachtler.


    Das wäre ja relativ einfach austestbar.
    Halt mal zum Test mit Stativ und mal z.B. ohne Stativ von etwas ultra stabilem - z.B. einer Mauer etc.


    mfg
    Roland

    Ohne das Beispiel jetzt gesehen zu haben, tippe ich aufgrund der gigantische Brennweite auf das bei Teleskop Besitzern sehr wohl bekannte Problem:


    Zum einen durch die Luft selber - verschiedene Luftschichten mit unterschiedlicher Temperatur - das gibt es auch im Winter !
    Zum zweiten wirkt sich bei extremen Brennweiten auch schon der Temperaturunterschied zwischen der Optik und der Umgebung, bzw. die warme Luft in der Optik und die Kälte der Umgebung - negativ aus. ( der Effekt sollte aber eher klein sein - aber es gibt ihn )


    Die Chance zusätzlich zu verwackeln ist bei solchen Brennweiten immer gegeben - man müsste die Finger weg von der Kamera haben.
    ( Nicht umsonst haben die Teleskop Besitzer Stative die durchaus auch mal den Preis des eigentlichen Teleskopes übersteigen - sau schwer und extrem standfest ! )


    mfg
    Roland