Beiträge von uwknipser

    Also mein Kumpel, der im Wasser mit einer D800 und ähnlichen Kameras Fotos macht, der schärft die Raw´s (fast alle ) nach - ja, meist nicht viel, selten ist kein nachschärfen erforderlich oder kontraproduktiv.


    Das nachschärfen geht sicherlich mit dem Verlust von Informationen einher, aber unser Auge will betrogen werden - daher (moderates) schärfen, Kontrast festlegen, Weißpunkt festlegen, Farben einstellen und was sonst noch geht.


    Die Schärfe wird ja auch höchst unterschiedlich von Fotografen / Filmern / bewertet, der eine liebt das Überschärfte, der nächste hat es lieber soft - kann ja jeder nach Gusto einstellen !


    Zeichnet ein Gerät unscharf auf, ist in der Nachberarbeitung dennoch was zu retten - hält aber den Vergleich mit einem gleich optimal gemachten Bild nicht stand. (Aber unser Auge lässt sich schnell betrügen und was Profis noch aus wirklich schlechtem Material machen können - das ist unglaublich ! Eine Bekannte von mir ist Beruflich mit Photo-Shop befasst - die kann damit zaubern :) Die hat aus schlechten Bildern von mir schon sehr ansehbare gemacht - dazu wäre ich so nie in der Lage )


    Ja, im WW-Bereich glänzen Kameras die gute Low-Light Fähigkeiten haben, die Kameras haben dann aber auch eine entsprechende Größe, das Gehäuse wächst, der Preis steigt alles in allem in Richtung 10 K€.
    Willst Du eher Makro, oder gar Super Makro, geht es ohne Licht nur schwer, dann zählen andere Dinge, Low Light ist hier nicht von Bedeutung.


    Willst Du die Eierlegendewollmilchsau wird es extrem teuer, schwer und groß - obendrein muss Du halt anders an die Sachen herangehen.
    ( Super Makro lässt sich nicht vorbei-schwimmen machen )


    Wenn ich´s schaffe, gehe ich in der Woche zur Boot - dann kann man auch mal mit den Leuten in Ruhe reden ! Am WE ist es mir zu voll.


    mfg
    Roland

    Alles kannst Du auf der Boot leider auch nicht in die Hand nehmen - und an Land und im Wasser sind ja auch zwei paar Schuhe.


    Wer hat die Gates Gehäuse dort liegen ?
    Aber bei Gates und für Foto-Gehäuse bei Seacam, braucht man sich wenig Gedanken machen - das hat immer Hand und Fuß - kostet ja auch was mehr.


    Aber ich habe auch mehrmals die Gelegenheit auf der Boot genutzt Dinge etwas genauer anzusehen - das hat mich doch vor Fehlkäufen ( halbwegs ) bewahrt.


    mfg
    Roland

    Die JVC ist ja bereits hier im Forum diskutiert worden, da ist der Vergleich aber mit einer weiteren 4K fähigen Kamera diskutiert.
    JVC GY-HM200 - Alternative zu Sony PXW-X70


    Von fehlender Schärfe lese ich da beim flüchtigen überfliegen nichts.
    Dann ist 4k Material dem FHD grundsätzlich überlegen, es ist halt eine deutlich höhere mögliche Auflösung.
    OK, man muss ja nicht zwingend auf den 4K Zug aufspringen. Hat man die passende Kamera wäre es natürlich eine Überlegung, manch einer kann ja jetzt schon 4k bearbeiten und ansehen.
    Wer es nicht final in 4k braucht, hat halt den Crop- und Entwackel-Vorteil. Beides für ganz besonders für UW-Videos von Kleinzeugs doch ganz wertvolle Vorteile - so meine ich.


    Dann halte ich es nach wie vor ( ja - ich wiederhole mich ....) für ratsam, das Gesamtpaket aus Camcorder und Gehäuse im Auge zu behalten.
    Oder anders herum vorgehen - denn für die Top Gehäuse werden auch nur für bessere Camcorder produziert.


    Wenn Du RAW Fotos kennst, dann weisst Du ja was der Chip der Kamera sieht - sieht unbearbeitet nie wirklich gut aus, wirkt auch meist unscharf !
    Da ist ja kein Unterschied zwischen Foto- und Film-Kamera - steckt im Grunde ja das gleiche drin.


    Der Bildprozessor macht das ansehnliche Bild - es erfolgt intern bei Consumer Camcordern immer auch eine Schärfung !
    Kannst ja mal im Menü der JVC die Voreinstellung der Schärfe hochdrehen - dann erneut vergleichen.


    In meinem spezial Sealux Gehäuse wurde der Abstand zwischen dem Camcorder und der Optik bewusst auch klein gewählt - sonst funktioniert das WW nicht mehr.
    Sealux wusste auch nicht genau was bei mir an Linse noch möglich ist, sie haben es ausprobiert - somit habe ich jetzt zwei unterschiedliche verbaut.
    Wer jetzt aber unbedingt die Lady-Bugs ( Größe von Flöhen ) filmen will - der muss mehr machen - da reicht das alles so nicht !


    Also mal genauer festlegen - auf was es Dir jetzt besonders ankommt, was willst Du filmen, was mit der Panasonic nicht geht.


    mfg
    Roland

    Hallo Olli,


    es bleibt ja erst noch zu untersuchen, ob die JVC bei Deinem "Kurztest" den Fokus Punkt tatsächlich verfehlt hat - was ja denkbar ist - oder einfach nur aufgrund der Voreinstellungen ein sehr - sagen wir mal, eher flaues Bild produziert.
    Was ist es also, Fokus nicht gefunden oder grundsätzlich - im Vergleich zu Deinem Camcorder, ein flau wirkendes Bild.


    Für mich wird jeder Hersteller von Camcordern, bei Consumer Geräten die interne Schärfung eher etwas üppig einstellen, bei Semi-Profi / Profi-Geräten eher das Gegenteil machen.


    Dann hast Du bei der Makro-Fähigkeit evt. auch noch etwas übersehen, was einen ganz gewaltigen Einfluss auf das erzielbare Ergebniss hat.
    Die JVC kann 4 k - somit wären eine optimale Beruhigung des Makro Bildes oder auch ein gewaltiger Crop in der Nachbearbeitung möglich - im Resultat wäre Deine Panasonic also in jedem Fall ganz gewaltig unterlegen.
    ( Will man etwas mehr im UW-Einsatz - dann müsste / würde / man das auch so ausnutzen !! )


    Bei den Sealux Gehäusen sind die Vorschwenklinsen ja sehr in der Wirkung begrenzt - ich meine es gibt nur 3ér oder 5ér - mehr nicht.
    Die sind in meinen Augen auch nicht wirklich dazu gedacht in den Super-Makro Bereich vor zu stossen, sie sind erforderlich um mit den WW-Objektiven überhaupt im Nah-Bereich Fokussieren zu können.
    Will man also im Nah-Bereich wirklich mehr - müssen vermutlich andere Lösungen her ! ( Diopter oder Gehäuse die einen größeren Abstand Camcorder zu Planglas ermöglichen ! - das hat Sealux in den spezial-Gehäusen nicht vorgesehen ! )


    mfg
    Roland

    Hallo Oli,


    ich denke, so ein "Test" - wie Du ihn jetzt gemacht hast, der sagt nichts aus.


    Es ist zu einfach gedacht, jetzt mal eben einen x-beliebigen Camcorder zu nehmen, die Möglichkeiten der internen / externen / Bildbearbeitung völlig außer acht zu lassen und ihn dann zu bewerten.
    (Erinnert mich jetzt eher an die Leute die ein RAW-Bild sehen und daraus schließen, das die Qulität der Kamera schlecht ist.......)


    Ich kann mir kaum vorstellen, das ein aktueller Camcorder wirklich unscharf ist.


    Obendrein bleibe ich dabei - für den UW-Einsatz muss zwingend das Gesamt-Paket betrachtet und bewertet werden.


    mfg
    Roland

    Die Idee zu tauschen habe ich schon länger und in einem anderen Forum ( T-Net ) habe ich das schon nach Diskussionen bzw. dann persönlichen Kontakten, auch praktiziert. ( aber auch mit meinem Video-Einstiegs-Helfer hier aus dem Forum :) )


    Die Sache basiert auf Vertrauen, die Bedingungen sind immer gleich:
    1. es ist nie Geld im Spiel
    2. ein gegenseitiges Geben und Nehmen
    3. nur zur privaten Ansicht - versteht sich von selbst - meine ich. ( keine Weitergabe, kein einbinden in eigene Projekte usw. usw. usw. usw. )
    4. In der Grund-Idee wird zwischen Leuten getauscht die ähnliche Vorstellungen von UW-Aufnahmen haben wie ich, ich liebe farbenfrohe Riffe und deren Bewohner, vorzugsweise also Filmchen aus den Tropen.
    5. Es gibt keine öffentliche Diskussion zu den Filmen.


    Es gibt von mir als maximale Qualität HDV - mehr habe ich nicht zur Verfügung, teilweise habe ich auch zu DVD runtergerechnet weil das Medium von vielen nicht filmenden Tauchern einfach besser zu händeln ist !


    Wer Interesse / Spaß daran hat, einfach hier posten oder besser als Private Mail den Kontakt herstellen.
    Einige kleine Video Beispiele die zu unterschiedlichen Gelegenheiten entstanden sind, habe ich hier im Forum schon gepostet, sie sind unter uwknipser bei Youtube bzw. Vimeo zu finden.


    Ich habe von den Tauchurlauben keine perfekten oder sehr aufwändigen Videos erstellt, aber dennoch kann man ja immer einen Eindruck von dem kriegen, was es im Wasser dort zu finden und zu filmen gibt.
    Für Mitreisende habe im mal eine Zusammenstellung einer Wracktour im roten Meer gemacht. eine Zusammenstellung eines Urlaubs in Indonesien - dort Mabul/ Sipadan, ein kurzes Filmchen zu den Seychellen, ein Fimchen zu Kenia etc. etc. etc.
    Von den Philippinen eine Video CD aus Bildern.
    Letztlich habe ich sehr viel Film Material, vieles halt im ungeschnittenen Roh-Zustand - das verarbeite ich dann mal wenn ich Rentner bin..... :)


    mfg
    Roland

    Jau, die Idee mit dem Gockel-Spieß ist gut - so lange drehen lassen bis der Schrimp sich die Füßen wund gelaufen hat :) :)


    Der Geister-Pfeifen-Fisch (Salenostomus Paradoxus )war lange mein Fisch Favorit, bin als ich noch fotografiert habe, im Urlaub jeden Tag 1 x an die Koralle in der er war, und habe mich allein daran versucht.
    Nur gut, das niemand meine Flüche hören konnte....... :)
    Ich weiss nicht mehr, wie viele Tauchgänge ich gebraucht habe bis ich DAS EINE BILD endlich hatte.
    Die Problematik bei dem Tier, es weicht einem aktiv aus. Das ist mit Geduld zu überbrücken.
    Die Kameras finden an dem Tier keinen Kontrast, die fokussieren einfach nicht auf so was ! ( oder wie mein Tauchkumpel sagt: Die sind nicht fotografierbar :) :) )
    Also manuell fokussieren an einem Tier was auch dem menschlichen Auge durch die kuriose Form und die Farbgebung immer eine gewisse Unschärfe vorgaukelt !
    Obwohl der Tier vergleichsweise groß ist - ca. so lang wie eine Hand - viel Spaß beim fotografieren :)


    Man findet von mir kurze Beispiele in Youtube und Vimeo ( jeweils unter uwknipser ) - allerdings nur wenige und in mies komprimierter Form - hab keine Ahnung warum das durch die Video-Plattformen immer so heftig an Qualität leidet. Es reicht aber in jedem Fall und zu zeigen was ich in etwa meine.
    mfg
    Roland
    Die kurz-Filmchen bzw. kurzen Beispiele habe ich unter anderem auf Grund von Diskussionen ( T-Net ) eingestellt.

    Das ist das Ding, wie weit will man es treiben, die 2 cm Tiere sind noch eine halbwegs gut lösbare Aufgabe ( wenn auch meist mit leichten Wacklern....) mit vergleichsweise einfachem Gerät.


    Will man die Exoten die kleiner sind, oder Protagonisten auf wankenden langen Peitschenkorallen - dann wird es wirklich kniffelig.


    Die Profis haben es etwas einfacher, die werden von Tauchschulen nicht daran gehindert eine Peitschenkoralle mit einer Schnur so zu befestigen, das man gut filmen kann.
    So weit kann und möchte ich nicht gehen.
    Der Profi wird ein Stativ nutzen, mir wäre es dann doch langsam zu viel Gerödel, der Spaß lässt nach, die Sache wird dann halt für mich schon zu aufwändig.


    Zum Ziel kommt man bei den kleinen Tieren auch eher, wenn man einen Partner hat der hilft, habe ich nicht, somit sind manche Dinge für mich nicht machbar.
    In Lembeh z.B. kann man mit den besseren Guides Dinge absprechen, so sehr viel einfacher die kniffligen Aufgaben lösen !


    mfg
    Roland

    Also im Grunde sind wir uns einig, ist halt die Frage wie intensiv man letztlich dazu kommt im Wasser die Möglichkeiten der Kamera und des Zubehörs auszusnutzen.


    Ich filme fast zu 100% im Auto-Modus und somit habe ich eine gewisse "Fehler-Quote".
    Im nachhinein betrachtet, sollte ich langsam wissen, wo ich besser z.B. den AF abschalte - weil er mit ziemlicher Sicherheit anfängt zu pumpen........


    Somit ist in meiner Situation meine Kombination noch gut genug für mich - ich bin letztlich der begrenzende Faktor.


    Sind wir wieder bei der Ausgangs-Frage: Welche Kombination bringt Dich Deinen Wunsch Aufnahmen näher und ist das dann wirklich umsetzbar.
    Letzte Woche war ich in Kuba - da ist Rudeltauchen - somit ist da so gut wie nichts umsetzbar - nur 0/8/15 möglich - wusste ich aber auch vorher.


    Auf den Philippinen, in Bali und in der Lembeh-Strait ist da für mich sehr viel mehr möglich, ich kann Aufnahmen dort planen und zur Not auch so lange dran arbeiten bis es halbwegs im Kasten ist.
    ( wobei sich mein Ehrgeiz doch mittlerweile sehr in Grenzen hält - Dinge die z.B. auf Peitschenkorallen sitzen kann ich jetzt auch einfach nur ansehen ......)
    Du meinst sicher diese Garnele, die kommt in der Größe hin. Es gibt aber auch eine deutlich größere, die hat so ein Horn, ist leider seltener.
    http://www.fotocommunity.de/ph…oralle-reto-aebi/13032086
    mfg
    Roland

    Der AF steht und fällt mit dem Kontrast bzw. mit dem Licht - fehlt Licht geht der AF auch schnell mal auf Suchfahrten oder findet halt irgendwo was - nur leider nicht ganz das was Du gerne hättest.
    Je weiter Du in den echten Makro Bereich vorstößt, desto größer wird die Problematik - von daher kommst Du dann um viel Licht nicht herum.


    Extrem viel Licht wirkt halt auch bei großen Sensoren positiv, der Camcorder schließt die Blende, der Bereich der Schärfe dehnt sich aus. ( UW-immer gut )
    Skelleton Schrimp und haariger Schrimp, Zwerg-Seepferdchen, sind so klein, da liegt der mögliche scharfe Bereich bei wenigen Millimetern.


    Schärfe-Kontrolle kann ich über meinen Sealux-Monitor vergessen bzw. nur höchst unzulänglich bewerten, aber immerhin kann ich die Kamera flexibel positionieren und den Monitor dann beliebig zur Kontrolle des Bildausschnittes nutzen - was ohne ext. Monitor oftmals nicht mehr möglich ist. Kamera am Boden aufgelegt ist halt ein miese Position - ein bequemer Einblick ist kaum noch möglich.
    Auch die Farb- oder Belichtungs-Prüfung kann ich über meinen Sealux Monitor vergessen - dazu ist meiner schlicht und einfach zu schlecht ! ( bescheidener Betrachtungswinkel halt ! :( :( )


    Aber heutige Monitore sind ganz sicher deutlich besser wie mein Gerät, würde ich also in jedem Fall mit einplanen. Weil einfach andere Aufnahmen möglich sind, die generelle Kontrolle des Bildes sehr viel einfacher ist, der Camcorder sehr viel tiefer und bequemer geführt werden kann.


    mfg
    Roland

    Sealux hat bei den Spezial-Gehäusen den Anschlluss für den externen Monitor dran, ohne den externen Monitor willst du nicht mehr filmen wenn Du es 1 x genutzt hast. Für mich deutlich mehr als ein nice to have !
    ( Wobei der Sealux Monitor den ich habe nicht mal das gelbe vom Ei ist - aber in jedem Fall besser wie jeder Einblick ins Gehäuse oder ein fest verbauter Monitor im Gehäuse.- weil einfach deutlich flexibler ! )


    Bei einigen Camcordern kannst Du offenbar das große Fathom WW einfach voll durchzoomen (20fach !? ) - klar, bist dann dem Skelleton-Schrimp mit der Linse am Kopf - aber halt auch im Bereich Skelleton Schrimp-Portrait !


    50p ist genial, klar sichtbar besser wie mein betagtes 50i in HDV - nutzt nur alles nichts wenn ich 50p habe und an anderer Stelle dann Defizite im Wasser gegenüber der alten HC1 habe.
    ( Meine TD10 ist ja in 2D der HC1 an Land auch haushoch überlegen - nur das ist leider im Wasser dann nicht umsetzbar - im Gegenteil, da ist die HC1 im Sealux HD1 das weit überlegene Gesamt-Paket. )


    Also in jedem Fall das mögliche UW-Gesamt-Packet im Auge behalten - einzelne Vorteile - dann evt. noch an Land, bringen Dir extrem wenig, oder nichts.


    mfg
    Roland

    Ähm, ja, hab kurzzeitig den Überblick bei den verlinkten Videos verloren - ist eigentlich klar welches Video von Joachim ist - das kurze ( für mich etwas zu hektisch geschnitten .....) aber doch Qualitativ gut !


    Möglich das wir uns kennen, da ich vor Jahren auch im Wasser fotografiert habe. Mein Foren-Name ist allerdings nicht so variabel gewesen, damals einfach mein richtiger Name: Roland P .....


    Es gibt verschiedene Krebse auf den Peitschen-Korallen, manche sind eigentlich eher sehr groß !


    Mit diversen Möglichkeiten - Vorsatz-Dioptern, Vorschwenk-Linsen, Tele-Makro Funktionen oder halt entsprechenden Zoom-Möglichkeiten sind Objekte in der größe um 2-3mm machbar.
    Allerdings darf man den Aufwand und die Probleme in dem Bereich nicht unterschätzen.


    mfg
    Roland

    Das von Joe T verlinkte Video ( Anilao 2016 ) ist doch verdammt gut, sehr viel besser geht es kaum. Es gibt ganz wenig an längeren UW-Videos die man mit Freude ansehen kann, das verlinkte ist eins der wenigen.
    ( ist das Video jetzt von JoeT ? )


    Mann sieht hier allerdings auch, das sehr viel mit Licht gemacht wurde, halt alles das was man noch ausleuchten kann.


    Ich stimme daher der Ansicht von Joachim zu und ziehe viel gutes Licht dem Rotfilter vor.
    ( mein Rotfilter wurde von Sealux aus dem Gehäuse auf meinen Wunsch ausgebaut, dafür wurde eine zweite Makro-Linse eingebaut - das bringt mir persönlich mehr ! allerdings hat Sealux keine große Auswahl an Linsen... )


    Die Auswahl an Makro Linsen bzw. die Möglichkeiten um zu spannenden Makro-Aufnahmen zu kommen - die hängen halt auch ganz wesentlich vom Gehäuse und der verwendeten Vorsatz-Optik ab.
    Bei den Gates Gehäusen ( auch bei anderen - auch bei den spezial Sealux für die großen Camcorder ) gibt es halt die Möglichkeit voll zoom-fähige WW-Linsen zu nutzen, die es erlauben ein Wrack zu filmen und danach damit auch ein Portrait von einem Skeleton-Schrimp zu machen - für mich das Non-Plus-Ultra an Flexibilität - damit geht quasi (fast) alles.
    Was eben auch damit nicht geht, Tele-Makro, oder auch nur die scheue Grundel mit dem Krebs - dazu braucht es wieder den großen Abstand.


    Mein UW-Lieblings-Film wurde mit einem HDV-Camcorder ( ich meine FX1 ) im Gates mit dem sündhaft teuren ( und schwerem ) Fathom gemacht,
    Der Filmer Danny van Belle hat damit absolut Weltklasse Aufnahmen gemacht, viel und gutes Licht (HID) war natürlich auch im Einsatz.
    Leider ist die BD-Disk - Secrets of the Sea - hier kaum zu kriegen, die muss man in Belgien oder Holland beschaffen.
    Das zeigt mir halt, das z.B. das Aufnahme-Format nicht der wirklich wichtige Aspekt bei UW-Aufnahmen ist, die Möglichkeiten des Gesamt-Paketes und die Händelbarkeit im Wasser sind sehr viel wichtiger !
    ( Das der Filmer auch ein Rolle spielt ist auch klar ............)


    Joachim aber mag keine Verzeichnung bei Makro, die gibt es bei der Fathom Zoom Lösung ganz gewaltig - somit muss man halt für sich entscheiden und sich das ganz genau ansehen.
    Was mich schon mal von einem Profi Camcorder nebst Fathom WW abhält ( neben dem deftigen Preis ) ist aber auch das gewaltige Gewicht, was diese Kombis auf die Waage bringen !
    ( ich hatte grade vor 3 Tagen mal wieder das "Vergnügen" beim Check-Inn über zulässige Gepäck-Gewichte zu diskutieren - bin aber mal wieder ganz knapp um das zücken der Kredit-Karte herum gekommen...... )


    Ja, auch ich würde gerne mit Stativ im Wasser filmen, das Resultat wäre einfach besser. Nur wo bleibt die einfache Handhabung ? Sie leidet ganz gewaltig und das will ich z.B. nur noch bedingt in Kauf nehmen.


    Ja, auch von DSLR gibt es zu WW aber auch im Makro-Bereich traumhafte Aufnahmen - wie es um die Handhabung im Wasser aussieht muss man vermutlich selbst austesten, sonst erlebt man evt. eine unliebsame Überraschung.


    Was wäre meine Lieblings-Lösung:
    Ein voll manuelles Gehäuse von Gates.
    Die Möglichkeit des voll zoombaren WW von Fathom.
    Externer Monitor anschließbar.
    Eine extrem Leistungsfähige Lichtanlage, z.B. die großen Keldan.


    Nur gut, dass ich schon etwas älter bin, sonst würde ich mir tatsächlich noch Gedanken über eine neue UW-Video-Ausrüstung machen, aber damit habe ich definitiv schon abgeschlossen.
    ( ich bleibe bei meinem alten System, kenne die vielen Nachteile und nehme sie jetzt einfach in kauf ......)


    mfg
    Roland

    Ja, der Man hat recht - ich teile seine Einschätzungen - nicht das ich das gerne tue, aber den Zug hält keiner mehr auf.


    Das Management von Canon und Nikon hat den Zug längst verpasst - die haben es nur noch nicht gemerkt !
    Und Sony hat den Consumer Camcordern mit Ihrer eigenen Politik / Strategie selbst das Grab geschaufelt.

    mfg
    Roland

    Ja, am Mond - noch heftigen an Planeten - bekommt man eine gute Vorstellung was Brennweite bedeutet.


    An den Planeten ist das schon heftig - da ist mit 200mm kein Blumentopf mehr zu gewinnen - da sind dann eher 2.000 mm gefragt.


    Der Mond ist für übliche Objektive und auch für Camcorder noch eine machbare Sache.


    mfg
    Roland
    .

    Zu meiner Zeit war die Mehrzahl von Atlass nur Atlanten.
    Heute darfst Du Atlasse schreiben - Duden sei dank ( oder wie schon geschrieben - der Duden war genötigt das so aufzunehmen......)


    Das Wort Drohne ist für mich negativ belegt, deswegen bleibe ich bei Kopter oder Copter.


    Tja, Aldi wird die billig-Kopter wohl kaum in Schweden anbieten - bei uns kommen dank Aldi ( 4.000 Fillialen x 10 Kopter ) jetzt auf einen Schlag 40.000 dieser Dinger hinzu - das innerhalb von drei Tagen......


    mfg
    Roland

    Wir sollten hier von Multikoptern oder Kamera-Koptern reden, dann haben wir auch eine sehr schöne Abgrenzung zu den Kriegswaffen !


    Ach ja, in Deutschland sind die Regeln so, das es keiner Reichweitenbegrenzung bedarf ! ( Sichtflug ist zwingend vorgeschrieben ! )
    Bei ganz billigen Kinderspielzeugen wird mit Infra Rot ( wie die alten Fernbedienungen für´s TV ) gesteuert - das geht nur drinnen, draussen versagt das !
    Bei Spielzeug um 50,- Euro wird mit so wenig Sendeleistung gearbeitet - da ist fliegen im Garten angesagt, nach 40-50 Metern ist Schluss mit steuern, auch gut !


    Kamera Kopter ab 100,- Euro können weit fliegen und auch ausserhalb der Sicht noch gesteuert werden, so zu fliegen ist ein Deutschland schon immer verboten - wird aber dennoch gemacht.
    Mal sehen ob die Hersteller der Kamera Kopter auf die teil rigerosen Verbote in manchen Ländern jetzt reagiren und ihre Kopter mit salonfähiger Software ausstatten !
    DJI hat es ja schon vorgemacht - und für Kopter die in Österreich verkauft werden, Flugverbots-Zonen im Kopter hinterlegt !


    mfg
    Roland