Beiträge von Marco

    Ich kann nicht abschätzen, ob es was bringt. Das Interesse an der 360°-Videobearbeitung scheint unter den Benutzern von Vegas Pro in der Tat eher gering zu sein, so dass möglicherweise die Prioritäten entsprechend ausgerichtet werden. Ich selbst mache in der Richtung auch nichts. Ich finde es allerdings unkonsequent, so viele Aspekte der 360°-Bearbeitung in das Programm zu integrieren, aber am Ende alles dadurch zunichte zu machen, dass das (durchaus dafür vorgesehene) Rendern an allem scheitert. Von daher werde ich trotzdem immer wieder mal eine Information weiterleiten, wenn das nicht behoben wird.


    "Ja, die INSV-Dateien kann man direkt importieren, aber was bringt das, wenn das Material nicht gestitcht werden kann?"


    Zumindest, sofern es sich um ein Videopaar handelt. Bei einem Einzelclip funktioniert es ja. Bei einem Clippaar muss man ziemlich viel basteln. Damit kriege ich es zwar einigermaßen hin, aber die Übergänge sieht man an der ein oder anderen Stelle dennoch. Das ist allerdings bei den aus den Paaren in der speziellen Software gestitchten Videos auch nicht anders. Das ermuntert nicht gerade zum Weiterexperimentieren.

    "Das man das Material direkt in Vegas importieren kann war laut Support eigentlich auch mal vorgesehen. Scheinbar hat man es aber binnen eines Jahres immer noch nicht geschafft."


    Man kann die INSV-Dateien doch direkt importieren.


    Ich habe den Renderfehler nochmal weitergeleitet. Es betrifft nicht nur die 5k-Ausgabe. Und der gerenderten Datei fehlen auch immer noch die 360°-Metadaten.

    Wie ich gerade sehe, importiert Vegas Pro die INSV-Dateien auch ohne Umbenennung zu MP4. Bringt aber eben nur was, wenn es kein Clippaar ist.


    Der 360°-5k-Renderbug besteht wohl immer noch.

    "Einen Import von Insta360 One X, bzw. One X2-Daten ist wohl immer noch nicht möglich?"


    Der Import der Insta360 One X Clips ist eigentlich in jede Schnittsoftware möglich, wenn die Dateien vorher einfach von *.insv in *.mp4 umbenannt werden. Nur besteht eine Aufnahme der Insta360 One X ja immer aus einem Clippaar. Ich wüsste nicht, wie Vegas Pro ein Videopaar, das aus zwei Clips besteht, stitchen könnte.

    Das segmentweise Rendern anhand von Markern war in Vegas Pro per Batchrender-Script eigentlich schon immer möglich (zumindest seit es das Scripting in Vegas Pro gibt).

    "Für die Vorschau (Übergänge, FX) spielt doch eine gute Grafikkarte auch eine wesentliche Rolle - oder?"


    Zumindest meist eine größere als beim Rendern. Auch nicht alle (wenn doch die meisten) Effekte unterstützen zwingend die GPU-Beschleunigung und manche Effekte (z. B. manche Farbkorrekturen) sind derart wenig leistungshungrig, dass eine GPU-Unterstützung nicht viel beitragen muss. Zudem gibt es noch andere Alternativen. Ich nutze auf meinem schwachen Notebook, das keine nennenswerte GPU-Unterstützung liefert, dafür gerne die Funktion der RAM-Vorschau.
    Kommt letztlich ganz drauf an, welche Videoformate man nutzt, wie man seine Arbeit organisiert und welche Effekte denn tatsächlich verwendet werden.

    Kwik Preview und Kwik Proxy sind zwei Funktion von vielen innerhalb des Tools »Happy Otter Scripts«.


    Ich habe oben Kwik Preview und Kwik Proxy durcheinander gebracht.

    Kwik Preview ist was anderes. Es ist ähnlich der Funktion »Video selektiv vorrendern«, denn es erzeugt nur eine temporäre Vorschaudatei für den über die Loop-Region definierten Timeline-Bereich. Dann spielt Kwik Preview die Datei automatisch über einen externen Player ab. Mit einem Proxy-Workflow ist das nicht vergleichbar.

    Du brauchst für einen Proxy-Workflow nicht zwingend eine Scriptlösung, denn das ist ja schon als Kernfunktion in Vegas Pro integriert.

    Da würde ich mich aber nicht auf eine reibungslose Funktionalität von AAF verlassen, auch nicht aus früheren Vegas-Versionen exportiert. Ein weiterer Grund für das Streichen des AAF-Exports/Imports, neben der mangelnden Nachfrage, war ja auch die unbefriedigende Kompatibilität.


    Weitere Alternative: Sämtliche Tonspuren als eigenständige Dateien rendern, bzw. eine Multichannel-Broadcast-Wave erzeugen, die pro Audiospur der Vegas-Pro-Timeline je einen Kanal enthält.

    Mmh, dann könntest du noch versuchen, unter Optionen/Einstellungen/Veraltete Funktionen das Quicktime-Plug-in wahlweise zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.

    Wie bist du denn vorgegangen, um GPU-Unterstützung und Hardware-Decoder zu deaktivieren? Wenn beides deaktiviert ist, kann es ja nichts mehr mit der Grafikkarte zu tun haben.

    Dann unterstützt vermutlich deine Grafikkarte keine Decodierung solcher 10-Bit-Dateien.


    Die nächste Möglichkeit wäre somit, die GPU-Unterstützung und den Hardware-Decoder in Vegas Pro zu deaktivieren.