Beiträge von 3POINT

    Mittlerweile hat mir das UHD rendern mit Voukoder H.265 NVENC mit folgende Anpassungen überzeugt, gegenüber das runterskalieren nach FHD mit Voukoder X.264.

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    Ich sehe zwar noch immer kaum einen Unterschied zwischen der UHD und der FHD Version auf mein UHDTV ab einen Betrachtungsabstand von mehr als 2m, aber weil das Rendern nach UHD H.265 so rasant schnell geht. Ein 3minutiger Testfilm mit Farbkorrektur, Übergängen, Letterboxed 21:9, 3 Tonspuren mit UHD50 Material DJI Pocket, fertig gerendert in 1:49, das sind etwa 83 FPS im Durchschnitt.

    Bedanke mich bei Peter (elCutty) der mich durch die Diskussion hier auf diese Idee gebracht hat. :beer:

    Ich würde mal weiter mit Voukoder spielen, mittlerweile rendert der bei mir HEVC NVENC 2160p50 schneller als Echtzeit, 50 Sek für 62 Sek Testfilm (DJI Brunnenschnipsel usw). Das sind 62 FPS. Da macht Vegas auch keine Renderpauze.

    Hab's mir gerade mal an einem kleinen Projekt mit VideoStabilisierung auf allen Clips angesehen und nichts derartiges bemerkt.

    Vielleicht das man das besser sieht wenn man beim Rendern alle Bilder in der Vorschau zeigt statt jedes fünftes.

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    Mann kann es aber auch sehr gut erkennen an der Renderperformance wenn da die Current Speed rauf und runter springt.

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    Da Voukoder auch GPU unterstütztes H.264 und H.265 rendern kann, womit ich aber noch keine Erfahrungen gemacht habe, wäre vielleicht da auch noch Testpotenzial drin.

    Ein erster Versuch um mit Voukoder HEVC NVENC 2160p zu rendern ist vielversprechend, komme dabei auf 45 FPS (statt 27 FPS mit Magix HEVC NVENC). Also 1,5x Echtzeit bei 2160p30. Nutze dazu folgende Voukoder Einstellungen:Untitled.png

    Danke für dein Test Peter.

    Deine AMD Karte scheint da wohl leistungsfähiger zu sein als meine NVIDIA. Rendern mit NVENC HEVC 2160p geht bei mir etwa mit 27 FPS, das wäre etwas langsamer als Echtzeit bezogen auf 2160p30. Da müsste eigentlich bedeutend mehr drin sein wenn Vegas nicht alle zwei Sekunden eine kurze Renderpauze einlegen würde, als ob da ein Zwischenspeicher aufgefüllt werden müsste.

    Vegas hantiert die gleiche Bitraten für die AVC und HEVC Rendervorlagen, etwas unverständlich, entweder die für AVC sind zu niedrig oder die für HEVC sind zu hoch. Vegas nutzt bei 2160p30 für beide Vorlagen eine Durchschnittsbitrate von 24 Mbps und eine Max Bitrate van 48 Mbps. Rendert man mit AVC und HEVC sind die Dateien anschliessend also gleich gross. Bezogen auf die Eigenschaften von AVC und HEVC, müsste demnach die Qualität des HEVC Renders dann natürlich auch besser sein.


    Meine Tests habe ich eigentlich immer mit AVC rendern gemacht das geht bei mir mit NVENC AVC 2160p mit 37 FPS, also dann schneller als Echtzeit bezogen auf 2160p30. Nutze ich dafür Voukoder komme ich etwa auf 18 FPS.


    Die Vorteile von Voukoder sind hauptsächlich die sichtbare bessere Qualität bei Runterskalierungen und auch die meistens bedeutend kleinere resultierende Dateien. Für diejenige die keine Runterskalierungen machen oder wobei die Dateigrösse keine Rolle spielt wird der Aufwand durch längere Renderzeiten wohl nicht gegeben sein.


    Da Voukoder auch GPU unterstütztes H.264 und H.265 rendern kann, womit ich aber noch keine Erfahrungen gemacht habe, wäre vielleicht da auch noch Testpotenzial drin.

    Wie ich schon geschrieben habe kommt es halt immer darauf an, mit welchem Encoder und Vorgaben die Kamera ihre Aufnahmen speichert. Werden da sehr hohe Komprimierungen und/oder bestimmte "intelligente" Verfahren genutzt, so ist das dann eben eine schlechte Ausgangsbasis für die spätere Bearbeitung. Und dazu zählen insbes. Farbkorrekturen und Skalierungen.

    Da glaube ich nicht so dran, ich habe jetzt mal eine FZ300 2160p25 100 Mbps Stativ Aufnahme einer Landschaft mit Baüme runterskaliert nach 1080p25 mit Magix H264 12 Mbps und Voukoder X264 9 Mbps. In der Magix Render seh ich sehr deutlich Artefakte und Pumpen in den Baümen, dagegen bei Voukoder nichts davon.

    Für mich ist einfach H264 nicht in der Lage bestimmte Motive, klar und deutlich zu rendern und hat das nichts mit der Qualität der Aufnahme oder Kamera zu tun.

    Aber da sind auch keine dabei, mit so vielen hellen, schnell bewegten Wassertropfen, auf deren saubere Darstellung sich die Encoder zu konzentrieren scheinen und die statischen Teile dann weniger Bitrate abbekommen.

    Ich kann gerne noch mal eine andere Aufnahme (einer Baumkrone) hochladen, da bewegt sich nichts, ausser die Kamera. Da kann man dann auch deutlich das pumpen erkennen.

    Ich habe das bei oben genannten Bedingungen bei DJI 2160p50 und auch bei Hero7 1520p50 Aufnahmen. Bei 2160p25 aus meine FZ300 habe ich das noch nicht gesehen, aber auch noch nicht richtig getestet.

    Nochmal zur verdeutlichung, die Artefakte und auch ein gewisses Pumpen sind sehr gut zu sehen wenn ich runterskaliere mit MAGIX AVC 1080p50 (NVENC oder QSV) 20 Mbps Durchschnitt, 40 Mbps Max. rendere. Nicht aber mit Voukoder AVC (CRF23) und auch nicht im Original.

    Alles gut zu erkennen in den Downscale Test den ich euch zu Verfuegung gestellt habe.

    Ich finde der Vaukoder 8(V9 gibt es schon als Beta) ist eine Bereicherung für DaVinci Resolve. :yes:

    Nicht nur fuer Davince Resolve, auch fuer Vegas :yes: u A.

    Selber habe ich Voukoder in Davinci Resolve noch nicht entdeckt, obwohl installiert, oder muss es dafuer DRS sein?


    Beim Pedelec filmen wirdst du solche Artefakte wohl nicht sehen, man sieht die Artefakte meistens bei detailierte Motiven die sich leicht bewegen und einen egalen Farbton haben

    Bruno, danke fuer deine Rueckmeldung.


    Estmal, der Clip 2160p50 100Mbps, stammt nicht aus einer Gopro, sondern aus meiner DJI Osmo Pocket, also die gleiche Kamera wo du selber das Nachfolge Modell von hast.


    Fuer mich hat dieser Clip nicht direkt eine besondere Eigenschaft, weil ich dutzende solche Clips habe wo ich festelle das nach H264 rendern es nur so sprudelt von Artefakte. Es sind immer Clips wobei viele Details und ein gleichmaessiger egaler Farbton zusammen kommt. Das passiert unter anderem auch wenn man ein Baum, Blaetter, Gras oder Wasser filmt.


    Da ich schon 5 Jahren in 4k Filme aber erst seit zwei Jahren einen 65" UHDTV besitze, davor einen 55" HDTV, habe ich durch deshalb notgezwungen runterskalieren, diese Artefakte immer bei obengenannten Motiven festgestellt bis ich mit X264 renderte, das sah auf mein 55" HDTV schon gleich viel besser aus.

    Ziemlich entauescht war ich also als nach Anschaffung eines UHDTV der erwartete Quantensprung in Bildqualitaet von FHD nach UHD sich nicht einstellte. UHD und runterskaliertes kann ich ab einen Abstand von zwei meter nicht unterscheiden, und schon gar nicht von meiner normale Sitzposition, 3,5 Meter. Artefakte meistens aber schon.

    Aber das Thema ist ja jetzt hier durch.


    Der Qualitaetunterschied zwischen H264 und X264 kommt nach meiner Meinung durch den benutzten VBR Modus oder CRF Modus. Bei VBR versucht der Codec eine eingestellte Durchschnittsbitrate zu erreichen, diese ist einfach fuer bestimmte Motiven nicht genuegend und fuehrt deshalb zur Blockbildung und Detailverlust. Bei CRF wird die benoetigte Bitrate einfach angepasst an das Motiv anhand eine eingestellte Qualitatsstufe. Dabei habe ich schon bei Downscales beobachtet, also nach 1080p50, das bei bestimmten Motiven die Bitrate ueber 60Mbps geht, also eigentllich die Bitraten womit man normalerweise nach UHD rendert.

    Im Schnitt sind aber X264 Dateien meistens bedeutend kleiner als die H264 Dateien und haben dennoch eine bessere Bildqualitaet.


    Nachteile gibt es auch: Durch CRF rendern weis man vorher nicht wird gross eine Datei wird, da die Dateigroesse durch die Videomotive bestimmt wird und nicht durch eine eigestellte Durchschnittsbitrate. CRF kann, soviel ich weiss, keine Hardware Unterstuetzung, geht also nur mit CPU, rendert deshalb langsamer. Die Dateien eignen sich anscheinend wegen der lange GOP nicht fuer Kapitelmarker, damit habe ich keine Erfahrung.

    UHD Magix HEVC NVENC / UHD Voukoder HEVC um genau zu sein. Auf noch weitere Diskussionen habe ich jetzt aber keine Lust mehr. Wenn du mit Sony AVC und Magix HEVC zufrieden bist, ist das fuer mich auch prima!

    Ja, weil es um deine Aussage ging, daß du keinen Unterschied zwischen UHD und herunter- und wieder rauf-skaliertem sehen kannst. Da muß man sich ja nur das ansehen, was deiner Meinung nach das beste FHD-Resultat liefert.

    Mannomann, ich habe gesagt das ich keinen Unterschied zwischen ein Original UHD und herunter- und wieder rauf-skaliertem sehen kann wenn ich dazu Voukoder benutze und der Betrachtungsabstand mehr als 2m ist von meinem 65" Samsung UHDTV. Wozu ich auch noch immer stehe.

    Weiter habe ich gesagt das wenn ich dafuer Magix AVC oder Sony AVC nutze das herunter-und wieder rauf-skalierten nicht zum angucken ist weil voller Artefakte und Detailverlust ist trotz der hoeheren Bitrate.

    Um das zu belegen habe ich die Original Datei geteilt, jeweils die Voukoder AVC Datei, die Magix AVC Datei, die SAVC Datei und um Bruno's Kommentar gleich vorweg zu nehmen das DR das besser kann, auch die DR AVC Datei.


    Dann wird hier was ueber Long GOP und Eishagel gefasert, 200% Standbildvergroesserungen Vergleiche und eine sogenannte bessere UHD HEVC Rendervorlage gezeigt (die ich uebrigens gestern mal getestet und mit Voukoder UHD visuel verglichen habe, kann nur sagen, kommt beilange nicht an der Qualitaet von Voukoder ran).


    Ich biete hier einen Sack Reis an, dann wird hier solange gesucht bis ein schwarzes Reiskorn gefunden ist und dann wird darauf hin der Sack Reis beurteilt. Das soll noch Spass machen? Wann bietet ihr mal einen Sack Reis an?

    Das steht für mich nicht zur Diskussion, sondern UHD vs FHD < down + upskaled >

    Bei mir stand aber zur Diskussion, wenn ein Downscale, dann nur mit Voukoder und nicht mit MAVC oder SAVC. Weil die Unterschiede dann himmelsbreit sind. Du vergleichst jetzt nur UHD gegen FHD Voukoder und nicht UHD gegen FHD MAVC und SAVC.