Beiträge von wolfgang

    Keine Sorge, ich selbst habe das auch gar nicht nicht als Kritik an mir verstanden. Denn wieso sollte nur ich alleine dafür zuständig sein, Diskussionen zu einem bestimmten Produkt zu treiben? Es gibt ja auch noch ein anderes Leben....

    Es tut trotzdem weh wenn Systeme, die man lange Zeit geschätzt hat, dann doch eines Tages auslaufen. Aber das ist halt so.


    Dazu kommt wohl, dass derzeit viele Menschen mit Covid auch ganz andere Sorgen haben dürften. Ist halt keine gute Zeit für den Verkauf von derartigen Artikeln, weder im Consumer-Segment (höhere Arbeitslosigkeit, weniger Kaufkraft) noch im Profisegment (weniger Aufträge, Kampf um Existenzen, weniger Cash).

    Über Vegas Pro wird ja traurigerweise hier in diesem Forum kaum mehr etwas geredet.

    Das stimmt zwar, liegt aber in der Hand aller Vegas Anwender.


    Bei mir ist aus persönlichen Gründen (massiver Umbau des Hauses) das Schnittsystem derzeit eingemottet. Keine Zeit für Vegas 18 oder auch Edius X. Derzeit. Wird sich aber wieder ändern.

    Für den engagierten Filmer sollte die S5 durchaus attraktiv sein. Oder doch nicht?


    Da gibt es sicher einige (wie ich) die lieber für komprimierte Formate bei einer EVA1 bleiben. Gehäusefaktor, ND, XLR, besser in der Hand liegend, EF Optiken weiter nutzbar - und doch eine super Qualität. Es muss nicht immer Vollformat sein.

    Oder da gibts welche die zu raw gehen (auch wie ich) - etwa braw oder ProResRaw nutzen wollen. Und dann etwa die Pocket 6K nutzen.


    Oder denen noch grössere Objektive zu schwer werden und die mft als guten Kompromiss sehen. Und mit einer GH5 sehr zufrieden sind.


    Ja mich hätte eine S5 schon auch interessiert. Aber zumindest ich sehe langsam eine echte Kameraüberflutung, die Kamera limitiert uns schon lange nicht mehr in unserem Tun.

    Damit können sie zum Beispiel einen eigenen Codec einführen, ohne ein anderes Unternehmen überzeugen zu müssen, in ihrem Falle BRAW.

    Haben sie ja gemacht - eben BRAW.


    Und offenbar subventionieren die die Softwareentwicklung über andere Produkte wie die der Kameras. Deshalb offenbar diese einzigartige Preisgestaltung, die andere Anbieter natürlich nicht in der Form können. Oder wollen. Sony hätte ja auch mal Vegas gehabt, als Beispiel.

    Es werden 8 Einstellungen gezeigt. In all den 8 Aufnahmen geht es gerade NICHT um die Lichtsetzung mit Scheinwerfern usw., sondern um das arbeiten mit vorhandenem Licht. So, wie wir es als Amateure meist vorfinden.

    Ja klar geht's in dem Filmchen um natürliches Licht. Aber was machst wenn du das verändern willst was du halt gerade zufällig vorfindest?

    der größere Anteil am Equipment das Lichtequipment ist. Kamera, Objektiv und Mikrofone sind ein Bruchteil von dem aufwand wie die Beleuchtung

    So ist es. Ich habe mir ja schon vor geraumer Zeit Redheads aber dann auch modernere Tageslichtlampen angeschafft, brauche das aber tatsächlich recht selten - eher nur fallweise.


    Der Umgang damit ist einerseits interessant (damit man weiß wie es geht wenn man es braucht), aber auf jeden Fall ein Aufwand. Für eher spontane Drehs zum Hobby kommt das wohl eher selten zum Einsatz, aber dazu zu Lernen ist ja immer gut.

    Die grundsätzlichen Ausführungen finde ich schon interessant. Allerdings dürften wirklich wenige hier in der Praxis solche Situationen filmen. Und wer mal in der Praxis versucht hat Licht zu setzen weiß genau, dass das gar nicht leicht ist wenn man keine Erfahrung damit hat.

    Gut, es geht hier ja nicht um die Frage ob jetzt jemand Edius oder Resolve oder beide Werkzeuge oder ganz was anderes nutzt. Es geht eher um die Frage was in Edius X neu sein wird.


    Und wer das dann nutzen will oder wer es nicht nutzen will - das ist beides ok und jedem seine eigene Entscheidung. Glücklicherweise.


    Ich für meinen Teil werde das schon nutzen, denn auch für mich hat Edius durchaus einige Vorteile die ich nicht missen will (verglichen zu sowohl Resolve wie auch Vegas).

    Verstärken ist jede Anhebung eines Signals. Normalisieren ist aber eine Verstärkung die derart erfolgt, dass das Signal in den nutzbaren Bereich passt.


    Grundsätzlich.


    Im Detail gibts dann feine aber relevante Unterschiede. Hat man etwa ein kurzes aber lautes Störgeräusch, und passt nach diesem die Spitze automatisch an, dann bleibt eventuell der Rest zu leise. Verstärkt man manuell, können Teile auch clippen.

    Das passiert in der Form in der Praxis nicht. Zumindest nicht nach meiner Erfahrung. Schützenswertes Wissen in einer Testphase ist einfach nicht weiter zu geben, das ist eigentlich leicht verständlich.


    Und Maulkorb habe ich da nie gesehen - entweder ist das Produkt und neue Features noch vertraulich, dann hat das Vorteile weil man durch den Kontakt zu Entwicklern schnell was bewegen kann. Oder diese Testphase ist eh vorbei, dann gibt es keinen Maulkorb.


    Und klar, meist bekommt man das Produkt für den Testaufwand gratis. Ist aber nicht immer so, und in Wirklichkeit ist es eher ein schlechtes Geschäft wenn man ernsthaft viele Stunden lange testet. Aber es zwingt einem ja keiner.

    Und jetzt vielleicht doch zurück zum Thema.

    Ich glaube nicht dass hier jemand irgendetwas zu einem Vertrag öffentlich sagen muss, vor allem nicht wenn er oder sie das gar nicht will.


    Schneller kommst ja auch mit diesem Wissen nicht zum neuen Werk.

    Grundsätzlich sind idente Diskussionen in verschiedenen Foren immer problematisch, weil diese eben von einigen wahrgenommen werden, von anderen hingegen nicht.


    Zur Sache selbst.

    Kann ein externer Rekorder (z.B. Atomos Ninja V oder Shogun Inferno) mit ProRes oder gar RAW dieses Problem komplett aus der Welt schaffen?

    Es ist so dass eine Aufzeichnung in ProRes oder RAW in der Bearbeitung - also auch beim Entrauschen oder beim Grading - mehr Reserven aufweisen als stärker komprimierende Codecs. Von der Seite her hilft das tatsächlich.


    Grundsätzlich ist es aber so, dass JEDER Sensor rauscht. Einfach weil das in der Natur der Sache liegt. Ein besseres lowlight und Rauschverhalten bekommt man mit größeren Sensoren auch nur dann, wenn der einzelne Pixel am Sensor mehr Licht erhält - sei es weil dieser von der Fläche am Sensor größer ist, mehr Licht über einen Speedboster oder empfindlichere Optiken kommt, oder eben gezielt überbelichtet wird. log ist grundsätzlich eben nicht überall sinnvoll, etwa nicht in lowlight Situationen - denn dort hat man ohnedies nicht den Dynamikumfang den log ausschöpfen würde. Da können rec709 Profile eben auch mal besser sein.


    Für eine ernsthafte Nachbearbeitung sind 10bit auf jeden Fall gut - aber immer muss man als Kameramann auch für genug Licht sorgen.


    1) bei den o.g. Einstellungen war das VlogL Ergebnis leider nicht mehr zu gebrauchen. Ich hatte eine Person vor der Kamera, die im Take gesprochen hat. Nach dem Color graden (*hust* also LUT drauf und ein bisschen an Sättigung, Highlights und Shadows rumgespielt :D ) kam es immer mal wieder vor, dass die Farben der Lippen bis auf die Zähne rüber ragten. Ist so etwas im VlogL bekannt? Woran kann das gelegen haben?


    Das hat allerdings nichts mit log zu tun, sondern eher mit dem erfolgten Grading und/oder dem verwendetem LUT. Das graden von log sollte eben hochwertig erfolgen, und das ist eigentlich unverändert die Verwendung von Applikationen die auch 32bit Floating Point Bearbeitungen nutzen - und im Idealfall eben nicht unbedingt LUTs sondern ein gutes Farbmanagement anwenden.