Beiträge von wolfgang

    Also warum nicht auch teilweise Bilder verwenden - klar, du hast damit den Vorteil, daß die Datein kleiner werden. Aber eben den Nachteil, daß du streng genommen nicht DV-avi im Original testest. Wenn Bilder, dann würde ich mir diese in die Timline legen, und zu einem DV-avi File rendern. Und von dort weiter ausgehen.


    Und - bestimmte Dinge gehen mit Bildern halt nicht - nimm etwa das Beispiel der schnellen Bewegung.

    Ich probiers mal anders. Nehmen wir mal die Kategorien von Marco, und wenden wir sie auf ein Beispiel an. Beispiel: ein Urlaubsfilm von Neuseeland, noch in Hi-8 gefilmt, von einer 5 wöchigen Reise.



    Wieviel Rohmaterial gibt es?
    Sind 6 Stück 90 Minutenbänder.


    Wie viele und welche Medienformate?
    Nur Hi-8 - wenn man von zusätzlich generierten Audioteilen absieht (und Musik natürlich)


    Wieviel Zeit bleibt zur Bearbeitung?
    Es eilt bei sowas nicht - ist ein Hobbyprojekt welches in der Freizeit gemacht wird.


    Welche Art von Film soll damit gemacht werden?
    Urlaubsfilm - wobei die Variante eher die ist, den gesamten Urlaubsfilm in einem Film zu erzählen.


    Welche Länge soll der fertige Film haben?
    30 bis 40 Minuten hätte ich mal gesagt - alles andere wird m.E. zu lange, oder fordert eine Aufteilung auf meherer Filme.


    Wo liegt der Schwerpunkt - in einer extrem schnellen Bearbeitung oder in oder in einem sehr gründlichen inhaltlichen und dramaturgischen Aufbau?
    Die Bearbeitung muß nicht extrem schnell sein - siehe oben. Der gründliche Aufbau ist schon wichtiger, wobei noch nicht klar ist, obs mehr Dokumentation oder mehr Emotionen/Fun sein soll. Vermutlich mehr in Richtung Dokumentation, soviel Spaßmaterial ist nicht dabei.



    Schließen sich irgendwelche Spezialbearbeitungen an?
    Vermutlich nicht - eine durchgängige Farbkorrektur ist vermutlich nicht notwendig.


    Muss die Projektarbeit so angelegt sein, das gleich mehrere Versionen produziert werden können?
    Eher nein.


    Ist nach einer ersten Fertigstellung noch mit gravierenden Änderungen zu rechnen?
    Nein


    Werden sämtliche Arbeiten von einer Person übernommen oder gibt es in irgendeiner Form eine Teamarbeit, so dass verschiedene Arbeitsläufe aufeinander abgestimmt sein müssen?
    Einzelarbeit - es sei den, du kommst endlich mal nach Wien und hilfst mir!
    :D

    Also was conan da beschreibt, das mache ich auch gerne - einfach schauen, was einem da vor die Kamera kommt. Spaßfaktor. Besonders bei Familienfeiern ist das eine Variante - und hat alle immer königlich amüsiert.


    Oh je, kritische Tocher - das kenne ich, meine ist nicht besser! :D Freue mich auch weitere Berichte, jemue.

    Also ich hätte DV-avi vorgeschlagen, und damit hast du 720x576. Auch das hat zwar bereits eine Reduktion im Farbrraum auf 4:2:0, aber man könnte vermutlich noch argumentieren, daß die Mehrzahl der Leute mit sowas arbeitet. Alternativ vielleicht noch mjpeg-avi-codecs, die können üblicherweise in 4:4:4 samplen (etwa der von PIC kanns, aber die anderen vermutlich auch).


    Wichtig wäre vermutlich, das Material von einem digitalen camcorder wirklich via firewire zu übertragen - und zwar mit einem tool, wo der DV-avi header gleich passend für einen DV-avi codec geschrieben wird, der aber nicht den Helligkeitsumfang einschränkt, wie es etwa der microsoft-dv-avi codec macht. Heißt: du solltest tools verwenden, welche mit hochwertigen codecs zusammen arbeiten.


    Sagtest du nicht, du hättest LetsEdit (oder wars der trial)? Egal, damit sollte es gehen, den das hat den Canopus Codec integriert, der aber nur innerhalb LetsEdit verwendbar ist.
    Mit Scenalyzer Live gehts auch, der macht aber laut mb1 Probleme mit dem Canopus DV codec - und den codec brauchst du extra.


    Alternativ Vegas - der Sony-DV codec zeigt ein ähnlich gutes Verhalten, ist aber nur innerhalb Vegas verwendbar.


    Marco hat irgendwann auch das Matrox DV codec package getestet, der wäre vielleicht auch verwendbar - aber ich weiß nicht, ob der etwa mit ScLi fehlerfrei zusammen arbeitet.


    Der Mainconcept DV-codec ist laut Tests in der Version 2.4 eher unbrauchbar - da hat Marco Steifenbildung beobachtet, auch mb1 war davon nie begeistert.

    Naja, seit ich mal als Schichtleiter gearbeitet habe, neige ich durchaus auch zu den Nächten - aber ich werfe mich gleich in die Falle.


    Leicht bedienbar - das sind diese Tools m.E. alle nicht wirklich. Vor allem muß man wissen was man da macht - Schneiden nur an keyframes und so. Also mir fällt da nichts leichteres ein als das bereits genannte, fürchte ich.

    Weiß nicht genau, wie "leicht bedienbar" das sein muß. Aber Virtualdub etwa kann DivX durchaus einlesen - reagiert aber extrem schwerfällig bei mir. Gerade probiert.


    Weitere Literatur:


    Slashcam


    Chip Online


    Supernatur Forum


    Übrigens, in Vegas geht das auch nur bestenfalls halbwegs, und extrem langsam. Unbingt dynamic ram preview hochsetzten - sonst wartest du nur noch auf die Festplatte - für so ein hochkomprimiertes Format ist das halt immer ein Problem.

    Zitat

    Original von Marco
    Die Liste ist sicherlich nicht vollständig, aber in dieser Art kann man praktische Problemfälle definieren.


    Also die Liste ist schon sehr gut - da kann man systematisch was zusammen stellen.


    Wird dann noch etwa mit einem guten DV-codec gearbeitet (Canopus, Sony), dann hat man vermutlich mal eine gut normierte Prüfbasis.
    :))

    Nee, verstehe mich nicht falsch - das ist ja ganz und gar nicht schlecht. Das Argument, daß man sich keine 2 Stunden Urlaubsfilm ansieht, das hat schon was. Ich bin halt da auch noch selbst am überlegen ... war nur meine erste Reaktion.

    Wolfgang meinte:



    @ Testmaterial,


    das ist gar kein einfaches Unterfangen, da eine möglichst sinnvolle Kombination zusammen zu stellen. mb1 im DVD SVCD Forum hatte mal so ein Set, das bestand aber nach eigener Aussage aus unkomprimierten avi-Datein, die dadruch riesig groß waren.


    Natürlich könnten wir versuchen, sowas zu erstellen - nur haben wir dann aufgrund der Dateigrößen wohl noch immer das Problem mit der Verteilung.

    Geogt meinte in Fortsetzung zu hier:


    http://wolfgangschmid.space4fr…d=11&boardid=10&styleid=3


    Erst einmal vielen Dank für die Infos.
    Ich werde mich mal da durchkämpfen.


    Passt sicherlich nicht zum Studio-Thema, nur bei jedem Qualitätstest verwendet jeder sein eigenes Material und Testreihen sind in sich sicherlich stimming. Nur wenn man gerne dazu ein eigenes Produkt betrachten möchte, schaut man in die Röhre.
    Ich habe mir mal vorgestellt, das man mit gutem und gemeinsamen Testmaterial und einer durchgängigen Prozedur alle (auch zukünftige) Produkte untereinander vergleichbar machen kann (auch vielleicht in der Ausstattung - Vergleichstabelle) - vielleicht ist das alles auch nur ein Traum.

    Georg hat den Wunsch geäußert, daß wir den Teil des Threads, der sich im Pinnacle Thread mit Testmaterial beschäftig, hierher zu verschieben. Leider kann das Teilen und Verschieben diese Software nicht so einfach - da gibts zwar einen Hack, aber das ist doch mal komplex.
    8o


    Also mache ich einfach einen neuen thread für Testmaterial auf, und setze die Beiträg händisch um.

    Stimme dir völlig zu - wobei ich mal vermute, daß es mehr als 10 Faktoren sind, die da eine Rolle spielen!
    :D


    Die eigentliche Frage ist damit wohl die, wie man die Kombination dieser Faktoren managen muß, um zu einem workflow zu kommen, mit dem man das gewünschte Ergebnis erzielt. Ich würde das Thema eigentlich eher umdrehen wollen - was will ich mit einem Film eigentlich erreichen, und wie mache ich das dann?


    Macht doch einen gigantischen Unterschied, ob ich einen Osterausflug, eine Weltreise, einen Kindergeburtstag, eine Sachdokumentation oder einen Spielfilm herstellen will. Je nachdem, was es eigentlich ist, wird man wohl unterschiedliche Effekte erzeugen wollen. Emotionen, Trauer, Freude, Sachlichkeit - oder nur einfach Informationsweitergabe.


    Für mich sollten viele der angeführten und oft diskutierten technischen Aspekte stimmig bleiben und mich nur unterstützen, um ein definiertes Ziel zu erreichen. Fragt sich dann nur, wie man das schafft.

    Ja, das hört sich gut an - und wird durch eine gute Menüstruktur möglich, und dann stellst du eigentlich ausgewählte Ereignisse dar?


    Nur - wenn du die Scheibe einlegst, gibts dann keine Möglichkeit sich das dann durchgängig anzusehen? Ich persönlich würde mir sowas schon wünschen, ich hatte mal so eine Scheibe und zumindest mich hat das eher gestört, da ich mir damals alles ansehen wollte.

    @ Testmaterial,


    das ist gar kein einfaches Unterfangen, da eine möglichst sinnvolle Kombination zusammen zu stellen. mb1 im DVD SVCD Forum hatte mal so ein Set, das bestand aber nach eigener Aussage aus unkomprimierten avi-Datein, die dadruch riesig groß waren.


    Natürlich könnten wir versuchen, sowas zu erstellen - nur haben wir dann aufgrund der Dateigrößen wohl noch immer das Problem mit der Verteilung.

    Habe kürzlich mal einen Testbericht zur JVC GR-DV 500 gelesen - und dabei verstanden, daß nach Meinung der Tester (videoaktiv 1/2004) aufgrund der Bauform gut in der Hand liegt, ein ordentliches Händling hat, in der Bildqualität soweit ok ist - allerdings mit Schwächen im Lowlight Bereich (Bildgrießeln, verwaschene Farben), und mit einem leichten Grünstich bei Innenaufnahmen. Der Autofokus dürfte manchmal Probleme mit dem Scharfstellen haben, primär bei Zoom-Fahrten. Tontest war eher mäßig, nach Meinung der Tester. Was mich aber wirklich abschreckt, ist die mäßige Weitwinkelwirkung von nur 35 Grad - was hat man davon, wenn man gerade für Innenaufnahmen immer Aufschraublinsen benötigt? Gut dagegen: der analoge und digitale Eingang.


    Zumindest in diesem Test kamen Geräte wie die Sony DCR-TRV 22 und Canon MV 650 i besser raus.


    Frage: hat wer Erfahrung mit der JVC GR-DV 500?

    Tja, die Testserie von Georg belegt für mich doch gut, daß der Encoder in der Studio Software halt nicht das Gelbe vom Ei ist.


    Günters Erfahrung mit der Studio Software - leider sind die Foren voll von solchem Meldungen.
    :(


    Lets Edit - workflow? Nun, ich habe diese Software nicht intensiv gestestet - aber wo genau kommst du nicht zurecht, Georg?

    Wundert mich jetzt insoferne, als eigentlich Bruno immer davon geschwärmt hatte, daß die Software eben das Herausschneiden von Werbepausen aus mepgs kann - ohne dann neu zu encoden.
    ?(


    Aber wiegesagt, ich habe es nicht probiert. Bruno ist ja (noch) nicht hier, vielleicht kommt er ja noch und sagt noch was dazu.