Beiträge von TomK

    Hallo TomK, die von dir aufgezeigte Methode überträgt örtlich Korrekturen nur auf ein weiteres Foto; nicht auf eine größere Auswahl.

    Diese Aussage ist falsch. Die Entwicklungseinstellungen werden beim Kopieren natürlich auf eine beliebige Anzahl ausgewählter Fotos übertragen. Einfach mal ausprobieren.

    Wenn man in Lightroom ein Foto bearbeitet hat, kann man die Änderungen mit der Funktion "Synchronisieren" schnell auf ähnliche andere Fotos übertragen. Das spart viel Zeit. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, partielle Änderungen, für die es Masken wie "linearer Verlauf", "Pinsel", Himmel" u.a. gibt, ebenfalls mit der Funktion Synchronisieren auf weitere Fotos anzuwenden. Weis jemand, ob und wie das möglich ist ?

    LG vobe49


    Zurück zu Deiner Ausgangsfrage:


    Vielleicht hilft es Dir, wenn Du nicht "Einstellungen synchronisieren...", sondern "Entwicklungseinstellungen kopieren" anclickst,

    Bildschirmfoto 2022-01-07 um 18.27.44.png



    und dann im Fenster "Einstellungen kopieren"

    Bildschirmfoto 2022-01-07 um 18.26.01.png


    die entsprechenden Einstellungen auswählst.

    Und dann kam diesen Herbst der Hammer mit Win 11. Videorechner Schrott, 2 Laptops Schrott, 2 Rechner meiner Frau Schrott.

    Natürlich ist kein einziger PC wegen Win11 Schrott. Sie lassen sich genauso gut weiterhin mit Win10 betreiben - jahrelang ohne jeglichen Leistungsverlust.


    Im Endeffekt muss das Jeder mit sich selber ausmachen und halt in die Geldbörse gucken.

    Ganz genau. Denn nach wie vor gilt:

    Mit gleicher Leistung kostet ein Apple-Rechner etwa das doppelte eines Windows-Rechners, oder bei gleichem Preis gibt es bei einem Windows-Rechner fast die doppelte Leistung als bei Apple. Das gilt insbesondere für Laptops. Bei Desktops sind diese Verhältnisse nicht ganz so deutlich, aber grundsätzlich vorhanden.

    Canon 24-105 f4 und Sigma 17-50 f2.8.

    Für meine 6K wähle ich vor allem das Sigma 18-35/1,8 und selten mal das Sigma 50-100/1,8 - insbesondere, weil letzteres ziemlich groß und schwer ist .

    Allerdings benutze ich diese Kombination nicht für schnelles Run&Gun, sondern mehr für Talking Heads oder Landschaft/Natur.


    Für eine Städtetour mit vielen schnellen Aufnahmesituationen ist mir die 6K zu langsam, das funktioniert mit einem nicht zu großen 10Bit-Camcorder für mich leichter, einfacher und sicherer.

    Welche Objektive sind denn die zwei?

    Du kannst damit also den Hintergrund verschieben und die Personen bleiben an der gleichen Stelle?

    Also perspektivisch verschieben?

    Wie das?

    Mit einem einfachen Tracken und Verschieben des Ankerpunkts ist es in dem tiktok-Clip sicher nicht getan, weil sich damit nicht das unterschiedliche Verschieben von Vorder- und Hintergrund machen lässt.
    Vermutlich wurde zusätzlich mit einem Warp-Stabilisator gearbeitet. Wahrscheinlich muss man mit dessen Einstellungen etwas experimentieren, um dieses Ergebnis zu bekommen.

    Einen Film über mehrere Jahre mache ich selten. Vor zwei Jahren habe ich mal Kreta aus sieben Jahren Sommerbesuche gemacht, war aber kein Problem. Und selbstverständlich nicht chronologisch geordnet, sondern geographisch.


    Ordner: Die Ordner mit den Filmclips haben bei mir auch Monat und Jahr im Namen, siehe Bild.

    Footage Ordnernamen.jpg

    So eine (Themen-) Ordnung ist sicher sinnvoller, als eine chronologische.

    Sondern eher der, dass ich beim Beispiel des Lebenslaufes von Kindern oder wem auch immer in die verschiedensten Projektverzeichnisse hineingreifen muss. Und da wird die Suche nach dem richtigen Material zur Qual.

    Das ist sehr gut nachvollziehbar. Gilt für alle Projekte, die nicht nur aus aktuellem Material bestehen, sondern Archivaufnahmen erfordern. Deshalb machen Jahresordner so gut wie keinen Sinn, eher wären Themenordner nützlich. Also zB Natur, Urlaub, Astro, usw mit Unterordnern. Aber dafür ist eine genaue Schlagwortliste nötig, und bereitet auch Probleme, wenn das jeweilige Material zu verschiedenen Themen passt.

    Zum Erfüllen solcher Bedarfe ist eine Stichwort-Hinterlegung für einzelne Clips und/oder Projekte zum Archivieren wesentlich sinnvoller. Das funktioniert mit Lightroom nicht nur für Fotos, oder auch für Video ziemlich gut. Damit können einem Clip und/oder Projekt mehrere verschiedene Stichwörter zugeordnet werden. Mit ein paar Mausclicks lassen dann leicht komplette Sammlungen zum gewünschten Thema erstellen - egal, an welchem physikalischen Ort die Clips oder die Projekte sich befinden. Eine Ablagestruktur ist damit nicht erforderlich. Eine laufende Nummerierung - evtl. mit Datum - zur eindeutigen Identifikation könnte man machen, ist aber nicht zwingend.

    Ich kenne zwar auch noch die alte Weisheit "never change a runnig System", aber diese Zeiten sind schon länger vorbei. Bei den heutigen modernen Betriebsystemen sind die regelmäßigen Updates sehr wichtig geworden - zumindest, wenn der Rechner am Netz hängt.

    Heute ist es nach meiner Erfahrung eher so, dass Probleme durch nicht durchgeführte Updates verursacht werden.

    „Never change a running system“ war schon immer dummes Zeug. Es wurde von System-Admins verbreitet, die keine Lust hatten, sich um geänderte Bedarfe und Anforderungen bei Hard- und Software zu kümmern. Aktuell werden die Zeitabstände von Updates grundsätzlich immer kürzer, weil die Entwicklungsschritte bei Hard- und Software immer schneller erfolgen.

    Man kann sich überlegen, ob man nicht jedes einzelne Update, sondern nur jedes zweite/dritte Update mitmacht. Aber grundsätzlich darauf zu verzichten, verhindert nicht nur erweiterte oder beschleunigte Funktionen, sondern man verzichtet auch auf behobene Programm- und Sicherheitsfehler.


    Allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass viele Updates keine nennenswerte Veränderungen beinhalten, sondern von den Herstellern/Entwicklern nur aus Marketinggründen erfolgen, um bei den Anwendern präsent zu bleiben.

    Nur wie schon gesagt, irgendwelche Billiglösungen bringen nichts - außer Ärger.

    Letztlich kommt das dann auch teurer, da man sich nach kurzer Zeit doch etwas besseres kauft und für den alten "Schrott" nichts mehr bekommt. Dann lieber Stück für Stück kaufen, aber gleich mit guter Qualität.

    Das kann man nicht oft genug wiederholen: Wer billig kauft, kauft zwei Mal!


    Das hat nichts mit „Arri-Kamera“ zu tun, sondern gilt schon bei jedem Amateur-Einsatz. Audio-Hardware hat eine wesentlich längere Wertbeständigkeit als Video-Hardware. Deshalb lohnt es sich gerade für den Audiobereich, mehr auf Qualität zu achten. Und dabei fällt vor allem bei Mikrofonen der Audio-Schrott besonders nachteilig auf.

    Für unterwegs halte ich eine Fototasche im Vergleich zu einem Rucksack für wesentlich unpraktischer im Handling. Denn das Gewicht einer Fototasche hängt entweder links oder rechts auf der Schulter und man braucht immer eine Hand, um das Teil beim Gehen, Laufen, Klettern in Zaum zu halten.


    Demgegenüber bietet ein ordentlicher Rucksack mit der gleichmäßigen Gewichtsverteilung auf beiden Schulter einen wesentlich höheren Tragekomfort auch für längere Zeit und Freiheit für beide Hände.


    Rucksäcke gibt es in allen denkbaren Größen und Ausführungen. Ich benutze diese kleine handliche Variante mit der Tragemöglichkeit eines Stativs, die es auch größer gibt:

    https://www.fotokoch.de/Tenba-…pack-Black-16L_19619.html

    Aber diese Daten müssen einerseits von der Kamera erzeugt und anderseits von Edius auslesbar und richtig interpretierbar sein.

    Und hier kann es eben aus verschiedenen Gründen bei den neueren Kameras hapern. Diese sind dann aber wohl eher bei der Kamera, bzw. dem vom Hersteller verwendeten System zu suchen.

    Wenn Edius Metadaten nicht oder falsch ausliest, sollen neuere Kameras daran schuld sein?

    Welche neueren Kameras kommen denn dafür in Betracht? Oder verhält es sich eher umgekehrt, nämlich dass Edius das Problem darstellt?

    Etwas genauer:

    B-Roll bezeichnet keine Schnittfunktion, sondern jedes Filmmaterial, welches das Haupt- (A-Roll-) Material ergänzt und mit diesem geschnitten wird.
    Das kann eine zweite Perspektive sein, aber auch Illustrationen oder Detailaufnahmen oder thematisch ähnliche Aufnahmen.

    B-Roll Material ist wesentlich, um den Zuschauer unterschiedliche Eindrücke zum dargestellten Thema zu vermitteln und seine Aufmerksamkeit zu erhalten.

    Welches würdest du da vorschlagen, wenn man bei der Pocket 6k bei ca. 10-12 mm Kb landen möchte und auch noch einen längeren Fokushub hat, damit man auch im Nahbereich sauber manuell fokussieren kann?

    Jetzt sag aber nicht das macht ja keiner, ich mache es und ich kenne einige andere, die das auch machen.

    Aber ein Speedbooster bringt auch bei langen Brennweiten Vorteile, z.B. wenn wenig Licht da ist und man eine Blende gewinnt.

    Warum nicht gleich 5-8mm KB? Du musst zugeben, dass 10-12mm KB bei APS-C ein echtes Extrem ist. Wenn ich wirklich so eine Brennweite brauche, benutze ich dafür ein Vollformat. Aber mit zB einem Samyang 12mm/2 (= ca 18mm KB) gelingen auch an einer BMPCC 6K sehr weitwinklige Aufnahmen.


    Speedbooster an einem Tele? Macht aber nur theoretisch Sinn. Es gibt sicher Leute, die so etwas tun, aber es gibt wesentlich mehr Leute, die das Gegenteil praktizieren - nämlich mit einem Tele-Konverter.

    Du bist ja "gut" informiert. Erstens gibts für MFT die GH5s, die bis ISO 10.000 sehr gut nutzbar ist. Mit einem MFT typischen lichtschwachen F1.2 Nocticron kombiniert könnte man in der Dämmerung gerade noch was sehen. Wie sieht da eigentlich die BMPCC6k mit ISO10.000 aus? Zweitens gibt es jede Menge MFT Objektive unter 2.0. Drittens gibt es für ASTRO bspw. das 7,5mm Laowa, was mit 2.0 im Center eine Schärfe hat wie Lumix Premiumlinsen bei 5.6. Und dass Crop 1.6 bei der 6k faktisch wie "kein Crop" sei, ist großzügig ausgelegt.

    Du vergleichst Eier mit Birnen. Eine GH5s hat schon lange abgeschaltet, wenn zB ein A7S3 zur Höchstform aufläuft. Solche Vergleiche sind Unsinn.

    Es geht hier auch nicht um das Vergleichen von Sensorgrößen, sondern allein um die Sinnhaftigkeit eines Speedboosters - insbesondere an einer BMPCC 6K.

    Wenn man wie ich gerne weitwinklige Natur- und Astroaufnahmen macht, kauft man sich keinen Speedbooster, sondern ein Weitwinkelobjektiv, von denen es immer mehr moderne sehr leistungsfähige Neukonstruktionen zu einem vernünftigen Preis gibt.


    Das gilt natürlich nicht für das MFT-System, bei dem man in einem so kleinen Brennweitenbereich ohne Speedbooster kaum zurechtkommt.