Beiträge von TomK

    Du machst vermutlich einfach die falschen Reisen.

    Oder es liegt an der Bequemlichkeit oder Einfallslosigkeit.


    Was hindert denn einen „normalen“ Urlaubsfilmer daran, mal den Hotelmanager, den Strandaufseher, den Ausrüstungsverleiher, den Souvenirverkäufer, den Stassenmusikanten, den Taxifahrer zu fragen, ob man ihn nicht mal einen Tag lang mit Kamera und Mikrofon begleiten darf? In 90% der Fragen gibt es begeisterte Zustimmung, weil sich ein Tourist auch mal für die Details des örtlichen Lebens interessiert.

    Man muss sich über die prinzipielle Wirkungsweise eines Gimbals im Klaren sein - im Unterschied zu einer Steadycam.


    Ein Gimbal arbeitet mit drei Achsen. Die vierte Achse, dh die vertikale Achse gleicht ein Gimbal bauartbedingt nicht aus. Um einen kleinen leichten schnell einsatzbereiten Gimbal erfolgreich nutzen zu können, hilft wirklich nur Übung, zB mit einem randvoll gefüllten Wasserglas, um eine möglichst ruhige Gehtechnik zu trainieren. Ein Gimbal für den Gimbal ist keine Lösung.

    Eine Steadycam gleicht durch ihren Federarm zwar die vertikale Bewegung aus, erfordert aber trotzdem sehr viel Übung in der Handhabung und ist natürlich wesentlich aufwendiger, bis diese einsatzbereit ist. Eine Alternative zur Steadycam wäre noch ein Easyrig, welches aber genauso sperrig ist und kräftige Schultern erfordert.

    Das sind die allgemeinen Empfehlungen, aber nicht nur ich habe festgestellt, dass ein kürzerer Abstand Ruckler verhindern kann.

    Es geht beim passenden Keyframeabstand zunächst um den GERADEN Bruchteil oder um das GERADE Vielfache der Bildrate. Die Größe des Keyframeabstands ist erst danach von Bedeutung.

    Fotos tagge ich komplett in Lightroom durch. Videos werden in Lightroom verschlagwortet, allerdings nicht so fein.

    Anders als mit Lighroom geht es zur Zeit auch nicht sinnvoll. Denn die oben genannten Ordnerstrukturen nach Datum und so weiter erzeugen auf der Festplatte zwar eine gewisse Struktur, aber sie sind nahezu nutzlos, um die darin gespeicherten Medien auch zu verwalten.
    Eine klassische Suchabfrage heißt ja nicht „Zeige mir alle Fotos aus dem Mai 2008“, sondern zum Beispiel „Zeige mir alle Fotos/Videos aus Spanien“ oder „Alle Fotos/Videos von Oma“ oder „Alle Fotos mit Hunden“ jeweils auf-/absteigend sortiert nach.... Dazu ist aber eine Datenbank mit einem beliebigen Stichwörter-Filter erforderlich, wie es Lightroom bietet. Dafür muss man sich jedoch beim Importieren der Medien in Lightroom die Mühe machen, die jeweiligen Clips oder Ordner mit Stichworten/Tags zu versehen. Die Ordnerstruktur auf der Festplatte ist für Lightroom unerheblich. Für die Verwaltung zählen allein die vergebenen Stichwörter.

    In einfacherer Form funktioniert dies genauso mit Adobe Bridge.

    Die Gefahrgutliste der IATA ist nur eine Empfehlung. Jede Fluggesellschaft setzt diese Liste mehr oder weniger leicht geändert in ihre gültigen Sicherheitsvorschriften um. Deshalb erlauben einige Gesellschaften gar keine Li-Akkus über 100Wh, andere max zwei Stück bis jeweils 160 Wh. Letzteres ist die absolute Ausnahme.


    Deshalb ist es zwingend erforderlich, sich bei jeder konkret benutzten Fluggesellschaft direkt zu erkundigen, was bei dieser erlaubt ist und was nicht. Damit wäre auch jede Rätselraterei wie hier völlig überflüssig.
    Wie schon weiter oben erwähnt wurde, empfiehlt es sich, deren Bestimmungen in englischer Sprache auszudrucken, um bei Bedarf den verschiedenen in- oder ausländischen Securities diese Regelung zeigen zu können. Das gilt vor allem für Fluggesellschaften, die Akkus mit über den üblichen 100 Wh erlauben.

    Die Fluggesellschaft interessiert das nicht die Bohne. Wenn sich jemand dafür interessiert, ist das einzig und allein die Security, welche die persönliche Gepäckkontrolle beim Check in durchführt. Fragen an die Fluggesellschaft sind völlig nebensächlich, weil diese nicht die Verantwortung trägt. Sie hat nämlich keinerlei Kontrollvollmacht - Gewicht des Gepäcks mal ausgenommen.

    Damit dieser Unfug nicht einfach so stehen bleibt:


    Allein die Fluggesellschaft bestimmt, was , wie und wieviel an Bord darf - niemand sonst! Die Security ist Dienstleister, dem die Kontrolle und Einhaltung der jeweils gültigen Sicherheitsbestimmungen übertragen sind. Letztlich verantwortlich für den sicheren Transport ist immer die Fluggesellschaft.


    Die International Air Transport Association (IATA) erstellt ua Empfehlungen zu Gefahrgutvorschriften, die nahezu alle Fluggesellschaften der Welt übernommen haben - mit leicht unterschiedlichen Details.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…Air_Transport_Association

    https://www.iata.org/whatwedo/…uments/DGR-59-DE-2.3a.pdf

    Natürlich muss man klären, ob man reist, um zu filmen oder um zu entspannen. Optimal ist beides zeitlich gegliedert.

    Von einer Reportage wollte ich garnicht sprechen. Das wäre eine nochmals größere Herausforderung. Aber der übliche Urlaubsfilm ist nur noch für die Teilnehmer interessant. Dafür lohnt kein Aufwand bei der Vorbereitung und beim Dreh. So im Vorbeigehen mal eben ein paar tolle Aufnahmen machen und später beim Schneiden überlegen, was man mit den Bildern machen könnte, funktioniert nicht.
    Will ich aber mehr Publikum erreichen, muss der eigene filmische Anspannungsgrad einfach stärker sein.

    Die schwierigste Arbeit beim Film erledigt sich beim Urlaubsfilm doch von alleine. Der Handlungsablauf. :-)

    Eben auf solche Weise wird so ein Film garantiert stinklangweilig für Nichtdabeigewesene. Denn einfach Draufhalten und später chronologisch auf die Timeline packen, ist ja das immer wiederkehrende Problem solcher Filme.


    Auch für einen „Urlaubsfilm“ kann man sich einen thematischen roten Faden überlegen. ZB die typischen Handwerker der besuchten Gegend oder die typischen Musiker oder das touristische Marketing usw. Kommt man zB nach Kanada, sollte es nicht einfach Tag 1, Tag 2, Tag 3 usw sein, sondern ein Schwerpunktthema sein: zB Kohleförderung oder Eisenbahnen oder Wildhüter usw. Jede Urlaubsgegend hat charakteristische Merkmale, seien es Menschen, Tiere, Pflanzen, Events, wirtschaftliche Tätigkeiten...

    Mit einem oder mehreren Schwerpunktthemen bekommt der Film Struktur. Und vor Ort weiß man, worauf man sich mit der Kamera konzentrieren muss. Mutti und die Kinder vor der Kirche, am Strand, auf dem Schiff, beim Essen, beim Spazierengehen, beim Baden sollten mal ausgedient haben.


    Und bei der Bildgestaltung kann man sich auch mal von den üblichen Schwenks, Totalen, Sonnenaufgang- und -untergängen verabschieden. Damit verliert ein Film schon mal viel vom üblichen Videolook.

    Die Paranoia scheint ja bei manch einem starke Blüten zutreiben. Echt mal Leute denkt ihr wirklich das Interessiert irgend jemanden, was ihr so macht mit eurem PC?


    Leute ihr seit doch für Microsoft so unwichtig wie ein Pickel an meinem Arsch.

    Paranoia beschreibt diese Hysterie ziemlich gut!


    Merkwürdigerweise gibt es diese vor allem bei denjenigen, die den PC zum vermeintlichen Bollwerk gegen Microsoft machen wollen, aber gleichzeitig mit einem Instagram-, Facebook- oder WhatsApp-Account als Datenschleuder für wirklich relevante Infos unterwegs sind. Sollte man mit gesundem Menschenverstand eigentlich erkennen können.

    Auch das kann man so nicht verallgemeinern. Meine CPU ist nun schon ein paar Jahre alt - und es besteht kein Bedarf der Erneuerung. Die Grafikkarte habe ich in der Zeit hingegen schon 3x gewechselt. Ich muß dazu sagen, daß mein Hauptanwendungsgebiet nicht der Videoschnitt ist, sondern CGI. Hier hat sich sich inzwischen sowohl das GPU-Rendering durchgesetzt, als auch die entsprechende Beschleunigung im Viewport - von daher das Augenmerk auf GPU. SSD's, HDD's etc. kann man immer austauschen, da brauchts keinen neuen Rechner.

    Dein Spezialfall entspricht nicht der Situation bei der Videobearbeitung. Dabei ist für die Darstellung auf der Timeline und beim Exportrendern in erster Linie die CPU gefordert. Die GPU unterstützt nur teilweise. Deshalb kann bei Videobearbeitung die CPU nicht genug Power haben. Damit die CPU ihre Leistung bereitstellen kann, müssen auch das Motherboard und der RAM-Speicher auf demselben Leistungslevel sein. Das Ganze erfordert auch noch ein ausreichend dimensioniertes Netzteil.


    Alles in allem ist also ein komplett neuer PC mit aufeinander abgestimmten Komponenten sinnvoller als das Aufrüsten einzelner Bauteile, die dann evtl leistungsmäßig nicht zueinanderpassen. Das schließt natürlich die Weiterverwendung der alten SSDs oder HDDs nicht aus.

    Es hat sich bewährt, dass der neue PC ausschließlich zur Videobearbeitung dient, und der alte PC für weniger anspruchsvolle Officearbeit weiter verwendet wird.

    Das Stichwort „Zukunftssicherheit“ würde ich in diesem Kontext völlig außen vor lassen. Denn diese gibt es nur, wenn man darunter ca 3-4 Jahre verstehen würde. Jeder größere Betrachtungszeitraum wird von der schnellen technischen und preislichen Weiterentwicklung der Hard- und Software unerheblich gemacht. Allenfalls ältere HDD lassen sich sinnvoll länger benutzen. Aber CPU, GPU, RAM, Mainbords usw sind dann zwar noch voll funktionsfähig, können aber einzeln nicht mehr wirklich nützlich ersetzt werden. Dh nach ca 3-4 Jahren ist die Neubeschaffung eines kompletten PC technisch und wirtschaftlich sinnvoller, als der Austausch einzelner Komponenten.

    So wie von wabu beschrieben funktioniert jede Software zum Zusammensetzen der geteilten Dateien.


    Das Problem der geteilten Dateien stellt sich nur dann, wenn man beim Sichern von der SD-Karte nicht die gesamte Kartenstruktur kopiert, sondern nur die einzelnen Bilddateien herauspult. Die diversen Hilfsdateien auf der SD-Karte legt die Kamera nicht zum Spaß an, sondern ermöglichen dem Schnittprogramm, problemlos dh nahtlos zu importieren. Das setzt allerdings voraus, dass man in seinem Schnittprogramm auch die dafür vorgesehene Importfunktion benutzt.
    Ganz wichtig: Die SD-Karte NIEMALS im PC formatieren, sondern IMMER IMMER IMMER von der Kamera formatieren lassen. Damit vermeidet man alle Probleme mit dem richtigen Dateisystem und der erforderlichen Kartenstruktur.

    ich fürchte, das ginge bei mir zu sehr ins Geld....bin aber bei einem ersten Surfen auf diesen Rechner gestoßen


    https://www.amazon.de/Memory-P…2DQM54VVAAW6XHCPNQ4S&th=1


    mit einer Quadro P4000 wäre der Rechner 400 € teurer - das erfüllt doch in etwa die letzten Vorschläge, oder? Oder sind die Quadro P2000 bzw. P4000 trotz ihres hohen Einzelpreises keine guten GraKa?

    Quadros sind für den normalen Videoschnitt völlig ungeeignet! Im Vergleich zu GTX-Karten wesentlich langsamer und bei deutlich schwächerer Leistung wesentlich teurer.

    Quadros braucht man für eine durchgängige 10Bit-Bearbeitung, die vor allem für Designer und Fotografen erforderlich ist.


    Such Dir bei einem der vielen Anbieter von konfigurierbaren PCs, zb bei Alternate, einen PC zusammen mit i9, GTX 1080, 32 GB Ram, 1x 256 GB SSD + 1x 500-1000 GB als SSD oder M.2. Das wäre aus meiner Sicht eine sinnvolle Budget-Lösung.