Beiträge von TomK

    Nur wie schon gesagt, irgendwelche Billiglösungen bringen nichts - außer Ärger.

    Letztlich kommt das dann auch teurer, da man sich nach kurzer Zeit doch etwas besseres kauft und für den alten "Schrott" nichts mehr bekommt. Dann lieber Stück für Stück kaufen, aber gleich mit guter Qualität.

    Das kann man nicht oft genug wiederholen: Wer billig kauft, kauft zwei Mal!


    Das hat nichts mit „Arri-Kamera“ zu tun, sondern gilt schon bei jedem Amateur-Einsatz. Audio-Hardware hat eine wesentlich längere Wertbeständigkeit als Video-Hardware. Deshalb lohnt es sich gerade für den Audiobereich, mehr auf Qualität zu achten. Und dabei fällt vor allem bei Mikrofonen der Audio-Schrott besonders nachteilig auf.

    Für unterwegs halte ich eine Fototasche im Vergleich zu einem Rucksack für wesentlich unpraktischer im Handling. Denn das Gewicht einer Fototasche hängt entweder links oder rechts auf der Schulter und man braucht immer eine Hand, um das Teil beim Gehen, Laufen, Klettern in Zaum zu halten.


    Demgegenüber bietet ein ordentlicher Rucksack mit der gleichmäßigen Gewichtsverteilung auf beiden Schulter einen wesentlich höheren Tragekomfort auch für längere Zeit und Freiheit für beide Hände.


    Rucksäcke gibt es in allen denkbaren Größen und Ausführungen. Ich benutze diese kleine handliche Variante mit der Tragemöglichkeit eines Stativs, die es auch größer gibt:

    https://www.fotokoch.de/Tenba-…pack-Black-16L_19619.html

    Aber diese Daten müssen einerseits von der Kamera erzeugt und anderseits von Edius auslesbar und richtig interpretierbar sein.

    Und hier kann es eben aus verschiedenen Gründen bei den neueren Kameras hapern. Diese sind dann aber wohl eher bei der Kamera, bzw. dem vom Hersteller verwendeten System zu suchen.

    Wenn Edius Metadaten nicht oder falsch ausliest, sollen neuere Kameras daran schuld sein?

    Welche neueren Kameras kommen denn dafür in Betracht? Oder verhält es sich eher umgekehrt, nämlich dass Edius das Problem darstellt?

    Etwas genauer:

    B-Roll bezeichnet keine Schnittfunktion, sondern jedes Filmmaterial, welches das Haupt- (A-Roll-) Material ergänzt und mit diesem geschnitten wird.
    Das kann eine zweite Perspektive sein, aber auch Illustrationen oder Detailaufnahmen oder thematisch ähnliche Aufnahmen.

    B-Roll Material ist wesentlich, um den Zuschauer unterschiedliche Eindrücke zum dargestellten Thema zu vermitteln und seine Aufmerksamkeit zu erhalten.

    Welches würdest du da vorschlagen, wenn man bei der Pocket 6k bei ca. 10-12 mm Kb landen möchte und auch noch einen längeren Fokushub hat, damit man auch im Nahbereich sauber manuell fokussieren kann?

    Jetzt sag aber nicht das macht ja keiner, ich mache es und ich kenne einige andere, die das auch machen.

    Aber ein Speedbooster bringt auch bei langen Brennweiten Vorteile, z.B. wenn wenig Licht da ist und man eine Blende gewinnt.

    Warum nicht gleich 5-8mm KB? Du musst zugeben, dass 10-12mm KB bei APS-C ein echtes Extrem ist. Wenn ich wirklich so eine Brennweite brauche, benutze ich dafür ein Vollformat. Aber mit zB einem Samyang 12mm/2 (= ca 18mm KB) gelingen auch an einer BMPCC 6K sehr weitwinklige Aufnahmen.


    Speedbooster an einem Tele? Macht aber nur theoretisch Sinn. Es gibt sicher Leute, die so etwas tun, aber es gibt wesentlich mehr Leute, die das Gegenteil praktizieren - nämlich mit einem Tele-Konverter.

    Du bist ja "gut" informiert. Erstens gibts für MFT die GH5s, die bis ISO 10.000 sehr gut nutzbar ist. Mit einem MFT typischen lichtschwachen F1.2 Nocticron kombiniert könnte man in der Dämmerung gerade noch was sehen. Wie sieht da eigentlich die BMPCC6k mit ISO10.000 aus? Zweitens gibt es jede Menge MFT Objektive unter 2.0. Drittens gibt es für ASTRO bspw. das 7,5mm Laowa, was mit 2.0 im Center eine Schärfe hat wie Lumix Premiumlinsen bei 5.6. Und dass Crop 1.6 bei der 6k faktisch wie "kein Crop" sei, ist großzügig ausgelegt.

    Du vergleichst Eier mit Birnen. Eine GH5s hat schon lange abgeschaltet, wenn zB ein A7S3 zur Höchstform aufläuft. Solche Vergleiche sind Unsinn.

    Es geht hier auch nicht um das Vergleichen von Sensorgrößen, sondern allein um die Sinnhaftigkeit eines Speedboosters - insbesondere an einer BMPCC 6K.

    Wenn man wie ich gerne weitwinklige Natur- und Astroaufnahmen macht, kauft man sich keinen Speedbooster, sondern ein Weitwinkelobjektiv, von denen es immer mehr moderne sehr leistungsfähige Neukonstruktionen zu einem vernünftigen Preis gibt.


    Das gilt natürlich nicht für das MFT-System, bei dem man in einem so kleinen Brennweitenbereich ohne Speedbooster kaum zurechtkommt.

    Ein Speedbooster ist nichts anderes als eine „Vorsatzlinse“, die in diesem Fall hinter dem Objektiv sitzt - mit allen Performanceverlusten, die eine zusätzliche Linse bedeutet, die bei der Objektivberechnung und dessen Konstruktion nicht enthalten war.
    Speedbooster gibt es vor allem wegen des MFT-Systems, um dessen schlechte Lowlight-Qualität und den heftigen Crop einigermaßen erträglich zu machen. Beides spielt bei der 6K keine Rolle und bei einer Lichtstärke des Sigmas von durchgehend 1,8 erst recht nicht.

    Dieses Objektiv mit Canon EF-Anschluss benutze ich an meiner FS7 mit Adapter und an meiner BMPCC 6K nativ.

    Die optische Leistung ist sehr gut. Mechanik ebenso. Etwas groß und schwer, das ist aber der durchgehenden Lichtstärke geschuldet. Preis-Leistung-Verhältnis ist unschlagbar.

    An der BMPCC 6K spielt die Focussierleistung kaum eine Rolle, weil auch die BMPCC 6K dabei kein Weltmeister ist.


    Für mich ist das Sigma 18-35/1,8 schon seit langer Zeit ein sehr gutes Objektiv - fast schon eine Pflichtausstattung.

    Jetzt ist die Verwirrung wohl da: auf dem mir zugeschickten Blatt steht oben etwas von "Fernpiloten-ID", im Text wird nur von e-ID gesprochen, die um die letzten 3 Ziffern verkürzt am UAS anzubringen ist und am Schluss spreicht man wieder davon, dass die Fernpiloten-ID nicht am UAS anzubringen wäre. Eine solche ID ist mir aber gar nicht zugeschickt worden. Ich gehe anhand des Schreibens also von der richtigen e-ID aus. In der Mail stand auch, dass meine Überprüfung abgeschlossen sei.

    Gruß vobe49

    In dem Screen-Shot fehlt Deine Fernpiloten-ID. Diese brauchst Du genauso wie die UAS-Betreibernummer (eID). Ohne die Fernpiloten-ID ist der Kompetenz-Nachweis ungültig.


    Ruf noch mal Deinen Account beim LBA mit Benutzername und Passwort auf. Steht dort immer noch nichts zu Deiner Fernpiloten-ID, reklamiere beim LBA.

    Vielleicht solltest Du Dir mal die Black Magic 4K anschauen. Die ist neu für etwas über 1.000,- € zu bekommen.

    Das ist kein "filmender Fotoapparat", sondern eine professionelle Videokamera. Also mit der Hauptaufgabe Video gebaut, obwohl damit natürlich auch Fotografieren möglich ist.

    Abgesehen vom Wechselobjektiv (MFT-, PL-, C-, oder EF-) verfügt sie auch über einen XLR-Audioanschluss. Die Bedienung des Menüs ist wirklich sehr gut aufgebaut. Ich selbst besitze das etwas "größere" 6K-Modell. Und hier im Forum sind auch noch einige andere 4K/6K-Besitzer, die (m.W.) alle mit diesen Kameras zufrieden sind.


    Außerdem gibt es beim Kauf der Kamera dann auch noch ein professionelles Videoschnittprogramm = BMD DaVinci Resolve Studio kostenlos dazu. Dieses Programm kann dann auch noch "lebenslänglich" kostenlos auf die jeweils aktuelle Version upgegradet werden.

    Einem absoluten Anfänger für seine 4-5 Wochen Reise eine BMPCC 4K und dazu noch DaVinci Resolve zu empfehlen, grenzt schon an Zynismus. Beides ist diesem Fall mehr als völlig ungeeignet!


    Da passt eher eine Sony AX700 wie schon erwähnt oder eine Sony AX 53 oder eine Canon G50. Mit UHD-Material auf einer FHD-Timeline im Schnittprogramm sollten sich schon ne Menge Fernaufnahmen passend ins Bild setzen lassen.

    Dazu ein simples Schnittprogramm wie Premiere Elements oder Magix für Windows.

    Fakt ist, dass jedes iPhone, egal ob mit der Kamera App oder FilmicPro mit variabler Framerate aufnimmt.

    Keine Ahnung, warum bei Dir hin und wieder Konstante Framerate angezeigt wird.

    Deine Behauptungen ist nach wie vor falsch.


    Inzwischen konnte ich klären, warum bei meinem iPhone SE 2. Gen mal mit variabler und mal mit konstanter Bildrate aufgenommen wird:

    Es liegt wohl am Prozessor des jeweiligen iPhones, ob mit variabler oder konstanter Bildrate aufgenommen wird. ZB lässt sich beim aktuellen iPhone 12 pro max in den Kameraeinstellungen die variable Bildrate abschalten, siehe hier.F4543826-5455-4694-A52C-E9A76BAE17BE.jpeg


    Beim nicht ganz so leistungsfähigen iPhone SE 2. Gen gibt es diese Einstellung nicht. Hier wird bei schlechtem Licht die Bildrate immer herabgesetzt, und damit variabel.

    Deshalb:

    Konstante Bildrate bei viel Licht, variable Bildrate bei wenig Licht, wie bereits weiter oben erwähnt wurde.

    Bin mal gespannt ob wir von TomK und ollieh noch einen genialen Tipp bekommen.

    Es ist so, wie ich schrieb: Konstante Bildrate mit einem iPhone SE 2-Gen ohne spez. Film-App, siehe Mediainfo. Beide Analysen werden durch die Analyse von Premiere Pro 2020 bestätigt: Konstante Bildrate.


    Allerdings:

    Es passiert immer wieder mal, dass bei identischen IPhone-Einstellungen nur mit variabler Bildrate aufgenommen wird. Welche Einflüsse das sind, habe ich noch nicht feststellen können. Belichtung und Schwenkgeschwindigkeit sind es jedenfalls nicht.


    Probleme mit variabler Bildrate hat eigentlich kein gängiges NLE. Es wird einfach eine konstante Bildrate erzeugt, die jedoch ganz schräge Werte annehmen kann.

    Kompliziert wird es nur dann, wenn auf derselben Timeline Handy-Aufnahmen mit variabler Bildrate bzw angepasster Bildrate kombiniert werden mit Aufnahmen aus einem Camcorder, der konstant zb 30p liefert und wenn es dabei auf synchronen Ton ankommt. Dann muss die Handy-Aufnahme vor dem Import auf die Timeline mittels Handbrake oder Compressor auf eine konstante Bildrate und 48KHz gewandelt werden.

    Nach wie vor nimmt das iPhone mit variabler Framerate auf, egal ob auf Auto, 24, 30 oder 60fps gestellt.

    Mit Auto wird lediglich eingestellt, dass bei schlechteren Lichtverhältnissen nicht mit 30 oder 60 sondern dann automatisch mit 24 fps aufgenommen wird, aber natürlich immer noch mit variabler Framerate.

    Mach Dich einfach mal mit einem aktuellen iPhone mit aktuellem iOS vertraut. Dann wirst Du feststellen, dass inzwischen zB ein simples iPhone SE 2. Gen in allen Auflösungen bis 4K 30fps mit konstanter Bildrate aufnimmt - sogar ohne zusätzliche Kamera-App.

    Es ist bemerkenswert, mit welcher Schmerzfreiheit Du die Vorschriften bzgl Drohnenflüge in Deutschland fortgesetzt ignorierst.

    https://www.bmvi.de/SharedDocs…df?__blob=publicationFile

    https://www.drohnen.de/vorschr…drohnen-und-multicoptern/

    Mal doof gefragt, würde eine Vollformat Kamera, wie die Sony A7SIII oder eine Blackmagic Cinema Pocket 4/6k hier weniger Noise aufnehmen? (Je mit und ohne externem Rekorder)

    Auch eine GH5s erreicht bzgl Low Light Fähigkeit gerade das Niveau einer normalen APSC-Kamera. Einer der wesentlichen Nachteile der MFT-Spielzeugkameras ist das miserable Low Light Verhalten, der zweite Nachteil ist der heftige 2fach-Crop. Um den diesbezüglichen Frust der MFT-Kamera-Besitzer zu mildern, wurde der Speedbooster entwickelt, der beide Probleme dieser Kameras zwar nicht beseitigt, aber deutlich mildert:

    https://www.metabones.com/products/?c=blackmagic-MFT


    Das Low Light Verhalten von Vollformat-Kameras ist grundsätzlich um Klassen besser als das der GH5 oder BMCP 4. Insbesondere die A7S/II spielt bzgl Low Light Fähigkeit sogar in einer völlig anderen Liga.

    Du machst vermutlich einfach die falschen Reisen.

    Oder es liegt an der Bequemlichkeit oder Einfallslosigkeit.


    Was hindert denn einen „normalen“ Urlaubsfilmer daran, mal den Hotelmanager, den Strandaufseher, den Ausrüstungsverleiher, den Souvenirverkäufer, den Stassenmusikanten, den Taxifahrer zu fragen, ob man ihn nicht mal einen Tag lang mit Kamera und Mikrofon begleiten darf? In 90% der Fragen gibt es begeisterte Zustimmung, weil sich ein Tourist auch mal für die Details des örtlichen Lebens interessiert.

    Man muss sich über die prinzipielle Wirkungsweise eines Gimbals im Klaren sein - im Unterschied zu einer Steadycam.


    Ein Gimbal arbeitet mit drei Achsen. Die vierte Achse, dh die vertikale Achse gleicht ein Gimbal bauartbedingt nicht aus. Um einen kleinen leichten schnell einsatzbereiten Gimbal erfolgreich nutzen zu können, hilft wirklich nur Übung, zB mit einem randvoll gefüllten Wasserglas, um eine möglichst ruhige Gehtechnik zu trainieren. Ein Gimbal für den Gimbal ist keine Lösung.

    Eine Steadycam gleicht durch ihren Federarm zwar die vertikale Bewegung aus, erfordert aber trotzdem sehr viel Übung in der Handhabung und ist natürlich wesentlich aufwendiger, bis diese einsatzbereit ist. Eine Alternative zur Steadycam wäre noch ein Easyrig, welches aber genauso sperrig ist und kräftige Schultern erfordert.

    Das sind die allgemeinen Empfehlungen, aber nicht nur ich habe festgestellt, dass ein kürzerer Abstand Ruckler verhindern kann.

    Es geht beim passenden Keyframeabstand zunächst um den GERADEN Bruchteil oder um das GERADE Vielfache der Bildrate. Die Größe des Keyframeabstands ist erst danach von Bedeutung.