Beiträge von Rod

    Die Mini-Serie "Das Damangambit" (Kinozeit, Deutsch, auch Trailer) sorgt zur Zeit für Aufmerksamkeit.


    "about photograpy" hat daraus 7 Beispiele einer guten Bildkomposition herausgearbeitet.


    Einfach Link anklicken, er geht direkt zum jeweiligen Thema. Ist zwar auf Englisch, aber mit dem Text unten und den starken Bildern ist leicht zu sehen, was eine gelungene Bildkomposition ausmacht. ,

    1. Führungslinien, leiten das Auge des Zuschauers auf das Hauptgeschehen
    2. Gleichmäßigkeit / Symmetrie, für ein harmonisches und ausbalanciertes Bild
    3. Muster / Wiederholungen / wiederkehrende Elemente, um Stimmungen zu erzeugen,den Zuschauer in den Film einzubinden
    4. Frames / Bildaufbau unterschiedliche Rahmen, um die emotionalen Verhältnisse von einzelnen Spielern zueinander zu zeigen oder die Stimmung eines einzelnen herauszuarbeien.
    5. Negativer Raum / Dunkelheit, um z. B. die Vereinzelung, die Einsamkeit eines Menschen zu zeigen,
    6. Tiefe des Raumes / mehrere räumliche Ebenen (Layers), z. B. um die soziale Stellung des Hauptdarstellers zu zeigen
    7. Porträts / Closups, z. B. um die steigende Spannung zwischen Hauptdarstellerin und Gegner zu zeigen

    Beste Grüße, Uli

    Schmidt :"Nichts für ungut, aber mir geht das ständige Herabsetzen der Filmerei mit smartphones langsam auf den Geist"


    Es geht nicht um das Herabsetzen. Ich habe das beschrieben, was ich beim bearbeiten von vielen Bildern erlebe. Kann ich gern am Bildschirm demonstrieren.


    Bevor man sich für viel Geld das neueste Smartphone kauft und hofft, dass dies eine Foto- oder Filmkamera ersetzen könnte, sollte man sich über die Grenzen der Smartphones klar sein.


    Und, wenn du das Forum etwas liest, dann wirst du sehen, dass ich oft genug darauf hingewiesen habe, dass man z. B. mit den Smartphones ganze Spielfilme drehen kann. Das ist nach wie vor richtig,


    Aber, man muss die Grenzen der Dinger auch realistisch sehen und das hat nichts mit "herabsetzen" zu tun.


    Beste Grüße, Uli

    Achilles :"Was hast Du bei den vielen Bildern mit dem Programm eigentlich geändert?"


    1. Auswahl der Bilder, ein großer Teil fällt raus (Lightroom)
    2. Chromatische Aberrationen entfernen Profilkorrekturen anwenden (Lightroom)
    3. Pre-Entrauschen und RAW-Pre-Schärfen (Sharperner Pro, oder ganz leicht mit Topaz Denoise AI, vorsicht, greift in den Standardeinstellungen meist zu scharf ein)
    4. Weißabgleich, Schwarz- und Weißpunkt setzen, mitleres Grau nach Bildstimmung setzen (Lightroom)
    5. Farb- Helligkeitsabstimmung grob ("Grundeinstellungen" Lightroom)
    6. Farb- Helligkeitsabstimmung fein: Gradationskurven, HSL-Korrekturen und / oder das neue "Color Grading Tool (Farbräder wie in NLEs, Lightroom)
    7. Einzelne Helligkeits- und Farbabstimmung mit Pinsel, Radialfilter usw. (Lightroom)
    8. Letzte Politur in "Color Effex Pro". Das Programm greift nicht so scharf ein wie Z. B. Luminar, hat auch einen anderen Ansatz. Trotzdem die Regler erst mal runterziehen.

    Beste Grüße, Uli

    ollieh :"Ich arbeite ja in einem kleinen Fotoladen und da habe ich jeden Tag Kunden mit Smartphone und die sind begeistert von dem, was da rauskommt."


    Das ist sicher richtig, in der Bilderflut geht das Meiste unter. Insgesamt sehe ich es aber abgestufter.


    Selbst in der Bilderflut sehen die meisten, wenn sich jemand Mühe gegeben hat und versucht Qualität zu liefern.


    Macht mal bitte folgendes:

    • Zeigt eure Bilder oder Videos nicht - oder nicht ausschließlich - in Foto- und Videoforen
    • Zeigt eure Fotos und Videos in den jeweiligen Themenforen: Eure Reisefilme in Reiseforen, eure Architekturfotos in einem Architekturforum usw. ...
    • WARUM? In Foto-oder Videoforen wird zu 90 % nicht auf eure Inhalte eingegangen. Da werden höchstens die ausgefressenen Highlights bemängelt.
    • In Themenforum wie Reiseforum Portugal, Architekturforum habt ihr sachkundige und interessierte Mitglieder. Die gehen auf eure Inhalte ein. Und sie sehen und begrüßen es, wenn sich jemand auch technisch Mühe gegeben hat.
    • Das führt dazu, dass sie neben ihren inhaltliche Beiträgen auch fragen, sach ma, wie hast du das gemacht. Hatte ich hier und folgende schon mal beschrieben.

    Aus meiner Sicht wird die Mühe beim Fotografieren und Filmen durchaus gesehen und geschätzt, wenn ihr eure Fotos und Videos zum Beispiel in Themenforen einstellt.


    Kurz: Qualität wird auch in Zeiten der Bilderflut geschätzt.


    Beste Grüße, Uli

    Für alle, die mit dem Smartphone auch fotografieren, meine jüngsten Erfahrungen.


    Nachdem ich mehr als 1000 Bilder unseres Huawei P30 Pro mit Lightroom bearbeitet habe, fällt das Ergebnis (mal wieder) mehr als ernüchternd aus. Ausgangsbasis waren zu 80 % RAW- und zu 20 % JPEG-Bilder.


    Auch bei RAW-Dateien ist die Abbildungsqualität bei optimaler Lichtsituation mäßig. Sowie das Licht auch nur leicht ungünstig ist, bricht die Bildqualität deutlich ein. Die Bearbeitungsreserven sind auch bei RAW minimal.


    Lasst euch nicht von einzelnen gelungenen Aufnahmen im Netz täuschen. Eine Kamera zeigt erst ihre Leistungsfähigkeit, wenn man Projekte damit aufnimmt. Und hier haben auch die guten Smartphones (noch) eine zu geringe Abbildungsqualität.


    Um mal eben über soziale Netzwerke Bildchen zu versenden, sind Smartphones ok. Für alles was darüber hinausgeht, sind sie eher nicht geeignet.


    Beste Grüße, Uli

    Berliner :"2500 Euro für ein 50mm.....das kann Panasonic mal fein steckenlassen."


    MacMedia :"Wobei das 2500€-50mm von Panasonic schon absolut optisch in der Spitzenklasse liegt was ich so mitbekommen habe."


    Ich habe das 50er Panasonic nicht in der Hand gehabt, allerdings die Reaktion von zwei Fotographen und Filmern beobachtet. Sie hatten sich, wie Berliner, angesichts der 2500 Euro für ein 50mm, f 1,4 zunächst an den Kopf gefasst. Doch beide bekamen die Optik in die Finger - und habe sie zu meiner Überraschung gekauft.


    Auf Nachfrage warum? Die Qualität des Lumix S Pro 50mm, f 1,4 sei gleichauf mit dem Leica Summilux-SL 1:1,4/50mm ASPH, das doppelt so teuer ist.


    Tschö, das deutet zumindest darauf hin, dass die Scherbe nicht sooo schlecht ist. Ob sie diesen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst austesten.


    Das hilft Otto-Normal-Filmer nicht weiter, der keine 2500 Euro für ein 50er ausgeben kann und will. Insofern ist die neue f 1,8er Linie mit einem moderaten Preisschild genau der richtige Weg, um neue Kunden zu finden.


    Beste Grüße, Uli

    Berliner :"Ich überlege mein 85mm 1.4 Sigma gegen das neue 85mm 1.8 Lumix einzutauschen. Satte 800g weniger. Mit einer S5 spart man nochmal Gewicht zu einer S1H und liegt beim Gewicht nun insgesamt auf MFT Niveau."


    Wenn du weiter die Sigma-Qualität haben willst, dann wäre das neue Sigma 85mm F1.4 eine Alternative. Das soll auf ähnlich hohem Niveau liegen, aber bei halbem Gewicht von 625 Gramm.


    Sigma ist auch aufgefallen, dass die Nutzer ihre Qualität zwar schätzen, aber keinen 1,5 Kilogramm Backstein in der Größe eines 180mm-Objektives an ihre Kamera schrauben wollen.


    Hier ein ausführlicher Test von Marc Alhadeff (Sony-Bajonett): "Sigma 85mm F1.4 DG DN Art"


    Marc Alhadeff: "Im Vergleich zu den anderen 85 mm F1,4


    - Verglichen mit dem Samyang 85mm F1,4 AF ist sein AF viel effizienter, es hat eine bessere Farbwiedergabe und seine und Schärfe ist gleichmäßiger.

    - Seine Schärfe liegt deutlich über der des Sony FE85mm F1.4 GM und es hat einen besseren AF bei ähnlicher Bokeh-Leistung und klickfreiem Blendenring.

    - Verglichen mit dem Sigma 85mm F/1.4 DG HSM Art wird sein Gewicht durch 2 geteilt ! AF ist viel besser und seine optischen Leistungen sind etwas besser ! (Übersetzt mit DeepL)


    Beste Grüße, Uli

    Berliner :"1. Autofocus-Improvements for S-Series"


    Der Autofokus ist im Vergleich zu Sony und Canon der Schwachpunkt der Panasonic S-Serie. Soweit ich die Filme von der S5 gesehen habe, ist es nach wie vor der kontinuierliche Autofokus, der in Videos kaum zu verwenden ist.


    Er findet bisweilen das Objekt (Mensch) nicht oder verliert es und vor allem, das so genannte Fokus-Hunting verhaut die Aufnahmen zu oft. Das hat mich bei der geliehenen S1, neben Größe und Gewicht, am meisten gestört.


    Falls du mit den neueren Firmware-Updates den AF testest, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen. Ich weiss, dass du normalerweise manuell scharf stellst.


    NACHTRAG: Ohne relativ preiswerte 1,8er-Optiken kann sich das System kaum etablieren - wenn es überhaupt noch in die Hufe kommt. Die S1H-Video-Spezialisten sind zu wenige, um die S-Linie profitabel zu machen. Die S5 deutet ja in diese preiswertere Richtung.


    Beste Grüße, Uli

    Der Filmemacher Mark Bone hat Testaufnahmen mit dem Iphone 12 gemacht. Seine Frage war: Kann ich das Iphone 12 bei meinen Filmen verwenden? Zum Beispiel bei Interviews, Action-Aufnahmen, Slow Motion, B-Roll?


    Am besten zuerst kurz auf die Themen und Farbgebung seiner Filme schauen, um zu verstehen, warum er das Iphone-Material so farblich gestaltet, wie er es tut.


    Hier geht es zum Youtube-Video:


    "iPhone 12: Können professionelle Filmemacher es benutzen? *VIELLEICHT* Hier ist der Grund dafür. - iPhone 12: Can Professional Filmmakers Use It? *MAYBE* Here’s why."



    Wer einen Film von Mark Bone sehen will, hier lang: "RESCATE", via Filmsupply


    "Was treibt einen Menschen dazu, sich (...) der Gefahr zu stellen, um Leben zu retten, wenn andere es nicht tun?


    "Rescate" ist ein Dokumentarfilm, der sich mit diesen Fragen am Beispiel der Geschichte der freiwilligen Helfer von Rescate Ambar und ihres Leiters Reynaldo Ortiz auseinandersetzt. Einer Gruppe, die alles opfert, um den Tausenden Verletzten von Autounfällen, die die Dominikanische Republik plagen, medizinische Hilfe zukommen zu lassen.


    Ohne staatliche Finanzierung oder angemessene Ausrüstung operiert das Rescate-Team auf einem Straßenabschnitt, der als einer der gefährlichsten der Welt gilt." (Übersetzt mit Deepl)


    Beste Grüße, Uli

    Das richtet sich jetzt an Mitglieder, die tatsächlich Filme machen, so mit Anfang, Mitte und einem Ende. :)


    Was bei den technischen Vergleichen oft ausgeklammert wird: Ein Kamerasystem muss für einen Film in allen Bereichen möglichst konstante Ergebnisse liefern. Ein System auszuwählen, weil es in einem Bereich spitze aber ansonsten so lala ist, schadet einem Video eher.


    Wenn ich einen Film mache, der aus 100 Einstellungen, 20 Szenen und 3 Sequenzen besteht, dann ist für den technisch-visuellen Eindruck die Einheitlichkeit von Schärfe, Kontrast, Farben, Helligkeit, Bildwinkel usw. viel wichtiger, als einzelne Spitzenergebnisse.


    Mit so einem System lässt sich auch leichter ein Schnittrhytmus finden, wie auch die Inhalte zusammenstellen, weil die einzelnen Clips schon technisch gut zusammenpassen.


    Das merkt jeder, der homogene Aufnahmen im Bereich 24-80mm hat und plötzlich Einstellungen einer 13mm Action-Cam in sein Video integrieren muss.


    Wer die Action-Cam Aufnahme isoliert verwendet, für den ist das wurscht. Der sagt: Guck mal, was ich für ne tolle Aufnahme habe. Der braucht sich nicht um Anschlüsse und all den Kram zu kümmern.


    Insofern würde ich nie einzelne Testergebnis nehmen, wie dieses Smartphone / Kamera hat mehr Dynamikumfang und deshalb kaufen. Schaut euch immer an, welche Bilder die Kamera unter allen Bedingungen macht, die für euch wichtig sind.


    Beispiel: Canon hatte oft den Ruf zu teuer und zu schlechte technische Daten zu haben - "overpriced and underspect". Seltsamerweise waren Canons bei Dok- wie Kurzfilm-Leuten oft erste Wahl. Das lag und liegt an ihrer konstanten Leistung in allen Bereichen.


    Wie gesagt, danach ein Smartphone oder eine andere Kamera auszuwählen ist nur für Filmer wichtig, die ganze Streifen drehen.


    Beste Grüße, Uli

    sunday :"Eine Möglichkeit (für Könner) oder vielleicht gleich die bessere Hardware nehmen?"


    Das gilt ja grundsätzlich, egal welche Hardware man hat.


    Selbst wenn du mit Canon irgendwas oder Sony XY... filmst. Oft merkt man, dass man nicht das richtige Werkzeug für den einfachen Weg hat. Der Trick ist dann, einen Weg zu finden, wie man den Film trotzdem gut gestalten kann. Das haben sie bei dem Apple-Streifen gut hinbekommen.


    Beste Grüße, Uli

    Schaut man sich die Tag- und die Nacht-Aufnahmen von Lothar an, dann bestätigt sich, dass die Bildqualität des Iphone bei Nachtaufnahmen im Vergleich Tagesaufnahmen dramatisch einbricht. So hat es ja auch Rubidium Wu gezeigt.


    Das ist ernüchternd, denn wir haben bei der Apple-Werbung tolle Dämmerungs- und Nachtaufnahmen gesehen. Besch... die uns?


    Nö, dort ist mit dem dreifachen Oscar-Gewinner Emmanuel Lubezki ("Gravity", "Birdman oder - Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit" und The Revenant – Der Rückkehrer), einer der besten Kameramänner am Werk. Und Lubezky nutzt die Stärken des Iphone 12 geschickt aus:


    1. In der Eröffnugsszene nutzt er, dass das Iphone starke Kontraste recht gut darstellen kann, Wir sehen die junge Frau, die Ruine wie das Pferd als Silhouetten (wenig Licht) gegen den relativ hellen Abendhimmel. Damit die Aufnahme wirkt, brauchen wir keine Strukturen in den Silhouetten.
    2. Aber, in der nächsten Einstellung wird doch das Gesicht der jungen Frau sehr plastisch, mit vielen Farb- und Kontrastabstufungen dargestellt. Klar, das klappt mit dem Iphone, denn es ist mit der Abendsonne und vermutlich einem Reflektor genügend Licht vorhanden.
    3. Einstellung aus der Vogelperspektive mit massig Licht und Kontrasten. Dass das Iphone feine Kontrast- und Farbabstufungen nicht so gut zeigen kann, spielt hier keine Rolle. Denn die Kontraste werden durch die größeren, dunklen Büsche und die kontrastreiche Farbahn erzeugt. Dass die Kamera die Details zwischen den Büschen nicht gut abbildet, spielt für die Wirkung des Bildes keine Rolle.
    4. Silhouette der jungen Frau Sonnenuntergang. Siehe Punkt Nr. 1 oben.
    5. Aussenaufnahme der Bar "Iron Dor" sieht toll aus, weil Lubetzki des Bild mit dem Farbkontrast Rot-Grün/Blau erzeugt. Für die Wirkung des Bildes spielt es keine Rolle, dass die Details der Fassade recht verschwommen sind. Der Farbkontrast erzeugt das Bild.

    Ihr könnt den Film durchgehen und sehen, wie der Kameramann die Stärken des Iphone 12 nutzt und damit seine Schwächen umgeht.


    Motto für Amateure: Nutze geschickt, was du hast.


    Beste Grüße, Uli

    Zur Video-Qualität von heutigen Spitzen-Smartphones.


    Angesichts Lothars Nachtaufnahmen seines Iphone 12 Pro, siehe Beitrag Nr. 1103 und folgende, gab es einige Aufregung, wie schlecht das neue Wunderding sei.


    Die Vergleichsaufnahmen von DXO zeigen, was heutige Top-Smartphones im Video-Bereich leisten.



    ABSOLUTE QUALITÄT


    Rubidium Wu hat hier - nochmals Beitrag 1080 - praktisch gezeigt, dass Smartphones bei viel Licht mit nicht zu großem Kontrast erstaunliches leisten - "damit kann man Spielfilme drehen". Bei allen anderen Lichtbedingungen haben sie zu kämpfen.


    Schauen wir uns die Leistungen der Smartphones bei unterschiedlichem Licht an.


    Tag, sonnig, leicht bewölkt: Junge Frau wird seitlich von der Sonne angestrahlt.


    Hier sieht man, dass die Seine und das Ufer gut dargestellt werden. Doch schon das Gesicht der Frau wirkt leicht verwaschen, etwas plastigkartig. Bei Haut, Augenbrauen, Wangen usw. fehlen Farbabstufungen und Details. Dagegen bilden die Kameras ihre kontrastreiche Jacke und die Halskette recht gut ab, da ist jeweils Struktur zu sehen.


    Hier die Aufnahmen des Huawei Mate 40 Pro und Huawei P 40 Pro. Link springt direkt zu ca 00:11, bitte ENTER drücken und dann STOPP, so seht ihr die Bilder genau.


    Tag, Innenraum: Kontrastreiche Gegenstände, wie das Kissen rechts und das Bild hinten werden gut dargestellt. Die feinen Farb- und Kontrastabstufungen der Bekleidung und vor allem in den Gesichtern und Händen werden verwischt, da werden Pixel zusammengerechnet.

    Huawei Mate 40 Pro und Huawei P 40 Pro


    Nacht, Innenraum: Obwohl die Lampen recht nahe bei den Menschen sind, wirken vor allem die Gesichter maskenhaft, wie aus Wachs.

    Huawei Mate 40 Pro - Link springt direkt zu ca 00:06, bitte ENTER drücken und dann STOPP, so seht ihr das Bild genau.


    Es wird deutlich sichtbar, dass die Bildqualität heutiger Spitzen-Smartphones mit abnehmenden Licht dramatisch einbricht.



    RELATIVE QUALITÄT


    Wie die Videos wirken, hängt immer vom Wiedergabegerät und dem Bedeutungs-Zusammenhang ab.


    Wenn Lothar seinen kleinen Schwenk über den nächtlichen Garten an Freunde schickt, dann kommt das bei denen vermutlich gut an. Die schauen auf ihr Smartphone und erinnern sich an viele nette Abende.


    Zeigt er die Aufnahme im Forum, wo die Erwartungen hoch gespannt (überspannt?) sind und der Film mit der Nase am 27-Zoll-Monitor beäugt wir, fallen die Urteile angesichts des Pixelmatsches teilweise vernichtend aus.


    Kurz, man muss sich immer fragen, wer sieht das Video womit und mit welchen Erwartungen?


    99 % aller Handy-Videos werden nebenbei auf Handys angeschaut und sind nach 99 Sekunden vergessen. Damit sind für 99 % der Anwendungsfälle die Top-Smartphones heute schon technischer overkill.


    Dreht ihr (alle) Filme, die auf einem Monitor oder einem Fernseher angeschaut werden, dann sind die heutigen Spitzen-Smartphones nur bei gutem Licht und nicht zu hohen Kontrasten eine gute Wahl.


    Und ja, heutige Top-Smartphones liegen bei 1000 bis 1500 Euro.


    Beste Grüße, Uli

    Typisch Youtube hier. Die Kamera zeigt, wie zu erwarten war, bei Nachtaufnahmen deutliche Schwächen. Kreisch: Weg damit! Wie kann man nur? Viel zu teuer!... Wartet doch mal ab, vielleicht kann sie bei anderen Lichtverhältnissen einiges gut?


    Beste Grüße, Uli

    Das 12er ist, wie die Nummer schon andeutet :) , der Nachfolger vom 11er. Kurz: Das Neue wird etwas besser als der Vorgänger sein. Vergesst das Geschwätz vom "Gamechanger" aus der Marketingabteilung.


    Um die Erwartungen an Smartphones gegenüber herkömmlichen Kameras einzuordnen, schaut euch doch nochmal den Vergleich aus Nr. 1080 an. Ihr braucht nur auf den jeweiligen Link und dann "Enter" zu drücken.


    Rubidium Wu zeigt in seinen Aufnahmen, dass Smartphones vor allem bei viel Licht und geringen Kontrastverhältnissen gut sind, bei allen anderen Lichtsituationen kommen sie schnell an ihre Grenzen.


    Wieso sollte sich das plötzlich bei einer neuen Version dramatisch ändern? Der Glaube, vielleicht besser die Hoffnung auf einen Gamechanger scheint ja zu wirken... :pfeifen:


    Beste Grüße, Uli

    Der Luftbildphotograf - hach, schönes Wort - Toby Harriman hat San Francisco und die Küste bei Big Sur mit einem Iphone 12 pro aus der Luft aufgenommen.


    Hm, das Video finde ich gut, wobei man da schon merkt, dass ein kleiner Sensor verwendet wird. Die Textur ist eher Smartphone typisch, wobei das Kritik auf hohem Neveau ist. Aber, die 12er Serie geht bis 1500 Euro.


    Die Fotos finde ich nicht so ansprechend, zu viele Details werden, tja, verrechnet?


    Schaut selbst: "iPhone 12 Pro 4K Aerial San Francisco"


    Beste Grüße, Uli