Beiträge von jürgen roller

    Hallo,
    ein Bekannter hat sich auf meinen Rat PeremiereElements 4.0 zugelegt, da ich mit 3.0 ganz gute Erfahrungen gemacht habe. Es läuft auf einem nagelneuen DualCore PC mit 256 MB Grafikkarte, 2GB RAM. Also ausreichend Power.


    Außerdem besitzt der Bekannte die CANON HV 30. Das Importieren der HDV-Aufnahmen funktioniert. Was allerdings auffällt ist, dass auf eine Videospur gelegte HDV-Aufnahmen (im Unterschied zu DV-Aufnahmen) sofort die rote Linie oben bekommen, noch bevor ein Effekt oder sonst was draufliegt. Sie wollen also gerendert werden, was ja ansich kein Problem ist. Es fällt ebenfalls auf, dass die Szenen im Vorschaufenster extrem unscharf sind. Von HD keine Spur! Wir habe mehrere HDV-Szenen zu einem Film zusammengefügt und wollen das auf Band ausspielen (über "VERTEILEN", was für ein nichtssagender Name!). Es beginnt (am Laufbalken zu verfolgen) zunächst ganz normal das "Transkodieren in HDV". Soll dann das eigentliche Überspielen beginnen, so bringt das Aufnahmegerät (Kamera) die Meldung "UNGÜLTIGES EINGABESIGNAL".


    Welche Einstellungen sind prinzipiell in PE 4.0 (wo?) durchzuführen, damit das Arbeiten mit HDV-Material klappt und zwar beim Import wie vor allem beim Export?


    Bin für jede zielführende Antwort dankbar. Grüße vom Jürgen

    Hallo Seidelanos,


    ich habe ein wenig Erfahrung mit Konzert-, Theater- und Kabarett-Mitschnitten.


    Fotos sind keine bewegten Bilder, sondern "eingefrorene" Bewegung. Insofern gelten ganz andere Regeln. Du willst ja jetzt keine Momentaufnahmen machen, sondern durchgehende Bewegung aufzeichnen. Du hast also, mehr noch als ein technisches, ein gestalterisches Problem. Hierbei solltest Du m.E. folgende Punkte beachten:


    1) EINE Kamera ist in solchen Fällen KEINE Kamera. Da muss ich Hans-Jürgen recht geben, gerade dann, wenn sich der Protagonist öfter schnell auf der Bühne hin und her bewegt. Weißt Du im voraus, wohin er läuft? Vermutlich nicht. Also wirst Du mit Deiner Kamera meist hinterher schwenken, ihn sogar aus dem Bild verlieren.


    Wir arbeiten in solchen Fällen mindestens mit zwei Kameras. Die eine nimmt durchgehend die totale Bühne auf. Sie fängt immer ALLES ein. Die zweite Kamera versucht Nahaufnahmen zu machen. Geht hierbei etwas schief, so kann man beim Schnitt immer noch auf die Totalenkamera zurück greifen. Vielleicht findest Du einen zweiten "Mann", oder wenigstens eine zweite (geliehene?) Kamera, die z.B. von ganz hinten die Totale einfängt.


    2) Solche Veranstaltungen dauern meist mindestens eine Stunde. Deshalb scheidet m.E. eine Aufzeichnung auf Karte aus. Bleibt nur noch die Aufzeichnung auf Band, das m.E. noch lange nicht tot ist.


    3) Wer auch immer neu in das Videofilmen einsteigt, dem empfehle ich, unbedingt mit einer HD-Kamera zu beginnen. Du kaufst doch auch kein holzkohlebeheiztes, wenn Du ein neues Bügeleisen brauchst. Hier bleibt - grob gegliedert - AVCHD (sog. full HD mit 1920 mal 1080 Pixeln, die auf Festplatte, Karte oder DVD aber niemals auf Band aufgezeichnet werden) oder HDV (mit 1440 mal 1080 Pixeln, meist auf Mini-DV-Bändern aufgezeichnet). Die von Dir mit guten Gründen anvisierte HV 20/30 von CANON gehört zur zweiten Kategorie. Auch wenn AVCHD mit höherer Pixelzahl aufwartet. Den Unterschied kann man vielleicht messen. Gesehen habe ich keinen. Ein weit gravierenderes Problem ist aber, dass noch so gut wie keine Schnittsofware mit AVCHD wirklich problemlos zurecht kommt, während HDV von nahezu allen Schnittprogrammen inzwischen spielend beherrscht wird.


    4) Ein weiteres Problem ist nach meiner Erfahrung das Licht. Meist ist der Bühnenhintergrund dunkel. Die Personen sind aber hell angestrahlt. Überlässt Du die Belichtung der Automatik, so lässt sich diese vom Hintergrund irritieren, reißt die Blende auf. Das Ergebnis sind kalkweiße, nicht durchgezeichnete Gesichter. Manuelle Belichtung ist also angesagt, was die HV 30 ja kann.


    5) Übrigens ist ein stabiles Stativ für alle eingesetzten Kameras Pflicht. Anderenfalls wird der Betrachter Deines Videos den Eindruck haben, dass die Bühne fortwährend von Erdbeben erschüttert wird. Da kommt keine Freude auf.


    6) Ein weiteres Problem ist natürlich der PC, der weit mehr leisten muss, wenn Du eine HD-fähige Schnittsoftware einsetzen willst, die es übrigens schon etwa ab 100 Euro gibt. Aber das ist ein separates Thema.


    Du siehst also, das ist alles nicht so einfach, wenn Du ein Video drehen möchtest, das Deinem offenbar hochkarätigen Künstler adäquat ist.


    Ich hoffe, ich habe Dich nicht zu sehr desillusioniert!
    Freundliche Grüße vom Jürgen

    Diese Befürchtung hat mich gewaltig aufgeschreckt. Hoffte ich doch immer noch darauf, dass Pinnacle / AVID das unübertroffene LIQUID bald auf den aktuellen Stand bringt. Im Einzelnen:


    1) Zuverlässiges Funktionieren unter VISTA
    2) Zusammenarbeit mit ALLEN leistungsfähigen Grafikkarten
    3) Schnitt auch von AVCHD möglich


    Sinnvoll wäre das allemal, da AVID nun m.W. sein Xpress Pro vom Markt genommen hat. Zwar ist der Composer billiger geworden, doch kostetet er komplett immer noch einige Tausender.


    Eine leistungsfähige NLE im mittleren (Preis-)Segment fehlt also jetzt. Ein Grund mehr, für Pinn/Avid, LIQUID auf Vordermann zu bringen.


    An Pinn. STUDIO wird dagegen fleißig weiter gebastelt. Es geht also doch. Für LIQUID-NUTZER wäre auch ein aufgemotztes STUDIO mit seinen eineinhalb Videospuren ein nicht akzeptabler Rückschritt. Das Schlechtere ist eben oft des Guten Feind!


    Hier so zu tun, als ob die LIQUID-Welt immer noch in Ordnung wäre, ist glatte Heuchelei. Oder weiß es jemand besser?


    Was bleibt, wenn meine oben geäußerten Befürchtungen eintreten? Vielleicht EDIUS? Ich kann mich damit bislang nicht anfreunden. Alles zu popelig und winzig.


    Wie schon mal hier angesprochen, kann und werde ich im Moment LIQUID niemandem mehr empfehlen. Sehr schade!!!




    Hierzu bekam ich vom Admin des LIQUID-Forums folgende Antwort:


    Ich empfehle weiterhin Liquid - jedoch muß man ganz genau hinschauen was man damit machen will.
    Nur muß man eines sagen, Liquid hat eine Gegenwart, aber keine Zukunft.


    Es wird nicht Vistakompatibel und wird auch kein AVCHD können.
    Der Patch für DX10 Karten steht noch aus, ist aber angeblich in der Alphatestphase.


    So rein Gefühlsmäßig glaube ich, dass Pinnacle im Sommer den Patch liefert und ab Herbst die ersten Ausblicke und Gerüchte für die kommende Software auf den Markt streut.


    Also Liquid lebt, wird aber nicht mehr sehr alt werden.


    Die GEIZ ist geil, Mentalität hat wieder ein gutes Produkt gekillt.





    Grüße vom Jürgen

    Problem gelöst!


    Die Firma Freytag media.net GmbH in Karlsruhe; http://www.freytag.de bei der ich auch schon meinen PC voll AL-tauglich habe zusammenstellen lassen, hat mir heute in einem Telefongespräch versichert, dass sie mir ein entsprechendes neues ACER Notebook besorgen und mit Win XP AL-tüchtig machen kann. Der Preis liegt mit 1200 Euro etwa gleich wie bei ARLT. Dafür mit 3 GB RAM, einer 512 MB starken Radeon-Grafikkarte und zweimal 250 GB Festplatten! Diese Firma hat sich auf die Zammenstellung von PCs insbesondere für die Videobearbeitung spezialisiert. Ich arbeite inzwischen ganz ohne Probleme mit diesem wunderbaren Teil. Ganz offensichtlich mag AL gewisse GeForce Grafikkarten nicht.


    Übrigens hat ARLT das dort gekaufte Laptop samt XP für den vollen Preis zurück genommen. Das ist wirklich kundenfreundlich!


    Ich hoffe, dass dies vom ADMIN als nützlicher Hinweis und nicht als Schleichwerbung interpretiert wird.


    Dank und Gruß vom Jürgen

    Hallo Freunde,


    um auch außer Haus meine Videos bearbeiten zu können, habe ich mir von SAMSUNG ein Laptop (Intel core 2 duo 2,2 GHZ; Nvidia 8600GF 256 MB; 2048 MB Ramspeicher) zugelegt, das von Haus aus zunächst mit VISTA ausgestattet war, und zwar bei der Firma ARLT.


    Da ich immer wieder von Problemen mit VISTA lese, bat ich den ARLT-Techniker, VISTA runterzuwerfen und stattdessen das gute alte WIN XP Home aufzusetzen. Für das XP wurden mir zusätzlich 73 Euro berechnet.


    Abgesehen davon, dass dieses Laptop keinen Firewire-Port hat (was ich erst später bemerkte, aber mit einem Einsteckteil ergänzt werden konnte) läuft HDV unter dem inzwischen installierten AVID LIQUID 7.1 unakzeptabel. Bereits beim Capturen zittert das Bild im Vorschaufenster. Der digitalisierte, auf die Time-Line gelegte Clip zeigt beim Abspielen ein paar Sekunden Schwarz- und dann ein paar Sekunden das aufgenommene Videobild. Dies alterniert in regelmäßigen Abständen zwischen Schwarz und Bild hin und her. Also für den vernünftigen Schnitt unbrauchbar.


    Erstaunlicherweise läuft der Schnitt mit DV-Material ganz wie gewohnt und ohne Störungen.


    Was könnte der Grund für dieses Problem sein und wie kann man es beheben?


    Dank und Gruß vom Jürgen

    Hallo,


    ich würde Deinen Ägypten-Film, an dem Du nun ja schon lange herumperfektionierst, gerne mal sehen. Magst Du mir eine Kopie auf DVD zukommen lassen? Ich könnte Dir im Gegenzug eine Kopie meines "Ich hatte eine Farm in Afrika" zukommen lassen.


    Grüße und die allerbesten Wünsch fürs Neue Jahr vom Jürgen

    Sichern für die Ewigkeit?


    Hallo Leute, wie viele Jahre habt Ihr denn noch vor Euch? 10, 20, oder gar 30 Jahre?


    Einige sind offenbar dabei, ihre Super8-Schätze zu "retten". M.E. völlig überflüssig. Meine Kodachrome-Aufnahmen (allerdings nur diese) aus den Sechzigerjahren sind noch so kontrastreich und farbfrisch wie damals. Jede Überspielung - egal ob auf Band oder auf Scheibe - brachte nur eine Verschlechterung. Stattdessen habe ich meine Super8 und Normal8 - Projektoren generalüberholen lassen und hoffe, dass sie nun wieder viele Jahre störungsfrei laufen.


    Wer zugibt, schon mit Super8 oder gar Normal8 gedreht zu haben, lässt automatisch Rückschlüsse auf die Lebenserwartung nicht nur seiner Filme, sondern auch auf die eigene zu.


    Tja, und was geschieht mit unseren "für die Ewigkeit" gesicherten Filmen, wenn wir mal nicht mehr sind?


    Mal ehrlich: In wessen verwandtschaftliche Hände sie immer geraten, von wirklichem Interesse bleiben - wenn wir Glück haben - nur die ganz persönlichen Aufnahmen. Filme, die Opa und Oma, die Kinder noch ganz klein, Papa und Mama jung und knackig zeigen. Unsere ambitionierten Kulturfilme ("Wo Krishna auf Buddha trifft") werden früher oder später im Müll landen.


    Ich hoffe, Euch nicht zu sehr desillusioniert zu haben.
    Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr mit vielen neuen Produktionen für die Ewigkeit.


    Jürgen Roller

    Hallo Freunde,


    das Problem wird immer dringlicher. Alle neuen PCs und Laptops sind mit dem Microsoftbetriebssystem VISTA augestattet, das wohl von Geburt an eine ziemliche Krücke ist.


    Nun liest man häufig, dass diese oder jene Software, insbesondere auch NLEs unter Vista nicht einwandfrei funktionieren. Definitiv weiß ich das von AVID LIQUID.


    Es wäre m.E. an der Zeit, diesbezügliche Erfahrungen zusammen zu tragen.


    Grüße vom Jürgen

    Hallo DDP,
    wenn Du schon später auf PREMIERE PRO umsteigen möchtest, dann kaufe Dir doch für den Anfang PREMIERE ELEMENTS, das auch weniger als 100 Euro kostet. Dann bleibst Du annähernd in der gleichen Bedienungsphilisophie.
    Grüße vom Jürgen

    "Stimmt der Mitsubishi ist super. Für SD Material nicht über Y/C einspeisen, sondern über YUV"


    Ja oder besser noch über HDMI. Das geht beim neuen SONY HDV-Walkman GV-HD700E tatsächlich auch mit DV-Filmen.


    Gruß

    Hallo Filmerfreunde,


    merkwürdig, ich habe meine SONY FX 1 schon relativ frühzeitig gekauft und keinerlei Probleme damit. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon eine völlig ausgereifte "Banane"!.


    Die von den FX7-Usern so oft beklagten DropOut-Probleme kenne ich nur vom Hörensagen.


    Die Zeiss-Optik ist optimal. In der kurzen Brennweite ersetzt sie jeden Weitwinkelvorsatz. In der langen ist sie immer noch gut genug, um auch mal aus der Hand zu filmen. Ich verstehe nicht, weshalb SONY bei der EX1 nun auf Fuji setzt.


    Wir haben übrigens bei unserer VIDEOGRAFIKA in Reutlingen am vergangenen Wochenende einen ganzen Block HDV-Filme auf eine 5 mal 3 Meter große 16:9 Leinwand projiziert. Und zwar mit dem Mitsubishi 5000 Full-HD-Beamer. Das Ergebnis hat die Zuschauer begeistert. Ein echtes Kinoerlebnis in gestochener Schärfe.


    Bei abgedunkeltem Saal hat die Lichtstärke von 1000 AnsiLumen völlig ausgereicht. Mehr wäre zu viel gewesen.


    Im übrigen: Das Band ist m.E. noch lange nicht tot. BlueRay-Scheiben und Festplattenspeicher sind nur eine Zwischenlösung, die ich auslassen werde. Den Speicherkarten gehört - meine ich - die Zukunft. Aber auch erst dann, wenn mal 16 GB 10 Euro kosten. Dann kann ich die Karten, ohne sie löschen oder auf andere Speichermedien entladen zu müssen, archivieren, so wie ich es im Moment noch mit meinem auf 7 Euro billigen, Sony Excellence-DV-Bändern gespeichertem Rohmaterial mache.


    Technik hin oder her. Auf ein frohes Schaffen für gute Filme. "Greif nur hinein..."


    Grüße vom Jürgen

    HDMI-Kabel sind wohl die beste Verbindung fürs Übertragen eines AVCHD- oder HDV-Signals zu einem HD-TV oder zum Full-HD-Beamer, da sie das Signal digital und den Ton gleich mit übertragen.


    Allerdings sind diese Kabel - vor allem in größeren Längen - noch sündhaft teuer.


    Besonders interessiert mich nun, ob die Signalqualität mit zunehmender Länge des HDMI-Kabels abnimmt. Muß man dies z.B. bei einem 30 Meter HDMI-Kabel befürchten?


    Eine solche Situation haben wir demnächst anlässlich eines Videofestivals. Projektor vorne, Abspieltechnik hinten. Siehe auch http://www.reutlinger-film-club.de/10.html


    Wer hat damit Erfahrungen? Für eine baldige Auskunft wäre ich Euch sehr dankbar.


    Dank und freundliche Grüße,


    Jürgen Roller

    Ich kann's und muß es wiederholen:


    M.E. sind Filmkorn, Wackelkamera, Hardcuts Krücken, Notbehelfe aus den Anfängen der Filmhistorie, aus einer Zeit, als es eben noch keine anderen Möglichkeiten gab. Keineswegs Stilmittel oder gar Ausdrucksmittel einer "Kunst".


    Hardcuts gibt es in meinen Filmen nur, wenn ich z.B. in der Bewegung schneide. Ansonsten winzige Überblendungen über 4 Bilder. Versucht es mal. Ihr werdet staunen, wie das dem Auge wohl tut.


    Ein Freund in unserem Film-Club dreht seine Filme immer noch in 16mm und mit seiner BOLEX, mit der er unbeschadet auch einen Nagel in die Wand schlagen könnte. Geschnitten wird auf einem Steenbeck-Sechsteller-Schneidetisch. Die Töne überspielt er auf einem bis zur Decke reichenden Schrank auf Cordband, das dann am Schneidetisch angelegt wird. Für den Schnitt (mit Hamann-Hobel und Bolex-Klebepresse) lässt er eine Arbeitskopie seines Filmmaterials anfertigen. Der Endschnitt wird dann auf das Negativ seiner Aufnahmen übertragen. Geschnittenes Negativ plus Cordband gibt er zu einer Firma, die das synchrone (wenn er Glück hat) Ergebnis für teures Geld zur Vorführung auf Mini-DV-Band überträgt. Denn weder im Club, noch auf Wettbewerben steht mehr ein 16mm-Projektor für die Projektion zur Verfügung. Und alles, weil ihm der FILM-LOOk über alles geht. Aber auch, weil er seine Bilder "anfassen" können möchte.


    Abgesehen von den Kosten bin ich hin und her gerissen, ob ich diese Konsequenz / Nostalgie / Betonköpfigkeit / Konservativität bewundernswert oder unbegreiflich finden soll.


    In seinem Beruf hat dieser Filmfreund tagtäglich Umgang mit PCs. Es gibt also hier keine Berührungsängste.


    Ich akzeptiere das zwar. Verstehen kann ich es jedoch nicht.


    Gruß vom Jürgen

    Hallo cocoa,


    für mich ist ein Film dann gut, wenn er eine interessante, packende, glaubhafte, emotional anrührende GESCHICHTE erzählt, wenn er mich zum Lachen und zum Weinen bringt. Ein guter Film läßt mich die Welt um mich herum vergessen, nimmt mich hinein in eine packende Geschichte, die das Leben geschrieben hat / haben könnte.


    Dies zu schaffen, ist "Kunst", die selbst erfahrenen Hollywood-Filmemachern nicht immer gelingt.


    Ich glaube, dass Film von Anfang an ein möglichst wirklichkeitsgetreues Abbild der von uns erlebbaren und ach so vergänglichen Wirklichkeit sein sollte, eine wunderbare Zeitmaschine, an der auch Goethe seine Freude gehabt hätte: "Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön!"


    Diese Möglichkeit, die Welt mit Hilfe der Fotografie und des Films möglichst wirklichkeitsgetreu abzubilden und festzuhalten, der zerrinnenden Zeit ein Schnippchen zu schlagen, hat freilich die "Bildenden Künstler" zeitweilig in eine Krise gestürzt. War das doch bis dato ihre Aufgabe.


    Verfremdungen, Fantasie- und Experimentalfilme sind nicht mein Ding.
    Wenn ich jemandem eine Geschichte erzähle, so bemühe ich mich, das klar, deutlich und unterhaltsam zu tun.


    Rätsel aufzugeben, den Betrachter im Unklaren zu lassen oder gar zu vera..., überlasse ich den "Bildenden Künstlern", die in diesem Bereich inzwischen ein reiches Betätigungsfeld gefunden haben.


    Gruß vom Jürgen

    Filmkorn ist ebenso wie HardCuts kein Stilmittel, sondern eine Krücke, eine anfangs nicht vermeidbare Notlösung.


    Hast Du denn ein Kornrauschen im Auge, wenn Du in die Welt schaust?


    Hast Du schon mal bemerkt, dass unser Auge bei jedem schnellen Blickwechsel eine kleine Überblendung macht (Nachbildeffekt)?


    Ich bekomme jedesmal einen dicken Hals, wenn jemand vom "Filmlook" schwärmt. Gottseidank haben wir heute Medien, die diese Unzulänglichkeiten bei der möglichst wirklichkeitsgetreuen Abbildung unserer Welt überwunden haben.


    Gruß vom Jürgen

    Hallo,


    Mit einer SD- (DV) Kamera einzusteigen, wäre etwa ebenso unklug wie sich noch einen Röhren-TV zu kaufen.


    HD in 16:9, egal in welcher Aufzeichnungsvariante, bedeutet eine Erweiterung des Horizontes, ein Stückchen weg vom Guckkasten-Format 4:3. Das entspricht der natürlichen Sehweise. Wenn Du die Welt um Dich herum betrachtest, dann doch auch nicht durch einen Guckkasten. Du wanderst mit Deinen Augen, mit Deinem Kopf über das Panorama. Und genau dies ist im 16:9-Format bei entsprechender HD-Auflösung besser als zuvor möglich.


    Deshalb liebe ich u.a. die IMAX Kinos / Filme, weil man mit den Augen über die scheinbar endlose Projektionsfläche wandern kann.


    Grüße vom Jürgen Roller

    Am besten gleich hier:
    http://www.sprungziel.de/wbb/wbboard/board.php?boardid=1


    AVID hat sich da mit dem Aufkauf von Pinnacle und damit von Liquid, das ja ursprünglich von der FAST-Gruppe in München stammt, ein Kuckucksei ins eigene Nest gesetzt.


    Meine FH-Studenten arbeiten dreimal lieber mit AVID LIQUID als mit AVID XPRESS, das in vielen Features wesentlich komplizierter und weniger intuitiv ist.


    Ärgerlich, weshalb AVID AL nun an Pinnacle zurück gegeben hat. Nennt sich nun "A Division of AVID".


    Das ändert nichts an der Tatsache, dass AVID LIQUID um ein Vielfaches besser ist als AVID XPRESS.


    Gruß vom Jürgen