Beiträge von K.-D. Schmidt

    Beim Weißabgleich würde ich mal vier Arten unterscheiden:


    1. den vollautomatischen:
    die Kameraelektronik macht alles


    2. den halb-manuellen:
    Anpeilen einer weißen Fläche (oder auch Graukarte),
    Knöpfchen drücken, Wert beibehalten
    (hierbei nimmt auch die Kameraelektronik den Weißabgleich vor,
    nur dass man eben vorgibt, was "weiß" sein soll)


    3. die Festwerte
    meist zwei oder drei feste Temperaturwerte
    z. B. 3200K für Kunstlicht, 5600K für Tageslicht


    4. den manuellen Weißabgleich:
    manuelle Einstellung der Kelvin-Werte


    Im Urlaub mit der HC1 nehme ich Variante 1, ansonsten mit der Z7 Variante 4.


    Gruß
    KDS

    Auch ich arbeite (u.a.) mit einem Manfrotto mit 503er-Kopf. Ehrlich gesagt:
    Manfrott nervt! Man kann damit arbeiten, das ist aber auch alles. Die Fixierung z. B. der Kamera in einer bestimmten Position ist mit dem 503er-Kopf lästig, das Lösen der Fixierung noch lästiger. Mit meinem alten Profi-Stativ von Ritter (die Firma gibt es nicht mehr) war das kein Problem: einen kleinen Hebel kurz mit dem Daumen etwas nach vorn gedrückt und die Kamera war bombenfest. Den Hebel kurz zurück und die Kamera war wieder frei beweglich, ohne dass es zum Ruckeln kam. Auch andere Hebel und Stellräder sind beim Manfrotto nach meinen Vorstellungen unglücklich angebracht und lästig zu bedienen.


    Gruß
    KDS

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    Man wählt ja auch vorerst die passende Sprache und nicht erst wärend des Films


    Nicht unbedingt. Ich schalte auch gelegentlich mit dem Audio-Knopf der Fernbedienung zwischen Deutsch und Englisch um, wenn ich eine bestimmte Passage oder einen bestimmten Ausdruck mal in Englisch hören will.


    Gruß
    KDS

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    Warum so zynisch?


    Weil ich es einfach nicht leiden kann, wenn jemand anderen Ratschläge gibt, ohne etwas genau zu wissen.

    Zitat

    warum hast Du eine zusätzliche Optik gekauft?


    Die mitgelieferte Optik ist entgegen deinen Erfahrungen bei mir völlig in Ordnung und wird auch vielfach genutzt.
    Die neue Optik hat einen deutlich größeren Telebereich und da ich häufiger Bühnenaufnahmen mache und dann je nach Situation auch mal weiter entfernt stehen muss, kommt mir ein besserer Telebereich dabei zugute.
    Außerdem kann ich mit der neuen Optik sehr viel langsamer/schneller zoomen. Da ist das mitgelieferte Objektiv nicht ideal, Kriechzoom bekommt man kaum richtig hin.


    Gruß
    KDS

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    Wechseloptik an der Z7 eher nicht: Ich habe von anderen gehört, dass die Z7 nicht genug Strom für die auf 12 Volt konzipierten Broadcastobjektive liefern kann.


    So, so, von anderen gehört!
    Nun, ich habe es trotz dieser Warnung riskiert und mir von Fujinon ein zusätzliches Objektiv gegönnt, das TH17x5BRM-29.
    Man sollte nichts aufs Hörensagen geben: das Objektiv funktioniert einwandfrei an der Z7 und hat eine sehr gute Abbildungsleistung.


    Gruß
    KDS

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    Und ich glaube nicht, dass diesem Personenkreis überhaupt (noch) auffällt, was ein Achsensprung ist oder wenn ständig das gesamte Bild wild umherzoomt und dabei in allen Achsen wackelt.


    Stimmt Lothar!
    Und weil es ja auch noch so oft im Fernsehn zu sehen ist, muss es ja "professionell" und "normal" sein.
    Und das führt dann dazu, dass der brave (biedere, langweilige, öde,...) Filmer, der sich an althergebrachte (überholte, unsinnige, reaktionäre...) Regeln hält, keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Im wörtlichen Sinne. Denn solche Filme haben auf Festivals ja kaum noch eine Chance.


    Gruß
    KDS

    Lieber Klaus,


    deine Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Letzthin bei einem Tatort: kein Stativ, nur Gewackle, selbst bei Dialogszenen oder Teleaufnahmen. Dazu wird ständig um die Leute rumgefahren.
    Ruhige Kameraführung: Fehlanzeige.


    Und auch wenn sich der Regisseur dabei was gedacht hat (was ich bezweifle): Wackeln, Achsensprünge, schlechte Ausleuchtung etc. erhöhen nicht die Spannung. Jedenfalls nicht bei mir! Da schalte ich lieber um.


    Gruß
    KDS

    Ja,ja, es ist schon fast unverschämt von der Videoindustrie: immer noch sind die Aufnahmechips rechteckig statt rund. Und wenn sie schon keine runden Chips bauen wollen, dann könnten sie doch wenigstens die Objektive rechteckig machen. Erinnert mich irgendwie an den Film "Appollo 13", wo die Luftfilter umgebaut werden müssen und der flightdirector (sinngemäß) feststellt: "Dann müssen wir es eben schaffen, ein rundes Schwein durch ein rechteckiges Loch zu schieben".


    Gruß
    KDS

    Ich habe mir auch so ein ähnliches Teil gegönnt, natürlich nicht für 149 Dollar. Die LED-Ringe sind etwas weiter auseinander. Die Ausleuchtung ist in der Tat nicht schlecht, die Farbtemperatur entspricht Tageslicht. Wenn die Kamera auf diesen Wert eingestellt ist, sind auch die Farben weitgehend stimmig.


    Zusatzfilter für Kunstlicht oder Diffusion sind natürlich nicht dabei.


    Gruß
    KDS

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    Ein leichtes Aufflackern der Diode ist doch zu erkennen


    Interessant! Bei meiner Z7 ist rein gar nichts zu erkennen, egal mit welcher Fernbedienung ich es teste. Wäre mal interessant zu erfahren, ob es bei der Z5 auch aufflackert.


    Gruß
    KDS