Beiträge von einsiedler

    Ich versuche zur Zeit selbst, vorzeitig aus der Gema rauszukommen (Vertrag verlängert sich immer um 3 Jahre). Ich würde nämlich gerne meine eigene Musik selbst veröffentlichen dürfen, ohne dafür Geld an die Gema zu bezahlen, welches dann nicht zu mir zurückfließt, sondern anderen Herrschaften zu Gute kommt. Überspitzt gesagt: Ich habe es satt, dass Herr Bo...n an meiner Musik mitverdient!


    Die Gema ist meiner Meinung nach ein System, welches den Erfolgreichen den Markt sichert, indem es die kleinen untenhält und sogar für die Nutzung ihrer eigenen Urheberrechte bezahlen lässt ("Gema-Pro-Verfahren").


    Deshalb finde ich es gut, wenn Ihr gemafreie Musik unterstützt! Es ist gut, dass es erste Versuche zu einer Gema-Alternative gibt. Genauso wie es gut ist, dass es Alternativen zu YouTube gibt :teufel:

    Falls jemand von Euch tiefer in die Materie einsteigen will, dem kann ich nur empfehlen in Google "clearing musikrechte" einzugeben. An ca. dritter Stelle der Suchergebnisse taucht dann ein pdf der hfma (hessische Film- und Medienakademie) auf.


    Ich will es nur nicht verlinken, weil ich nicht weiß, ob ein Deep-Link direkt auf ein PDF-Dokument urheberrechtlich unbedenklich ist. Da der Verfasser Rechtsanwalt ist, bin ich da lieber vorsichtig :gruebel:

    Diese ganzen Rechts-Themen sind mittlerweile so komplex und undurchschaubar geworden, dass man bei gar nichts mehr wirklich sicher sien kann. Dazu kommt ja noch, dass zur Zeit so viele Dinge bezüglich Urheberrechten im Unklaren sind, entweder weil bisher noch niemand drüber nachgedacht hat oder weil Verhandlungen in der Schwebe sind.


    Als "Endverbraucher" ist es ja mittlerweile gar nicht mehr möglich, immer bewusst gesetzeskonform zu agieren. Außer man nimmt ein prekäres Beschäftigungsverhältnis an, verzichtet dabei aber auf jede Unterstützung vom Amt, leistet sich keine Hobbies mehr und wartet auf den Tod :teufel:


    Ich hab bisher nur ein Video mit zwei freien Musikstücken hochgeladen, und hatte dabei keine Probleme. Vielleicht hilft tatsächlich nur der von Dir vorgeschlagene Probe-Upload.


    Mein persönlicher Lösungsvorschlag für die gesamte Problematik wäre ja, dass YT es generell verbietet, Uploads mit geschützten Titeln zu machen. Das würde einerseits die Uploads drastisch einbrechen lassen, andererseits die Qualität des Contents etwas *hüstel* optimieren :roll:

    Als Musiker ist mir guter Ton und gute Musik natürlich auch sehr wichtig. Ich hab vor 2 Jahren eine kleine Doku über meine Heimatstadt gedreht. Dabei habe ich gemerkt wie schwer es v.a. ist, einen einigermaßen durchgängigen O-Ton zu realisieren. Die optisch besten Szenen waren oft akustisch unbrauchbar. Selbst wenn mal kein Passant oder ein Auto lärmt, man glaubt gar nicht, wieviel Fluglärm es heutzutage gibt. Ich habe mich dann entschlossen, einen ganzen Tag lang mit dem Zoom H2 Atmo aufzunehmen. Und bei der Mehrheit der Szenen kamen genau diese Aufnahmen zur Anwendung.
    Natürlich gab es auch bei diesen Szenen Störgeräusche. Die hab ich aber nachträglich rausgeschnitten.
    Wenn man das regelmäßig macht, bekommt man nach und nach ein brauchbares Geräuscharchiv zusammen. Hab das auch mit Vogelzwitschern, Bachgeräuschen und Wellen an einem See so gemacht, jetzt klingt der schwäbische Titisee wie der Atlantik :)


    Noch ein kleiner Musiktipp von mir: Ich habe bei Yamaha nachgefragt, ob man die Begleitstyles von Yamaha-Keyboards in professionellen Produktionen einsetzen darf, um diese dann auch zu veröffentlichen. Die Antwort war positiv, dafür seien die Instrumente schließlich gemacht. Diese Keyboards haben eine sog. 1-Finger-Automatik, falls man keine Akkorde greifen kann. Allein mit diesen Styles und deren Variationen kann man schnell einige Backingtracks mit ansprechendem Intro und Ending machen. Ich weiß, dass viele den Sound nicht mögen, aber ich spreche hier von den aktuellen Geräten. Die sind schon sehr gut.
    So kann man auch Musikstücke auf eine bestimmte Länge hin herstellen.


    Für mein Tübingen-Video hätte ich natürlich gerne selbst die Musik gemacht, also richtig komponiert. Aber da ich Gema-Mitglied bin, hätte ich dann für meine eigene Musik bezahlen müssen. Da fällt mir wieder ein, was wollte ich diese Woche noch tun? Ah, Gema kündigen :)

    Ich denke vor allem, dass wir in Zukunft noch zwei Kategorien haben werden:


    1. Die eierlegende Wollmilchsau des HD-filmenden, fotografierenden, navigierenden, Internet-Smartphones.


    2. Professionelle Videokameras ab min. 4.000,-- €.


    Dazwischen gähnende Leere. Und dem Videoschnitt könnte es bals auch so gehen (gesehen bei slashcam):


    http://www.mynahmedia.com/2013…ck-to-the-big-iron-model/


    Ich stelle diese Entwicklung auch schon seit Jahren im Audio-Bereich fest. Wer wirklich verlässliche Profiqualität will muss wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen als früher und hat weniger Auswahl.


    Auch der Fotosektor nimmt diesen Verlauf.


    ...sagt jedenfalls meine Glaskugel :teufel:

    Immer wieder ein interessantes Thema.


    Meine Erfahrungen dazu sehen so aus:
    Unabhängig vom verwendeten Equipment gibt es für mich hierbei nur zwei Strategien.


    1.) Stereo-Aufzeichnung in der Mitte vor der Bühne in etwa auf höhe der ersten Sitzreihe. Vorteil ist, dass ich so sowohl den Direktklang der Musiker als auch einen Teil der Beschallungsanlage mitbekomme. Der Applaus zwischen den Stücken muss natürlich nachträglich leiser gemacht werden. Die Verwendung von Richtmikrofonen an diesem Ort verhindert zusätzlich, dass das Mitklatschen und Mitsingen des Publikums all zu laut wird (ist dennoch manchmal ein Problem).


    Zusätzlich greife ich entweder die Stereosumme des Mischpults ab, oder (wenn es nur um ein/zwei Solisten geht) die Direct-Outs der entsprechenden Mischpultkanäle). Die Lautstärke der Direct-Outs bleibt nämlich konstant und läuft nicht über Effekte, sondern nur (meist) über die Klangregelung des Pults.


    2.) Komplette eigene Mikrofonabnahme sämtlicher Musiker und Aufzeichnung auf Mehrspurrecorder oder alternativ Livemix und Stereo-Aufzeichnung auf stationärer Kamera. Man kann in Absprache mit dem Tonmann auch alle Eingänge an den Direct-Outs abgreifen, und diese dann mit einem Mehrspurrecorder aufzeichnen.


    Die Gründe für diese Vorgehensweisen wurden hier schon genannt.
    Der Tonmann macht in seinem Pult einen Mix für den Saal. Wenn auf der Bühne z.B. ein lautes Schlagzeugset steht oder ein mit Mikrofon abgenommener Gitarrenverstärker, dann kann es sein, dass diese Signale fast gar nicht im Pult-Signal anliegen. Denn der Direktschall dieser Quellen von er Bühne ist ja schon da - sie werden also auf der Anlage nicht oder kaum mehr verstärkt. Das gleiche gilt auch oft für Blasinstrumente.


    Auch bei Chören kommt es oft vor, dass der Chor kaum verstärkt wird, die Solisten daführ umso mehr. Alles in allem ist also das Summen-Signal eines Mischpults für die Saalbeschallung bei der Aufnahme eher ungünstig.


    Da der Aufwand für eine wirklich gute Tonaufzeichnung für den Videomenschen bei solchen Veranstaltungen so hoch ist - und weil ich mit den Kompromisslösungen bisher nie zufrieden war - mach ich solche Sachen auch nicht mehr. Dazu kommt ja noch, dass es nach deutschem Recht nahezu unmöglich ist, solche Filmaufnahmen anzufertigen. Sprich es geht eigentlich nur im Auftrag der Plattenfirma oder bei Musikern, die gemeinfreie Klassikwerke oder Eigenkompositionen spielen und keinen Verlagsvertrag haben.


    P.S. das brauchbarste Signal kam bisher immer von den Mikros vor der Bühne - was ja auch der mit Abstand einfachste Weg ist.

    Sinngemäß hab ich das auch so verstanden.
    Die Frage ist nur, verändert sich etwas an dem Grundrauschen durch zu- oder abschalten der AGC-Funktion?
    Denn wenn AGC das macht bzw. bedeutet was ich meine (AutomaticGainControl), dann müsste man mit eingeschaltetem AGC mehr Störgeräusche haben als ohne, weil der Vorverstärker in leisen Passagen aufdreht.

    Nachdem ich mir jetzt mal das Handbuch reingezogen hab, stellt sich mir folgende Frage:


    Es gibt drei Audio-Einstellungen:
    AUTO
    SETUP+AGC
    SETUP


    Im Handbuch steht der Hinweis, dass durch AGC Störgeräusche unterdrückt würden :gruebel:


    Für mich gab es bisher nur entweder Automatik (oder eben AutomaticGainControl)
    ODER manuelle Einstellung.


    Was also macht AGC wirklich? Nimmt es tatsächlich nur die Regelung der Mikrofonvorstufe vor? Wenn ja, wie stark rauscht es dann, wenn man nur SETUP wählt - und damit tatsächlich rein manuell aussteuert?


    Ich kämpfe nämlich gerade auch mit mir, ob ich zwei dieser Schätzchen kaufen soll.
    Da ich sowieso ausschließlich mit externen Micros aufnehme, sind mir die eingebauten egal.
    Somit warte ich jetzt erstmal ab, ob jemand positives von der Kombination "Ext. Micro mit SETUP-Einstellung berichten kann.


    motiongroup: Schönen Urlaub.

    Über das von Dir getestete Manfrotto hab ich bisher noch nicht einen positiven Erfahrungsbericht gefunden.
    Vom "Schwebi" hab ich dagegen schon öfters gutes gelesen und auch ganz nette youtube Clips gesehen. Das gibts hier: http://www.sonderstative.de/


    Wenn Du die Cam mit dem pearl Klemmstativ befestigst, wirst Du um Mercalli allerdings nicht herumkommen.

    Heute kam mein Slashcam Gewinn. Leider fange ich mit der kleinen Sony Bloggie-Cam nichts an. Sucht noch jemand ein Weihnachtsgeschenk?
    Der günstigste Neupreis den ich bei idealo finden konnte war 99,-- €. Ich denke 79,-- € inkl. Versand wären angemessen.
    Die Verpackung ist noch komplett versiegelt.
    Bei Interesse einfach mailen:
    tdausien(ät)web(punkt)de

    Hallo zusammen,


    ich habe ja nun selbst viel Zeit mit Mails an die Hersteller und an die mpegLA verbracht. Ich habe daraus (für mich!) zwei Schlüsse gezogen:


    1.) Der Wortlaut der entsprechenden Abschnitte in den Handbüchern ist nahezu festgelegt. Meiner Meinung nach war die Intention, die gewerbliche Nutzung von Encodern/Decodern für die gewerbliche Verbreitung von Material dementsprechend einzuschränken. Wie ich darauf komme? Der Codec war nicht unbedingt als Aufnahmecodec für Camcorder entwickelt worden und sicher gibt es deutlich mehr andere Geräte, welche ihn nutzen (Receiver, Videotelefonie, Überwachungstechnik,...). Dass der Abschnitt nun auch bei Camcordern in den Handbüchern steht, ist meines Erachtens einfach unglücklich gelaufen.


    2.) Die Gefahr dass mir beim Drehen mit einer AVCHD-Kamera ein Flugzeug auf den Kopf fällt, ist deutlich größer als die, rechtlich belangt zu werden.


    Wie gesagt, das sind meine persönlichen Schlussfolgerungen. Im Leben gibt es keine absolute Sicherheit. Die rechtlichen Einschränkungen von denen wir im Alltag gar nichts wissen sind vermutlich viel gefährlicher als diejenigen, von denen wir bereits etwas ahnen.

    Hallo Phili007,


    zuerst mal find ich es gut, dass Ihr versucht eine kleine Geschichte zu erzählen.
    Zu Eurem Video:
    Inhaltlich würde ich erstens versuchen schneller ins Thema einzusteigen. Der Zuschauer muss vom ersten Moment neugierig gemacht werden. Zweitens wäre es schön (nicht zwingend notwendig) wenn es eine kleine Pointe gäbe, so dass die Geschichte ein interessantes Ende findet.


    Eure Kamera hat einen CCD-Chip und macht deshalb bei Lichtspitzen diese hässlichen vertikalen Streifen. Daher wäre es besser bei Tageslicht zu filmen.


    Zu YouTube:
    Die Bedingungen um viele Klicks zu kriegen sind z.B. besonders krasse Dinge zu zeigen, egal wie sinnvoll oder intelligent diese sind. Je dümmer umso besser.
    Wenn ihr eigene Kurzfilme machen wollt, seid ihr vielleicht bei vimeo besser aufgehoben. Wenn ihr bei YouTube bleiben wollt, dann sollten Eure Clips extrem lustig, extrem dumm, extrem leichtsinnig - aber - auf jeden Fall EXTREM sein. Anders bekommt man da wohl kaum Aufmerksamkeit.


    Macht einfach weiter, ihr seid ja noch sehr jung :)

    good news:
    Problem ist beseitigt.
    Zuerst habe ich versucht die mpg Datei in ProjektX zu demuxen und wieder zu muxen, weil dieses Programm ja anscheinend eine nachträgliche Synchronisation vornimmt. Gebracht hat es nichts, wobei ich nicht wirklich Ahnung von den Einstellungen habe.
    Der Zweite Versuch war das gleiche Vorgehen mit TMPGenc - und der war erfolgreich. Einer meiner beiden Billigplayer hat jetzt gar kein Problem mehr, der andere hat noch eine minimale Verzögerung, die außer mir jetzt wahrscheinlich keiner mehr bemerkt. Aber ich bin da jetzt natürlich hochempfindlich :)


    Interessant war, dass es hierzu im Netz kaum echtes Wissen gibt. Dafür Tipps, Ahnungen und Kaffeesatzleserei jeglicher Art.


    Meiner Meinung nach war mit ein Problem, dass meine WAV Datei aus dem H2 mit 44,1 kHz aufgenommen war. Es wäre sicher ratsam gewesen, gleich mit 48 kHz aufzunehmen und auch auf der DVD bei PCM zu bleiben. Wobei eine Musik DVD mit 54 Min. Länge natürlich extrem kritisch ist was das Thema Synchronizität angeht.


    Wie auch immer: Problem gelöst - Til ist glücklich und darf jetzt schlafen gehen :)


    Vielen Dank an Euch und guats Nächtle,
    Til.

    Hallo Goldwingfahrer,


    ich habe jetzt seit 2 Stunden in alten Beiträgen von Dir gesucht. Ich hab natürlich auch die Empfehlung mit dem DVD+R als DVD-ROM brennen gelesen.
    Mit meinen Verbatim DVD-R Rohlingen habe ich den Tonversatz ja nun so einigermaßen im Griff. Schöner wäre es natürlich, wenn alles bis zum Schluss vollständig synchron bliebe.


    Du schreibst Du hättest das bereits früher mehrmals beschrieben. Leider konnte ich über die Suchfunktion jedoch nichts passendes zu meinem Problem finden. Hast Du mir einen Tipp wo Du das schon einmal beschrieben hast?


    Und vielleicht kann mir jemand noch einen Tipp geben, wo ich mich eingehender informieren kann.


    Vielen Dabk Euch allen!

    So, hab jetzt diverse Tests gemacht.


    Mein Hauptfehler war: Ich hab zum testen DVD+R Rohlinge verwendet. Mit DVD-R Rohlingen reduziert sich der Versatz auf ein Minimum, welches hinnehmbar ist und den meisten gar nicht auffallen wird.


    Meine beiden DVD-Player (beides Billiggeräte) konnten die + Rohlinge lesen. Die Verbatim-Minus-R-Rohlinge laufen nur auf einem der beiden Player. Der andere sagt "fehlerhafte oder defekte Disc". Allerdings tut er das nur bei der längeren DVD (53 Min.). Die kürzere (45 Min.) liest auch er.


    Und nach wie vor laufen die DVD's auf allen Rechnern fehlerfrei.


    Scheint nicht ganz einfach zu sein DVD's zu machen, die nahezu überall laufen.
    Zumindest wenn sie länger als 20-30 Min. sind.


    Danke Euch für Eure Hilfe.


    Eine schöne Woche zusammen.


    Viele Grüße - Til.

    So. Drüber installieren war der Fehler. Jetzt hab ich die alte version deinstalliert un die neue neu installiert. Es läuft wieder. Nur hab ich mich jetzt zum dritten mal registriert. Beim nächsten Mal brauch ich den Support.
    Danke trotzdem.