Beiträge von Arminius09

    wann machst du (und alle anderen, die während der Reise Rohschnitt machen) Urlaub?

    Den Rest des Tages... Für das Sichern, Sichten und Trimmen der Clips benötigen ich bei meinem tgl. Volumen vielleicht 30 bis 45 min. Und das mache ich nicht jeden Tag, weil ich auch nicht jeden Tag filme...

    Da könnte man genauso gut fragen: Wann machst Du (und all die anderen die während der Reise filmen/fotografieren) Urlaub?

    Eigentlich ist schon alles gesagt, will aber auch noch meinen "Senf" dazu geben. Für meine Frau (fotografiert) und mich (filmt) steht der Urlaub und die Erholung klar im Vordergrund. Wir nehmen uns aber auch Zeit unsere Momente einzufangen. Das ist für uns Teil der Erholung und es muss keiner auf den anderen warten. Insofern mache ich mir im Vorfeld auch keine Gedanken über ein Drehbuch, das wird durch den chronologischen Verlauf des Urlaubs vorgegeben. Meine Urlaubsfilme sind also mehr als Tagebuch gestaltet, mit meiner Frau und mir als "Protagonisten". Als Einstieg gibt es i.d.R. einen Überblick über Urlaubsziel & Unterkunft, dann geben die Aktivitäten den weiteren Verlauf vor. Zu Beginn des Tages / der Aktivität mache ich ein kurze kurze Aufnahme im Vlogging Stil in der ich kurz etwas über das Ziel / die anstehende Aktivität erzähle. Dann folgen Aufnahmen über die Eindrücke des Erlebten, immer wieder angereichert mit Aufnahmen von uns beiden. Dafür nutze ich mittlerweile sehr gern die Insta 360 one X2. Weiterhin ist die Pocket 2 immer dabei und für das Einfangen von besonderen Stimmungen nehme ich die X-T4. Daraus entstehen dann 15 bis 30 min. Urlaubsfilme, die auch gerne in unserem Freundeskreis gesehen werden, aber hauptsächlich uns als Erinnerung dienen. Nichts für die Youtube-Öffentlichkeit und hier im Forum. Den Anspruch Filme zu machen die hier oder anderswo gezeigt werden sollen habe ich nicht (mehr). Dem Stress setzte ich mich nicht mehr aus.

    Wie wäre es mit einer Panasonic GH5? Derzeit kann man den Body neu für 1.345 € kaufen. Ist ausgereift, hat eine super Bildstabilisierung und es gibt eine ordentliche Range an Objektiven bis zu langen Brennweiten für Tierfilmerei (z.B. 100 bis 400 mm, entspricht 200 bis 800 mm KB). Ein gut strukturierte Menüführung gibt es auch, 4K bis 60 FPS und 10 bit Farbtiefe ist meines Wissens auch möglich. Nachteile sind der wohl schlechtere Follow-Fokus (wenn man ihn den braucht) und die geringere Lichtempfindlichkeit.

    Leider wieder eine Möglichkeit weniger sich umfassend über den Kameramarkt zu informieren, incl. Erfahrungen über die Haptik der verschiedenen Modelle und Hersteller. So komprimiert hat man dazu die Möglichkeit wohl nur auf solchen Fachmessen. Selbst in entsprechenden Fachgeschäften besteht nicht immer die Möglichkeit. Als ich auf der Suche nach einem neuen Kamerasystem war, hieß es in einem Geschäft, das sie ja nicht alle Modelle als Vorführgeräte vorhalten könnten. Erst wenn ich wirklich Kaufabsichten hätte, könne man mir auch das nachgefragte Modell auspacken und in die Hand geben. Vielleicht ein Einzelfall.

    Dazu kommt, das nicht jedes Geschäft alle Marken im Sortiment hat, verständlicherweise. Das treibt die Kunden ja geradezu zu Amazon & Co. Man kann ja zurück senden, bei nicht gefallen. Kostenlos. Aus meiner Sicht keine gute Entwicklung; ökologisch und ökonomisch. Da sollten die lokalen Fachgeschäfte schnellsten andere Konzepte entwickeln, was ja durch die Corona-Situation schon hier und da passiert. Den Technologiewechsel in der Kameratechnik (weg von der reinen Physik hin zu Physik mit KI kombiniert) sowie das Verhalten der "Creator" wird man damit logischerweise auch nicht aufhalten. Und damit ist auch das aus für die meisten Fachgeschäfte vorprogrammiert, dann haben Amazon und vielleicht noch Märkte wie Saturn, Mediamarkt gewonnen. Die Entwicklungen in diese Richtung laufen ja schon seit Längerem.

    Wie immer: eine Minderheit prägt das Bild einer Gesamtheit. Leider wird in unserer Gesellschaft schnell pauschalisiert. So auch in den von dir genannten Beispielen.

    Alle EBike-/Rollerfahrer sind sicherlich nicht rücksichtslos. Und auch da gibt es Regeln wie z.B. die Straßenverkehrsordnung.

    Und ich plane sicherlich keine vom Reiseveranstalter durchgetaktete Reise womöglich in einer Gruppeeinen, sondern einen Individual-Urlaub mit entsprechende zeitlichen Freiräumen. Das ist meine Erfahrung: Bei organisierten Rundreisen kann man wirklich nur kurze Eindrücke/Impressionen festhalten (und dafür reicht oft auch eine GoPro oder eine DJI Osmo Pocket).

    Vor 11 Jahren waren wir in Khao Lak und haben von dort individuelle Tageausflüge gemacht. Fast fußläufig entfernt von unserer Unterkunft fand wöchentlich ein Markt statt, der allein für sich genommen ein Film wert war. In jedem Fall hatte ich dort genügend Zeit mit der Kamera die Atmosphäre einzufangen und zu dokumentieren. Ob es für einen Hochglanz-Werbevideo reichen würde glaube ich allerdings nicht, ist aber auch nicht mein Anspruch. Bisher haben aber meine Urlaubsvideos meinem Publikum gefallen.

    Zunächst mal finde ich es schade hier als "Hilfspolizist" tituliert zu werden oder als "Draufhauer" .... und neidisch bin nun wirklich nicht. Natürlich habe ich mich mit der Anschaffung einer Drohne beschäftigt (sogar sehr intensiv), weil die möglichen Perspektiven einen Urlaubsfilm schon sehr aufwerten können. Wobei meine Frau sagt immer, dass das Perspektiven sind, die wir so mit eigenen Augen nie gesehen haben. Das, was mich aber davon abhält, ist der Respekt vor dem Regelwerk und den regionalen Unterschieden. Und, ja, ich bin jemand der Regeln respektiert - geschriebene aber auch ungeschriebene. Zu Letzteren gehört für mich auch die Menschen in der Privatsphäre nicht ungewünscht zu stören, da ich das auch nicht möchte. Ich möchte nicht in der Sauna sitzen und sehe dann vor dem Fenster eine Kameradrohne vorbeifliegen....

    Und da ich mich im Urlaub auch nicht mit diesem schon sehr undurchsichtigem Regelwerk auseinandersetzen möchte, habe ich mich von dem Kauf einer Drohne verabschiedet. Vielleicht leihe ich mir mal eine ... die Aufnahmen sind ja schon sehr schön :beer:

    Ja, schon klar, Dirk. Die Verbotszone gilt nur außerhalb der Stadt. In der Stadt selbst gelten dafür andere Regeln: überfliegen von bewohntem Gebiet, Menschenansammlungen. Ich frage mich was man mit einer Drohne auf Norderney (oder eine der anderen Inseln) anfangen will.

    Bzgl. der Sauna und der zu sehenden Menschen in und vor der Sauna (mal abgesehen von Udo selbst) finde ich es respektlos diesen Menschen gegenüber dieses Video auf youtube zu veröffentlichen.

    Hast du eigentlich alle Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigte (z.B.) der überflogenen Grundstücke bzw. Häuser um Erlaubnis für den Überflug gefragt??? Und eine Unbedenklichkeitserklärung der lokalen Behörde lag sicherlich auch vor...

    Interessierte mich nur, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass das so einfach erlaubt ist was du gemacht hast.

    Und die ganze Wattenmeer-Region zählt lt. Map2fly zu der Kategrie "Besondere naturschutzrechtliche Gebiete" und da gelten auch entsprechende Drohnenvorschiften.

    Ich hatte einmal auf einer Flugreise Akkus im aufgegeben Gepäck. Es war ein Gastgeschenk während eines China-Aufenthaltes und das hatte ich in de Koffer gepackt - ohne darauf zu achten ob Akkus verbaut waren. Vor dem Abflug in Shanghai bin ich aufgerufen worden: Der Koffer war beim Sicherheitscheck ausgeschleust worden und ich musste den Koffer öffnen und das Teil herausholen.


    Bei der Sicherheitsüberprüfung vor dem Abflugbereich wird mein Handgepäck mit Kameras, Akkus, Mikrofon regelmäßig einer Sprengstoffuntersuchung unterzogen (insbesondere das Mikrofon). Aber ich bin noch nie explizit wegen Akkus und deren Füllstand angehalten worden.

    Insofern: die Sicherheitsprüfung (Koffer, Handgepäck) ist hier relevant, nicht die Airlines. Leider werden die Sicherheitsprüfungen - je nach Flughafen - aber auch unterschiedlich gehandhabt.

    Soweit meine Erfahrungen.

    Ich mache das oft mit Selfie Aufnahmen an den jeweiligen Stationen unserer Reisen. Dabei erzähle ich etwas dazu. Später in der Post schneide ich die ein oder andere Aufnahme darüber. Dadurch erhalte ich so etwas wie einen Reportagecharakter.