Beiträge von Hans-Jürgen

    Ich mache niemanden mit preiswerter Ausrüstung nieder, sondern weise nur darauf hin, dass man mit einer eingeschränkten Ausrüstung eben auch deren Nachteil in Kauf nehmen muss und nicht immer wieder demonstrieren sollte, dass man damit eben alle andere Bereiche abdecken kann, so wie du es immer wieder gerne machst.

    Sorry, ich vergaß, du redest immer nur darüber, demonstrieren tust du es ja nicht, da du uns dein fertigen Filme vorenthältst.

    Und Bruno, ich horche dich mit Sicherheit nicht aus, das hätte ich auch gar nicht nötig, da du bei allen möglichen und auch unmöglichen Gelegenheiten immer wieder ausführlich deine Methoden darlegst.

    Ich nehme an Du meinst den Videolook den Du mit Deiner Kamera mit S-Gammakurve aufnehmen willst ...

    Nein, ich meine Filmlook und ich nehme nicht mit einer S-Gammakurve auf, wie du schreibst, sondern in RAW und kann daher noch in der Post entscheiden, ob ich Richtung Filmlook oder Videolook gehen will.

    Und so nebenbei, ich habe bislang nicht darüber geschrieben, was ich mache, sondern nur darüber, was ich unter Filmlook verstehe.


    Ich kenne aber einige Indie-Filmer, die sich intensiv damit beschäftigen und sich auch gut auskennen.

    Von daher verstehe ich hier die Argumentation, dass Filmlook in den Profibereich gehört, überhaupt nicht.

    Dann müssten ja die meisten Indie-Filmer aufhören, weil sie überwiegend aus dem Amateurbereich kommen.


    Mir ist klar, dass du mit deinen eingeschränkten Werkzeugen weit davon entfernt bist, in dieser Liga (wie es hier genannt wurde) mitzuspielen, aber deswegen muss man es doch nicht dauernd heruntermachen, oder?

    Zudem gibt es ja auch hier im Forum immer wieder Beispiele von Amateuren, dass auch diese fantastische Filme schaffen können.

    DaVinci kannst Du ja noch nicht bedienen teiltest Du her

    im Forum schon mit.

    Richtig Bruno, ich kann es nur minimal bedienen, weil ich es ganz einfach an die Seite gelegt habe und nur noch zum Trimmen der BRAW´s nutze. Zur Seite gelegt habe ich es, weil ich mit den Adobeprogrammen wunderbar zurechtkomme und auch einfach mehr bewerkstelligen kann als mit Resolve. Von daher vermisse ich Resolve nicht (außer zum Trimmen, wie ich schon schrieb) und sehe keinen Grund mich da einzuarbeiten.

    Wenn ich mit Edius arbeiten würde wie du, dann sehe das vielleicht auch bei mir anders aus.

    Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht, was diese deinr Spitze gegen mich hier schon wieder soll.

    Das sehe ich genau so, aber dabei spielt die Kamera nicht unbedingt die entscheidende Rolle.

    Entscheidend finde ich, dass man sich vorher genaue Gedanken darüber machen muss, wie das fertige Bild nachher aussehen soll.

    Man filmt also nicht einfach drauflos, wie es im Urlaub oft gemacht wird und schaut nachher, was man davon nutzen kann, sondern plant genau.

    Hinzu kommen noch die Lichtverhältnisse, womit ich nicht unbedingt Kunstlicht meine, sondern das Filmen an den gewünschten Tageszeiten, damit das Licht passt (das mache ich bei meinen Naturaufnahmen übrigens auch).


    Dann benötigt man z.B. die entsprechenden Objektive (siehe meinen Link zu Slashcam weiter oben).

    Was nützt mir eine gute Freistellung, wenn das Bokeh bescheiden ist.


    So gibt es noch etliche Punkte, die für einen guten Filmlook von Bedeutung sind.

    Vielleicht werden ja noch weitere in dieser Diskussion angeführt.

    Mir fehlt bei den zwei Beispielen einfach das Korn und die Wackelkamera. Das kann kein Filmlook sein. :teufel:

    Aber im Ernst, zum sogenannten Filmlook gehört viel mehr als nur das Grading.

    Ich schreibe das, weil ich das ewige und fortwährende Gesabbel vom Filmlook im Video nicht mehr ertragen kann.

    Da kann dir doch ganz einfach geholfen werden - ignoriere das einfach und schreibe nicht ständig etwas dazu.:wallbash:


    Ich sehe auf jeden Fall einen Unterschied zwischen Video- und Filmlook, auch wenn beides mit modernen digitalen Kameras aufgezeichnet wird.

    Wenn du diesen Unterschied nicht siehst, dann ist das doch auch in Ordnung.

    Vermutlich hast du dann auch gar nicht verstanden, worum es in dem von mir verlinkten Artikel bei Slashcam ging.

    Ist aber auch egal, schalte einfach ab und sei glücklich.

    Aus meiner Sicht sind sowohl Filmkorn als auch das Flackern durch die Flügelblende eher technische Unzulänglichkeiten der damaligen Technik, ...

    Ich kann darauf auch gut verzichten und es ist meiner Meinung nach auch nicht mehr das, was heute unter Filmlook verstanden wird, wenn es um digitales Filmen geht.

    Bruno, wo finde ich bei deinem Link das Korn und Wackeln zum Filmlook gehören?

    Da steht zwar mal etwas von Filmkorn, aber in Zusammenhang mit analogem Film.


    Bevor es hier noch theoretischer wird, nenne doch einfach mal ein paar neuer Kinofilme, bei denen künstlich Korn hinzugefügt wurde.

    Weder das von dir angeführte Korn noch die Wackler haben für mich direkt etwas mit Kino/Filmlook zu tun.

    Da gibt es ganz andere Parameter, wie z.B. den, den du unter meinem Link finden kannst.

    Bruno, nur weil du kein Interesse/Verständnis dafür hast, muss es ja nicht gleich schlecht sein.

    Warum also immer diese Kommentare.

    Es machen sich auch andere Gedanken darum, wie du aber sicher hier schon selber gelesen hast.

    Die Metadaten des Quellmaterials werden durchaus angezeigt. Allerdings sind sie - soweit ich das bisher gesehen habe - nicht extra verstellbar, wie man das aus Resolve oder im Catalyst für slog her kennt. Es wäre nett wenn man hier etwa Größen wie ISO oder Farbtemperatur extra in den Metadaten einstellten könnte ...

    Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass das in Edius nicht möglich wäre, denn in Resolve und Premiere Pro geht das.

    Man darf nur nicht die eingebrannten Daten verwenden, sondern muss im Schnittprogramm von "Camera Metadata" auf "Clip" umstellen.