Beiträge von Tobias Claren

    Ja, da war auch Theorie drin was durch KI einmal möglich sein müsste. Also mehr Bildinformation als im Material vorhanden. "Künstlich" natürlich, aber sogar in einer Doku, Reportage etc. ist es legitim dass die Landschaft, das Gesicht etc. nachträglich am PC entstanden ist, und automatisch drüber gelegt wurde. Das ist ja nicht der Inhalt um den es geht.
    Aber was ist mit den "uns zur Verfügung stehenden Mitteln" gemeint?
    Jegliche existente SW, oder eingeschränkt?


    Dieses video wäre aber ein schönes Beispiel um zu diskutieren was man heute damit machen könnte
    Welche Software existiert, und welche wofür am besten ist. Was man alles machen kann, und womit.
    Z.B. das möglichst automatisierte entfernen aller eingeblendeten Texte.
    Die sind in dem Beispiel alle in einem Gelbton, denn eine SW auch automatisch erkennen könnte, wenn man ihr den Farbton einmal markiert.
    Also nicht für jede Szene eine "no-logo-Maske" erstellen etc.. Außerdem gibt es oft, z.B. am Anfang während der Einblendung einen Schwenk.
    Also muss theoretisch nicht mal der Platz dahinter geschätzt werden, er bewegt sich dahinter weg, alle Bildinformationen sind theoretisch noch vorhanden.


    Oder eben das entfernen des Schwenkruckelns beim Schwenken über die Bücher etc..

    Eine Ergänzung. Die genannte Technik für Gesichter braucht wohl noch Vergleichsbilder.
    Daher evtl. nicht in der genannten Weise hier einsetzbar:
    http://www.computerbild.de/art…lder-scharf-17324693.html


    [Blockierte Grafik: http://i.computer-bild.de/imgs/8/8/9/7/6/7/3/Google-Brain-1024x576-0c5f81992ec0b868.jpg]
    Google Brain rekonstruiert Gesichter aus einem 8x8-Pixel-Bild (links) in ein 32x32-Pixel-Bild (Mitte). Zum Vergleich das verpixelte Original (rechts).

    Gibt es evtl. langsam mal Forschung an einer Videobildverbesserung die eine Art Objekterkennung nutzt, und künstlich ein neues Bild erschafft.
    Ich erinnere mich an einen Artikel über etwas in der Art für Einzelbilder. Da wurden mehr oder weniger Scharfe Bilder z.B. von Gesichtern mit z.B. 50x50 Pixel erzeugt.
    Das Programm schätzte das höchstwahrscheinliche Aussehen.
    So etwas für mehr als nur Gesichter und für jedes Bild eines Videos.
    Hier ein Beispiel übeler Bildqualität:
    [media]https://www.youtube.com/watch?v=dTaL22Dsiyc[/media]
    320x240, 30fps, 62min, 160MB, H.264...
    Auch wenn man diesen "Hubert Eisner" erreichen und überzeugen könnte alles Rohmaterial zu veröffentlichen (Ich befürchte aber das war damals in den späten 80ern [war das so übel ;-] ] kein echter Film, sondern Magnetband, "Metropolis" war ja wohl Film), die Qualität würde wohl nicht viel besser.
    Aber zumindest ohne die eingebrannten Texte (die man heute viel deutlicher machen würde), und den Voice-Over (der ist OK, aber andere Sprachen der Welt wären da gut, in YT-Kommentaren stehen seit Jahren z.B. bitten nach Englischer Version)...
    Sonst müsste man an den Originaldrehorten noch Freiwillige finden die die Szenen nachdrehen. Aber dann hat man natürlich auch einen harten Wechsel, wenn es Aufnahmen der Personen sind... Wenn man es wirklich teilweise mit neuem Material (ist evtl. nur die Außenaufnahmen am Anfang, müsste es erneut darauf achtend ansehen) ersetzen würde, könnte man "Qualitäts-Fading" betreiben ;-) . Das symbolisiert auch den Übergang in die Vergangenheit...



    Das Teil ist hier und da ewig online, und es beschwert sich keiner.
    Wenn der Eisner nicht erreichbar wäre, es nicht zur Verfügung stellt (keine Lust auf die Arbeit, keine Zeit...) etc., gäbe es Methoden, evtl. sogar extra SW die einfach zu bedienen ist, die z.B. neben Aufhübschungen wie harte digitale Bildkanten statt dieser Fransel/Flimmer-Ränder, Farbkorrekturen, und natürlich Deinterlacing etc. auch eingebrannte Texte entfernen kann?
    Bei einem fixen Logo gibt es ja "no-Logo" etc., aber wenn das durchs Bild rollt, müsste eine spezielle SW das doch eigentlich noch einfacher entfernen können, weil die Informationen ja vorhanden sind. Und der Hintergrund in dem Fall auch nicht sehr schnell verändert. Eine clevere Software sollte solche Texte und Laufschriften praktisch unsichtbar entfernen können. Besonders bei eh schon so mieser Qualität...
    Falls Voice-Over über die Sprache der Personen in so einem Video gelegt ist, eben "Over", ist der Audiopart natürlich nicht so einfach was trennen für Voice-Over in z.B. Englisch angeht...
    Es hat auch jemand hebräische Untertitel eingesetzt...
    Es gibt auch Szenen die von links nach Rechts schwenken. Theoretisch könnte eine clevere Software daraus evtl. 16:9 erstellen...
    und wenn möglich auch diese Ruckler bei Bewegungen bzw. Schwenks (z.B. über ausgelegte Bücher) "rausrechnen".



    Lohnt es eigentlich so etwas auf FHD oder gar UHD aufzublasen? Mal abgesehen von eingangs erwähnter intelligenter Erschaffung von Ersatzbildern.
    Was nähme man hier? 720p, oder Ich glaube darunter ist auch noch ein SD-Format unter den heutigen Standard-HD-Formaten.
    Aber 720p25 oder 720p30 dürfte auch nicht unnötig viel Platz verbrauchen... In h.264 oder auch "h.265".





    Was das Thema angeht (hier noch geschichtliches zu einem seriösen Experiment: http://www.vtf.de/p73_1.shtml ), scheint das wohl leider immer noch die einzige Dokumentation zu sein.
    Solange sich niemand an eine neue Doku macht, muss man diese nehmen.