Beiträge von Road-Fox

    Wie ich oben schrieb, war PowerDVD (kostenpflichtig) als das mir einzige externe Abspielprogramm bekannt, welches die Ordnerstruktur (der Ordner Privat) einer AVCHD-Camcorderaufnahme einlesen konnte und alle Szenen, sind die einzelnen Datein im Unterordner "Stream", nahtlos, ohne kurzes Schwarzbild oder einer sichtbaren Pause im Bruchteil einer Sekunde, wiedergeben konnte. MPC-HC kann das definitiv nicht, hier gibt es zwischen jedem Filewechsel eine kurze Unterbrechung. Probiere es doch selber aus, dann merkst Du den Unterschied. Der Startordner ist "Privat", damit die Playliste eingelesen werden kann.

    Bisher haben meine Tests ergeben, nur Cyberlink PowerDVD war in der Lage, AVCHD-Videosequenzen in einer BDMV-Struktur von meinem Camcorder ohne Unterbrechung nahtlos wiederzugeben. Beim Stöbern im Netz fand ich den Hinweis auf den recht einfach gehaltenen HD/4k-Videoplayer Splash von Mirillis, welcher jetzt kostenlos nutzbar ist (auf der Seite runterscrollen zur Anzeige "Newsroom"), es wird lediglich um eine Spende gebeten. Nähere Beschreibungen zum Player auf dessen Seite. :thumbsup:

    Wenn die Geräte (TV, BR-Player) Media-Daten aus dem Netzwerk erkennen und verarbeiten können, ist die eleganteste Lösung ein NAS. HDD-Größen von mehr als 4TB sind dann kein Problem. Außerdem hat das den Vorteil, man kann vom PC bequem Wartungen am System vornehmen, alles verwalten und taggen. Wie die Mediadaten ausgespielt werden, ob direkt über DLNA und eventueller Konvertierung auf der NAS für TV oder BR-Player, oder einem eigenständigen Mediaplayer ist Deinen Vorlieben und Geldbeutel vorbehalten.

    Ich ziehe mir ab und zu das Shark-Codec-Pack, da sind immer die neuesten Codecs auf dem System, um sie in entsprechende Programme einbinden zu können. Die letzte stable Version von MPC-HC ist nun aber auch nicht mehr ganz taufrisch und die verlinkten Betas sind immer eine Gradwanderung auf einem Produktivsystem. Eventuell mal auf dem (englischsprachigen) doom9's Forum querlesen zur Wiedergabe von h265-Material.

    Ich denke, das ist eher eine Frage des Monitors und des Grafikkartentreibers. Solch spezielle Einstellung des Farbraumes verstecken sich dann bei PowerDVD höchstens unter dem Sammelbegriff True Theater (HD, Lighting, Color, usw.) Der Cyberlinkcodec macht seine Arbeit recht ordentlich. Man könnte versuchen, DXVA-Beschleunigung zu aktivieren und über die Änderung des Merrit einen anderen Codec einzubinden, um solch speziellen Einstellungen auch explizit zu erzwingen. Noch habe ich 4k (und deren Bearbeitung) nicht im Visier, da müßte ich auf Win10 umsteigen (wegen der Encodingunterstützung diverser Videobearbeitungssuiten), was ich aber noch ein - zwei Jahre hinausschieben möchte. Dann ist auch neuere Hardware angesagt (siehe links zu meiner Hardware).

    Ich hatte den auch mal angetestet, aber er kommt, wie viele andere kostenlose Player, nicht mit z.B. AVCHD-Ordnern zurecht, genauer der gapless Wiedergabe der einzelnen m2ts-Files. Wenn ich den BDMV-Ordner auswähle, legt er zwischen jeder einzelnen Videodatei eine Gedenkpause ein. Vor einigen Wochen habe ich dann ein Upgrade auf die vorletzte Cyberlink PowerDVD-Version gemacht, weil die Ultimate nur noch zum Bruchteil des Preises verhökert wurde.

    Hat schon jemand X10 auf seinem System? Die neue Version ist ja gerade erst erschienen. Nach meinem Zwangsupdate von X4 auf X9 (Microsoft sei Dank :red: wegen des Softwareupdates im Februar vergangenen Jahres unter Win7), bin ich nicht so ganz zufrieden mit X9 (X9.5). Zum Einen ist die Medienbibliothek in der Bedienung (beim Scrolllen durch hunderte Filmschnipsel) schnarchlangsam geworden und gefühlt ist die 64Bit-Version (trotz Einbau einer SSD) auch nicht schneller, als die X4. Im Gegenteil, beim 2-Pass-Rendern ist der erste Durchgang zwar 1:1 von der Geschwindigkeit, braucht also etwas weniger Zeit, als der Film lang ist, aber beim 2.Durchgang braucht er dann fast 3x so lange, als der Film lang ist. Hier hätte ich zumindet die 64Bit und die SSD, auf der temporär bei der Bearbeitung die Daten abgelegt werden, als Vorteil gesehen. Ich muß noch hinzufügen, daß ich die Hardwaredekoderbeschleunigung, wie schon unter X4, aktiviert habe (ist eine AMD-Grafikkarte HD6850). Encoden ist leider nicht zu empfehlen über die Grafikkarte, das hatte ich schon unter X4 getestet und verworfen. Für AVCHD in FullHD brauche ich in der Timeline keinen Proxyschnitt anzuwenden, denn selbst mit 2 Überlagerungsspuren und angewandten Filtern kann ich kaum (störende) Verlangsamung feststellen. Das zum vorhandenen Schnittplatz. Die Frage ist, wie läßt es sich mit X10 arbeiten, lohnt sich hier ein Upgrade?

    War auch in den letzten Wochen von mir eine Option, doch baut die 101 hier um Einiges auf und die kleine LF1 ist mir im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen, gerade weil sie so dünn ist und wirklich nun fast immer dabei ist. Aber die Entwicklung der Technik geht nun mal weiter und wer weiß, wo die Entwicklung in den nächsten Jahren hingeht, besonders aber im Videosegment.

    Ich hatte meine LF1 wieder umgetauscht, jetzt ist der Zoommotor nur noch untergründig bei leiser Umgebung bei der Videobearbeitung hörbar. Was mich aber schon anfangs gestört hatte, ist der schlechte Halt in der Hand, weil vorderseitig nur eine glatte Oberfläche als Gegenhalt vorhanden ist. Lange habe ich nach eine Lösung des Problems gesucht, bis mir heute in der Werkstatt eine kleine Schachtel TipTop-Fahrradreifenflickzeug in die Hände fiel (wo kleine einzeln verpackte runde und längliche Aufklebestreifen inklusive einer Tube Gummikleber drin sind). Den länglichen Streifen ausgepackt, auf dünnes durchsichtiges doppelseitiges Teppichklebeband geklebt und noch etwas in der Breite, besonders aber den braunen gezackten Rand, beschnitten. Kameragehäuse mit Spiritus an der vorgesehenen Klebestelle entfettet, Schutzpapier abgezogen und aufgeklebt. Der Unterschied trotz der nur wenige Zehntel mm Gummidicke ist gewaltig, Kein Gefühl mehr, daß die Knipse bei einhändigem Halten gleich aus der Hand zu rutschen möchte.

    Nach einem Tip aus dem englischen Corel-Forum sollte man bei Einsatz älterer Versionen von Videostudio bis zur X7 die beiden Sicherheits-Patches KB3126587 und KB3126593 unter Win7 wieder deinstallieren und ausblenden, bis es entweder von Corel Patches gibt oder aber ab 16.2.2016 auf die neue Version X9 upgradet (erscheint offiziell an diesem Tag). Für X8 gibt es ein Patch, wobei das aber auch nicht das Gelbe vom Ei sein soll: http://dwnld.videostudiopro.com/updates/x8/VSX8_HotFix_2.exe

    Es kommt auf Dein Schnittprogramm an, wie es beim encodieren mit dem Material umgeht. Hast Du Zugriff auf Feineinstellungen des Encoders, würde ich bei problematischen Szenen z.B bei der Bewegungssuche mit der Größe des Suchbereichs spielen. Beim Mainconcept MPEG-Pro-Encoder, welcher in einigen Schnittprogrammen in abgespeckter Form integriert ist, erreicht man bei entsprechender Einstellung erstaunliche Qualität, die nahe am Original ist, ohne die Datenrate unnötig aufzublasen. Google mal nach MPEGProHD_en.pdf , da werden die einzelnen Funktionen recht gut erklärt.

    Hallo, Du ziehst den Filter auf den Clip in der Timeline, gehst dann auf Optionen für den Filter, Attribute, Filter anpassen. Ich habe zwar nicht die Version 7, sollte aber trotzdem so funktionieren. In dem sich öffnenden Fenster siehst Du zwei Videofenster, einmal Original, einmal Vorschau, in der Mitte kannst Du Presets auswählen, unter den Videofenstern ist eine Zeitleiste. In der Zeitleiste befindet sich ein Reiter, der einerseits mitläuft, wenn Du mittels der Abspielfunktion (Dreieck rechtes Ende über der Zeitleiste), das Ergebnis begutachten möchtest, anderseits dient es zum Anwählen der Schlüsselframes. Beginne mit Schlüsselbild 1 (Schieber auf Zeitleiste befindet sich links, darunter das Rechteck ist rot eingefärbt), definiere nun mittels der Schieber für die Einzelfarben das Bild so, wie es Dir gefällt (zwischen -128...+127), merke Dir die Zahlen. Schiebe nun den Zeitleistenreiter so lange in Richtung Clipende, bis sich eventuell wieder ein anderer Farbstich abzeichnet. Hier klickst Du auf das + unterhalb der Originalbildes (Schlüsselbild hinzufügen), gehst auf der Zeitleiste einen kurzen Moment wieder zurück und fügst ein weiteres Schlüsselbild ein. Letzteres erhält die gleichen Werte, wie der Clipanfang, das Schlüsselbild, wo sich die Farbe geändert hat, erhält neue auszuprobierende Werte. So gehst Du den ganzen Clip durch, zum Schluß definierst du die Werte für das letzte Schlüsselbild ganz rechts (das Viereck darunter ist nun rot eingefärbt), schaust Dir das Ergebnis mit der Abspielfunktion noch mal an (läuft als Endlosschleife, kannst dabei die Wiedergabegeschwindigkeit erhöhen, um besser Ungleichmäßigkeiten zu erkennen) und übernimmst die Einstellungen mit Klick auf OK. Hoffe, Dir geholfen zu haben.

    ...ich auch die Panasonic HCX 929,die mir unter Tageslicht von der Bildqualität noch besser gefällt. ...


    Ich habe es so rausgelesen, denn bei Nacht sind alle Katzen grau. Da aber die Sony den größeren Sensor hat, sollte damit klar sein, daß die Auflösung schon mal besser sein sollte, bleibt eigentlich nur die farbliche Abstimmung übrig, was den Gesamtbildeindruck schlechter oder besser macht.

    Nachdem ich in diversen Foren immer wieder von Problemen mit Version X5,6,7 gelesen hatte, bin ich froh, daß meine X4 immer noch läuft (auf Win7/64). Ich werde erst umschwenken, wenn Videostudio für 64Bit da ist und nicht abgespeckt wird. Irgendwo las ich, Corel will VS im Einsteigersegment lassen, stark vereinfachen und dafür ihre Neueinverleibung Pinnacle Studio puschen.

    Dann wäre es schön, wenn Heiko74 mal seine Erfahrungen der werten Gemeinde zur Verfügung stellen könnte, er schrieb ja selber, z.B. einen Unterschied in der farblichen Aufarbeitung zwischen seiner Panasonic und dieser Sony festgestellt zu haben. Dabei wäre es interessant, ob es ev. nur an einer farbfreudigeren Einstellung der Panasonic liegt, oder die Sony von Haus aus bestimmte Farbbereiche vernachlässigt.
    Allen Boardies einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Warum machst Du nicht aus der Not eine Tugend? Wenn der Fokus auf Streaming liegt, hole Dir ein NAS mit ausreichender Kapazität, für reines Medienstreaming reicht ein 1Bay, es sei denn Du möchtest höhere Datensicherheit und haßt regelmäßige Backups, lege Deine Mediafiles darauf ab und laß die Player darauf zugreifen. Meist ist sogar ein hochwertiger Mediaserver, z.B. Twonky, mit an Bord, falls mal ein Format vom Player nicht erkannt wird. Interessant wird es im kommenden Jahr mit den Intel-M-Prozessoren, da kommen energiesparende, kleine und doch für diesen Zweck leistungsmäßig ausreichende (besonders auch kleine) Systeme auf den Markt, welche dann mit einer entsprechenden Oberfläche auch ein WD Live überlegen sind.

    Das ist mir auch schon aufgefallen. Außer einigen Sequenzen bei YT sind mir noch keine ernsthaften Tests untergekommen. Nicht mal in der Datenbank von slashCam ist das Teil geführt, als wäre es nicht existent oder Sony hält den Finger drauf.

    Ich habe auch noch keine BR/ Player, da die Industrie mit ihren Restriktionen auf ihrem Schrott sitzenbleiben kann. Bei einer DVD kann ich für meine Privatvideofilme Menüs und anderen Kontent erstellen, bei der BR wird man im Amateurbereich schon an der Stelle beschnitten. Meine Filme liegen auf einem NAS, weitergeben tue ich sie per USB-Stick, da alle, die eine Kopie erhalten, auch entsprechende Mediaplayer oder Computer besitzen. Mit Ihrem Kopierschutz hat sich die Industrie selber ins Abseits befördert, sie haben nichts dazugelernt aus Zeiten der UN-CD's, die sogar in normalen Auto-CD-Playerrn nicht funktionierten. Mit den 4k-TV's wird es das Gleiche werden, zumal als Quelle ja nicht nur ein Nachfolger der BR auf den Markt geworfen werden soll, auch die TV-Sender müssen in absehbarer Zeit umstellen. Momentan sieht es so aus, daß im Kabel (Kabel Deutschland) die Free-TV-Sender der Privaten nur in Standardauflösung offen sind, aber in grottenschlechter Qualität, vom Inhalt gar nicht zu sprechen, und die ÖR eher die Qualität einer guten DVD haben, aber definitiv kein HD, dazu trägt schon die niedrige Datenrate bei. Somit gibt es für mich auch keinen Anreiz, in einigen Jahren zwingend aufzurüsten, das jetzige System bietet noch genug Potential.
    Eine andere Frage wird aber sein, läßt sich mit heutigen Rechnern für Otto-Normaluser 4k überhaupt vernünftig händeln und wie wird sich der freikonfigierbare PC in den nächsten Jahren in Zeiten der Tablets positionieren, also wie entwickelt sich die Hardwareverfügbarkeit? Für die Filmindustrie ja der Idealfall, nur noch konsumieren, aber bearbeiten ist nicht mehr.