Beiträge von MacMedia

    Die RX 100 VII ist eine wunderbare Reisebegleiterin mit einem sehr guten Zoomobjektiv. Nachteil: Bei Sonne und UHD ist das Display sehr dunkel (auch der Sucher), da muss man allerhand Verrenkungen machen, um etwas zu erkennen.


    War da nicht was bei der ZV1 von Sony als quasi "Nachfolger" oder besser "Ergänzung" der RX100-Serie? Ich habe mich nicht näher mit der ZV1 beschäftigt da ich aktuell (zu) gut ausgestattet bin mit diversersten kameras und Urlaub 2020 wo so eine kompakte Kamera ggf. sinnvoll wäre ausgefallen ist bzw. auch 2021 ausfallen könnte...


    Und wer weiß was es dann 2022 wieder an neuer Technik gibt?


    Weil prinzipiell ist es schon klasse nur noch hosentaschentaugliches Equipment mitzunehmen wie die Osmo Pocket (die aber alleine eben nicht ausreichend ist) und eine kleine, kompakte Kamera anstelle einer DSLM oder gar einem Boliden wie eine FX6.


    (Wobei ich schon im Urlaub ne Betacam mit ca. 11Kg Lebendgewicht mit rumgeschleppt habe.....aber da war ich noch dumm und jung - und kräftig.... :D )

    Ich habe mir ja inzwischen die Sony A7S3 gegönnt und die läuft und läuft...


    ...aber eben nicht in 8K - oder ?


    Die grundlegende Architektur der R5 scheint anders zu sein so das sie auch in 4K schneller heiß läuft, vermutlich sozusagen ein "Abfallprodukt" der 8K-Fähigkeiten.


    So gut und schön die R-Serie von Canon grundsätzlich ist, die R5 ist für mich absolut keinerlei Alternative, weder für Foto noch für Video. Auch wenn sie von einigen Leuten in den Himmel gelobt wird....

    Wie ist das eigentlich , wenn in Staub und Regen beim Objektivwechsel evtl. Dreck und Nässe auf den Sensor kommt?

    Wie kann man das schnell reinigen?


    Schnell gar nicht.


    Mit Bedacht und den richtigen Mitteln - und Zeit dazu - lässt sich eine Sensorreinigung in sauberer staubarmer Umgebung durchaus selbst machen - aber unterwegs "mal schnell am Straßenrand" gibt es keine Möglichkeit dazu.


    Niemals , da würde ich narisch werden, speziell auf Safari , wos in Sekundenbruchteilen brennweitenmässig passen sollte.


    Wie Profis das bei Filmaufnahmen in staubigem Gebiet, mit schnell wechselnden Anforderungen an die Brennweite machen wenn solche Kameras zum Einsatz kommen? Ganz einfach, mit zwei Kameras und zwei Kameraleuten, bestückt mit den entsprechenden Brennweiten. Und Objektivwechsel immer in geschützten Räumen....

    als Reisefilmer wirst Du Dich manchmal nach Deiner AX100 zurücksehnen. Ich habe ähnliche Experimente in der Vergangenheit gemacht und bin reumütig zu einem Camcorder zurückgekehrt. Viele Aufnahmen waren nämlich nur suboptimal, weil gerade das falsche Objektiv an meiner A 6600 angeschraubt war.


    Kann ich nur bestätigen. Selbst das Sony SELP28135 bietet vom Brennweitenbereich her nicht die Flexibilität eines Camcorders wie einer AX100 oder Ax700 o.ä.


    Als "Reisekamera" ist eine FX6 genauso wenig geeignet wie eine FS5. Die Stärken dieser Kameras liegen eindeutig in anderen Bereichen.


    .....bin ich weder Profi, noch sonderlich künstlerisch angehaucht etc. filme aber seit Jahrzehnten auf meinen Reisen in alle Welt und liebe es , technisch das -unter diesen Vorgaben - höchste , noch leistbare Niveau auszureizen. Das macht mir einfach Spass.


    Du suchst also das Maximum an technischer Bildqualität welches Dir zur Verfügung steht.


    Wie sieht es mit der gestalterischen Qualität aus? Oder anders gesagt, bist Du bereit etliche potentiell schöne Motive einfach "sausen" zu lassen nur weil gerade das falsche Objektiv montiert war?

    Der einzigste Nachteil ist der fehlende Kopfhöreranschluss aber da gibt es auch andere Lösungen.
    z.b. Monitor mit Kopfhörer anschluss und HDMI oder vom HDMI signal das audio abgreifen.


    Das ist ein vernünftiger Workaround, zudem hast Du dann ein 100% synchrones Audio zur Vorschau. Ich arbeite schon seit Jahren mit BMD ATEM Mischern, anfänglich mit dem ersten ATEM der auf den Markt kam und inzwischen mit einem großen 4K-Modell mit großem getrennten Bedienpanel und 16 Eingängen....


    Beim ATEM Mini könnte es höchstens Probleme bei den HDMI-Leitungen bei größeren Distanzen geben, HDMI ist ja nur für "kurze" Distanzen von 10m oder so spezifiziert. Aber je nach Setup sind ja ot keine größeren Längen nötig und zur Not kann man ja auch auf SDI und wieder zurück wandeln.

    Es gibt auch noch als "Mitbewerberprodukt" das Cullmann Magnesit Copter mit Kugelkopf CB2.7 was in etwa in der gleichen Größen-/Gewichtsliga spielen sollte.


    Cullmann Magnesit Copter bei Amazon.de


    Ich habe zwei dieser Stative im Einsatz, sind stabil aus Metall und dadurch sehr robust. Tragen notfalls auch kleinere DSLM oder DSLR - okay, keine Canon 5D mit Stativgriff und 70-200, aber eine GH5 o.ä. sind problemlos möglich.


    Nachteil gegenüber dem Manfrotto: teurer !


    Dafür lässt sich der Kugelkopf abnehmen und ggf. auch separat verwenden oder gegen einen anderen Kopf austauschen, bspw. mit Schnellwechselplatte o.ä.


    So ein Tischstativ lässt sich ggf. auch verwenden um bspw. eine kleine Kameraleuchte oder ein Mikrofon irgendwo fix zu positionieren, gehört für mich eigentlich mit dazu zur Foto-/Videoausrüstung.


    Wenn es dann etwas größer sein muss habe ich meist noch das Cullmann Cavaro 816 dabei. Kostet inzwischen um die 80€ und ist ebenfalls empfehlenswert wenn es um "leichtes" Reisegepäck geht.

    Ein für Kameras wie die GH5 eigentlich immer empfehlenswertes Objektiv ist das Panasonic 25mm/f1.7 für knapp 160€.... Ergibt den Bildwinkel eines 50mm-Objektives an Vollformat, ist sehr lichtstark und bietet für den Preis eine überragende Bildqualität.

    ich komme damit gut zurecht....

    Zweifelt ja auch niemand daran, es muss nicht immer teure Software oder Software aus dem Profilager (Resolve....) sein.


    Vor allem ist bei den etwas "einfacheren" Programmen die Lern- bzw. Erfolgskurve deutlich steiler wie bei Programmen wie Edius oder Resolve oder anderen "großen" Schnittlösungen und im Endeffekt zählt das was an Film bei rauskommt.


    Ich erinnere mich noch zurück an die Zeiten wo es das Casablanca Schnittsystem gab, das war so erfolgreich weil es eben recht einfach bedienbar war und man damit trotzdem hervorragende Ergebnisse abliefern konnte....

    Wollte ich auch nicht, dann habe ich mal nur so darein geschaut ( LBA – OpenUAV (lba-openuav.de))


    Ich habe auch einfach mal "so" den Test gemacht - und ohne auch nur einen Blick in die Unterlagen zu werfen bestanden...


    Einige Fragen sind aber schon heftig und auch für mich nicht direkt erklärbar, bspw. eine Frage zum Auftrieb eines Flügels. Warum fragt man das von einem Drohnenpiloten ab - braucht der das Wissen um seine Drohne gefahrlos zu steuern? Klar, jemand der sich für Luftfahrt interessiert und auch gewisse physikalische Zusammenhänge kennt (und wie in meinem Fall schon Flugmodelle selber gebastelt hat und sogar schon selber ein "echtes" Flugzeug mal fliegen durfte...) weiß die Antwort, aber zum fliegen einer Drohne ist diese eigentlich überflüssig....aber gut, ist halt mit dabei.


    Andere Fragen lassen sich einfach mit GMV und durch einfache Logik lösen....


    Ich werde demnächst mal die Lernunterlagen durchschauen, alleine schon aus allgemeinem Interesse und mich dann zur Prüfung anmelden, schließlich beginnt ja quasi die Flugsaison (oder anders gesagt, das schöne Wetter so dass das fliegen Spaß macht :-) )

    Ich denke, das ganze hat eher was damit zu tun, das man nun die Karten der manntragenden Luftfahrt einfach mal auf das "Kinder- bzw. Männerspielzeug" übertragen hat.


    Ich fliege zwar keine filmende Drohne, aber gem. Definition unbemannte Luftfahrzeuge, bin da aber doch recht flexibel was meine Flugplätze anbelangt.

    ( der gesunde Menschenverstand scheint mir sehr viel besser zur Beurteilung geeignet :) )


    Das Problem ist halt das auch die Strafen von der bemannten Luftfahrt übernommen wurden, sprich ein kleiner Verstoß kann ganz schnell sehr teuer werden.


    Da bringt dann das mit dem GMV argumentieren auch nix mehr....



    Bei den Aufnahmen mit den 5 Türmen in Hagen und Wetter war z.B. bei der Bereich Bismarckturm als Flugverbotszone angegeben - Eisenbahnlinie.

    Aber die Eisenbahn ist ca. 260 m tiefer - 2.600 m Tunnel.


    Das kann natürlich sein. Ich nehme fast an dass das Kartenmaterial welches als Ausgangsmaterial für die Flugverbotszonen dient nicht sonderlich genau war, anders lassen sich manche Verbotszonen nicht erklären.....


    Aber zurück zur neuen Mavic Air 2, wer sowas braucht der ist damit gut bedient. Mir reicht aktuell die Mavic Mini vollkommen aus und auch die kommt nur äusserst selten zum Einsatz.

    Doch selbst in unserer landschaftlich eher trostlosen Gegend (Magdeburger Börde) findet man kaum noch Gebiete, wo man fliegen kann. Ich habe die App schon ziemlich lange auf dem Handy; habe aber den Eindruck, dass die Flugverbotsgebiete/zonen stetig zunehmen. Weshalb man z. B. mit einer 450 g-Drohne so einen Riesenabstand zur Elbe einhalten muss und nicht mal in Ufernähe fliegen darf ist mir schleierhaft und macht einfach keinen Spaß mehr.


    Das mag daran liegen das man eben mit typisch deutscher Behördengründlichkeit arbeitet anstelle mit DSinn und Verstand Flugverbotszonen festzulegen.


    Bei uns hier fließt bspw. ein Flüsschen durch den Ort. So klein (wenn nicht gerade wieder mal Hochwasser ist) das Du nicht mal mit einem Kinder-Schlauchboot darauf fahren kannst und selbst die Enten mit ihren Füßchen beim Schwimmen Grundberührung haben - auf gut Deutsch ein kleines Rinnsal an einigen Stellen....


    Ist in den Drohnen-Apps aber als BUNDESWASSERSTRASSE gekennzeichnet - und Drohne fliegen entsprechend verboten. Auch wenn da niemals auch nur irgendwas schiffsähnliches fahren wird, die einzige Gefährdung wenn da eine Drohne abschmiert ist das ich mir vielleicht nasse Füße bei der Bergung hole oder dort schwimmende Stockenten gestört werden.


    Ebenso sind ja Energieerzeugungsanlagen als Flugverbotszonen definiert. Was ja auch Sinn macht, wenn in eine offene Hochspannungsschaltanlage eine Drohne purzelt gibt es ggf. "Drohne deftig gegrillt" sprich einen ordentlichen Kurzschluss.... Bei mir in der Nähe gibt es aber genügend Schaltanlagen welche zu 100% komplett gekapselt sind - im Volksmund auch Trafostation genannt - wo keine Drohne der Welt (militärische Varianten mal ausgenommen) einen Schaden verursacht - trotzdem aussenrum 100m Flugverbotszone.


    Oder auch hier am Ort - eine seit Jahrzehnten stillgelegte Eisenbahnstrecke, teilweise fehlen dort die Schienen, die Trasse ist eigentlich entwidmet und wird nicht mehr so ohne weiteres in Betrieb gehen können - in den diversen Drohnen-Apps ebenfalls als Flugverbotszone gekennzeichnet.


    Ich habe das Gefühl das hier irgendjemand in den diversen Stellen welche diese Zonen amtlich festlegen sitzt der Drohnenpiloten für generell kleine Chaoten hält die sowieso nur Blödsinn machen und Schäden verursachen.


    Anders kann ich mir manche Einschränkung nicht erklären.

    Danke für den Link, aber mich interessierte nicht welche Fokusfelder es gibt, sondern was aktiviert oder deaktiviert werden muss, damit man trotz tiefdunklen ND Filter ein Bild machen kann.



    Ganz einfach: die Physik......


    Wie schon mal gesagt, eine Langzeitbelichtung mit einem ND1000 wird nicht mit irgendeiner Automatik funktionieren. Egal ob Focus, egal ob Belichtung, also Zeit und/oder Blende. Es geht einfach nicht. Egal mit welcher Kamera.


    Blende und Belichtungszeit manuell einstellen, ebenso vor dem Aufsetzen des ND-Filters die Schärfe manuell festlegen. Und auch die ISO manuell festlegen.


    Ein Weg den viele Fotografen gehen ist die Kamera ohne ND-Filter die Belichtung messen zu lassen. Dann gibt es Tabellen um wie viel die Belichtungszeit verlängert werden muss bei einem ND1000-Filter, im M-Modus entsprechend einstellen. Wird in vielen Tutorials im Netz auch genau so beschrieben....


    Aber Du scheinst ja eine Drauf-los-Knips-Automatik haben zu wollen ohne diesen Wege gehen zu wollen, auch wenn es sowas nicht gibt....

    Danke für die Tipps, mal schauen was es für eine wird....


    Löst eine Wildkamera denn noch aus wenn sie hinter einer Scheibe steht?


    Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Da die aber wenn über Wärmemelder (Infrarot) gehen dürften könnte es funktionieren.

    Hallo Zusammen,


    nachdem bei mir am Haus in der Gaube des Dachfensters immer wieder mal ein kleiner Falke auf Lauerstellung sitzen soll um dann Vögeln nachzustellen kam der Gedanke auf ihn mittels einer hinter dem Dachfenster sitzenden Wildkamera aufzuzeichnen....


    Ich selbst habe ihn noch nie gesehen, mir wurde eben von Nachbarn die aktuell im Homeoffice und somit quasi fast 24/7 zu Hause sind und außerdem das Dachfenster sehen können erzählt das der Falke hier wohl öfters auf die Jagd geht.


    Jetzt die Frage: Welche preisgünstige Wildkamera wäre zu empfehlen?


    Es tummelt sich da wohl auf Amazon & Co relativ viel Schrott aus Fernost, ich brauche keine 1a 4K-Qualität sondern sehe das ganze eher locker, möchte aber für mein Geld keinen chinesischen Edelschrott kaufen sondern schon wenigstens halbwegs verwendbare Bilder bekommen die nicht nur völliger Pixelbrei sind.


    Die Kamera würde ich im Dachboden hinter dem Fenster platzieren, ggf. auch im Vorgarten so das eben die Hausfront sichtbar ist. Irgendeine Kamera aufstellen und mitlaufen lassen will ich aber auch nicht, das ergäbe zig Tonnen von Material zum Sichten. Und erst großartig irgendeine Auslöseelektronik bauen, dazu habe ich keine Lust. Dann lieber eine halbwegs günstige Wildkamera nehmen....allerdings will ich eben keine hunderte von Euros versenken, aber eben auch keinen Kernschrott für 29,95 erwerben....


    Vielleicht hat ja hier der eine oder andere bereits Erfahrungen gesammelt und kann mir helfen. :merci:

    Bei Panasonic geht das erst seit der S-Vollformat Reihe. Die GH Kameras lassen sich bspw. alle nicht mit Powerbank laden....


    Stimmt so nicht ganz. Die Panasonic G9 als mFT-Kamera lässt sich problemlos über USB aufladen. Somit ist das mit der S-Serie nicht ganz richtig....


    Allerdings muss bei der G9 das Laden per USB erst im Menü aktiviert werden.


    Zusätzlich zu den "normalen" 5V gibt es auch den QuickCharge-Standard (QC3.0) wo neben höheren Strömen auch die Spannung von 5V auf 9V oder sogar 12V hochgefahren werden kann zur Schnellladung von Geräten. Viele Telefone beherrschen das, auch manche Drohnen. Die Mavic Mini bspw. beherrscht Quickcharge und lädt damit erheblioch schneller....


    Warum mehr als 5V - ganz einfach, Leistung ist das Produkt aus Strom und Spannung (P=u*I) und daher lässt sich bei gleichem Strom bei höherer Spannung mehr Leistung in gleicher Zeit übertragen. Wie viel höher die Spannung ist das handeln die beteiligten geräte miteinander aus.


    Wer also bspw. unterwegs seine Drohne aus einer Powerbank nachladen möchte der sollte bei der Anschafung der Powerbank darauf achten das diese QuickCharge beherrscht (....insofern das zu ladende Gerät ebenfalls Quickcharge kann).


    Bei USB-C gibt es dann noch den sogenannten "PowerDelivery-Standard" (PD). Damit werden bspw. Notebooks wie das Macbook usw. geladen, auch hier wird die Spannung hochgefahren und es wird mehr Strom geliefert so das man eben auch 60W oder so für den Betrieb eines Notebooks entnehmen kann.


    Auch hier gibt es entsprechende Powerbanks welche den PD-Standard und auch den QC-Standard unterstützen. Meist nicht ganz so preisgünstig, aber damit kann man dann universell unterwegs Geräte betreiben und nachladen. Ich habe mir so eine Powerbank ("RavPower" (NoName) von Amazon) mit 20.000mAh besorgt und kann damit unterwegs dann auch mein Notebook nachladen als auch Drohne oder Fotoapparat....

    Bei einem ND1000 mit auch nur irgendwas im Automatik-Modus aufnehmen zu wollen ist nicht möglich (wie Du ja selbst erfahren musstest).


    Schärfe vorher einstellen, Blende und Belichtungszeit von Hand im M-Modus festlegen.


    Am besten mal ein paar Tutorials auf Youtube ansechauen: Benjamin Jaworskyi: 30 Sekunden Foto bei Tag: ND1000x Filter erklärt oder auch Glattes Wasser am Tag - ND Filter Langzeitbelichtung Anleitung


    ....Automatiken schaffen eben nicht alles! ;)

    Das Walimex ist ja auch f8-16. Für den Mond total ausreichend, aber für Deepsky Astrofotografie vielleicht nicht so optimal.


    Für tagaktive Tiere nutzbar, bei nachtaktiven wird es schwierig. Die halten nicht lange genug still für eine Langzeitbelichtung.


    Bau sowas mal in f4,0 (oder gar f2,8). Die 13.300€ für das Sony FE 600/4.0 oder die fast 18.000€ für ein Nikkor 800mm/f5.6 sind doch Peanuts, zahlbar aus der Portokasse :D


    Und klein & leicht sind diese Monster auch nicht....das passt mit Sicherheit auf kein handelsübliches Gimbal und aus der Hand fotografieren will man damit auch nicht so wirklich....


    Oder gleich das Sigma 200-500mm/f2,8 für schlappe 24.000€ und mit einem Lebendgewicht von knappen 16Kg....man gönnt sich ja sonst nichts :yes:


    Es hat schon seinen Grund warum bspw. Canon für den RF-Mount ein leichtes und relativ kleines 800mm/f11 herausbringt, gerade für Naturfotografen die zu Fuß unterwegs sind. Diverse physikalische Grenzen lassen sich halt nicht einfach beiseite diskutieren.

    ...nicht vom Gimbalhersteller oder der Stativplatte unterstützt.


    Meist sind viele Stativplatten aus dem Fotobereich ja Arca-Swiss-Kompatibel. Da gibt es auf Amazon oder Ebay oder den einschlägigen Fotozubehör-Händlern jede Menge Stativplatten mit diesem Verdrehschutz-Zapfen in allen erdenklichen Ausführungen.


    Einfach eine passende dazu kaufen und anstelle der originalen Platte verwenden.....


    Ich habe mir da schon etliche Platten zusätzlich gekauft, sind i.d.R. auch nicht all zu teuer so das ich bspw. eine an der Kamera lassen kann und eine auf der Stativschelle vom Teleobjektiv und auch eine auf dem Zweit-Body und nicht immer umschrauben muss. Das nervt nämlich in der Praxis irgendwann ziemlich.


    Bei Videoststiven/-Köpfen mit anderen Platten gibt es oft genauso günstige Zubehör-Platten, ich habe da inzwischen unter jeder Kamera fix eine Platte.