Beiträge von MacMedia

    Ich mühe mich momentan immer noch mit dem generellen Fliegen ab, sprich versuche das Flugverhalten kennzulernen und erweitere sukzessive die Entfernung in der ich fliege - inzwischen traue ich mich auch mehr wie ein paar Meter weit weg zu fliegen. Nur höher also so 40m oder so - da habe ich immer noch ein ungutes Gefühl, vermutlich völlig unberechtigt...


    Bin bisher gute 30min. mit dem Teil geflogen, zu mehr war keine Zeit oder das Wetter zu schlecht oder es war schon dunkel. Ist ja auch eine doofe Zeit sich eine Drohne im Winter zu kaufen wenn es früh dunkel wird :D


    Um den Gimbal habe ich mich (noch) nicht gekümmert, aber es stimmt, in der Voreinstellung ist das ganze nur sehr schwer weich hinzubekommen. Das Ding schwenkt sehr schnell los und stoppt abrupt wenn man nicht ganz vorsichtig mit dem Drehrädchen umgeht.


    Wird alles noch werden, ich hoffe auf gutes Wochenendwetter....

    Wer lieber einen Koffer verwendet der wird hier fündig: Transportkoffer für Mavic Mini Ultrakompakt-Version


    Preislich meiner Meinung nach absolut im Rahmen, zahlt man für einen leeren Koffer mit solchen Abmaßen schon alleine so um die 20-30€ - ohne passgenaue Hartschaumeinsätze. und auch die billigeren Koffer aus Fernost für die Mavic Mini liegen bei mindestens 30€ - und haben alle eine relativ lange Lieferzeit, tlw. mehrere Wochen.


    Es gibt vom gleichen Hersteller auch noch ein größeres Koffermodell welches dann quasi zweigeschoßig aufgebaut ist so das man noch weiteres Zubehör oder auch den Propellerschutz mit im Koffer verstauen kann.


    Je nach Anwendung finde ich einen Koffer besser/schöner wie eine weiche Tasche. Vor allem wenn es um die Lagerung und den Transport geht, wenn ich das ganze als eine Art "Bereitschaftstasche" zum mitnehmen will ist der Koffer eher kontraproduktiv.

    Auch ich hab mir das Video aufgrund der Länge nur stellenweise angesehen und diese Stelle vermutlich nicht.


    Tja, ich habe halt genau die Stelle erwischt wo er das gesagt hat.....mit der "Schwarmintelligenz" von mehreren Zuschauern die alle nur Ausschnitte gesehen haben bringen wir trotzdem den Inhalt komplett zusammen :D


    Danke Kurt für die Info.


    :gruebel: Hat sich mein Name geändert und ich weiss von nichts...? :gruebel:


    :panic::panic::panic:

    Bin im Moment nicht sicher. Gibt es in der FLY APP eigentlich die Funktion Panorama? Das wäre ja Super, dann könnte das ja automatisch erfolgen.


    Nein, gibt es nicht. Man kann nur einzelne Bilder schießen oder einen Timelapse bauen, aber eben kein Panorama. Wobei das rein eine Funktion der DJI Fly App wäre....


    Die größeren Mavic's können das wohl, bei der Mini hat DJI darauf verzichtet.


    (genau das sagt der Typ in dem obigen Video übrigens..... ;) )

    Interessantes Video, für die Vorgehensweise für Fotos bzw. Panoramafotos mit der Mavic Mini


    https://youtu.be/zwfuQS6TcvY



    Wenn diese Youtuber sich nur nicht so gerne selbst reden hören würden....die ersten Minuten sind völlig irelevant für das was er zeigen will - mich interessiert NULL ob er gerne Fotos druckt oder nicht....


    Und auch das was er zeigt ist eher "kalter Kaffee" - das ist nämlich genau die Vorgehensweise wie man Panoramas mit Kameras macht die keinen automatisierten Panoramamodus integriert haben.


    Einfach entsprechende Anzahl sich überlappender Fotos machen und diese dann am PC passend zusammensetzen.

    Also wenn ich das richtig verstehe gibt es da, ausser das anprangern in der Tagespresse, (noch) keine eindeutige Strafen fuer unerlaubte Drohenfluege.


    Eine kurze Google-Recherche führte zu dem Ergebnis dass das ganze wohl nach dem LuftVerkehrsgesetz bestraft wird. Dort gibt es keine festgelegten Bußgeldsätze, sondern nur individuell festgelegte Bußgelder.


    Wenn ich die Diskussion im Kopterforum richtig interpertiere könnte es bei Missachtung von Flugverbotszonen bis zu 50.000€ gehen. Das Bußgeld hängt wohl individuell mit dem Verstoß zusammen, keiner kann sagen ob man mit 20€, mit 500€ oder 5000€ aus der Sache rausgeht.


    Ich bin da kein Fachmann, kein Anwalt aber das sind schon erhebliche Strafen.


    Wobei es hier immer um "richtige" Luftfahrzeuge und Luftfahrzeugführer geht - und klar, wer mit einer Passagiermaschine oder einer Cessna oder einem Ultralight-Flieger Blödsinn baut wird vermutlich höher "bestraft" wie jemand der mit einer Spielzeugdrohne fliegt.


    Es gilt hier wohl das gleiche Recht und die gleichen Bußgelder, egal ob echtes Flugzeug oder Modellflugzeug oder Drohne....


    Klar sollte eigentlich gesundem Menschenverstand genuegen, aber das hat leider nicht jeder.


    Es soll sogar Piloten geben bei welchen dieser automatisch mit dem Einschalten der Fernsteuerung abgeschaltet wird.... ;)


    Das schlimmste was einem dann pasieren koennte waere fuer den verursachten Schaden aufkommen zu muessen. Das kann natuerlich je nach dem, dann auch sehr teuer werden.


    Das ist aber vollkommen getrennt davon ob Du nach LuftVG mit einem Bußgeld belegt wirst oder nicht. Schadensersatz ist Zivilrecht.


    Normal hat man ja für unbeabsichtigte Schäden die Versicherung welche aber nur zahlt wenn man sich an die Vorgaben hält.


    Fliege ich in einer "erlaubten" Zone, die Drohne stürzt ab und der Akku etzündet einen Waldbrand - Versicherung zahlt alles incl. Feuerwehreinsatz - fliege ich in einer "verbotenen" Zone wie einem Naturschutzgebiet und es passiert das gleiche dann zahlt man den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche. Das könnte teuer werden, so teuer das auch 2000 oder 3000€ Bußgeld dann auch nicht mehr viel ausmachen....

    Was ist eigentlich an "nur in Sichtweite fliegen" so schwer zu verstehen?


    Ich versteh's nicht...:gruebel:


    Falls Du Dich auf den Beitrag eins weiter oben mit dem Reichweitentest beziehst - das war ein Maximaltest welcher nicht auf deutschem Grund und Boden stattfand.


    Somit war dort wo dieser Test geflogen wurde auch ein Fliegen außerhalb der Sicht kein Problem. Zudem entsprechend abgesichert und behördlich geduldet.


    Solche Tests sind rein deswegen sinnvoll weil eben niemand weiss ob die auf dem Datenblatt angegebenen 2000m auch wirklich erreicht werden oder ob nicht schon nach 1000m oder gar 500m quasi "Schluss" ist mit dem Fernsteuersignal. Dieses Reichweitentest gibt eine in meinen Augen allerdings begrenzte Aussage ob und wie viel wirkliche Reserve man hat - auch beim Flug auf Sicht.


    Begrenzte Aussage deshalb weil idealste Bedingungen - keinerlei Abschattungen, keine anderen Störsignale in der Nähe. Alles das kann die Reichweite deutlich drücken, ich erinnere mich an ein Video wo jemand neben der Mavci Mini eine Audio-Funkstrecke von Rode welche im gleichen Frequenzband arbeitet im Einsatz hatte und wo auch nur bei wenigen Metern Abstand schon Signalabbrüche vorhanden waren.


    Welche Strafe gibt's dafür? Falschparken oder zu schnell Fahren soll man ja auch nicht, aber..... Gibt's für unerlaubten Drohnenflug auch einen Bußgeldkatalog oder Strafpunkte irgendwo?


    Wenn Du bspw. in den Luftraum eines Flughafens/Flugplatzes unerlaubt einfliegst (und erwischt wirst) könnte man das als "Gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr" auslegen. Solche Vorfälle werden (mit Recht) von den Behörden äusserst unentspannt gesehen und schaffen es ja auch immer wieder mal in Tagespresse.


    Das einen in einem Naturschutzgebiet die gemeine Waldameise oder der deutsche Feldhase anzeigt - äusserst unrealistisch.


    Wenn sich allerdings selbsternannte "Drohnenjäger" bewaffnet mit Kamera (für die Beweisfotos!) und DFS-App auf den Weg machen und Deutschlands Flugverbotszonen durchkämmen, immer den Blick in den Himmel gerichtet auf der Suche nach der neuen Seuche Kameradrohnen...... :D


    Spaß beiseite, die größte Gefahr dürfte bei Flügen über Wohngebiet in unkooperativen Nachbarn bzw. "Drohnenhassern" (Mein Luftraum über meinem Grundstück gehört mir!) bestehen. Da könnte es durchaus mal vorkommen das die Polizei gerufen wird...


    Wenn man mit gesundem Menschenverstand und einer entsprechenden Portion Risikobewusstsein und Umsicht sowie entsprechedem Respekt vor seinen Mitbürgern und der Natur fliegt - dann sollte es eigentlich keine/kaum Probleme geben.

    Bei den Flughäfen z.B. kann die Mavic gar nicht erst starten! Habe das selber erlebt: mein Bruder wohnt an der 1,5 km-Grenze zu einem inzwischen stillgelegten Flughafen. - Egal, ich konnte nicht einmal die Rotoren starten!



    Die Mavic MINI oder die Mavic PRO - Achtung, die Mini verwendet eine völlig andere App und Steuerung !


    Interessant wäre ob eben auch in der Mavic Mini ein Start in eine No-Fly-Zone möglich wird/ist oder nicht. Kann das ja morgen mal ausprobieren, einige hundert Meter hinter meinem Grundstück beginnt die No-Fly-Zone des lokalen Sportflugplatzes...


    Das die "großen" Mavic's eine solche Begrenzung haben ist ja altbekannt. Nur unterscheidet sich die Mini eben von der Steuerung her gravierend. Gesteuert wird nicht über Ocusync (oder wie man das schreibt) sondern rein über WLAN, die Fernbedienung hat keine sonderlichen Anzeigen o.ä. und die DJI Fly App ist ebenfalls nur für die Mavic Mini ausgelegt.


    Daher können schon Unterschiede vorhanden sein.

    Interessante Motive aus der Luft aufzunehmen ist ja fast überall verboten.


    Im Endeffekt ja - je nachdem was man als interessantes Motiv definiert.


    Man stelle sich vor den Kölner Dom umkreisen 3 bis 5 Touristen-Drohnen, alle auf der Jagd nach den spekatuklärsten Urlaubsbildern für Youtube und Instagram. Wäre störend und nicht mehr schön, mitunter auch gefährlich wenn sich zwei Hobbypiloten in der Luft unbeabsichtigt "treffen" - da ist ein Flugverbot ganz sinnvoll.


    Oder wenn über dem Nürnberger Christkindlesmarkt andauernd eine Drohne kreisen würde - wegen den epischen Bildern von oben....


    Abgesehen davon muss man sowieso aufpassen nicht der "Drohnitis" zu verfallen und zu viele Luftaufnahmen in seine Filme einzubauen. Das ist dann nämlich auch nicht so toll. Insofern wird man von vorne herein nicht von jedem interessanten Motiv eine Luftaufnahme machen ;)

    Wie ist das eigentlich: lässt die App überhaupt ein Fliegen in "verbotenen" Gebieten zu (Stichwort Geofencing)?


    Gute Frage. Gelten die Verbotszonen auch bei Drohnen unterhalb 250g - müsste man sich mal schlau machen wie das aussieht bzw. ob es da Unterschiede gibt.


    Besser dran halten als auf die Schnauze fliegen wenn was passiert...


    EDIT: laut der DFS-App habe ich bei einigen Stichproben bisher nichts feststellen können, das fliegen war wenn verboten dann immer verboten, egal welches Drohnengewicht...


    Bei mir vor der Haustür am eigenen Grundstück hat die App nur eine Warnung ausgespuckt "Beschränkte Flugzone" aber kein Startverbot oder ähnliches - obwohl laut diversen Apps hier das Fliegen nicht erlaubt ist da Wohngebiet. Keine Ahnung wie genau es da die DJI Fly App nimmt....

    So, heute quasi den Erstflug mit der Mavic Mini durchgeführt. Das Ding lässt sich leichter fliegen als gedacht, trotzdem hatte ich irgendwie ziemlich Schiss weiter weg oder höher zu fliegen. Das "wo bin ich" ist anfänglich doch ganz schön fordernd und bedarf dann einiger Gewöhnung.


    Zudem herrschte heute ziemlich Wind so das ich zwischendrin die Warnmeldung "hohe Windgeschwindigkeit bitte Landen" bekam. Wie stark der Wind war sieht man ja an den Windrädern auf den Aufnahmen, die sind ganz schön zackig am Strom produzieren....


    Hier ein kleines Video des Fluges, ein paar Szenen zusammengeschnitten (quick&dirty, nichts besonderes): Erstflug Mavic Mini


    Im großen und ganzen bin ich absolut zufrieden, was jetzt fehlt ist noch Erfahrung und Übung im fliegen, aber das dürfte mit der Zeit kommen. War heute nicht der beste Tag für erste Flugübungen, es war einfach zu windig. Mal schauen was in den nächsten Tagen geht, während der Woche gehe ich halt aktuell im dunklen aus dem Haus und komme im dunklen wieder nach Hause, bleiben also nur die Wochenenden. Und da muss dann das Wetter passen....


    Ich kann im übrigen jetzt all diejenigen verstehen die Flugaufnahme an Flugaufnahme schneiden, so ein Teil macht einfach Spaß ;)

    Mein Mavic Mini ist am 4. Dez. aus Chenzen abgeschickt laut Auskunft Amazon, Ware noch nicht da aber Geld abgebucht!! Was soll das?


    Der vierte Dezember ist gerade mal zwei Tage her....soo schnell geht das vermutlich nicht. Dauert ja der Flug schon relativ lange - plus der Versandweg in China plus der hier bei uns plus eventuell Zollabwicklung und so....


    Erste Flüge in einem Zimmer zeigen die mini ist ganz leicht zu steuern.


    Dazu sollte das Zimmer aber groß genug sein. Habe da schon schlechte Erfahrungen - war zwar ein Modellhelikopter und keine Drohne, aber dessen "Jungfernflug" endete mit einem Blumen-Häcksel-Massaker im Wohnzimmer - ein Satz neue Rotorblätter und einmal alle Zimmerpflanzen neu waren das ergebnis - nur der Gummibaum hat den Angriff überlebt.... ;)


    Aber ist schon imposant was so ein Rotorblatt in einer Pflanzenumgebung alles anrichten kann :D

    Anderes Thema: Versicherungen für die Mavic Mini.


    Ich habe jetzt eine separate Modellflugzeugversicherung abgeschlossen da mir mein Versicherungsvertreter nicht zweifelsfrei bestätigen konnte das eine Drohne bis 250 Gramm in meiner privaten Haftpflicht mit eingeschlossen ist (er dachte dass das der Fall ist...) und ich auf keinen Fall eine extra Versicherungsbescheinigung erhalten hätte.


    Das ganze war so ein wachsweiches hätte-könnte-sollte-eventuell-vermutlich-vielleicht-wenn-aber-oderauchnicht das ich mich darauf nicht verlassen möchte. Sollte dennoch was passieren, auch wenn die Mini relativ klein&leicht ist was das Schadensrisiko eventuell dann doch minimiert so möchte ich im Worst Case nicht mein weiteres Leben lang jemandem eine Rente zahlen müssen oder ähnliches....


    Es reicht ja wenn ich mit dem Ding fliege und aus Versehen das Teil von einer Windböe o.ä. auf eine Straße gedrückt wird und dort ein Autofahrer dann seinen Ferrari in den Graben setzt weil er erschrickt - oder das Ding schmiert über einem Waldstück ab, es gibt im Akku einen Kurzschluss und aufgrund dessen fackelt der halbe Wald ab und ich habe einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Backe - so rein kostentechnisch.....


    Für gute 35€ pro Jahr habe ich jetzt drei Drohnen weltweit mit 50Mio€ und einer Selbstbeteiligung von 150€ versichert. Und habe einen Versicherungsschein bekommen auf deutsch und auf Englisch der als Versicherungsnachweis dient, werde ich auf Postkartengröße verkleinern und dann einlaminieren und mit zur Drohne packen - wenn die denn endlich da ist ;)


    Wie löst ihr das Problem der Versicherung - einfach "so" fliegen und auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen oder extra Versicherung oder mit in der Provathaftpflicht....?

    Es geht in dem bei mir verlinkten Artikel nicht um die "neue" EU-Verordnung, sondern um bestehendes Recht in Österreich. Allerdings wiedergegeben von einer privaten Seite, daher kann da auch etwas drin stehen was eben so direkt nicht im Gesetz in Österreich verankert ist und nur hineininterpretiert wurde....


    Folgender Text findet sich auf den Webseiten von Austro Control


    Dort steht folgendes zu lesen:


    Nach dem Kauf der Drohne muss festgestellt werden, ob das Gerät bewilligungspflichtig ist. Das hängt zunächst in erster Linie vom Gewicht (Bewegungsenergie) ab:


    Fällt das Gerät in die Spielzeugkategorie (bis 79 Joule Bewegungsenergie, das entspricht ca. einem Gewicht von 250 Gramm, bei einer Betriebshöhe von 30 m), wird keine Bewilligung benötigt.


    Jedoch ist darauf zu achten, dass Flughöhe und Geschwindigkeit so gewählt werden, dass die 79-Joule-Grenze nicht überschritten wird und durch den Betrieb keine Personen oder Sachen gefährdet werden.


    Wird das Gerät auch in Höhen über 30 m über Grund verwendet (bzw. werden die 79 Joule überschritten), ist dafür eine luftfahrtrechtliche Bewilligung von Austro Control erforderlich.


    Hier kommen auf einmal die 30m maximale Höhe über Grund in's Spiel welche in vielen anderen Berichten/Artikeln auf diversen Webseiten nicht zu lesen sind. Hintergrund sind wohl die 79 Joule Bewegungsenergie welche vermutlich als gerade noch ungefährlich (meine Auslegung) definiert wurden...


    Ob Kamera oder nicht wird hier nicht näher erläutert. Ich habe mir allerdings auch die FAQ für unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) auf der Austro Control Webseite angesehen. Dort findet sich dann auf einmal folgender Passus:


    Wird das Fluggerät

    • in einem Umkreis von mehr als 500 m oder
    • gegen Entgelt oder gewerblich oder
    • zu anderen Zwecken als ausschließlich zum Zwecke des Fluges selbst

    betrieben, ist dafür eine Betriebsbewilligung der Austro Control GmbH erforderlich.

    Für die Einordnung als unbemanntes Luftfahrzeug ist es ausreichend, dass eine dieser Alternativen vorliegt. Sobald daher eine Kamera an einem Fluggerät eingeschaltet ist und diese nicht dem Zweck des Fluges selbst dient (sobald Bilder abgespeichert werden / Fotos, Videos, etc. gemacht werden) ist eine Betriebsbewilligung erforderlich. Dies ist unabhängig davon, ob die Aufnahmen privater oder gewerblicher Natur sind.


    Ausgenommen sind unbemannte Luftfahrzeuge mit einer maximalen Bewegungsenergie von bis zu 79 Joule gemäß § 24 LFG bis zu einer Höhe von max. 30 m über Grund.


    Also doch wieder eine Betriebsbewillingung auch für die Mavic Mini, siehe den rot hervorgehobenen Passus. Wenn ich dann den blau hervorgehobenen Text lese scheint die Mavic Mini von der Betriebsbewilligung ausgenommen so lange man nicht höher wie 30m fliegt....


    Ich finde die ganze Sache ist reichlich komplex, anscheinend darf aber die Mavic Mini uner bestimmten Voraussetzungen in Österreich ohne Bewilligung geflogen werden. Hat wohl nur bisher niemand so richtig auf dem Schirm da bis zur Mavic Mini ja fast alle Drohnen unterhalb 250g reine Spielzeuge waren....


    Also kann ich das Teil dann doch in den nächsten Österreichurlaub mitnehmen und zumindest einige Aufnahmen damit machen. Nur der Flug über weite Alpentäler erübrigt sich damit ;)

    Bis zum Inkrafttreten der "Drohnenordnung" mitte des nächsten Jahres gilt die DJI mini in Österreich als Spielzeug und bedarf keiner Anmeldung. Ich vermute, dass sie dann wegen der Kamera registrierungspflichtig wird (ich bin kein Rechtsanwalt).


    Auch wenn sie eine Kamera hat....? :gruebel:


    Ich zitiere aus folgender Quelle: www.drohnen.de - Vorgaben Österreich


    Ob eine Genehmigung / Anmeldung / Betriebsbewilligung für den Flug mit einer Drohne in Österreich nötig ist, hängt außerdem von den folgenden Bedingungen ab: gewerbliche Flüge: es ist eine Betriebsbewilligung erforderlich Flüge in einer Entfernung von > 500 Meter: es ist eine Betriebsbewilligung erforderlich es werden Foto- oder Videoaufnahmen aufgezeichnet (egal ob privat oder gewerblich): es ist eine Betriebsbewilligung erforderlich nur ein privater Flug innerhalb von 500 Metern und ohne das Abspeichern von Fotos und Videos ist auch ohne eine Bewilligung erlaubt. Dabei darf die Drohne zwar eine Kamera besitzen, diese darf aber nur zum Zwecke des reinen Fluges (also zur Live-Übertragung des FPV-Bildes an den Piloten / Steuerer) verwendet werden.

    Die meisten der gängigen Kameradrohnen sind somit in Österreich bewilligungspflichtig, sobald damit z.B. Aufnahmen (Fotos / Videos) aufgezeichnet werden sollen. Der Betrieb muss bei der Austro Control dann mit gesonderten Antragsformularen beantragt werden. Dies gilt sowohl für in Österreich ansässige Bürger als auch für Urlauber und Besucher.


    Siehe den fettgedruckten, roten Satz - somit fällt meiner Interpretation nach auch eine Mavic Mini unter die Registrierungspflicht, auch wenn ihre Startmasse unterhalb von 250Gramm liegt.


    So eine Beantragung wäre ja kein größeres Problem, lästiger Papierkram zwar, aber man könnte sich auch als Urlauber darauf einlassen. Problematisch dürfte jedoch werden das man für diese Beantragung 250€ zahlen muss und diese Bewilligung dann auch nur ein Jahr gültig ist.


    Soweit meine eigene Recherche inwieweit bei einem Urlaub in Österreich eine Drohne für diverse Filmaufnahmen einsetzbar wäre oder nicht. Mir persönlich sind die 250€ für maximal 5 oder 6 Minuten Flugaufahmen in einem Urlaubsfilm zu teuer, dann lieber keinerlei Aufnahmen.


    Ich persönlich habe sowieso den Eindruck das Österreich sehr viel schärfer ist was die ungewollte/unbemerkte Erstellung von Fotos und/oder Videos betrifft. Wenn ich mich recht erinnere sind in Österreich auch Dash-Cams nur eingeschränkt zulässig bzw. nutzbar.


    Sage also noichmal jemand was gegen das scharfe und reglementierende Deutschland.... ;) :D


    Von Blackmagic gibt es den ATEM Mini als kleinen, kostengünstigen Videomischer für ca. 400€ mit 4x HDMI-Eingang. Damit ließe sich das ganze für 4 Kameras lösen, allerdings mit einigen Einschränkungen.


    HDMI lässt i.d.R. keine größeren Kabelstrecken zu, so 10-20m sind da schon sehr viel bzw. sehr lang, gerade bei vielleicht EMV-versuchten Umgebungen (Lichtsteuerungen mit Dimmerpacks, dicke Stromleitungen zu großen Endstufen o.ä.) so das hier ggf. Einschränkungen zu erwarten sind.


    Es gibt aus der ATEM-Serie auch größere Mischer mit SDI-Eingängen, hiermit umgeht man das Leitungsproblem. Sind aber deutlich teurer (ab ca. 1000€ aufwärts) und auch die verwendeten Kameras müssen SDI-Ausgänge haben.


    Alles in allem eine sehr kostenintensive Angelegenheit und auch nicht ganz so trivial vom Setup her. Und wie oben schon geschrieben wurde, die Kameras müssen auch mit wenig Licht gut zurecht kommen. GoPro oder andere preisgünstige Actioncams sind da i.d.R. überfordert, auch viele Videokameras mit kleinen Sensoren aus dem Einsteugersegment sind nicht geeignet.


    Habe leider keine andere, befriedigendere Antwort, Sorry....

    Filmlook für Videofilm jenseits der Filmindustrie ist nach meinem Dafürhalten doch nicht primär die Farbgebung in der post, sondern mehr die Aufnahmetechnik.


    Filmlook besteht aus mehreren Komponenten. Nicht nur aus der Farbgebung, genausowenig wie nur aus der Aufnahmetechnik oder beidem kombiniert.


    Filmlook besteht auch aus den Komponenten Beleuchtung bzw. Lichtsetzung und Bildgestaltung bzw. Kadrierung zusammen mit der technischen Komponente "Kameratechnik" (Dynamikumfang, Schärfentiefe, Bewegungsauflösung usw.) und eben auch der Farbgebung, jeweils mit einem variablen Anteil.


    Ein ganz wichtiger Gesichtspunkt ist auch noch der persönliche Geschmack des Filmautors und auch des Betrachters...


    Gerade für viele Filmamateure besteht "Filmlook" allerdings aus einzelnen Komponenten. Da wird in 2,35:1 gedreht und schwarze Balken oben und unten in's 16:9-Bild geschoben - Zack, Filmlook. Bei jemand anderem ist es eine ganz geringe Schärfentiefe - Zack, Filmlook. Und der nächste gradet eben einen "Look" drüber - zack, Filmlook. Und manch einer "nagelt" dann auch noch zwei oder drei Faktoren zusammen - Zack, super Filmlook.


    Für mich ist dieser Drang zum Filmlook eine Zeiterscheinung, so wie irgendwann mal jeder Filmer froh war Schärfe von Null bis ins Nirvana zu haben. War auch mal modern, möglichst "harte" und knackscharfe Bilder weil diese dank HD gegenüber den Consumer PAL-Camcordern auf einmal möglich wurden.