Beiträge von MacMedia

    ...und ich lese als Threadtitel 2 Tage im KühlTURM.... :panic:



    Die erste Startsequenz mit der Mavic ist recht lang, hätte ich gekürzt. Die Wirkung der Aufnahme verpufft durch die Länge irgendwie ein bisschen....


    Ansonsten sind das schöne Impressionen von einem Ort der sicherlich besuchenswert ist.


    Was ich auch als nicht ganz so schön empfand war eine Stelle zwischendrin (im Ortsteil Brunshaupten) wo quasi Schwenk an Schwenk nathlos aneinandergereiht war. Das wirkt sehr sehr unruhig und diese Unruhe passt gar nicht zu den Bildern.


    An dieser kleinen, blauen "Bimmelbahn" hast Du anscheinend einen Narren gefressen, das Ding taucht ja immer wieer auf. Ich nehme an dass das Bähnchen eine günstige und gute Gelegenheit ist um damit durch die Ortschaft zu fahren und nicht so viel laufen zu müssen, quasi als eine Art Straßenbahnersatz.


    Mich hat das Bähnchen an eine Fahrt auch im Urlaub mit einer ähnlichen Bahn erinnert, in Österreich im Pöllatal in Kärnten. Allerdings nicht über glatten Asphalt, sondern über eine Schotterpiste ein Almtal entlang bis zu einem abgelegenen Gasthof - war ein schöner "Ritt" und reichlich staubig in offenen Waggons, aber besser wie zu Fuß laufen.....




    was ich ganz stark bezweifle.

    Verleitet eher zu kindlichem Sehen. Die wollen auch alles ganz genau wissen, möglichst auch noch in den Mund nehmen. Ein Erwachsener hat durchaus eine gewisse Distanz zu den Dingen.

    Das hat absolut nichts mit kindlichem Sehen zu tun, sondern mit der Detailwahrnehmung.


    Nehmen wir folgende Situation: Eine Kirche mit reich verzierten Fenstern, Fenstersimsen, mit Figuren usw.


    In "live" schauen wir uns die Kirche an, unser Blick wandert vom Gesamteindruck über die Details und wir schauen uns bspw. die verzierten Fenster an, die Figuren usw.


    Jetzt bilden wir die Kirche mit einer einzigen totalen Einstellung im Film ab.Durch die begrenzte Auflösung und die Größe der Wiedergabegeräte fallen Details an den Fenstern, Figuren weg, sind nicht mehr so prägnant und sichtbar wie live.


    Daher dann Nahaufnahmen welche eben diese Details zeigen. Nahaufnahmen bringen einfach fehlende Informationen welche in einer totalen Einstellung unter gehen.


    Zudem kann man durch Nahaufnahmen auch Spannung erzeugen, aber das nur am Rande....

    Das ist der Punkt, die Musik muss die jeweilige Stimmung einer Szene unterstützen, besser verstärken. Und da habe ich mir bisher einen Wolf gesucht.

    ...und da Wölfe bei uns nicht sehr zahlreich und ausserdem eher scheu sind ist das langwierig :D


    Spaß beiseite, daher ist es m.E. auch unmöglich von einem Film mit den gleichen Bildern zwei Versionen zu erstellen, einmal mit nicht gemafreier Musik für die private Vorführung und Verwendung und dann die "öffentliche" Version für Youtube & Co mit gemafreier Musik....


    Eine der beiden Versionen wird dann nicht wirken weil sie nicht musikalisch vertont, sondern bedudelt ist.


    Man muss aber beim Verstärken und stützen von Stimmungen durch Musik aufpassen nicht unwissentlich den Dampfhammer herauszuholen und eher stereotype Musikstücke zu verwenden. Das ist auch nicht gut.


    Wenn es um einen Geburtstag geht mag "Happy Birthday" ein mal kurz gespielt noch okay sein, aber wenn es darum geht wer bspw. die Kosten für irgendwas bezahlt und man nimmt den Schlager "wer soll das bezahlen..." dann kann das eben auch Dampfhammer sein, vor allem wenn das was die Musik aussagt auch noch im Bild deutlich sichtbar ist oder im Kommentartext vorkommt.


    Kurz beschreiben, was man braucht, dann machen die Mitarbeiter Vorschläge. Das passt meist nie in der 1. Runde. Man sagte dann welches vorgeschlagene Stück in die gewünschte Richtung geht und die 2. Vorschlagsrunde ist dann meist zielführend.


    Das ist das Schlagwort - die MITARBEITER machen Vorschläge. Man kauft also nicht nur Rechte an Musik, sondern auch Serviceleistungen mit ein. So ewtas kostet halt entsprechend mehr als reine Nutzungsrechte.


    Ohne diese Mitarbeier muss man halt oftmals tiefer und länger in den diversen Archivdatenbanke graben und suchen. You pay what you get, alter Spruch.....

    Ich bin mit Kayser zufrieden (Hintergrundmusik).

    kurt


    Von Kayser habe ich einen halben Laufmeter CDs hier stehen, noch von vor der Download-Zeit.... Inzwischen natürlich auch digitalisiert am Rechner.


    Trotzdem bleibt gemafreie Musik immer irgendwie schwierig, egal welche und wie viele Quellen man hat. Oft muss man sich an die vorhandene Musik anpassen. Geht aber eigentlich ganz gut, trotzdem ist die Musikaudwahl immer noch schwierig.

    Ein paar Nahaufnahmen und die Sache wird nochmal gleich 200% besser.


    Interessant ist bei so einem Bauwerk natürlich auch der nahe Paralellflug mit der Drohne und ähnliche Aufnahmen, aber das verbietet sich ja von alleine wenn man rein touristisch und privat unterwegs ist. Da muss man froh sein wenn man recht hoch fliegt und niemand meckert und die Drohne bemerkt - ich persönlich hätte da ohne Drehgenehmigung leicht Schiss zu fliegen....


    Also mehr "landgestützte" Nah- und Detailaufnahmen machen, ruhig auch so Dinge wie Türknaufe, wie Geländer, Verzierungen, Schilder o.ä. nehmen. Ist halt tlw. bei den Menschenmengen die solche touristisch interessanten Orte belagern nicht immer so einfach, vor allem wenn man die nicht dominant im Bild haben will bzw. weil einem fast andauernd Leute vor die Linse rennen.


    Ich orieniere mich bei jeder Kameraeinstellung an den Five-Shots - und schaue was sich davon umsetzen lässt (nur so als Tipp)


    Aber als Urlaubs-Impressionen ist das ganze schon durchaus okay, es muss nicht immer Story und Hinergrund dabei sein. Wobei sich die ja ggf. durch die beiden Weideraufbauarbeiten hätte formen lassen - aber dann wäre das keine Urlaubsimpression und kein Urlaub, sondern schon Dreharbeiten für einen Film ;)

    Da ist die Mavic Mini genau so gut wie ihre großen Brüder, ich bin auch immer wieder baff wie gut sie in der Luft steht.


    So ein seitlicher Schwenk ist ggf. ganz gut wenn man in einem Film einen "Überblick" über Umgebung und Landschaft zeigen will. Allerdings wird ein 360°-Schwenk relativ schnell sehr langweillig weil es eben seine Zeit dauert bis dieser abgeschlossen ist.


    In der Filmpraxis also wohl eher nicht so oft anwendbar.


    Aber ein Teilausschnitt davon - das lässt sich sicherlich verwenden, vor allem wenn nur ganz langsam "geschwenkt" sprich die Mavic gedreht wird. Früher musste man sich einen hohen Aussichtspunkt (Hügel, Turm o.ä.) suchen, heute hat man seinen Aussichtspunkt dabei ;)


    Bei Drohnenaufnahmen müssen es nicht immer die sensationellen, spektakulären Flüge sein, auch ruhige Bilder haben ihre Wirkung.

    Dann musst du Licht setzen - und es wäre ein neuer Thread.

    Wenn verfügbares Licht verwendet werden kann dann spricht absolut nichts dagegen. Problematisch ist allerhöchstens das bspw. Tageslicht nicht immer völlig steuerbar ist - Sonne und Bewölkung, Heligkeits- und Farbtemperaturänderung zu diversen Tageszeiten usw.


    Wenn es nur um kurze Takes geht, etwa weil man ein kurzes Interview führt, ein Statement gesprochen wird, eine kurze Handlung abläuft dann stört das i.d.R. auch kaum, im Gegensatz zu längeren Aufnahmen welche einige Stunden dauern.


    Oft funktioniert das prima und längere Dreharbeiten werden nur wenige hier machen müssen so das auch die Lichtänderung von Tageslicht oft keine größere Rolle spielt, eher wann man die Aufnahmen macht und ob da dann das Licht besser/geeigneter ist.

    Bin momenan sehtechnisch ein bisschen eingeschränkt wegen einer OP, daher nicht angeschaut (macht keinen Spaß). Werde das aber in den kommenden Tagen/Wochen nachholen....


    Prinzipiell ist es so das man beim Lichtsetzen immer praktische Erfahrung braucht, gerade wenn es darum geht Stimmungen herauszuarbeiten und nicht einfach nur "hell zu machen" - und auch die entsprechenden Leuchten für den jeweiligen Zweck.


    Bei mir ist es inzwischen so das wenn ich solche gesetzten Aufnahmen machen muss/soll der größere Anteil am Equipment das Lichtequipment ist. Kamera, Objektiv und Mikrofone sind ein Bruchteil von dem aufwand wie die Beleuchtung, gerade wenn es andere Lichtsituationen sind wie einfaches Dreipunktlicht o.ä. ;)


    Am Equipment werden viele Amateure scheitern, aber trotzdem ist eine Grundkenntnis des Lichtsetzens und der Wirkung von Licht auf den Zuschauer immens wichtig.

    Kompressoren machen nur da Sinn, wo es große Pegelschwankungen gibt.

    Wenn diese nicht gewünscht sind, bspw. wegen Umgebungsgeräuschen und unterschiedlicher Wiedergabegeräte (der eine hört mit einer guten Surroundanlage PC, der andere am Handy...) dann wird komprimiert.


    Dadurch steigt die Sprachverständlichkeit.


    Siehe auch das was viele Radiosender machen, da wird alles totkomprimiert und es gibt keine Lautstärkeschwankungen. Dafür ist die Dynamik beim Teufel...


    Es hängt also davon ab was man möchte und braucht, zudem ist Kompressor ja nicht gleich Kompressor. Ganz sanft kann das durchaus Sinn machen, man kann aber auch jegliche Sprachdynamik totkomprimieren (und Musik sowieso).



    .

    Normalisieren auf -9 dbFS oder -23 LUSF nach EBU R128 sollte immer zu Schluss gemacht werden, um sie Lautheit auf einen festen Wert zu begrenzen. Normalisieren verändert nicht den Dynamikumfang!!!


    Das stimmt absolut.


    Die Lautheit nach EBU R.128 hat man ja im TV erst vor einigen Jahren eingeführt eben um eine größtmögliche Dynamik zu bekommen. Davor waren im Sendeweg auch Kompressoren der Standard und man hat Dynamik rauskomprimiert.


    Problem ist das nur wenige Programme eine Messung der Lautheit nach R.128 beherrschen, i.d.R. nur Programme welche auch professionell eingesetzt werden. Edius bspw. kann in der Workgroup-Version eine Lautheitsmessung, in der Pro-Version geht das nicht....


    Normalisieren auf -9dB oder -10dB macht absolut Sinn - bzw. eben beim Ton abmischen darauf achten in den Bereich von -9dB zu kommen. Auch für Musik und Geräusche, dann sind keine gravierenden Tonsprünge drin.

    1. sehe ich auch so, ebenso den Export von H.265 ohne QuickSync, schon deshalb werde ich upgraden;
    2. ja, die sind ganz nett und besser als die bisherigen geringen Möglichkeiten;

      aber Audio in Edius müsste halt generell verbessert werden;

      die Filter kommen mir jetzt ein bisschen so vor, wie schicke neue Radkappen an der gleichen alten Nuckelpinne;

    3. bezogen auf das Hintergrundrendern bin ich da ganz bei Dir und verspreche mir ja auch einiges davon;

      bezogen auf Audio scheint sich ja gegenüber den Vorgängerversionen (ab E 6) nicht wirklich was zu tun, und das ist schon irgendwo ärgerlich.


    Von mir ebenfalls Zustimmung zu den o.g. Punkten.


    Das Hintergrund-Rendern ist gerade für diejenigen User interessant welche mehrere Varianten von einer Timeline ausspielen wollen bzw. die einen Ausschnitt rendern wollen um ihn bspw. am TV zu kontrollieren, aber eigentlich an ihrem Projekt weiterarbeiten müssen.


    Bisher waren da immer Wartezeiten nötig, jetzt starte ich den Renderprozess an und im Hintergrund wird mir das File generiert.


    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit die Vorschauqualität bei leistungsschwächeren Systemen jetzt auch in der PRO-Version heruntersetzen zu können. Die Workgroup konnte das ja bisher auch schon und gerade wenn man bspw, auf einem leistungsschwächeren Ultrabook bereits unterwegs einen Grobschnitt o.ä. machen will ist diese Funktion richtig nett weil man ggf. auch ohne Proxies eine relativ saubere Vorschau bekommt - zwar mit geringerer Auflösung, aber für den Schnitt stört das erst mal weniger wie ein andauerndes Ruckeln.


    Die Ausgabe von H.265 ohne Quicksync wäre für mich persönlich jetzt aktuell nicht wichtig da ich das meisten immer noch in H.264 ablege bzw. weitergebe.


    Eine verbesserte Audio-Sektion würde ich natürlich begrüßen, denn da ist Edius wirklich eher mau ausgestattet. Das wohl diverse Basis-Tools wie Kompressor und Limiter enthalten sind ist schon mal ein großer Schritt....

    Mein alter i7-4770K schafft es übrigens problemlos H.265 zu codieren und wird es auch problemlos schaffen H.266 zu codieren.


    Codieren beim/nach dem Schnitt muss ja nicht in Echtzeit ablaufen. Dauert bei schwächeren Prozessoren dann halt etwas länger.


    Problematisch wird das Decodieren in Echtzeit. Aber auch da werden in zukünftigen Prozessorgenerationen dann Hardwaredecoder arbeiten welche mit H.265/H.266 zurecht kommen. Anders lässt sich ja auch das decodieren in Smartphones o.ä. Geräten nicht realisieren als wie mit nativer Hardwareunterstützung.


    Ich kann mich noch genau daran erinnern wie wegen H.264 geschimpft wurde - das könne doch nieeeemand richtig bearbeiten und ruckelfrei wiedergeben..... ;)

    Es sind die normativen Rahmen für den Codec fertig, bis dieser in die ersten Programme und Geräte implementiert werden kann dauert es schon noch ein kleinwenig.


    Neuer Codec "fertig" klingt fast so als wie wenn man das Ding schon verwenden kann....

    Die App-Stores von Google oder auch Apple sind länderspezifisch aufgebaut.


    Wenn ein Produkt (noch) nicht für den deutschen bzw. europäischen Markt vorgesehen ist so kann ggf. dessen zugehörige App nicht in den normalen App-Stores erhältlich bzw. sichtbar sein. Wer sich also solche Hardware selbst importiert der hat also eventuell Probleme die dazugehörige App zu installieren bzw. überhauopt mal erst zu finden.


    Diese Lokalisierung der App-Stores ist weitgehend unbekannt, aktuell erfährt sie etwas mehr Aufmerksamkeit wegen der Corona-Apps der diversen Reiseländer. Will ich für einen Österreich-Urlaub die österreichische App installieren sehe ich diese in meinem "deutschen" App-Store nämlich nicht. Ich muss mein Handy erst nach Österreich "verorten" und dann sehe ich die österreichische Version des App-Stores und kann die österreichische App laden.....


    So kann man durch Corona noch was lernen ;)

    ...bin verkommen zum der Impressionen-Filmerei und kleineren Dokumentationen....


    Wobei man auch in Dokumentationen Spannungsbögen aufbauen kann.


    Eine Methode ist die der zwei parallelen Handlungsstränge. Ich hatte da vor einigen Jahren einen Film über eine Feuerwehrübung in einem großen Industriekomplex gedreht, zusammen mit einem zweiten Kameramann. Wir wussten nur das es zwei fiktive Einsatzstellen geben wird - einmal eine schwer verletzte Person in einem oberen Stockwerk auf einem Dach und einen Brandherd im Keller in einer verwinkelten Lüftungsanlage.


    Generell war uns noch bekannt wie die Feuerwehr "nach Lehrbuch" vorgehen würde. Was aber in der Praxis passiert das wussten wir Kameraleute nicht. Wir konnten keine Bilder inszenieren, mussten beobachtend (so weit das möglich war) drehen und uns ansonsten von der Situation überraschen lassen.


    Also weit weg von inszeniert, eine typische Dokumentations-Situation.


    Abgesprochen war nur das ein Kameramann sich um den einen Einsatzort im Keller kümmert und der andere die Rettung der Person vom Dach mitnimmt und beide zwischendrin auch Impressionen und Details mitnehmen.


    Beide Handlungsstränge habe ich dann so aneinandergeschnitten das immer wenn es spannend wurde - finden die beiden Feuerwehrleute unter Atemschutz den Brandherd im Keller? - wir zum anderen Handlungsstrang gewechselt sind. Also wenn die beiden vor der Kellertür standen und diese unter allen Vorsichtsmaßnahmen öffnen wollten kam die nächste Szene vom Dach bzw. vor dem Gebäude wo die Drehleiter bereitgemacht wurde. Erst nachdem das gezeigt war ging es wieder im Keller weiter usw.


    Jetzt sind natürlich, dunkle, verrauchte Räume in denen sich die Lichtkegel zweier Taschenlampen kreuzen und eine verletzte Person am Dach von sich aus spannender als ein Kindergeburtstag oder ähnliches, aber trotzdem kann man diese Erzählform mit mehreren Handlungssträngen auch da nutzen.


    Einmal die Kinder die im Garten spielen, die Mutter in der Küche beim Kakao kochen usw. - da kann man ohne groß zu inszenieren auch mit einer Kamera Spannung erzeugen.


    Und auch bei einfachen Reisedokumentationen geht das durchaus, auch mit einem Handlungsstrang. Beispielsweise wenn ein Handwerker in einem Museum sein Handwerk vorführt - wie wird das Endergebnis werden?


    Beispiel hierzu, ich habe vor einiger Zeit bei uns auf einem Mittelalterfest einige Aufnahmen gemacht, u.a. war da ein Schmied der Werkzeuge geschmiedet hat. Da ließ sich die Spannung dadurch erzeugen das ich am Anfang nur immer Details gezeigt habe wie er das Metall bearbeitet und erst relativ zum Schluss hin dass das ein Hammerkopf wird.


    Also auch da geht Spannung....


    Aber wir schweifen mal wieder ab.... ;)

    Ist denn das ganze auch Genehmigungskonform - schließlich veränderst Du ja ein Luftfahrzeug.... :panic:


    Die Frage ist ob die ganzen Schlitze und Öffnungen in der Mini wirklich nur aus Gewichtsgründen vorhanden sind oder ob die eine oder andere Öffnung direkt zur Kühlung nötig ist. Glaube ich aber nicht, denn auch wenn da drinnen Leistungselektronik sitzt, so viel Abwärme wird sich da nicht anstauen da ja die Betriebs- bzw. Flugzeit durch die Akkuladung begrenzt ist.


    Klar, man könnte auch im Worstcase bei 35 Grad im Schatten und Nieselregen bei starkem Wind und immer fast Maximaler Motorleistung fliegen und nur immer innerhalb von einer Minute den Akku wechseln wenn er leer ist und dann wieder aufsteigen - bis das Teil vom Himmel geschmolzen ist...


    In der Praxis wird das aber eher nicht vorkommen so das es vermutlich eher weniger Probleme geben sollte.


    Was ich mir eher störend vorstellen kann ist Wasser auf der Optik. Also Scheibenwischer nicht vergessen ;)


    (Wobei es dafür auch eine Lösung gäbe - die aber an einer Drohne nicht umsetzbar ist. Einen Wasserabweiser für Objektivlinsen. Im Endeffekt eine sehr schnell drehende Glasscheibe vor der Frontlinse so das Wassertropfen durch die Fliehkraft sofort weggeschleudert werden....)

    Lest ihr, was ich schreibe? Mein Argument ist nicht, dass ihr alles in HD produzieren und hochladen sollt. Mein Argument ist, dass die Auflösung mit zu den unwesentlicheren Dingen bei einem Video gehört.


    Es gibt neben der Auflösung genügend andere rein handwerkliche und technische Punkte die zu einem guten Bild gehören. Unabhängig vom BIldinhalt.


    Leider werden diese zusätzlichen Punkte manchmal missachtet - ob es verständlicher Ton ist, ob es eine korrekte Belichtung und/oder eine falsche Bildkomposition und/oder Bildschnitt sind. Völlig Egal.


    Das wichtigste für einen "guten" Film ist das er so hochauflösend wie möglich ist....und die Framerate so hoch wie möglich ist. Leider ist bei 60p oft Schluss, viele würden (so mein Eindruck) lieber mit 120p oder mehr filmen wollen - wegen der knackscharfen Standbilder zum Pixel zählen....


    Aus meiner Sicht sind die folgenden Punkte für ein Video wichtig:

    • spannende Geschichten - sind machbar.
    • exzellente Schauspieler. - Beim Urlaubsfilm ist dann eine Stadt, eine Landschaft, ein Kirchturm euer Schauspieler, euer Protagonist. Überlegt, wie ihr ihn in Szene setzt.
    • überzeugendes Setdesign. Das ist schwieriger. Aber denkt an die Details, an die besondere Aufnahme, die spezielle Perspektive z. B. im Urlaub

    • gute Bildkomposition. Absolut wichtig und umsetzbar

    • eher technische Dinge wie 4K, umsetzbar.

    Zumindest die 4K Frage scheint unumstritten. Aber alle anderen Punkte? Nicht machbar?


    Spannende Geschichten und exzellente Schauspieler. Details und spezielle Perspektiven. Unmöglich! Nochmal: UN-MÖG-LICH !!!!!


    Da müsste man sich ja vorher mal Gedanken machen wie und was man filmen kann und will. Beliebte Ausrede ist man wisse ja gar nicht was einen so alles erwartet und was passiert.


    Und zwar völlig egal ob es sich um den Film der Hochzeit der Enkel handelt oder den eigenen Urlaub mit dem Wohnmobil oder dem Kreuzfahrtschiff oder den Film um den Karnevalsumzug in der eigenen Stadt. Die Ausrede bleibt immer gleich.


    Niemand kann mir erzählen das er bspw. überhaupt nicht weiß was er in seinem Urlaub alles erwarten kann. Normal plant man ja einen Urlaub, sucht sich seine Ziele aus. Dabei kann bzw. muss man schon an den Urlaubsfilm denken - und noch nie war es leichter wie jetzt sich über sein Ziel und diverse potentielle Motive zu informieren....


    Oder die Hochzeit - wie eine Trauung am Standesamt und in der Kirche abläuft sollte bekannt sein. Und was so außenrum noch geplant ist - das lässt sich oft leicht erfragen so das man bspw. zum richtigen Zeitpunkt schon vor der Kirche ist um die "Überraschung" beim Spalier stehen aufnehmen zu können....


    Vielleicht sollte man die Veranstaltung in "Anonyme 4K-Filmer" umbenennen. Das ist doch ein prima Titel für einen - ich wage es kaum zu schreiben - Film.


    In der Tat. Das könnte ein netter Film werden der rund um den Hobbyfilmer und dessen Probleme handelt. Aber bitte in 4K gedreht.... :D

    Hm...Was ist das denn?


    Das ist eine Karte welche ein normgerechtes HDMI-Signal ausgibt das dann auf einem echten Fernseher wiedergegeben wird. Keine Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, sondern eine dedizierte Videokarte welche von diversen Schnittprogrammen wie EDIUS oder Premiere o.ä. angesteuert wird.


    Da entfällt der weg über irgendwelche Software. Ich traue bspw. der Vollbildvorschau von EDIUS nur begrenzt wenn es um eine Qualitätsbeurteilung von Bildmaterial geht.

    so nun habe ich mal zwei Clips auf dem Monitor direkt ab der Speicherkarte angeschaut. Und siehe da, man kann einen Unterschied erkennen. Das 2.7k Clip ist deutlich schärfer als das 1080 Clip!:yes:


    Also doch nix an den Augen..... ;)


    Spaß beiseite, das ist u.a. ein Grund warum ich am Schnittplatz die Ausgabe auf einen dedizierten Videomonitor via Decklink-Karte eingerichtet habe. Weil nur darüber eine Kontrolle der Bildschärfe und anderer Parameter verlässlich möglich ist.


    Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen mit der Mavic Mini, 2,7K ist eine Spur schärfer und i.d.R. daher das Format in welchem ich aufnehme - wenn ich denn fliegen könnte. Heute wäre Zeit dafür, aber der Himmel weint gerade kräftig, sprich es regnet mal wieder und so muss die Mini am Boden bleiben.


    Dazu kommt das ich momentan eh kaum Filmprojekte habe.


    Das was ich machen wollte ist alles bisher aufgrund der Umstände ausgefallen und neue Projekte sind erst gedanklich am entstehen.

    Aber es wird hoffentlich wieder werden, auch wenn dieses Jahr so manches doch völlig unterschiedlich ist zu den Vorjahren....