Beiträge von MacMedia

    Erstmal Danke für Eure Antworten. Kam ja eine ordentliche Bandbreite zusammen....


    Ich selbst gehe inzwischen oftmals nach dem Schema vor das ich anstelle "den großen Urlaubsfilm in Spielfilmlänge" oder "den Youtube-Clip mit 35 Minuten" lieber einzelne, kleine Filmchen mache die zwischen 3 bis 10 Minuten lang sind und Impressionen bzw. Eindrücke vom Urlaubsort zeigen.


    Vorher sammle ich ein paar Daten, welche sehenswerten Gebäude gibt es, gute Ausflugsziele, ein bisschen Hintergrundwissen mit Zahlen-Daten-Fakten zu den Zielen bzw. dem Urlaubsort was ja auch für den Urlaub ansich ganz gut ist und versuche dann ausreichend schöne Bilder in den diversesten Einstellungsgrößen (Fiveshot...) zu sammeln.


    Ob dann nur O-Ton oder ein Off-Sprecher und/oder Musik dazu kommt entscheide ich nach Sichtung des Materials, manchmal habe ich allerdings auch vor Ort spontan eine Idee die ich dann auch umsetze.


    Wobei halt die letzten beiden Jahre der Urlaub so gut wie ausgefallen ist - und auch 2019 gab es keinen "richtigen" Urlaub, da habe ich in meinem Urlaub an einem Filmprojekt mitgewirkt (also doch den Urlaub zu Dreharbeiten gemacht :D)

    Hallo Zusammen,


    es ist wieder Urlaubszeit - und Urlaubszeit bedeutet für viele auch Filmzeit. Jahr für Jahr werden zig Aufnahmen aus dem Urlaub mitgebracht, oftmals schöne Bilder und Impressionen die dann doch irgendwann in einen Urlaubsfilm verwandelt werden wollen....


    Nur wie soll man an diesen Urlaubsfilm herangehen ohne einfach einen Bilderteppich aus netten Aufnahmen zu produzieren? Wie bringe ich Spannung in den Film? Wie bekomme ich einen "roten Faden" welcher die Bilder zusammenhält? Wie wird mein Film interessant?


    Grundlage soll ein ganz normaler "Familienurlaub" sein - also der Urlaub mit Partner(in), mit Kindern, vielleicht Opa&Oma oder auch mit Freunden zusammen, die üblichen Urlaubsthemen/Beschäftigungen wie am Strand liegen, Essen gehen, Sightssing in der Stadt, besondere Gebäude, schöne Landschaften, spazieren gehen, Freibad, Eis essen usw. - also kein Sporturlaub mit rasanten Downhill-Szenen, keine Safari in Afrika mit wilden Tieren, keine exotischen Städte und Orte - der einfache 08/15-Urlaub....


    Und auch ausrüstungstechnisch soll dieser Urlaub nicht in "Dreharbeiten" ausufern, sondern rein mit Smartphone, kleiner Kamera und einfacher Ausrüstung auskommen - und ganz wichtig, das filmen soll nicht Hauptbestandteil des Urlaubes werden.


    Wie würdet ihr an sowas ran gehen?


    Wie würdet ihr das ganze machen um später einen schönen Film zu bekommen?


    Hier gibt es viele kreative Köpfe - also los, ran an die Tasten!

    Das was für altgediente Kameraleute die Zwischenschnitte sind wird jetzt für die Influencer und Video-Blogger bzw. generell den FIlmmaker ganz modern der/die/das B-Roll....


    Alter Wein in neuen Schläuchen !


    B-Roll klingt ja viel hipper, viel wichtiger wie Zwischenschnitte ;)


    Ich kannte ja B-Roll als Bezeichnung für eine zweite Kamera welche bei kniffligen Szenen bei Spielfilmdrehs mitgelaufen ist, bspw. wenn ein Stunt gedreht wurde und man eine zweite Kameraperspektive brauchte.... Kann mich aber auch täuschen, bin ja nur ein alter Knacker der sowieso keine Kamera mehr nutzen sollte weil er gar keine "freshen und hippen Pictures realizen" kann welche "die Eyes fordern" und "so richtig smooth" sind....

    Ich nutze beide, natürlich habe ich dann mit dem Smartphone einen klasse Fieldmonitor mit 6,2" statt 1,08" verfügbar

    wenn ich die Pocket2 als Aufnahmegerät wegen der Gimbal-Kamera für Bewegungsaufnahmen nutze. ;)

    Pocket2 ist natürlich mit einer Klammer am Smartphone gesichert, da fällt nichts ab.


    Die Beiden gehen meist gemeinsam spazieren... :teufel:


    Die Pocket2 (oder 1 - egal- ) ist Standalone allerdings nochmals unauffälliger wie ein Smartphone (welches ja heute kaum mehr beachtet wird weil andauernd jemand damit hantiert) weil unbedarfte Leute die Pocket eher als große E-Zigarette oder sowas "erkennen" bzw. in Verbindung bringen und eben nicht als Kamera identifizieren....


    Wobei die Frage wäre inwieweit vollkommene Inkognito-Aufnahmen mit dem ich nenne ihn mal "Filmerkodex" vereinbar sind, sprich ob es von der moralischen Seite her erstrebenswert ist unerkannt zu filmen.

    Dafür ist die G9 gebraucht doch recht Preiswert zubekommen.

    Wen eine von beiden dann wäre die G9 mein Favorit.


    Für mich ist die G9 im Moment irrelevant. Was soll ich mit zwei Stück davon? :teufel:


    Die G9 ist mehr in Richtung Foto getrimmt, die Videobilder welche aus ihr herauskommen sind trotzdem sehr gut.

    Zudem ist die GH5 relativ wertstabil was den Wiederverkaufspreis betrifft (zum Leidwesen etwaiger Gebrauchtgerätekäufer).

    Das spricht für die GH5 welche doch sehr beliebt und vor allem sehr gut als Videokamera ist ;)

    Einzig mein Büro-Laptop wird mit Win11 können da dieser erst gestern Abend geliefert wurde (und einen i5 der 11.Generation hat), er löst einen betagten HP-Laptop mit i5 der 4.Generation ab....


    Und so lange wie Win10 noch mit Bugfixes und Sicherheitspatches supported wird ist das erst mal egal ob ich jetzt einen Win11-tauglichen PC habe oder nicht, ich werde erst mal bei Win10 bleiben. Der Umstieg drängt nicht ;)

    Das was neue Smartphones auch dank ihrer Software allgemein leisten können ist schon enorm. Da kommen Fotos raus die sich nicht verstecken müssen.


    Vor allem wenn man berücksichtigt wie heutzutage die meisten Bilder angesehen werden - maximal am 4K-TV, in der Mehrzahl aber direkt am Smartphone oder am Tablet bzw. Laptop.


    Da reicht heutzutage für die allermeisten Fälle wirklich das Smartphone....


    Wenn es dann aber um spezielle Sachen geht ist eine DSLR oder DSLM von Vorteil - ich habe letzten Sommer mit einem bekannten zusammen eine Oldtimer-Rennsportveranstaltung auf einem kleinen Flugplatz besucht. Er hat mit dem Smartphone fotografiert, ich mit meiner DSLM mit Zoomobjektiv. Im Nachhinein haben wir uns dann die Bilder angesehen, ich konnte halt schöne "Mitzieher" mit langen Belichtungszeiten machen, die Bilder sahen dadurch richtig dynamisch aus. Das geht mit dem Smartphone nur begrenzt.


    Es gibt also immer wieder Fälle wo dann doch die richtige Kamera besser ist, aber für das alltägliche "Rumgeknipse" und auch für Filmaufnahmen aus dem Alltag ist das Smartphone trotzdem okay.

    Wie schon geschrieben, habe ich auch lange zwischen 4K und 6K geschwankt. Aber letztlich waren grade Sensorgröße und der EF-Mount mit ausschlaggebend für mich.


    Der EF-Mount ist halt der Mount mit gefühlt der größten Objektivauswahl. War für mich übrigens der Grund warum ich inzwischen u.a. auch auf das Canon R bzw RF-System setze: weil da mit einem einfachen (mechanischem) Adapter alle EF-Linsen ohne Einbußen hinsichtlich AF o.ä. verwendbar sind. Beim fotografieren nicht ganz unwichtig.


    Passender Weise war heute bei meinem Händler Aktionstag u.a. auch mit Sigma.

    Bin also nach einigen sehr zufriedenstellenden Testaufnahmen schwerbepackt nach Hause gegangen.


    Dafür war der Geldbeutel danach leichter..... :yes:



    Speedbooster an einem Tele? Macht aber nur theoretisch Sinn. Es gibt sicher Leute, die so etwas tun, aber es gibt wesentlich mehr Leute, die das Gegenteil praktizieren - nämlich mit einem Tele-Konverter.


    Kleine Zwischenfrage: Hast Du schon mal selbst praktische Erfahrungen mit einem Speedbooster oder einer MFT-Kamera sammeln können, idealerweise beides kombiniert...?

    Im Fotobereich habe ich früher im Mittelformat (Mamiya 645) mit Rollfilm gearbeitet. Insoweit könnte ich da über Vollformat eher lächeln…;)


    Genau so sieht es aus - alles unter Mittelformat kannste knicken.... Es leben die Fuji GFX100 und die Hasselblad H6... :teufel:


    Spaß beiseite, meine "Feststellung" das man mit MFT nicht zurecht kommen kann ist satirisch gemeint und für diejenigen welche fest im Sattel ihres Vollformat-Rosses sitzen und herablassend auf MFT schauen und so tun als wie wenn aus einer MFT-Kamera gar keine vernünftigen Bilder herauskommen können.


    Meine Vermutung ist die das viele dieser "Vollvormat-Reiter" welche solche oder so ähnliche Sprüche absondern noch nie mit MFT ernsthaft gearbeitet haben.


    Ich habe hier u.a. eine MFT-Ausrüstung mit einer Panasonic G9 und einer Olympus OM-D E-M5III und nutze diese sehr gerne, vor allem bei Wanderungen, wenn ich unterwegs bin, im Urlaub usw, und viele meiner schönsten Bilder sind mit MFT entstanden, auch Natur, auch Portraits, von Weitwinkel bis (Ultra-)Tele....


    Und ja, ich habe hier auch Vollformat. Einmal eine Sony A7 (erste Generation) und seit kurzem bin ich auch im Canon R-System unterwegs. Und Ja, es gibt Situationen wo Vollformat absolut genial ist und Bilder genauso mit MFT nicht möglich sind. Aber das sind Bruchteile der Gesamtanzahl der fotografierten Bilder bzw. auch der aufgenommenen Videoszenen.


    Dafür ist der Rucksack mit der Vollformatausrüstung größer und schwerer als der der mit der MFT-Ausrüstung - auch wenn oft inzwischen gemeint wird das die Vollformatobjektive auch leichter und die Kameras kompakter werden - man muss nur mal bspw. ein aktuelles Kit-Objektiv Canon 28-105 für das RF-System und ein aktuelles Kit-Objektiv von Panasonic wie das 12-60 nebeneinander stellen, dann wird das ganze gut sichtbar das Vollformat eben rein physikalisch bedingt größer baut.




    Also kann man damit durchaus „zurechtkommen“. Wichtig ist halt ein vernünftiges Objektiv. Aber auch das war halt schon immer so.

    Die meisten Camcorder hatten halt fest verbaute Optiken, die dafür aber speziell für die Kamera angepasst waren.


    Das sehe ich ebenfalls so.


    Wobei viele fest verbauten Optiken auch qualitativ nicht der Brüller waren, auch wenn sie für die jeweilige Kamera optimiert waren. Aber das sind viele Optiken für Fotoapaarate ja auch nicht, oft ist da ja auch viel Kompromiss verbaut wenn die Brennweitenbereiche ähnlich sein sollen wie die der Camcorderobjektive.


    Aber das ist ein anderes Thema.


    Fakt ist aber auch das die modernen Kameras mit hoher Auflösung immer höhere Anforderungen an die Objektive stellen, Fehler welche bei Kameras mit niedrig(er) auflösenden Sensoren nicht auffallen kommen so mehr zur Geltung, gerade wenn man Pixel-Peeping betreibt. Wenn bspw. ein CA-Farbsaum an einer 24MP-Kamera zwei Pixel groß (breit) ist so wird er an einer 48MP-Kamera gleicher Sensorgröße dann auf einmal 4 Pixel breit sein - in der 100%-Ansicht mit Pixel 1 zu 1 wird das massiv auffallen.


    Muss man auch immer im Hinterkopf behalten wenn man Objektive beurteilt - oder anders ausgedrückt das hier gelobte 18-35mm von Sigma mag vielleicht offenblendig an einer Kamera mit APS-C und relativ "niedrig" auflösendem Sensor für Video super gut sein, würde man das gleiche Objektiv an einem hoch- bzw. höchstauflösendem Sensor betreiben könnte das schon völlig anders aussehen....


    Muss man auch immer mit beachten wenn man Objektive begutachtet, daher ist es ggf. auch wirklich sinnvoll eigene Tests durchzuführen ;)

    Das gilt natürlich nicht für das MFT-System, bei dem man in einem so kleinen Brennweitenbereich ohne Speedbooster kaum zurechtkommt.


    Ich frage mich immer wieder wie man mit dem MFT-System überhaupt zurechtkommen kann wenn selbst APS-C mit seinem für einige Fotografen und Filmer nur schwer erträglichen 1,6er Crop eigentlich nur ein sozusagen "Notbehelf" ist.....und Vollformat das mit dem gute Bilder gemacht werden....

    Auch hier ist das 18-35mm f1.8 an diversen Kameras im Einsatz, hauptsächlich FS7/FS5 mit Adapter aber auch tlw. an einer Eos M50 oder einer EOS 70D zum fotografieren genutzt. Hervorragende Optik, halt leider ohne Bildstabilisator...


    Zur Leistung des AF kann ich nichts sagen, da eben hauptsächlich beim filmen mit manuellem Fokus verwendet, die paar wenigen Fotos die ich damit gemacht habe waren alle voll okay. Aber die eingesetzten Kameras waren da keine Referenz bzgl. eines modernen und schnellen AF.

    - Nun, da wir ja alle irgenwo an unserem Equipment Gewinde haben, könnten wir doch wieder auf die Zollnorm umsteigen. Gab es ja schon, und das metrische Gewinde sieht ja auch nicht so schön aus wie das weltweit verbreitete Zollsystem.



    Nunja, was Stativgewinde angeht - da brauchen wir nicht mehr auf Zoll umsteigen, das sind bereits Zollgewinde ;)


    Genauer gesagt 1/4" UNC bzw. die großen Gewinde 3/8" UNC....


    Wobei es noch einige Zollgewindenormen mehr gibt, u.a. auch die UNF-Norm welche der UNC auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sieht, aber vollkommen inkompatibel ist - ich habe unlängst erst Gewindeschneider für Stativgewinde besorgt wegen einem Bastelprojekt wo eine Antenne auf ein Stativ soll und daher eine kleine nette Sucherei hinter mir was Zollgewindenormen angeht.


    Da diese Änderungen dann EU-weit gelten sollen, wird man wohl die EU damit befassen müssen.

    Im Hinblick allerdings darauf und wie schnell die EU es bisher schaffte (nämlich noch immer nicht), die Sommerzeit wieder abzuschaffen oder eine neue einzuführen oder die Winterzeit als Standard einzuführen - kann man ungefähr abschätzen, wann solche Änderungen wie o.a. beschlossen und umgesetzt sein würden.


    Immerhin hat man es geschafft die Krümmung von Gurken und Bananen zu vereinheitlichen - ich frage mich immer noch wie das die Eu den Gurken und Bananen beigebracht hat normgerecht zu wachsen.... :gruebel:


    Im Falle von TV-Normen bzw. der TV-Ausstrahlung wäre eine europäische Organisation damit beschäftigt - die EBU, die Europäischen Broadcast Union welche i.d.R. die Standards für Broadcaster im TV- und auch Rundfunkbereich schafft.


    Es wird noch viel Wasser die europäischen Flüsse herunterlaufen bevor sich da was tun wird. Das ganze ist ein langsamer, sehr zäher Prozess der nicht in Monaten oder (wenigen) Jahren gemessen werden können wird - eher in Jahrzehnten....


    Wer aber frei von Konventionen durch Normen ist der kann ja durchaus umsteigen und mit 60fps arbeiten. Da sehr viel gefilmtes Material inzwischen ja ausschließlich noch im Netz bzw. auf PCs, Handys oder Tablet "landet" ist das ja problemlos machbar.


    Es gibt Studiotechnik die mehr oder weniger frei konfigurierbar ist. Aber eben nicht alles. Gerade Broadcast-Kameras waren bzw. sind teilweise quasi in Europa fix auf 50 Frames eingestellt, es gibt da extra Modelle für 60 Frames - so wie bei einigen Consumerkameras auch ;)


    Und so eine Studiokamera hat nunmal den Gegenwert eines schicken Kleinwagens, da tauscht man nicht "mal so" schnell was aus....


    Ganz moderne Studiotechnik ist inzwischen i.d.R. frei umschalt- bzw. konfigurierbar. Das ist dann die Technik welche tlw. dann auch 4K könnte.


    Das Problem ist das aber bei so einer Umstellung alles auf 60p umgerüstet sein muss - vom "großen" Nachrichtenstudio bis hin zum Schnittplatz im popeligen Regionalstudio mit 5 Leuten - und erst wenn die komplette Kette auf 60p laufen könnte der große Switch auf 60p gemacht werden kann. Das ist auch ein logistisches und organisatorisches Problem und bis der Switch gemacht wird muss ja die alte Technik quasi weiterlaufen.


    Wenn man sich überlegt wie viel Technik deutschlandweit bspw. bei der ARD im Einsatz ist kann man sich vorstellen wie komplex das ganze wird - und wie lange eine Umstellung dauert.


    Gleiches bei den Schnittplätzen, vernetzte Redaktionssysteme, Archivsysteme - das muss alles umgestellt werden, die komplette Infratruktur, alle Programme, alle Templates, alle Vorlagen. Das sind Berge von Arbeit für Spezialisten....


    Dazu kommt das eben nicht nach dem Studio einfach Schluss ist - auch der Distributionsweg muss dann komplett umgestellt werden. Jeder kleine DVB-T-Sender, jede Satelliten-Uplinkstation, dazu müssen bspw. die Astra-Satelliten auch das digitale 60p-Signal ausstrahlen können (was sie denke ich allerdings schon können sollten....).


    Es wird also nicht so schnell passieren das von 50fps ein Switch auf 60fps gemacht wird ;)


    Vielleicht wenn der Regelsendebetrieb irgendwann auf 4K läuft und der letzte 720p-Sender abgeschaltet wird.....

    Eigentlich könnte man sowieso auch die Broadcast-Technik früher oder später auf 30p/60p umstellen. Erstens wegen der höheren Framerate überhaupt und zweitens, weil PAL usw. sowieso mit HDTV und den heutigen Geräten raus sind.


    Schon mal Gedanken gemacht was so eine Umstellung kostet und was das für ein Aufwand ist...?


    Das ist nicht so wie beim geneigten Hobbyfilmer mit ein paar Euros getan (wenn überhaupt), da steckt richtig Geld und auch Aufwand dahinter. Daher passiert so etwas nicht so schnell, die Produktionsnorm 1080i wird noch ziemlich lange Bestand haben....


    Die finanziellen Mittel sind übrigens auch ein Grund warum viele TV-Sender nicht auf 4K umsteigen.


    Ganz nebenbei kann ja bspw. ARD oder ZDF (oder auch SAT1) nicht sagen das sie mal für ein paar Tage den Sendebetrieb einstellen weil sie ihre Technik umstellen. Daher passiert das immer nur häppchenweise wenn bspw. mal ein Studio erneuert wird. Und mit den Studios ist ja noch nicht Schluss, das geht bspw. weiter mit der Technik in den Satelliten-Uplinks und den terrestrischen Sendern.


    Ist nicht einfach mit Schnipp Schnapp Zöpfe ab..... ;)

    Ich habe mal gelesen, dass es sinnvoller sei eine feste Farbtemperatur einzustellen und dann zu graden, weil man dann fixe Werte hat. Es soll schwieriger sein, wenn man immer einen automatischen Weißabgleich nutzt, weil dieser immer anders


    Das Stichwort hierbei ist automatischer Weißabgleich. Also ein Weißabgleich der sich kontinuierlich und fortlaufend an die jeweilige Lichtsituation antomatisch anpasst - der ist oftmals absoluter Mist, vor allem wenn man graden will.


    Problem ist das sich bspw. während einer Aufnahme eine Wolke vor die Sonne schiebt - schon kann ggf. der AWB nachregeln - oder das ein farbiges Objekt großflächig ins Bild kommt - bspw. ein großes rotes Auto - der AWB denkt dann "Mensch, anz schön rotstichig, ich muss nachregeln - und schon verändert sich der Farbeindruck des Bildes während der laufenden Aufnahme.


    Das ist absoluter Mist und vereitelt fast schon jeglichen Grandig-Versuch im Ansatz!


    Viel sinnvoller ist ein fixer Weißabgleich welcher manuell vor einer Aufnahme durchgeführt wird und nur bei sich gravierenden Änderungen im Umgebungslicht wiederholt wird. Achtung, das ist nicht zu verwechseln mit dem manuellen Einstelllen einer Farbtemperatur an der Kamera!


    Letzteres, also das manuelle Einstellen einer Farbtemperatur sollte man nur machen wenn man sehr viel Erfahrung hat und dadurch die Farbtemperatur auch annähernd "trifft" um nur ganz geringe Anpassungen durchführen zu müssen. Beispielsweise wenn ich Innenaufnahmen mit künstlicher Ausleuchtung mache und dazu Tageslichtleuchten mit definiert 3200K oder 5600K verwende - dann spricht absolut nichts dagegen die Farbtemperatur manuell festzulegen und wenn man keine groben Schnitzer macht dann passt diese auch relativ gut.

    Die RX 100 VII ist eine wunderbare Reisebegleiterin mit einem sehr guten Zoomobjektiv. Nachteil: Bei Sonne und UHD ist das Display sehr dunkel (auch der Sucher), da muss man allerhand Verrenkungen machen, um etwas zu erkennen.


    War da nicht was bei der ZV1 von Sony als quasi "Nachfolger" oder besser "Ergänzung" der RX100-Serie? Ich habe mich nicht näher mit der ZV1 beschäftigt da ich aktuell (zu) gut ausgestattet bin mit diversersten kameras und Urlaub 2020 wo so eine kompakte Kamera ggf. sinnvoll wäre ausgefallen ist bzw. auch 2021 ausfallen könnte...


    Und wer weiß was es dann 2022 wieder an neuer Technik gibt?


    Weil prinzipiell ist es schon klasse nur noch hosentaschentaugliches Equipment mitzunehmen wie die Osmo Pocket (die aber alleine eben nicht ausreichend ist) und eine kleine, kompakte Kamera anstelle einer DSLM oder gar einem Boliden wie eine FX6.


    (Wobei ich schon im Urlaub ne Betacam mit ca. 11Kg Lebendgewicht mit rumgeschleppt habe.....aber da war ich noch dumm und jung - und kräftig.... :D )

    Ich habe mir ja inzwischen die Sony A7S3 gegönnt und die läuft und läuft...


    ...aber eben nicht in 8K - oder ?


    Die grundlegende Architektur der R5 scheint anders zu sein so das sie auch in 4K schneller heiß läuft, vermutlich sozusagen ein "Abfallprodukt" der 8K-Fähigkeiten.


    So gut und schön die R-Serie von Canon grundsätzlich ist, die R5 ist für mich absolut keinerlei Alternative, weder für Foto noch für Video. Auch wenn sie von einigen Leuten in den Himmel gelobt wird....