Beiträge von MacMedia

    Vorsicht beim Abhören mittels Kopfhörer direkt während der Aufnahme über ein USB-Gerät. Hier kann es wenn auch nur leichte Latenzen geben, dadurch kommt man beim Sprechen durcheinander wenn man sich selbst auch nur um Millisekunden verzögert selbst hört. Man fängt dan unbewusst an quasi in Zeitlupe zu reden....


    Daher bieten viele USB-Interfaces die Möglichkeit "direkt" den Originalton ohne den Umweg über den Rechner abzuhören (Direct Monitoring).


    Kommt Blutooth auf einer Seite noch mit ins Spiel ergibt sich nochmals eine zusätzliche Latenz, macht die Sache noch schlimmer.


    Zum probieren könnte man ja einen einfachen Kopfhörer kaufen und diesen anstecken - sowas (Kopfhörer) kan man immer brauchen und wenn man damit zurecht kommt dann einfach einen ordentlichen bzw. eine gute Sprechgarnitur kaufen - aber Vorsicht, keine PC-Sprechgarnitur, da ist oft der Klang eher so Naja - es soll ja "nur" verständlich sein und muss nicht gut klingen. Gleiches gilt überigens für viele Headsets mit Blutooth, hier werkelt auch oftmals eine Hintergrundunterdrückung, der Frequenzgang der Mikros ist rein auf Sprachverständlichkeit in Zoom-Meetings usw. ausgelegt und eben nichts für gut klingende Sprachaufnahmen für einen Kommentar.

    Ein 13"-Monitor ist keine Alternative um darauf eine komplette Videobearbeitung oder eine absolute Qualitätsbeurteilung von Videomaterial zu erledigen. Übrigens auch in 14" nicht. Und zwar auch dann wenn ein hochauflösendes Display verbaut ist.


    Unabhängig ob Mac oder Windows-PC.


    Aber eine grobe Sichtung - das geht damit durchaus. Wenn der Laptop schnell genug dafür ist. Und auch ein Grobschnitt oder eine Vorab-Version um bspw. noch direkt im Urlaub für die Familie zu Hause oder Freunde und Verwandte einen kurzen Clip auf Youtube oder so zu stellen um bewegte Bilder aus dem Urlaub zu zeigen.


    Und ein paar Filmschnipsel mit 2 oder 3 Minuten mal schnell zusammenstellen, das geht auch ohne exorbitanten Zeitaufwand.


    Oder um bei szenischen Aufnahmen zu prüfen ob eine angedachte Szenenfolge wie gewünscht "funktioniert" mal ein paar Szenen aneinanderhängen.


    Oder auch zu Hause, eine Sichtung und einen Grobschnitt nebenbei am Sofa zu machen kann manchmal bequemer sein als sich an den großen Schnittplatz zu setzen.


    Aber einen kompletten Film in fast Spielfilmlänge o.ä. zu komplett zu schneiden, zu vertonen, Colorgrading zu machen - dazu ist so eine Maschine eher nicht geeignet.


    Außer man ist masochistisch veranlagt, dann spart das vielleicht den Gang ins Studio - nicht Filmstudio, sondern Dominastudio :D

    Ich war ja schon froh, dass ich 1982 die 2. Generation hatte. Die Kombi (s. Bild) wog zusammen "nur" noch ca. 5 kg, während du dich wahrscheinlich noch mit der 10er Packung rumschleppten musstest.



    Mein erster Kontakt zu einem "tragbaren" VHS-Recorder war tatsächlich mit einem Gerät der ersten Generation, gute 10Kg schwer. Den Nachfolger davon habe ich heute noch herumstehen, inclusive Kamera ;)


    Wird aber denke ich nicht mehr funktionieren, nach so langer Zeit ist da sicher was mit der Elektronik....

    Meine Erfahrung ist das der Workflow bereits vor der Aufnahme beginnt indem man versucht sich Gedanken zu machen welche Bilder man benötigt um bspw. ein Reiseziel im Film gut abarbeiten zu können - inclusive den Bildern die man etwas abfällig "Schnittbilder" nennt und mit denen man dann in der Nachbearbeitung so einige Fehlstellen kitten bzw. verstecken kann...also nette Details, Nahaufnahmen usw.


    Wie intensiv man diese Vorbereitung macht bzw. machen kann kommt immer auf die Situation an, manchmal geht das gut, manchmal gar nicht....


    Aber wenn man die Möglichkeit hatte sich so vorzubereiten und dadurch die richtigen Bilder mitbringen kann dann spart man sich im Schnitt auf jeden Fall viel Zeit mit sichten und aussortieren von Material - und ist froh wenn man das eine oder andere Schnittbild hat das einem den Hintern rettet.... ;)


    Die Arbeit danach am Schnittplatz ist übrigens meiner Meinung nach unabhängig von verwendeter Hard- und Software - das A und O ist der Ablauf und die Organisation. Ist die okay ist der Rest eher Nebensache, wobei auch klar ist das es sich daheim an einem ordentlichen Tisch, mit mehreren großen Monitoren, mit guter Audio-Abhöre und bequemen Stuhl besser arbeiten lässt als in Zentral-Timbuktu mit einem 12"-Laptop auf den Knien im Überlandbus.... :D

    die Video-DVD hatte max. 9,8 Mbit/s für Bild und Ton als komprimiertes MPEG-2.

    Beim DV-Band waren das immerhin 25 Mbit/s als mit JPEG ähnlichen Einzelbildern.


    Man beachte das maximal vor den 9,8Mbit/s - etliche Programme haben den Wert nochmals eingedampft.... Das ergibt dann nach heutigen Maßstäben eine leicht gruselige Qualität.


    Aufnahmen als AVI o.ä. Codecs vom miniDV-Band sind dagegen tlw. je nach verwendeter Kamera deutlich besser und lassen sich manchmal auch auf 4K "aufblasen" ohne das man nur noch Pixelmatsch erhält.


    Und wer sich richtig gruseln will der digitalisiert sich einfach Aufnahmen aus der VHS-Steinzeit - meine ältesten selbst gefilmten Aufnahmen sind von 1980 und in einer dementsprechend für heutige Maßstäbe echt gruseligen Qualität weil damals die Videokameras einfach richtig mies waren....


    Heutzutage sind diese Aufnahmen qualitativ zum weglaufen... :panic:


    (Aber oftmals voll mit persönlichen Erinnerungen und vielen Emotionen und daher genauso wertvoll wie qualitativ hochwertige Aufnahmen ;) )

    Du bist so halt nur auf diesen Stand "eingefroren". Was nicht schlimm ist, solange er Dir dann genügt.

    Aber Du könntest z.B. einen später neu entwickelten Codec nicht nutzen. Bei der Ausgabe - also Export - dürfte dies eher unerheblich sein, beim Import könnten aber Probleme auftreten, wenn eine neue Kamera dann evtl. in diesem Codec aufzeichnet.


    Genau das ist mir bei Photoshop passiert - meine alte Version (noch gekauft, nicht gemietet) konnte die RAW-Files meiner G9 nicht mehr lesen und eine Umwandlung über ein externes Programm in ein universelles RAW-Format welches mein "Uralt-Photoshop" hätte lesen können war mir zu kompliziert.


    Also in den sauren Apfel gebissen und die aktuelle PS-Version im "kleinen" Abo geholt. Ungern, aber es musste halt sein... (Normal möchte ich meine Programme BESITZEN und nicht nur mieten).


    Betreffend Win11 warte ich aktuell noch ab bis alle Kinderkrankheiten weg sind. Win10 läuft bei mir richtig stabil auf zig Rechnern, so lange noch ein Support von MS vorhanden ist sehe ich keinen Bedarf umzusteigen.

    18 bis 300mm ist schon eine Hausnummer, ein typisches "Superzoom" halt....


    Den ganzen Festbrennweitenliebhabern wird es angesichts des Zoombereiches und der daraus resultierenden Lichtstärke schier den Magen rumdrehen, aber für gewisse Anwendungen (Reisefotografie....) ist so ein Objektiv sicherlich nicht verkehrt wenn der Focus auf möglichst wenig Platzbedarf und/oder Gewicht gelegt wird.


    Ein weiterer Vorteil ist ggf. der Verzicht auf einen Objektivwechsel weil man vom Weitwinkel bis extremes Tele alles in einem hat. Für mich wäre es nichts da ich ja inzwischen in mFT oder im Canon VF unterwegs bin und an Kameras wie einer FS5 oder FS7 macht das Teil für mich nur sehr wenig Sinn.


    Ich kenne sonst kein Smartphone das um die 1800 € kostet. Das genannte ProRes macht die Sache sicher teurer, ist aber eine Technologie, die sicher 90 % der Benutzer nicht nutzen werden. Wer filmt denn schon außerhalb dieses Forums in HDR? Auch hier dürfte es bisher eher eine kleine Minderheit sein.


    Und ich bin mir sicher das auch das 1800€-Modell viele Anhänger finden und sich in Deutschland wie geschnitten Brot verkaufen wird. Ganz einfach weil es ausreichend Apple-User gibt welche bereit sind sich das Spitzenmodell zu gönnen, egal ob es gebraucht wird oder nicht.


    Zudem kommt das ein Apple-iPhone heute für viele eine Art Statussymbol ist....


    Auch haben viele junge Leute heute keinen privaten PC mehr, erledigern alles mit dem Smartphone und sind daher bereit dafür auch richtig Geld auszugeben.


    Für mich selbst kommt so ein iPhone nicht in Frage, einerseits weil ich mich nicht mehr von Apple veralbern lassen und mich abhängig machen möchte (ja, ich habe früher mal intensiv Apple genutzt incl. eines MacPro für den Videoschnitt....) und bei den iPhones nie so richtig mit deren Bedienung zurecht gekommen bin.


    Aktuell nutze ich beruflich ein Iphone SE 2.Generation, aber auch nur weil ich das muss und kein Androisd-Gerät nehmen darf (wegen potentieller Sicherheitsgefahren des Android-Systems), privat bin ich bei Android und komme damit deutlichst besser zurecht wie mit dem iPhone.

    Das von Dir verlinkte Gebrauchtgerät ist jedenfalls aus chinesischer Produktion. Zur Qualität kann ich da nicht sagen, aber Ergänzungen wirst Du da eher schwer zu bekommen. Und es funkt im UHF-Bereich, dafür müsste es zumindest eine Zulassung haben. Das solltest Du auf alle Fälle prüfen.


    Das Problem bei allem was „funkt“ ist das diese Geräte generell eine Zulassung benötigen, sprich sie müssen nach lokalen Standards beschaffen sein und auch betrieben werden. Kaufen kannst Du dank Alibaba, Amazon, Ebay & Co aber alles was der freundliche Chinese dort anbietet, ungeachtet dessen ob das jeweilige Gerät in Europa bzw. Deutschland betrieben werden darf oder nicht.



    Natürlich kommen solche „illegalen“ Funkmikrofone irgendwann auch auf den Gebrauchtmarkt….



    Jetzt sagen viele „Ja das merkt aber doch keiner!“ – Gerade diverse Frequenzbereiche welche für Funkmikrofone verwendet werden sind ab und zu Ziel einer Kontrolle – und ja, die Regulierungsbehörde welche diese durchführt kann ein Funkmikrofon auch über Kilometer hinweg empfangen und auch den Standort feststellen. Oft finden solche Kontrollen im Umfeld von Großveranstaltungen statt, einfach weil dort die Funkfrequenzen der verwendeten Funkmikrofone koordiniert werden, bspw. bekommen bei einem Formel1-Rennen die einzelnen TV-Anstalten für ihre Mikrofone entsprechende Frequenzen zugeteilt und müssen diese dann auch nutzen (was auch überwacht wird….).



    Sollte die Regulierungsbehörde einen beim „Schwarzfunken“ mit einem nicht genehmigungsfähigen Funkmikrofon erwischen kann das den Einzug des Mikrofones bedeuten plus Strafe plus das Bezahlen des Messeinsatzes – und gerade der ist richtig teuer, zwei oder drei gutbezahlte Dipl.-Ing. oder Techniker plus ein Messfahrzeug mit Technik für mehrere hunderttausende Euros für etliche Stunden wird nicht billig, da sind dann mal schnell auch 3000€ oder so auf der Rechnung – plus Strafe plus Gebüren. Lohnt also nicht so richtig, allerdings ist die Gefahr jetzt auch nicht übermäßig groß.



    Nebenbei sind bestimmte Frequenzbereiche in denen Funkmikrofone legal betrieben werden dürfen auch exclusiven Nutzergruppen zugewiesen, sprich bspw. für Theater, für Fernsehsender usw. – auch hier sollte man sich nicht unbedingt rumtreiben ohne eine Zulassung zu haben, kann ebenfalls teuer werden.



    Daher macht es durchaus Sinn sich an bewährte Technik und Hersteller zu halten. Im Highendbereich durchaus Sennheisser, im LowCostbereich die bewährten Rode-Funkmikros….

    Es ist ganz einfach so das ein wirklich gutes und absolut rauschfreies Mikrofon nicht für knapp 40€ machbar ist. Auch nicht für 60€ und auch nicht für 150€….



    Insofern muss man da immer einige Abstriche machen was die Klangqualität angeht. Und es sollte auch klar sein das ein externer Recorder für 150€ keinen wunderbaren rauschfreien Klang in Highendqualität bieten kann – nicht umsonst verwenden Tonprofis gerne Mikrofone und Equipment im 4-stelligen Preisbereich. Das machen die nicht nur weil sie Kohle ausgeben wollen, das hat schon seinen Grund.



    Zudem muss man immer die Physik mit berücksichtigen. Problematisch (für jedes Mikrofon) sind leise, weit entfernte Schallquellen. Gerade wenn die Kamera dann auch noch eine Aussteuerungsautomatik hat und versucht leise Schallquellen auf „richtig laut“ hochzuziehen. Das rauscht dann wie doof….



    Daher gilt gerade für Amateure das man möglichst nah ran an die Schallquelle muss (Profis machen das übrigens auch nicht anders, wenn die nicht nah an eine Schallquelle ran kommen nehmen die spezielle Richtmikros die auch mal gerne 50 oder 60cm lang sind….) mit dem Mikrofon und das eben ein „Richtmikrofon“ mit einer sehr kurzen Baulänge wie das genannte (oder auch bauähnliche von Rode) eine eher geringe Richtwirkung haben.



    Zu den anderen Punkte wurde ja schon was gesagt….

    Vielleicht sollten die Kritiker der Infrastruktur auch mal bedenken, dass es immensen Aufwand erfordert, einen Funkturm zu errichten, nicht wegen der Technik und auch nicht wegen Geld, sondern einzig und allein wegen des Widerstands der Bürger.

    Alle wollen lückenlose Abdeckung aber keiner will die Sendeantennen! "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass"


    Das ist ja das Problem.....

    Seltsam nur das es andere Länder besser machen trotz Infrastruktur und Aufwand, oder haben die Bürger da kein Mitspracherecht, und deswegen geht alles schneller und besser?


    In anderen Ländern wird nicht sofort nachdem die Mobilfunkplanung bekannt ist eine Bürgerinitative gegründet und andauernd Widersprüche eingelegt wei bei uns hier.....


    Gleiches beim Ausbau der Schiene, bei Stromtrassen oder Windrädern. Egal was, erst mal eine Dagegen-Bürgerinitiative gründen und dann Widerspruch einlegen und ggf. auch gleich klagen. ISt halt so bei uns.

    Jeder der besseren Empfang haben will, muss Deutschland verlassen. Das einzige, was sie sehr gut können ist, teuer sein.


    Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie ich vor gut 25 Jahren im Österreich-Urlaub immer ungläubig auf die Handys und deren Preise sowie auf die Monatspreise für Mobilfunkverträge geschaut habe.


    War damals in Deutschland unvorstellbar, da waren Mobiltelefone nur was für Leute mit entweder dickem Geldbeutel oder eben Geschäftsleute.


    Als ich dann 4 oder 5 Jahre später das erste eigene Handy hatte war ich erstaunt wie gut in Österreich die Netzabdeckung war. Telefoniert habe ich trotzdem aus der Telefonzelle weil die Roaminggebühren damals einfach astronomisch waren....


    Habe das D1 Netz, vorher hatte ich O2 da war es noch schlimmer, deswegen bin ich zu D1.

    Kann ich so bestätigen. Hatte früher auch privat O2 und bin dann zur Telekom gewechselt. Die Funklöcher bzw. Abdeckung mit 4G war bei der Telekom damals deutlich besser wie bei O2, vor allem abseits der Metropolen und Innenstädte.


    Wie das jetzt ist weiß ich nicht, die Netze wurden ja zwischenzeitlich auch ausgebaut und mein Wechsel war vor 5 Jahren oder so.


    Ich weiß allerdings noch wie damals O2 und E-Plus zusammengegangen sind haben Spötter (meist Telekom- oder Vodafone-Kunden) immer behauptet das die beiden jetzt auch ihre Funklöcher zusammenlegen und verdoppeln.... :D

    Für lange Fußwanderungen zu einem Ziel ist der Rucksack perfekt geeignet. Läuft einem dabei schnell was über den Weg muss man es laufen lassen. Entweder ist man zu langsam oder nach dem dritten Ein- und Auspacken ist mir die Lust dazu vergangen. Eigentlich verwende ich den Rucksack nie.


    Da ist die Fototasche, die in der bis auf das Stativ alles drinnen ist bedeutend praktischer. Die Kamera lässt sich relativ schnell herausnehmen. Dafür habe ich am Abend Kreuz- und Schulterschmerzen.


    Es gibt Fotografen die nehmen eine Hüfttasche um darin die Kamera "schussbereit" zu haben.


    Hier gibt es Modelle welche mit einer Hand schnell zu öffnen sind, man hat die Kamera dann sehr schnell griffbereit und sie ist vor Umwelteinflüssen geschützt, zudem bringt man ggf. einen Ersatzakku, Taschentücher o.ä. mit in die Hüfttasche.


    Ich persönlich komme mit Hüfttaschen nicht klar, die einseitige (Mehr-)Belastung geh mir auf’s Kreuz, mehr wie bei einer Umhängetasche, daher ist eine Hüfttasche für mich keine Option.


    Und dann zur Bereitschaftstasche. Für die GH3 habe ich sogar zwei verschiedene. Eine kleinere in die die Kamera mit dem 14-140er passt, das ist die Ausrüstung die für einen Großteil meiner Aufnahmen geeignet ist, oder die Größere in der die Kamera mit dem 100-400 Platz findet. Die Ziesel-, Biber-, Rehausrüstung. Leicht zu tragen und schnell bei der Hand.


    Wenn Du diese Taschen meinst welche direkt auf die Kamera maßgeschneidert sind und die ggf. fix an der Kamera befestigt werden und wo man dann oben so ein Leder-Lätzchen runterklappt - die Dinger sind in meinen Augen ziemlich suboptimal und eigentlich nur für den Gelegenheitsknipser oder -filmer interessant.


    Oder meinst Du diese Taschen die man umhängt und die halt der Kameraform angepasst sind so das nur die Kamera mit Objektiv daran rein passt - die sind schon eher was, aber da kann ich auch gleich eine (kleine) normale Tasche nehmen....


    Für jeden Anwendungsfall muss man neu entscheiden. Deshalb habe ich auch viele verschiedene Taschen.


    Ist halt so wie bei den Frauen. Die brauchen auch i.d.R. mehrere viele Handtaschen, passend für den Anlass und natürlich farblich auf Kleid und so abgestimmt….:panic:



    Nur das wir nicht zu jedem Outfit die passende Fototasche brauchen :yes:



    Meine Erfahrung zur Tasche: man muss sie schnell mit einer Hand auf und zu bekommen, da sind Systeme mit Reißverschluss, den man auch noch im Bogen herum aufziehen muss und der meistens auch noch klemmt plus zusätzlichem Klippverschluss einfach nur lästig. Ich weis auch nicht warum die Hersteller es nicht fertig bringen für die Bereitschaft einen einfachen Klettverschluss und für die längere Aufbewahrung einen zusätzlichen Reisverschluss zu implementieren. Die Klippverschlüsse sind eigentlich fast immer kontraproduktiv, weil man dazu i. d. R. zwei Hände braucht, aber zu oft nicht frei hat.


    Ich habe da eine schöne Tasche von Cullmann, diese hat eine quasi Innentasche inclusive einklettbaren Unterteilungen die über einen Rollverschluss mit Kordelzug verschlossen werden kann und die dann in einer Art Außentasche steckt.


    Diese Außentasche wird dann nur mittels Klett verschlossen gehalten.


    Den Rollverschluss kann man wen man ihn nicht benötigt umkrempeln und zwischen Innen- und Außentasche stopfen. Diese Tasche ist für mich ideal für Tagesausflüge, passt eine DSLM mit einem oder zwei kleineren Objektiven rein plus ggf. ne 0,5l Flasche Wasser und Kleinzeugs....


    Ich weiß leider die Typenbezeichnung nicht mehr und auch nicht ob diese Tasche noch aktuell im Programm ist, meine ist schon älter, habe sie bestimmt schon 6 oder 7 Jahre.

    Was ich aber nicht so recht verstanden habe, ist die ganze 5G Sache dann abwärtskompatibel zu 4G, nicht das man dann 5G hat aber trotzdem mit einem normalem Handy keinen Empfang mehr hat weil nicht abwärtskompatibel.


    Ist insofern nicht abwärtskompatils das Du mit einem 4G-Telefon im 5G-Netz eben nicht surfen kannst. Das geht nicht.


    5G kann als Rückfallebene bei fehlender 5G-Abdeckung 4G verwenden (wenn vorhanden). Anders herum funktioniert das nicht. Die Frage wäre halt inwiefern Provider ggf. neue 5G-Standorte dazu verwenden ihr Netz auch hinsichtlich 2G (normale GSM-Telefonie) und eben auch 4G zusätzlich zu 5G auszubauen.....

    Und deshalb wurde ja 3G auch abgeschaltet, um die Kapazitäten (Sendeanlagen) nutzen zu können. Die Umstellung der Maste geht sicherlich schneller voran, als in früheren Zeiten der Ausbau alter Netze.


    Der Tausch der Technik bzw. die Montage der 5G-Technik geht relativ "schnell" von statten. Das was manchmal kleine Ewigkeiten (u.U. auch mehrere Jahre....) dauert ist das finden von neuen Standorten und die Genehmigungsphase. Und das der Aufbau eines neuen Mastes auch seine Zeit braucht dürfte ja ebenfalls klar sein.


    Daher räumt man dann halt alte Standorte leer und entfernt überflüssige Technik um Platz für neues zu bekommen. Ist ja auch ganz sinnvoll, auch wenn manche Anwender von der Abschaltung des 3G-Netzes nicht beglückt sind weil die eingesetzte Technik nichts anderes bzw. moderneres (4G) kann. Es soll bspw. etliche Oberklasse-PKW geben die ohne 3G ihre Internetanbindung verloren haben.... Oder auch Aufzugs-Rufanlagen, generell Fernmess- und Fernwirksysteme die jetzt alle um- und aufgerüstet werden müssen.

    Hinzu kommt, dass 5G auch noch nicht überall verfügbar ist, auch wenn der Ausbau massiv betrieben wird. Das geht sicherlich schneller als damals bei LTE, da hierfür das 3G-Netz abgeschaltet wird. Aber je nach Gegend in der Du Dich aufhältst kann es halt auch noch dauern bis Du 5G überhaupt nutzen kannst.


    Das Problem an 5G soll wohl u.a. auch sein das man eine wesentlich kleinere Maschenweite des Funknetzes benötigt, sprich die Basisstationen enger/näher beianander stehen müssen wie bei 4G um die Vorteile von 5G nutzen zu können.


    Daher braucht es mehr Basisstationen was natürlich den Ausbau des Netzes einfach durch die Menge der "Baustellen" langsamer macht. Bis 5G flächendeckend funktionieren wird dauert es m.E. nach noch einige Zeit.


    Die Frage ob man 5G überhaupt braucht erübrigt sich. Auch die "normalen" Anwendungen werden immer datenhungriger, gerade so Dinge wie Netflix und andere Streamingdienste sind da die Treiber. Alles bitte in mindestens 4K, am besten mit hohen Datenraten, zukünftig dann vielleicht 8K oder so - und das auch mobil am Smartphone mit kleinem Display....


    Ein weiterer Treiber von 5G ist Industrie 4.0 - jede auch noch so kleine Maschine in den Fabriken muss alles an Daten vom ersten bis zum letzten Sensor in die Cloud pumpen, egal ob die erfassten Daten sinnig sind oder nicht, sie müssen erst mal schnell und ohne Aufwand in die Cloud - damit niemand Netzwerkstrippen ohne Ende ziehen muss ist da 5G eine der Lösungen welche eine schnelle Anbindung verspricht ohne das Unternehmen in eine (teure) Netzwerkinfrastruktur investieren müssen.


    Das was bspw. wir hier an Daten mit unserem Forum und reinem Text erzeugen - das ist Kinderkrams ;)

    M.E. gibt es kein Patentrezept. Als Pauschalurlauber mag ja eine Tasche sinnvoll sein. Wenn ich aber stundenlang wandere, radle oder mit dem Boot unterwegs bin, ist eine Tasche total fehl am Platz. Insofern muss das jeder für sich entscheiden.


    So ist es. Die eierlegende Wollmilchsau-Tasche die immer und überall passt gibt es nicht.


    Selbst beim stundenlangen Wandern gibt es Unterschiede - brauche ich nur mein Fotozeugs für eine Tagestour oder bin ich eine Woche von Gipfel zu Gipfel in den Alpen unterwegs oder gar im Regenwald....


    Eine richtige Tasche bzw. Rucksack zu finden ist schwierig. Es gibt ja glücklicherweise ein sehr großes Angebot so das eigentlich jeder bedient werden sollte.


    Daher ist aber auch das Risiko von Fehlgriffen nicht gerade klein. Für mich war der Kauf einer Slingshot-Tasche ein absoluter Fehlkauf. Geworben wurde mit dem Tragekomfort eines Rucksackes und dem schnellen Zugriff einer Umhängetasche. Nur dass das eben bei mir nicht funktioniert wie es sollte, das nach vorne vor den Bauch ziehen hat einfach nicht geklappt und tragen ließ sich die Tasche auch am Rücken für mich gefühlt nur sehr unbequem.


    Seit dieser Erfahrung versuche ich wenn möglich Taschen und Rucksäcke vor dem Kauf zumindest soweit probieren zu können als das ich diese wenigstens einmal aufsetzen bzw. umhängen kann und auch mal die Taschen und deren Größten "live" sehe und auch die Verarbeitungsqualität und das Material beurteilen kann. Lieber 50€ mehr im lokalen Hanel als im Versand gespart und dann eine unpraktische Tasche bzw. Rucksack, vielleicht noch mit minderwertiger Verarbeitung....