Beiträge von homer1

    Mit einem Limiter (ein speziell kurzer Compressor) ist das möglich. Allerdings klingt dieses "Abschneiden" der Pegel danach oftmals nicht gut. In gewissem Rahmen verhindert man damit normalerweise eine Übersteuerung von ein paar db, aber nicht, um da alles zusammenzumischen und einfach einen Limiter da drauf zu knallen.


    Je besser man vorarbeitet (mischt) desto weniger muss man hinterher limitieren und desto besser hört sich der Ton später an. Ansonsten krächzt das nur, wie übersteuert oder pumpt, wie ein falsch eingestellter Compressor.


    Also je nach Material kannst du auch einen Compressor oder Limiter bemühen.


    Es hängt aber auch vom Material ab, ob da nur ein Kommentar drauf ist oder ob da auch Musik mitspielt und welcher Typ von Musik.


    Einen Kommentar kann man besser "einbremsen" als komplexe Musik.

    Ich gehe mal davon aus, dass du normale Festeinstellungen aufzeichnen möchtest.


    Ansonsten kann man noch Kreuzchen in leicht abweichendem Grün auf den Hintergrund aufbringen, die später dazu genutzt werden Kamerafahrten vor dem virtuellen Hintergrund zu synchronisieren, beispielsweise bei Kameraschwenks. Das bedarf dann aber einer komplizierteren Postpro beispielsweise nur mit den Kreuzchen und Schauspielern sichtbar, wo man dann mit Syntheyes die Kamerabewegungen analysiert.

    Die ermittelten Kamerabewegungen (3d-Achsparameter) packt man dann in Lightwave 2019 oder Cinema 4d und generiert dort die Hintergründe mit dem Raytracer oder verschiebt einen Bild-/Videohintergrund synchron zu den komplett ausgekeyten Greenscreenaufnahmen. So erhält man ein virtuelles Studio. Das ist dann die Königsdisziplin.

    An den Armen sieht man schon, dass der Greenscreen auf der Haut einen Farbsaum produziert. Nicht optimal ausgeleuchtet.


    Hinzu kommt, dass solches Material üblich nur 4:2:0 Farbauflösung hat, auch, wenn 4:2:2 aufgezeichnet wurde, weil es kein 1:1 Download ist, sondern ein von der „Videobörse“ nochmals „optimiertes“ Format sein dürfte.


    Üblicherweise muss man ein möglichst passenden Hintergrund einkeyen, der nicht zu hell und nicht zu dunkel ist, da sonst unsaber gekeyte Videos Bildfehler offensichtlich werden lassen. Typischerweise hält man sich beim Hintergrund im mittelgrauen Farbbereich auf.


    Ansonsten braucht man sauberstes Keymaterial ohne Farbsaum.


    Man kann auch an den Personen die Kanten mit einem Blur-Effekt unscharf machen oder den Key ins Transparente an den Rändern übergehen lassen. Darüber lässt sich einiges kaschieren.


    Ein weiterer Trick ist für FHD in 4k aufzuzeichnen und zu keyen. Wenn man anschließend das Video auf die Hälfte runterskaliert, dann skaliert man die Fehler/Ausfransungen auch herunter.

    Ich bin davon ausgegangen, dass die Lichttemperatur auf dem Greenscreen wurscht ist, so lange gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Für die Person im Vordergrund wollte ich es auch optimierter mit einer Ringleuchte Walimex Pro Medow 960 Pro Bi Color.


    Bei anständigem Greenscreen kommt es aber wirklich auf den Platz an, dass man genügend Abstand vor dem Hintergrund hat, um keine Schatten zu werfen. Gleichzeitig braucht man wiederum für eine 3.Punkt Beleuchtung für die Person wiederum Platz und dimmbare Leuchten, damit ein Gegenlicht, Führungslicht und Aufheller Platz finden und dosiert werden können. Sonst hat man nur alles hell, aber keine Tiefe.


    https://youtu.be/QNEmdDXiObc

    Ich war auch gerade am Experimentieren und habe festgestellt, dass die Beleuchtung dimmbar sein sollte. Ich hatte mir Baustrahler mit Milchglas geholt und dann live erlebt, dass diese zu hell waren, weil der grüne Stoff zu stark reflektierte. Das kann man zwar durch größere Entfernung zwischen Licht und Stoff regeln, aber dazu fehlt mir der Platz.


    Person und Greenscreen müssen mit separaten Scheinwerfern beleuchtet werden. Der Greenscreen erhält dabei nur halb so viel Helligkeit, wie der Protagonist, damit der Greenscreen nicht auf die Person reflektiert, aber die Person sich gut vom Grün abhebt.


    Die Kleidung sollte weitgehend andere Farben als der Hintergrund haben.

    Deshalb gibt es Bluescreen und Greenscreen. Dabei wird technisch gesehen lieber Greenscreen benutzt, weil diese Farbe von den Farbsensoren besser gesehen wird.


    Wenn die Helligkeiten gut gewählt sind, dann kann man sogar Haare anständig keyen, was allgemein problematisch ist.

    Ich habe es mir seit V3 zugelegt, aber speziell die neue Version 5 hilft mir, um andere aus der Ferne zum Video/Soundtrack aufnehmen zu können. Erstmalig kann dann der Stimmkünstler oder Musiker auch das Videoplayback synchron sehen und gleichzeitig den Ton aufnehmen.


    Das geniale dabei ist, dass das mit der VST Connect Pro sowohl über Internet funktioniert als auch im eigenen Netzwerk.


    Da kann ich im Dachgeschoss in meinem Studio aufnehmen und unten im Wohnzimmer/Schlafzimmer kann man akkustisch abgeschirmt über ein iPad/Laptop mit Soundcard und Mikrofon entspannt aufnehmen, ohne viel Nachhall.


    Und jetzt zu Coronazeiten noch wichtiger, kann man auch andere über das Internet aufnehmen, ohne das die selbst Cubase bedienen können. Mit Talkback kann man sich besprechen und sogar über das Bild der Webcam sehen.


    Wenn man also jetzt einen Imagefilm hat, dann kann man ihn über Cubase abspielen und ein Sprecher in der Ferne spricht live den Kommentar ein. So könnte man auch fremdsprachige Filme mit jedem iPad Besitzer synchronisieren als würde man im Synchronstudio X-en. :thumbsup:


    (Ich bin Fan von den Mediapaten auf Youtube)

    Was ich gerade noch festgestellt habe ist, wenn man die neue Version 3 von VisLivePro installiert und zusätzlich das GV Encoder/Decoderpack, welches in VisLive Pro 3 als Installationsroutine enthalten ist, dann schaltet VisLive Pro auf chinesische Beschriftung um, auch wenn man englisch angegeben hat.


    Ich musste nochmal Edius X und VisLive Pro 3 ohne GV Codec Pack installieren, damit ich endlich wieder eine englische Anzeige der Menüs erreichte.


    Ich musste mich zuvor erstmal durch die chinesischen Menüs durchwühlen, die ich nur anhand ihrer Position in der englischen Beschreibung identifizieren konnte.


    Die bringen Sachen. Unglaublich.


    Dafür scheint die V3 für mich als Besitzer von V2.5 kostenlos zu sein. Das ist wiederum super.

    Glück gehabt!


    Das ist, warum FPV Flieger einen Beobachter brauchen. Weil sie auf dem Bildschirm oder in der Brille ihr Umfeld nicht sehen. Erst Recht im „Rückwärtsgang“.


    Ist mir aber anfänglich auch schon mal im Seitwärtsflug passiert.


    Deshalb hat man im professionellen Bereich gerne einen Piloten und einen Kameramann. Die Arbeitsteilung kommt den Bildern zugute. Wenn man nicht als Pilot/Kameramann getrennt steuern kann, dann ist ein Flugbeobachter zumindest für Flüge in Richtungen, die man nicht überblickt (Rückwärts oder bei Hindernissen) sinnvoll.

    Und ob das Band feucht oder trocken ist, wie hoch die Temperatur ist, wie hoch der Abrieb vom Band.

    Wenn man z.B. die Kassette im Recorder läßt und damit am Band, dann ist das nicht gut für die Trommel.


    Eine weitere Sache ist, wie genau die Trommel justiert ist. Läuft da was schief oder ist verstellt, dann leidet die Trommel mehr als wenn alles rund und in der Spur läuft.


    Und selbst, wenn die Trommel 10 Jahre das rumliegt und keine Stunde gelaufen hat, so macht sich das trotzdem bemerkbar.

    Vielleicht hatte der Kopter noch den Asteroid Modus an. Im Tripod-Modus sollte man doch auch in jede Richtung fliegen können, nur langsamer als normal.


    Im Endeffekt sollte man jeden Flugmodus wieder beenden bevor man landet, denn manche Modi kann man nur im Flug ändern.

    Oder man wählt Autostart für die Aufnahme und dann wird der komplette Flug aufgezeichnet. Dann vergisst man nichts und verpasst auch nichts.


    Kürzen kann man das Video immer noch. Eine 64GB Micro-SD kostet ja auch nicht die Welt und hat für ein paar Akkuwechsel noch Speicherplatz.


    Zum Glück schließt mein Mavic Pro die Dateien vor dem Ausschalten.


    Sandisk verkaufte früher Micro-SD inklusive Adapter auf SD mit einem Zettel, wo Utilities zum Download drauf standen. Ich habe aber schon 1-2 Jahre keine mehr gekauft. Deshalb weiß ich nicht, ob die das noch so machen. Und da war auch ein Wiederherstellungs-Utility bei. Ich habe es aber noch nie benötigt.


    Das ist aber der Unterschied zwischen Noname-Hersteller und Marken-Hersteller.

    Genau so bei einer Samsung Retail SSD oder einer Bulk-Version.

    Der Film muss ja auf der Karte sein. Nur die Datei ist nicht geschlossen worden.

    Da würde ich die Karte samt leerer Bereiche schon mal auf eine gleichartige kopieren und die Kopie mit Hilfe einer Restaurierungssoftware wieder herzustellen versuchen.


    Schau mal bei Sandisk, die bieten sowas inklusive ihrer Karten an.

    Wenn du alles mit einer Komplettinstallatiion überbügelst, kann am wenigsten schief gehen und man muss keine Updateorgien mit 5 Updates noch zwischendurch machen. Was sind schon 2 GB. Die Zieht man heute in eiin paar Minuten runter. Wir sind doch nicht mehr beim 14k Modem.

    Wenn die Startszene mit dem Reifen nicht so riesig lang und überbelichtet wäre, dann wäre es schon viel besser.

    Da fehlt ein Grading, damit sowohl Landschaft als auch Reifen ins Bild passen. Lieber die Blende zu oder die Belichtung verkürzen und dann die dunklen Farben wieder etwas hochdrehen.


    Als Vorbereitung könnte man einen Testlauf machen, um die Blende und Belichtungszeit fest zu setzen, damit nichts überbelichtet ist.

    Mit dieser Einstellung dann alles drehen und später die absaufenden Farben anheben. Jetzt sind die hellen Farben der Landschaft ausgebrannt. (Einfach nur weiß)


    Bei 0:56 kommt der Kameramann als Schatten ins Bild und irgendwo sieht man deinen Mavic-Schatten auch.


    Ich sag mal gerade Werbung/CarPorn lebt von Grading.


    Solche Aufnahmen werden gerne auch geplant von den Lichtverhältnissen. Goldene oder Blaue Stunde für die Aufnahmen. Wo steht der Kameramann, dass er nicht direkt oder mit Schattenwurf im Bild ist. Finde die Location, wo der Hintergrund im Bild ist und der Vordergrund, aber trotzdem kein Schatten vom Filmer.


    Die Innenaufnahmen sind demgegenüber prima ohne Schatten der Kamera.

    Was aber völlig kontraproduktiv ist - das andauernde "Bashing" von Software und deren Entwicklerteams. Also immer und immer wieder erklären das Software XYZ nichts taugt, die Entwickler alles Schlafmützen sind und die Software eh nur bruchstückhaft funktionieren wird....noch bevor die finalen Versionen überhaupt am Markt sind.

    Hat niemand gesagt, dass Entwickler faul sind. Es hat auch niemand gesagt, dass Software nur bruchstückhaft funktionieren wird. Ich habe nur aus der Historie zitiert. Wer das zum Anlass nimmt aus der Glaskugel zu lesen, muss selber wissen, was er spekuliert oder für wie wahrscheinlich er Szenarien hält.


    Man kann es aber auch umdrehen: Wie viele Leute springen schon auf Stichworte, wie Hintergrundrendering an und wollen was kaufen, was sie nie getestet haben? (Alle Fanboys)

    Ach immer diese wacker, wacker, sonst ist der Preis höher Aktionen. Es gab Zeiten da gab es Jump-Updates oder für ganze Versionsserien, wie 4, 5, 6 und 7.


    Was habe ich von 9 mit kostenlosem 10, wenn ich selbst 10 nicht brauche, weil da noch ein oder zwei Versionen bis zu dem fehlen, was ich wünsche?


    Guckt euch den Tracker an, der jetzt in 10 mal den Stand erreicht, den ich in Version 8 schon erwartet hätte.


    Glaubt denn jemand wirklich, dass das Hintergrundrendern jetzt schon „fertig“ brauchbar ist nach der Trackererfahrung?


    Ich warte erstmal auf VST3 und eine Audiowaveformanzeige auch in nested Sequenzen. Also kann da noch die eine oder andere Vollversion notwendig sein bis ich wieder aufspringe.


    Und sollten sie garnicht in diese Richtung entwickeln, dann gibt es da noch Resolve, Magix, ...


    Wo gerade Magix so populäre Funktionalitäten entwickelt und das zu massentauglichen Preisen. Die entwickeln nach dem Massengeschmack und was technisch gerade hip ist.