Beiträge von vivavista

    Den Sinn einer solchen Maßnahme verstehe ich nicht. Lass doch die 4 Camcorder aus 4 unterschiedlichen Perspektiven durchlaufen und entscheide in der Post die gewünschte Montage.

    Wenn man gestellte Szenen dreht wie bei einem Spielfilm könnte es schon Sinn machen zeitnah beim Dreh zu kontrollieren, ob die Szene was geworden ist.

    Das Gesamtpackage von Kamera, Sucher und Batteriegriff kommt incl. Steuer auf ca. 3300€.


    Für das was die Kamera bietet scheint das ein fairer Preis zu sein. Der Formfaktor ist ideal für den Einsatz auf einem Gimbal o.ä. und die Kamera ist in meinen Augen ein direkter Konkurrent zu Canons C70, eingeschränkt auch zur neuen Sony FX3 wobei letztere ja Vollformat gegenüber S35mm bietet.


    Mal sehen was die Kamera so alles in der Praxis kann....

    Wobei die Canon C 70 noch einen sehr guten sehr nützlichen follow-Autofokus hat.

    Würde daher selber die Canon C 70 deswegen vorziehen. Einen Gimbal brauchen die beide.

    Bevor ich 1200€ für ein Smartphone mit guter Kamera ausgebe kaufe ich lieber ein Smartphone für 500€ und eine dedizierte Kamera für 700€.....


    Sory, ich denke da eher konservtaiv. Und kein noch so teures Smatphone kann die Grenzen der Physik aushebeln.

    Eine zusätzliche Kamera will auch ständig mitgeschleppt werden. Wenn man wie ich mit dem Smartphone nur dann in spontanen Situationen fotografiert, wo man gewöhnlich keine andere Kamera dabei hat , aber gerne von dieser Situation eine Erinnerung hätte, dann ist man als als qualitätsbewusster Fotograf dankbar, auch solche Schnappschüsse in bestmöglicher Qualität zu bekommen

    Kein Foto von professionellen Influencern auf Instagram wurde oder wird mit einem Smartphone gemacht. Nur richtige kamera


    Ist etwas Anspruch an die physische oder bildtechnische Qualität gefragt, wird immer eine richtige hochwertige Fotokamera genommen.


    Smartphones sind nur was für den Knips alsErinnerung oder um in social media zu zeigen, "ich war da und dort mit dem und das"

    Hat durchaus seine Berechtigung und das reicht meist für Hinz und Kunz

    Ich fotografiere in aller Regel mit der Canon 5 D M IV und sehr gutem Glas und in Raw.

    Ich mache auch Fotobücher und Kalender, wo Nichtfotografen die sehr gute physikalische Qualität durchaus wahrnehmen.

    Um so mehr kommt es mir auch auf die beste verfügbare Bild-Qualität von Smartphones an, das Smartphone aber zu fotografischen Zecken nur dann meist indoor benutze, wenn mein DSLR unerwünscht oder unpassend ist und ich Erinnerungen festhalten will.

    Im großen Ganzen ist mir das Smartphone Geknipse aber von der Bedienung her zu fummelig, als dass ich dafür mein schweres Equipment dran geben würde.

    Die richtigen Instagram Models werden alle auch mit großen Kameras und von versierten Fotografen abgelichtet und nicht mit Handies.

    Video mit Handy wäre gar nichts für mich, egal wie gut der physikalische output auch sein mag.

    Habe die Phantom 4 V 2, die ja immer noch im Amateurbereich die besten Bilder liefert.

    Gleichwohl werde ich mir wahrscheinlich die Mini 2 als Ergänzung zulegen, vornehmlich für den Einsatz auf Fernreisen, wo mir die Phantom zu viel Gepäckraum einnimmt und auch für etwaige indoor Einsätze.

    Soweit ich das Bildmaterial auf youtube beurteilen kann, ist die Auflösung recht ordentlich und stellt keinen Qualitätsbruch in einem Projekt dar.

    Die Mini punktet damit, das man wegen ihrer Kompaktheit mal soeben dort perspektivische Abwechslung in einem Projekt herstellen kann, wo der Einsatz der großen Brüder zu umständlich erscheint oder gar nicht möglich ist.


    Richtig ist, dass Drohnenaufnahmen wegen ihres inflationären Aufkommens zuweilen langweilen, soweit sie keine spektakulären abseits gelegenen Landschaften kaum erreichbar für die meisten beinhalten.

    Was ist aber in unserer medialen Bilderflut noch nicht abgedroschen, was wir als Amateure überhaupt umsetzen können ? Die wirkliche Spannung liefern packende Stories, die sich aber nur im professionellen Spielfilmbereich oder im professionellen Tierfilmbereich filmisch realisieren lassen.

    Drohnenaufnahmen ermöglichen eine zusätzliche Perspektive bei einem Projekt, die nicht nur Abwechslung schaffen sondern auch als ein weiteres Element der Bildsprache eingesetzt werden können. Und dafür eignet sich im konkreten Einssatz die kleine Drohnenmücke oft besser als die großen Brummer .

    Habe jetzt eine Werbung über das speech over-Programm: "Speechlo" gesehen, das einen geschriebenen in einen gesprochenen Text in eine gewünschte verfügbare Landessprache weiblich oder männlich umwandelt.

    Damit kann jemand, der nicht gut einen Kommentar selber sprechen kann, anstelle eines professionellen teuren Sprechers dieses Programm bemühen.


    Mag aus meiner Sicht für Auftragsfilme eine Lösung sein.

    Auch wenn ich selber nicht der ideale Sprecher bin, so würde ich für meine privaten YouTube-Filme als Kommentar keinen fremden Sprecher ob per Computerprogramm oder live gebucht verwenden, weil dem Film dann für mein empfinden das persönliche Erlebensmoment fehlen würde, quasi die Seele.

    Also Fotos mit einer DSLR selbst mit Laienhand z.b.der meiner Freundin gemacht sehen deutlich besser aus als die, die das Smartphone produziert, insbesondere, wenn man sie vergrößert.

    Für schöne Erinnerungs-Dokus für Instagrem und WhatsApp-Anhänge in Smartphone -Panelgröße, dafür taugt das Smartphone, aber nicht für Qualitäts-Fotografie.

    Warum braucht man Assistenten? Hast du eigentlich schon mal eine Hochzeit gefilmt? Ich meine jetzt keine Hobbyaufnahmen, sondern ernsthaft.

    Ich zwar auch noch nicht, dafür aber Konzerte mit mehreren Kameras - und das ganz alleine, ohne Assistenten.

    Und die Videos sind sehr gut geworden.

    Ein Konzert findet auf einer Bühne statt und da spielt sich alles zentriert an einem Ort ab.

    Da ist es leichter, von einem ungestörten Ort aus 2-3 Kameras gleichzeitig zu handeln.Man kennt auch im voraus den Ablauf in seinen -Grundzügen


    Die Locations einer Hochzeit wechseln, die zu filmenden Szenarien finden zuweilen gleichzeitig an verschiedenen Orten statt, wenn man die Gäste mit einbezieht. Zudem laufen alle zuweilen unvermittelt in der Location herum. Da ist man als Videograph schon schwer damit beschäftigt, die ganzen lohnenswerten Momente mit einer Kamera nicht zu verpassen.

    Bei einer standesamtlichen Trauung kann man schon ohne Assitenten eine 2. fixe Kamera aus einer anderen Aufnahmeposition mitlaufen lassen, bei einer Hochzeitsparty wirds schon schwieriger alle Kameras alleine im Griff zu haben.

    Die Erfahrung der Übersättigung in der Fotografie empfinde ich auch , so dass ich nur noch Personen aus meinem sozialen Umfeld zu bestimmten Anlässen fotografiere.


    Auf Instagram kann man auch unzählige exelente Fotos von Profis aus allen Bereichen bewundern und da meine ich schon, dass es da nicht nur im physikalischen Bereich erhebliche Fortschritte gibt, wenn ich mir so in die Jahre gekommene hochwertige Fotokunstbände zum Vergleich nehme. Aber auch von den aktuellen Highlight- Fotos gibt es heute zu viele, dass man auch da abstumpft.

    Wo ist das Problem in Querformat zu filmen ?

    Wer ernsthaft mit dem Handy arbeitet wird hochkant peinlichst vermeiden.

    Die meisten Geräte haben die Linsen in der Ecke des Rahmens plaziert, so dass man oft die Finger im Bild hat.

    Deshalb habe eines mit mittiger Anordnung und man kann gezielter bei Gegenlicht mit der Hand abblenden.

    Bei Teleaufnahmen ist natürlich Schluss.

    Das Problem für die, die Hochkant filmen ist, dass die es ergonomisch gar nicht gewohnt sind, ihr Handy in Querformat zu halten und zudem sich in Instagram besser Hochkantvideos in den sog. Stories publizieren lassen.

    Hochkant scheint mir auch ein gewisser dem Unvermögen der Massenkonsumer folgender Trend zu sein und darauf haben sich auch einige Edit-Programme und Kamerasoftwares eingestellt, die aus normalen Querformatvideos Hochkantvideos machen.

    Nichts gegen 'filmende Handys', aber was nützen die ganzen technischen Eigenschaften des iPhones, wenn damit zu 99% hochkant gefilmt wird, Nachbearbeitung ein Fremdwort ist und kaum sehenswerte Videos erstellt werden. Der Trend geht wohl hin zu kurzen Cips á la TikTok und dafür reicht ein Handy allemal.


    Ich hoffe, das 'anständige' Camcorder und gute NLEs auch zukünftig noch weiterentwickelt, aber zumindest angeboten werden.


    Gruß ergo-hh

    Ich mag diese Hochkant-Handy-Videos mit Vloggi Paul und Vloggi Susi auch nicht, aber weit viel mehr Zuschauer als die, die unsere Videos mögen.

    Für fixierte statische Aufnahmen taugt auch ein normaler Videoneiger. Der neigt sich nicht von alleine, wenn man die Fixierschraube richtig anzieht.

    Dafür ist Sachtler-Zubehör nicht notwendig. Wenn man es hat, dann steht dem freilich nichts entgegen.

    Wenn man mit mehreren Kameras auf einer Hochzeit unterwegs ist, brauchts in der Regel zumindest auch noch einen Assistenten.

    Tripods werden heute nur noch wenig eingesetzt, im Eventbereich wie Hochzeit nur für eine weitere starre unbeaufsichtigte Kamera mit der Einstellung: Totale . Für Bühnen-Aufnahmen oder Tieraufnahmen mit sehr langen Brennweiten schon eher.


    Heute verwendet man eher einen Gimbal. Darüber würde ich eher nachdenken als über ein Tripod.


    Ich habe mal an _Brandon Lee (empfehle jedem, der ihn noch nicht kennt , ihn bzw. seine Filme sich auf youtube anzuschauen) die Frage nach der Verwendung eines Tripods gefragt. Seine Antwort war, er selber nur, wenn er sitzende Personen bei einem -Dialog und dergleichen filmt. Und er ist ein sehr talentierter Profi-Filmer


    Einem Amateurfilmer und Neuling hier ein Sachtler -Trümmer für eine Hybrid-Kamera zu empfehlen halte ich für so etwas von überzogen.

    Es gibt von Manfrotto ein leichtes und stabiles Tripod aus leichtem Aluminium mit sehr gutem Fluid-Kopf in Schale für knapp 400,00 €, das mehr als ausreichend ist, wenn es schon unbedingt ein Tripod sein soll.

    Aber wenn ich als one-man band eine Hochzeit filme, ist ein Tripod extrem hinderlich oder nur dann allenfalls nützlich, wenn ich nur aus großer Entfernung in der Kirche aus einer -Ecke heraus die Trauung filmen darf.


    Am richtigen Set mit fahrbaren Stativen zu arbeiten ist wieder eine ganz andere Nummer, aber dann befinden wir uns in der professionellen Spiel- und Werbefilm-Produktion im Studio.

    Die oben verlinkten Regeln der Filmkompositionen sind ja schön und gut , aber so meist nur für den am Set erstellten Film so realisierbar.

    Und man kann auch nicht um jedes Objekt und Panoramen so herumlaufen und es von allen denkabaren Seiten filmen, Und zudem wird es dadurch nicht zwangsläufig interessanter. Gut, eine ansprechende "fotografische" Bildkomposition sollte, soweit möglich, dann schon gegeben sein,


    Und zum Argument, dass man z.B- ein Gebäude besser durch verschiedene Perspektiven visualisieren sollte hängt davon ab, welche Bedeutung ich dem Gebäude im jeweiligen Film zumessen will. Will ich nur die Atmosphäre z.B. einer historischen Altstadt rüber bringen oder mich mit der Historie eines bestimmten Bauwerkes befassen.

    Wenn ich mir einen Eindruck von bestimmten ins Auge gefassten Reiseziele z.B. auf Youtube verschaffen will, dann interessiert mich primär das Ambiente und der Flair der Innenstadt oder der Landschaften und da sprechen mich schöne kulinarische Bilder mehr an und es langweilen mich längere eingeflochtene Alltagsgeschichten von einzelnen Locals, wie man sie häufig in Dokus von Fernsehanstalten sieht. Aber Hauptsache eine Geschichte muss rein. Und selbst so etwas lässt sich als Mr. Tourist kaum realisieren

    Einfach nur visuell eintauchen in bestimmte Locations ist für mich auch Film, und seien es selbst schmuddelige Ziele wie die Bronx. Tiefer ins Milieu wird man als reisender Hobbyfilmer kaum einsteigen können und dürfen.


    Ich selber filme primär für mich zu meiner eigenen Erinnerung und nicht für die Jury oder Prüfung einer Filmhochschule. Ich betrachte Filme auch nicht so analytisch Sequenz für Sequenz, wie es Rod tut. Das Gesamtpaket spricht mich entweder an, oder auch nicht.

    Wenn ich einen Auftragsfilm machen müsste, wäre das eine ganz andere Geschichte. Dann hätte ich aber auch ganz andere und auch bezahlte Aufnahmevoraussetzungen und ein Team.