Beiträge von vivavista

    In Thailand und vielen anderen asiatischen Ländern kann man meist problemlos in der Öffentlichkeit Menschen direkt filmen, meist freuen sich die Leute. Da kannste auch eine Red drauf halten, ohne Ärger zu kriegen

    Ich sehe das mittlerweile genauso wie Tadeusz. Gerade indoor gibt es meist die interessanteren Filmmotive, wo normale Kameras verboten oder unerwünscht sind.

    Der aktuelle DJI-OM 5 Gimbal ist sehr kompakt und leicht mit einfahrbarer Teleskopverlängerung und eine sinnvolle Ergänzung .

    Mir persönlich reicht das Sony Xperia 1 III, für das ich statt 1.300,- € im Zuge einer Vertragsverlängerung weniger als 300,- € bezahlt habe.

    Habe dieses Handy mit dem teuren Pro verglichen. Das Pro erschien mir bei näherer Betrachtung keineswegs besser als das Xperia 1 III fürs Filmen, im Gegenteil, das 1 III war die modernere Version .

    Habe mir mal in den letzten Tagen eine Vielzahl sog. Video-Reels auf Instagram reingezogen. Das sind Videoclips von maximal 1 Minute, meist bis maximal 15 Sekunden im Hochkant-Format unterlegt mit kommerzieller Musik. Die genres sind unterschiedlich, von Snapshots lustiger bis dramatischer Situationen, witzige Situationen mit Tieren, Tanz und Akrobatik, Reise, fashion, lifestyle, Sport, beauty, Komik, Kochen usw, also alles aus dem Leben, zuweilen gestellt , zuweilen reportagemässig beobachtet, ein anderes Mal gut „fotografiert“. Es werden Stimmungen beim Betracher, produziert, komische Situationen wiedergegeben, oder Personen, Autos oder Interior und Architektur in Szene gesetzt. Einige erzählen auch eine Story, für die ein oder andere genre brauchts auch schöne Darsteller.

    Da ich im Grunde auch kein Verfechter von Hochformat Videos bin, ist es aber für Instagram das erforderliche Format.

    Die Zugriffszahlen und likes übersteigen die bei Youtube um ein hundertfaches.

    Das filmtechnische Anspruchsniveau ist von simpel bis professionell.

    Mich haben sehr viele Beiträge schon fasziniert zumal man zu jedem Thema das passende Musikstück aus der worldwide music unterlegen kann, was den visuellen Eindruck und die Stimmung verstärkt.

    Was fasziniert mich daran, mich auch demnächst daran zu versuchen:

    1. Man braucht kein großes Thema und keine große Story, sondern muss nur einen Moment festhalten. Somit hat man als Amateur viel mehr Optionen, sein filmisches Können viel öfter mit überschaubaren Aufwand in die Tat umzusetzen, ohne an Kreativität sparen zu müssen.

    2. Aktuelles Format mit sehr sehr vielen Betrachtern

    3. Möglichkeit, auch ein kommerzielles Musikstück, das einem gefällt, visuell umzusetzen.


    Für Leute der „alten Filmschule“ auf den ersten Blick vielleicht zu banal und „Hochformat geht gar nicht“, aber man kann auch in nur 30 Sekunden kreativ eine Geschichte erzählen, eine Stimmung erzeugen oder den Zuschauer zum Lachen zu bringen. So anspruchslos sind gute Reels durchaus nicht.

    Neben WhatsApp , Selfies , Instagram und Google-Maps kommt dann noch das gelegentliche Telefonieren..Bei nicht wenigen Jüngeren spielt auch das Gamingpotential eine wichtige Rolle.

    Die Bereitschaft, für die teuren Handys deutlich mehr auszugeben liegt an den besseren Gamingeigenschaften (Prozessor und Display mit 120 Hz und den besseren Kameras der Flagschiffe.

    Das neue Xperia1lll kommt mir einfach zu kompliziert vor bei der Kamera. Da ist man z. B. gerade im Urlaub oder sonstwo und will auf die Schnelle was Filmen, hinterher merkt man dann, dass es die falsche Einstellung war. Da bin ich mit dem iPhone 11 Pro auf der sicheren Seite. Unkompliziert und einfach, kein Rumrätseln bei der Einstellung.

    Ich hoffe , dass 13 Pro noch besser wird.

    Dazu noch die Sony ZV1 und man ist im Urlaub ohne große Bagage und unauffällig unterwegs. Das ist aber nur meine Meinung.

    Das Xperia lässt sich bequem auf Vollautomatik stellen bzw. ist so von Haus aus eingestellt und filmt und fotografiert dann wie jedes andere Handy auf nur 1 Knopfdruck..

    Bei den Youtube-Tests sollte man sehr vorsichtig sein, weil diese nicht selten manipulierte Bildresultate zeigen mit dem Zweck, den einen Hersteller zu puschen und die Konkurrenz abzuwerten. Das ist ganz einfach, indem man die Einstellungsparameter, mit denen man die Aufnahmen macht, ändert.

    Habe mir vor meiner Entscheidung alle youtube videos über die Flagschiffe auf dem Handymarkt analytisch angeschaut. So waren z.B. im lowlight Bereich in dem einen Video die Fotos von der Sony einen Tick heller als bei der Konkurrenz und in anderen bis viel zu dunkel gegenüber der Konkurrenz.

    Bei Sony kann man alle Parameter je nach Absicht und Geschmack betreffend das Resultat wie bei einer Kamera einstellen und

    man hat auch einen analogen Auslösebutton mit Fokusfunktion. Das war mein maßgebliches Kaufargument.

    Im Vollautomatik-Modus tun sich die Flaggschiffe von Sony, Samsung und iPone nicht wirklich was, Kritiken sind auf hohem Niveau

    Sony Smartphones sind wieder am kommen, sie können wieder technisch in der Liga von Samsung und Iphone mitspielen.

    Habe jetzt im Rahmen einer Handyvertragsverlängerung das Sony Xperia 1 III mit dem Cine App für 325,00 € statt 1.300.- € erhalten.

    Bin mal gespannt, ob das als Ergänzungskamera taugt vor allem mal für Einsätze an Orten, wo nur Handys geduldet werden.

    Der Cine-App macht einen guten Eindruck ebenso wie die Foto-App.

    Sony will mit diesem Handy gerade ambitioniertere Fotografen und Videofilmer ansprechen.

    War jüngst für 3,5 Tage in Barcelona, einer Stadt mit viel schöner Architektur, Kunst und interessanten Szenerien im öffentlichen Leben auf den Strassen. Eine wahres Füllhorn von Filmmotiven an jeder Ecke.

    Hatte Videokameras und Gimbal dabei, aber alles blieb vor Ort im Koffer.

    Um einen Film nach meinen Vorstellungen zu erstellen’, hätte ich vor Ort mindestens 3 Wochen bleiben und mich ausschließlich den Dreharbeiten widmen müssen.

    Alles, was in den 3 Tagen nebenher machbar gewesen wäre, wären bewegte Erinnerungsdias von paar Touristenhighlights gewesen.

    Das bringts nicht.

    So nebenbei mit wenig Aufwand wie im Ausgangsthread beschrieben, lässt sich im Grunde nichts Gescheites für Außenstehende produzieren.

    Den Sinn einer solchen Maßnahme verstehe ich nicht. Lass doch die 4 Camcorder aus 4 unterschiedlichen Perspektiven durchlaufen und entscheide in der Post die gewünschte Montage.

    Wenn man gestellte Szenen dreht wie bei einem Spielfilm könnte es schon Sinn machen zeitnah beim Dreh zu kontrollieren, ob die Szene was geworden ist.

    Das Gesamtpackage von Kamera, Sucher und Batteriegriff kommt incl. Steuer auf ca. 3300€.


    Für das was die Kamera bietet scheint das ein fairer Preis zu sein. Der Formfaktor ist ideal für den Einsatz auf einem Gimbal o.ä. und die Kamera ist in meinen Augen ein direkter Konkurrent zu Canons C70, eingeschränkt auch zur neuen Sony FX3 wobei letztere ja Vollformat gegenüber S35mm bietet.


    Mal sehen was die Kamera so alles in der Praxis kann....

    Wobei die Canon C 70 noch einen sehr guten sehr nützlichen follow-Autofokus hat.

    Würde daher selber die Canon C 70 deswegen vorziehen. Einen Gimbal brauchen die beide.

    Bevor ich 1200€ für ein Smartphone mit guter Kamera ausgebe kaufe ich lieber ein Smartphone für 500€ und eine dedizierte Kamera für 700€.....


    Sory, ich denke da eher konservtaiv. Und kein noch so teures Smatphone kann die Grenzen der Physik aushebeln.

    Eine zusätzliche Kamera will auch ständig mitgeschleppt werden. Wenn man wie ich mit dem Smartphone nur dann in spontanen Situationen fotografiert, wo man gewöhnlich keine andere Kamera dabei hat , aber gerne von dieser Situation eine Erinnerung hätte, dann ist man als als qualitätsbewusster Fotograf dankbar, auch solche Schnappschüsse in bestmöglicher Qualität zu bekommen

    Kein Foto von professionellen Influencern auf Instagram wurde oder wird mit einem Smartphone gemacht. Nur richtige kamera


    Ist etwas Anspruch an die physische oder bildtechnische Qualität gefragt, wird immer eine richtige hochwertige Fotokamera genommen.


    Smartphones sind nur was für den Knips alsErinnerung oder um in social media zu zeigen, "ich war da und dort mit dem und das"

    Hat durchaus seine Berechtigung und das reicht meist für Hinz und Kunz

    Ich fotografiere in aller Regel mit der Canon 5 D M IV und sehr gutem Glas und in Raw.

    Ich mache auch Fotobücher und Kalender, wo Nichtfotografen die sehr gute physikalische Qualität durchaus wahrnehmen.

    Um so mehr kommt es mir auch auf die beste verfügbare Bild-Qualität von Smartphones an, das Smartphone aber zu fotografischen Zecken nur dann meist indoor benutze, wenn mein DSLR unerwünscht oder unpassend ist und ich Erinnerungen festhalten will.

    Im großen Ganzen ist mir das Smartphone Geknipse aber von der Bedienung her zu fummelig, als dass ich dafür mein schweres Equipment dran geben würde.

    Die richtigen Instagram Models werden alle auch mit großen Kameras und von versierten Fotografen abgelichtet und nicht mit Handies.

    Video mit Handy wäre gar nichts für mich, egal wie gut der physikalische output auch sein mag.

    Habe die Phantom 4 V 2, die ja immer noch im Amateurbereich die besten Bilder liefert.

    Gleichwohl werde ich mir wahrscheinlich die Mini 2 als Ergänzung zulegen, vornehmlich für den Einsatz auf Fernreisen, wo mir die Phantom zu viel Gepäckraum einnimmt und auch für etwaige indoor Einsätze.

    Soweit ich das Bildmaterial auf youtube beurteilen kann, ist die Auflösung recht ordentlich und stellt keinen Qualitätsbruch in einem Projekt dar.

    Die Mini punktet damit, das man wegen ihrer Kompaktheit mal soeben dort perspektivische Abwechslung in einem Projekt herstellen kann, wo der Einsatz der großen Brüder zu umständlich erscheint oder gar nicht möglich ist.


    Richtig ist, dass Drohnenaufnahmen wegen ihres inflationären Aufkommens zuweilen langweilen, soweit sie keine spektakulären abseits gelegenen Landschaften kaum erreichbar für die meisten beinhalten.

    Was ist aber in unserer medialen Bilderflut noch nicht abgedroschen, was wir als Amateure überhaupt umsetzen können ? Die wirkliche Spannung liefern packende Stories, die sich aber nur im professionellen Spielfilmbereich oder im professionellen Tierfilmbereich filmisch realisieren lassen.

    Drohnenaufnahmen ermöglichen eine zusätzliche Perspektive bei einem Projekt, die nicht nur Abwechslung schaffen sondern auch als ein weiteres Element der Bildsprache eingesetzt werden können. Und dafür eignet sich im konkreten Einssatz die kleine Drohnenmücke oft besser als die großen Brummer .