Beiträge von MediaSteve

    Wenn dir so viel liegt an dem Programm, kann du ja "ausgehend" in der Firewall blockieren. Möglicherweise funktioniert es dann aber auch nicht - kann man probieren.

    Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen:

    Habe früher recht gerne mit Audacity gearbeitet, ist ein einfaches und gutes Programm.

    ;)

    Ich verwende inzwischen eine andere Software und habe zumindest unter WIN10 keinen Bedarf etwas anderes wie etwa "Audacity" zu verwenden. Und in der Firewall murkse ich normalerweise nicht viel rum.


    Ich fänds es nur schade wenn diese gute Software durch Spyware in Verruf geraten würde.

    Grüßle,
    Steve

    Audacity: Audio-Schnittprogramm will Daten sammeln und mit Regierungen teilen (netzpolitik.org)

    Wenn das tatsächlich stimmt ist das ein schöner Mist!:thumbdown:
    Habe früher recht gerne mit Audacity gearbeitet, ist ein einfaches und gutes Programm. Da kann man nur hoffen das die Open-Source-Community tatsächlich einen Ableger ohne Spyware hervorbringt.

    Grüßle,
    Steve

    Wenn halt alles funktioniert und die eigenen Anforderungen erfüllt ist es doch gut. Es ist ja eigentlich auch ein Wahnsinn, dass immer alles „neuer, schneller, besser“ sein muss.

    Ja, zumal wenn man feststellen kann das viele im Umfeld dann zwar neuere aber trotzdem langsamere Systeme haben als das eigene. Das ist oft dann der Fall wenn einfach ein günstiger Rechner von der Stange genommen wird. Der wird dann halt in der Regel auch schneller wieder ausgetauscht.

    Nur bin ich halt von meiner alten Arbeit her mit den Vorteilen von Cloud, Synchronisierung und dergleichen vertraut und kann verstehen warum darauf verstärkt Wert gelegt wird. Und dafür ist halt das in Win 11 „vorgeschriebene“ Verfahren dann wohl auch ein durchaus sinnvoller Sicherheitsfaktor.

    Ja Cloud, Synchronisierung & Co. ist mir durchaus im Hobbybereich auch vertraut. Und das da noch viel mehr kommen wird z.B. mit "Software as a Service" ist auch klar. Ist nur die Frage was man braucht und was nicht. Und das kann sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag völlig unterschiedlich aussehen.

    Die eine Idee, mobile Geräte wie Smartphones und Tablets besser mit dem Laptop/Desktop-PC zu Verknüpfen könnte sinnvoll sein und den Alltag erleichtern. Die andere Idee dahinter (und darum geht es letztlich den Anbietern) möglichst viele in ein Abo-Model zu zwängen eher nicht.

    Bei mir stellt sich das Zusammenspiel der Geräte bisher so dar:

    • Cloud: wird verwendet zur Livestream-Organisation & Datenaustausch
    • Synchronisation:
      • Termine & Kontakte (mit einer kleinen Software, ohne Google etc.)
      • Daten & Bilder mit Synchronisationssoftware
    • Medien im Heimnetz: über netzwerkfähige Festplatte

    Vieles andere wird dann aber auch problemlos handisch gemacht.


    Von daher brauche ich vermutlich alles was bei WIN11 die Cloud anbelangt eh nicht zwingend und kann das gechillt abwarten. :pop:


    Grüßle,
    Steve

    2025 wäre Deine CPU dann schon 13 Jahre alt. Auch wenn diese dann rein technisch gesehen noch funktionieren würde (es laufen ja selbst noch einige C64), so wäre diese dann für diese Zeit natürlich aus unterschiedlichen Gründen total veraltet und würde wohl auch die dann gestellten Anforderungen der Programme nicht mehr erfüllen.

    Die CPU wäre im Prinzip jetzt schon veraltet. Aber: für meine Anforderungen reicht es bisher. Weil ich für meine Filme und Clips und die Leute die das anschauen max. 1080p50 benötige und das schafft der Rechner mit dieser CPU ganz locker weg. Denn dafür wurde die Kiste damals konfiguriert. Und es läuft nach wie vor Adobe Production Premium CS6 drauf. Die hat mehr als genug Funktionen für mich.
    Aktuell komme ich als Endformat sogar noch sehr häufig mit 720p25 aus weil unser Livestreamkanal eh nicht mehr hergibt.

    Von daher gab es für mich bisher keinen zwingenden Grund in was schnelleres zu inverstieren.

    Und wenn die CPU in 2025 dann 13 Jahre alt wäre und noch funktionieren sollte: warum abgeben? -Für die Alltagsaufgaben ist das System immer noch schnell genug!

    Ich weiß das ich damit ein "Freak" bin. ;)

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    Steve

    Meine (wichtigste) CPU ist auch nicht aufgeführt, obwohl das System noch nicht 8 Jahre alt ist.

    Ja wenn ich es in der Liste richtig gesehen habe sind zumindest bei den I7 (die anderen habe ich nicht durchgeschaut) erst die CPU's ab der 8. Generation aufgeführt... und das wäre natürlich schon happig wenn man alles darunter nicht updaten könnte. Ich hoffe jetzt einfach mal das mein PC und meine CPU noch locker bis 2025 durchhält. Für meine Anwendungen reicht das bisher noch locker und bis dahin sieht man weiter.

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    Steve

    Warum man jetzt doch von der Bezeichnung Win 10 abgeht, weiß evtl. nur Bill Gates. Selbst im Frühjahr 2021 wurde von offizieller MS Seite ein Win 11 vehement abgestritten.

    Vielleicht sind die Änderungen im Kern einfach zu gravierend, so daß man gezwungen ist eine neue Bezeichnung einzuführen. -Etwa weil evtl. ältere PC-Komonenten nicht Kompatibel sein könnten. So wird z.B. meine betagte I7-3770K-CPU (8 Jahre alt) nicht in der Kompatiblitätsliste aufgeführt. -Wenn ich es richtig gelesen habe soll WIN10 max. bis 2025 von MS weiter unterstützt werden. -Dann wäre mit dieser CPU der Alltagseinsatz -vor allem im Internet- schwierig. :gruebel:

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    Steve

    Wenn ich das Richtig in der Anleitung gelesen habe kann man mit dem Mini Pro über USB auf Festplatte auf zeichnen und gleichzeitig über Netzwerk auch Streamen.

    Ja, das sollte gehen. Muss halt die USB-Festplatte korrekt erkennen. Und streamen per Netwerk geht halt meines wissens "nur" direkt an den Streaming-Anbieter wie Youtube, Twitch usw. Also Programme wie OBS bleiben per Netzwerk außen vor. Um diese einzubinden ist dann der USB-Anschluss gefragt.

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    Steve

    Hallo Walther,
    gerade gelesen und angeschaut. Sehr sympathisch und informativ geschrieben, gefilmt und geschnitten. :respekt:
    :Applaus::Applaus::Applaus:

    Man bekommt sowohl einen guten Eindruck darüber wo Du filmerisch herkommst, was Dir an einer Kamera wichtig ist als auch informationen über die Kamera-Objektivkombination. Es fehlen viele Detailinformationen zu der Kamera und das ist gut so. Aber man kann für sich selbst, gerade auch in Deinem Vergleich mit der FZ1000 gute Rückschlüsse ziehen. Und: Du machst das ganze so neutral das Dir niemand unterstellen kann ein "Fanboy" zu sein.

    Echt TOP!

    Grüßle,

    Steve

    Es wird bzw ist der Atem Mini Pro geworden.

    Keine schlechte Entscheidung. Ich bin mit dem Mini Pro zufrieden. ABER:

    Der einzigste Nachteil ist der fehlende Kopfhöreranschluss aber da gibt es auch andere Lösungen.
    z.b. Monitor mit Kopfhörer anschluss und HDMI oder vom HDMI signal das audio abgreifen.

    Wenn ich mich HEUTE entscheiden müsste würde ich wenigstens den Atem Mini Extreme nehmen.
    Warum?

    • Wegen dem 2. HDMI-Out. Dadurch bekomme ich sowohl die Multiveiwansicht als auch einen Programm-Ausgang für Bühnenmonitor, Beamer etc.
    • Der Atem Mini Extrem bietet genau diesen Kopfhörerausgang den Du Dir jetzt über den Multiviewmonitor holen musst.

    Beim ATEM Mini könnte es höchstens Probleme bei den HDMI-Leitungen bei größeren Distanzen geben, HDMI ist ja nur für "kurze" Distanzen von 10m oder so spezifiziert.

    Genau das Problem hatte ich schon bei 5 Metern und es war kein totales "Billigkabel". Das hat am Anfang auch wunderbar funktioniert, aber nach ein paar Einsatzen, trotz Zugentlastung hat es immer wieder Probleme gegeben. Das 3-Meter Kabel funktioniert dagegen problemlos.

    Bei mir werden die Distanzen auch nicht so groß sein.
    Maximal 5 - 10 m.
    Selbst bei meinem altem Mischer dem Edirol V4 waren die Distanzen maximal 10 m.

    Wenn es Richtung 10 Meter geht würde ich schon mal sündhaft teure HDMI-Kabel, evtl. mit Glasfaser einkalkulieren oder eben HDMI-SDI- Wandler und wieder zurück plus SDI Kabel...


    Und ab min. 3 SDI-Strecken ist dann das ATEM Produktion StudioHD preislich gegenüber dem ATEM Mini EXTREM im Vorteil :lips:, es sei denn man will streamen.


    Da hat man echt die Qual der Wahl und das nur bei diesem Hersteller.

    Grüßle,
    Steve

    Hallo,

    In etwa 12 Metern Entfernung steht das Rednerpult dessen Redner man bis zum Portraitmodus ranzoomen können sollte.

    Bei uns ist das ungefähr die gleiche Entfernung und unsere beiden Panasonic HC-V 777 brauchen da mehr Zoom. Kann auswendig nicht sagen wieviel, aber sie brauchen definitiv mehr.

    Beim Osmo+ kann man die 4k Kamera auf FHD setzen, dann hat man 3,5optisch x 2=7fach.

    kann bei 12 Metern immer noch knapp sein für eine Portraitdarstellung. Ich achte am Wochenende mal auf den Vergrößerungnsfaktor den wir benötigen.

    Wie versprochen habe ich am Wochenende nochmal nachgeschaut. Entfernung von 2 Kameras Panasonic HC-V777 / Panasonic HC-X929 ist 10 Meter zum Rednerpult. Für eine ordentliche Porträtdarstellung benötigen wir ca. 10-12-fach Zoomfaktor. Wir kommen also auch da schon recht nahe an den digitalen Zoom der Kameras heran. Eine dritte Kamera filmt von der Empore, ist nochmals ca. 2 Meter weiter entfernt, bei dieser Kamera habe ich für Details (wenn man mal die Christbaumkugeln oder das Blumengesteck zeigen will) bereits den digitalen Zoom aktiviert obwohl ich kein großer Freund davon bin. Aber: Für eine Auflösung beim Livestream von 1280x720 Pixeln reicht es uns allemal aus.

    Grüßle,
    Steve

    Es gibt übrigens noch eine Möglichkeit ohne PTZ. Eine 360Grad Kamera. Die bekommt von der Bühne bis zu Zuschauerzwischenschnitte alles mit und kann je nach Pixelzahl auch zoomen. Da kann man live den Zu sendenden Bildausschnitt wählen und geraderechnen, da man sonst ja ehr eine fischaugenmäßige Verzerrung hat. Nimmt man jetzt nicht die Hochpixelzahlkamera, dann kann man auch zwei davon in unterschiedlicher Entfernung positionieren. (Insta macht da ganz gute Cams).

    das wäre evtl. eine Möglichkeit, man ist da dann aber sehr stark an das System dieser Kamera gebunden, oder?

    Es gibt da auch noch diese "Mevo"-Cams, das haben wir mal getestet. Hat prinipiell funktioniert, es gab aber diverse Einschränkungen die uns letztlich nicht überzeugt hatten. So konnte man z.B. die Cam nicht sinnvoll und günstig in OBS integrieren. Für rudimentäre Texteinblendungen wäre ein Vimeo-Plus-Abo nötig gewesen...

    Ich denke dass das rein passiv technisch nicht möglich ist. Bei HDMI liegt auf einem Pin eine Spannung von +5V als Spannungsversorgung, ich nehme an das solche Wandler dann diese Spannung verwenden.

    Genau so meinte ich das . Für mich ist das "passiv" weil das optische HDMI "nur" die vorhandene Spannung von HDMI nutzt und nicht über ein eigenes Netzteil den benötigten Strom zieht.

    Meiner Meinung nach ist eine Übertragung via SDI gegenüber Glasfaser in den meisten Fällen deutlich sinnvoller und so teuer sind die Konverter HDMI-SDI auch nicht mehr (Billigmodelle ca. 30€, gute Modelle (Blackmagic Mini Konverter 3G) liegen bei ca. 50€ pro Stück) so dass das auch kostentechnisch überschaubar bleibt.

    das sehe ich genau so!

    Beim Osmo+ kann man die 4k Kamera auf FHD setzen, dann hat man 3,5optisch x 2=7fach.

    kann bei 12 Metern immer noch knapp sein für eine Portraitdarstellung. Ich achte am Wochenende mal auf den Vergrößerungnsfaktor den wir benötigen.

    Für so ein optisches HDMI ist man dann auch ca.150 € los.

    Hab mir das grad mal angesehen. Bin bei 20 Meter auf ca. 90 Euro gestoßen. Aber bei dieser Lösung wäre ich extrem Misstrauisch. Warum? Ganz einfach: im Prinzip ist das doch ein passiver Wandler der auf der einen Seite das Signal für das Glasfaser codiert und auf der anderen Seite decodiert. Also eine Art passiver Extender. Und da liegt für mich der Knackpunkt. Wie lange macht der decoder/encoder das ganze mit? Also vorher würde ich dann tatsächlich wie Artomiano mit nem aktiven Extender (mit eigener Stromversorgung) oder gleich mit ner SDI Lösung mit den entsprechenden Konvertern arbeiten. Ist zwar teuerer als das optische HDMI, aber das ist nicht umsonst ein Standard in der Veranstaltungstechnik. HDMI ist meiner Meinung nach einfach ein Konsumer-stanard und alles über 3 Meter wird schwierig oder ebenfalls teuer.

    Hallo,

    Hi MediaSteve das heißt dann aber vermutlich, dass ihr Kameraleute habt, die die Cams manuell bedienen oder? In unserem Fall muss notfalls alles von einer Person handlebar sein.

    genau, wir machen das als Team. Wobei 2 Kameras durchaus von einer Person bedient werden kann und die GoPRo wie schon geschrieben per billigem Funk-Schwenk-neige-Kopf gesteuert wird. Ganz am Anfang haben wir tatsächlich Ton, Kameras, Präsentation, OBS, Kontrollstream, Chat zu zweit bedient. Das ging auch, war aber ein mords Stress. ISt so schon entspannter und auch Qualitativ besser.

    Hey,
    ich bin auch so ein "Kirchenstreamer".

    Die Verkabelung geschieht mit HDMI (auf SDI wollen wir möglichst verzichten weil HDMI nämlich schon liegt).

    wenn es funktioniert, wunderbar! Wir haben 2 Kameras per SDI angeschlossen weil wir wussten das die Kabelwege (1x20 Meter, 1x30 Meter) per HDMI nicht möglich sind. Bei einer Kamera haben wir es mit nem 5 Meter-HDMI-Kabel versucht, das ging die ersten Male gut und dann nicht mehr. Haben jetzt auf 3 Meter reduziert, nun funktioniert es.

    ber das geschieht wohl meist per WLAN (hab ich zumindest bei Zhiyun Crane 3S so gefunden). Das könnte natürlich zum allgemeinen WLAN-Problem werden, weil in demselben Raum noch ein WLAN-Router fürs lokale Netzwerk steht.

    Kann ein Problem werden, muss es aber nicht. Bevor wir uns ein Blackmagic ATEM Mini Pro angeschafft hatten haben wir mit 4 Smartphones gleichzeitig Livevideo per WLAN an OBS übergeben. Hat problemlos funktioniert. Aber: Wir haben die Netze strickt getrennt:

    • ein Router mit eigenen Acces-Points mit 2,4 GHZ WLAN mit eigenem Kanal für Besucher und Mitarbeiter
    • ein weiterer Router nur für Streaming-Technik. Alles was Video- und Tontechnik anbelangt läuft ausschließlich über 5 GHZ WLAN. Das 2.4 GHZ WLAN des selben Routers auf einem anderen Kanal als der "allgemeine" Router

    In etwa 12 Metern Entfernung steht das Rednerpult dessen Redner man bis zum Portraitmodus ranzoomen können sollte.


    Der Osmo+ ist eine 4k Kamera. Wenn man da 3,5 fach optisch reinzoomt sollte einiges möglich sein.

    Ich weiß jetzt nicht was der OSMo für eine Anfangsbrennweite hat. Aber mit 3.5 optisch bekommst Du damit meiner Meinung nach auf 12 Meter Entfernung keinen Portraitausschnitt des Redners hin. Bei uns ist das ungefähr die gleiche Entfernung und unsere beiden Panasonic HC-V 777 brauchen da mehr Zoom. Kann auswendig nicht sagen wieviel, aber sie brauchen definitiv mehr.


    Wir haben zwischendurch auch mal an PTZ-Kameras gedacht, war uns dann aber einfach zu teuer. Wir sind mit der jetzigen Lösung, BMD Mini Pro, 3 Kameras auf Stativ, 1 GOPRO auf billigem Funk Schwenk-Neiger und Stream per OBS durchaus zufrieden.


    Grüßle,
    Steve

    Das ATEM Televisoinstudio HD ist auch sehr interessant jedoch Benörtigt man da ja noch einen PC bzw Laptiop.

    Nee, das stimmt so nicht! Prinzipiell kannst Du das Mischpult mit den Tasten auf dem Gerät bedienen und Dank des kleinen Displays auch das Gerät einstellen. Das ist eigentlich schon ein Vorteil gegenüber den ATEM Minis. Nur wenn Du mehr Funktionalität oder spezielle Dinge wie Bilder, Bauchbinden usw. einblenden möchtest dann macht die Bedienung per PC/Laptop Sinn!

    Die Alternativen wie RGB Link oder Roland V 02HD sind ja auch gute Alternativen.

    Das RGB Link / Feelworld etc. Gerät halte ich im Vergleich zu den anderen Anbietern am Markt für keine guten Alternativen. Höchstens für den sehr einfachen Einsatz wo es Dir fast egal ist wie Deine Kamera rüber kommt könnte das eine Wahl sein. Und der Roland ist, wenn man nicht streamen will keine Alternative zum Atem Television HD weil einfach ca. 200 €uro teurer. Und für Streaming bekommt man für 200,- € dann auch schon einen ordentlichen HDMI-USB-Wandler.

    Was ich schade finde das die ATEM Mini keinen Kopfhöhrer ausgang haben.

    Das ist tatsächlich ein eindeutiger Nachteil des Mini, MiniPro und des Mini Pro ISO. Wobei mich das inzwischen nicht mehr stört, da ich den Ton ja eh über ein extra Pult Mische und dort dann eh eine bessere Abhöre habe da ich dort außer des Gesamtmixes auch einzelne Kanäle und Auxgruppen abhören und beurteilen kann. Ab dem ATEM Mini Pro gibt es ja zudem dann auch die Multiview-Ansicht, da wird ja auch Pro Kanal und auch für die Audiokanäle der Audiolevel angezeigt. Und beim streaming überwache ich zusätzlich noch den eigenen Kanal.


    Gibt es überhaupt auch kleine Videopulte wo XLR anschlüsse haben ?

    Ich denke das "kleinste" Pult mit XLR-Eingang ist das Roland VR-1HD. Das Pult hat halt "nur" 3 HDMI-Eingänge und ist auch vom Aufbau her anders konzpiert als die anderen Roland-Mischpulte. Also eher auf Streaming ausgelegt. Und es kostet halt auch schon um die 1270,- Euro.

    Und da wären wir dann wieder an dem Punkt:

    Sowas ist den größeren (und teuren) Geräten ATEM TV Studio vorbehalten.

    Das Atem Television Studio HD kostet "nur" 1060 Euro, hat neben den XLR-Anschlüssen mehr Videoeingänge (8), sogar 4x als SDI. Hat dafür keine direkte Streaming-Möglichkeit, was für BartM ja aber wohl keine Rolle spielt. Ist halt eher als Rackeinbau gedacht wie als Pult. Da müsste man sich evtl. etwas basteln um das Gerät zu "legen".


    Über die größeren Roland-Pulte brauchen wir glaub preislich nicht zu diskutieren. Die sind mit Sicherheit super, kosten aber dafür recht ordentlich. Am ganz unteren Preisende gibt es dann noch die ganz kleinen Pulte von "RGBLink" oder "Feelworld" mit einem winizigen, integrierten 2-Zoll Multiviewschirm...

    Es gibt übrigens auch von "AVMATRIX" kleine Mischpulte. Da habe ich aber keinerlei Erfahrung was die können und wie die Qualitativ sind. Preislich liegen die aber eher zwischen Blackmagic und Roland. Bieten halt einen echten T-Bar. In der Version VS0605 (U) sogar mit XLR- Eingängen, kostet dann aber schon 1550,- Euro bzw. mit Streaming (U) 1785,- Euro.

    Grüßle,
    Steve

    Hey,
    nur der Vollständigkeit halber und um es wieder im richtigen Thread aufzuführen:
    von BMD gibt es nun 2 neue Videomischpulte

    • Das Atem Mini Extrem
    • Das Atem Mini Extrem ISO

    Die beiden Pulte unterscheiden sich im wesentlichen gegenüber den "kleinen" Mini/Pro/ISO darin das es 8 HDMI-Eingänge, 2 HDMI-Ausgänge, 2 USB 3.1-Anschlüsse und einen Kopfhörerausgang gibt. Das Mini Extrem Iso kann gegenüber dem Mini PRo ISO 9 Streams (8 Quellen und den Schnitt) aufzeichnen und die Schnittdatei für Davinci Resolve erstellen.


    Was man allerdings beachten muss: bei 8 HDMI-Eingängen muss man sich schon genau überlegen ob man exakt dieses Pult benötigt oder nicht. Denn wenn man längere Kabelwege zu überwinden hat kommen dann auch noch mehrere SDI-HDMI-Wandler als Kosten oben drauf. Da muss man schon gut rechnen ob man mit einem gleich teuerem ATEM Television Studio HD nicht günstiger davon kommt da dieses Pult schon 4 SDI-Eingänge bereitstellt.
    Falls man streamen möchte wird die Rechnung eng, da dem Television Studio HD die Streaming-Fähigkeit fehlt und diese zukaufen muss. Wer nicht streamt steht vermutlich mit dem Atem Mini Extrem besser da.

    Grüßle,
    Steve